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Mehr Leistung aus einem 1200er/34PS Mex???
Hi!
Ich brauche da mal eure Hilfe, und zwar...
...Wie bekomme ich etwas mehr Leistung aus meinem Motor (1200er/34PS):confused:
Er soll im unteren Drehzahlbereich etwas drehfreudiger werden.
Ein neuer Motor steht außer Frage.
Wie ist es mit elektrischer Benzinpumpe und Doppelvergaseranlage, gibt es eine DVA für den 34PS Motor oder kann man jede Anlage verbauen?
Sonstige Ideen???:rolleyes:
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41 Antworten
Hört sich für mich aber an als wäre dein Motor ausgelutscht. Mein erster Käfer war ebenfalls ein 1200er mex und der ist gerannt wie blöde. Er war komplett Serie, wurde nur überholt. Man musste nur die Drehzahlen nutzen. Klar, kein Vergleich zum Fahrschulgolf aber dennoch konnte man sehr gut im Verkehr mithalten.
Ich würde entweder in den sauren Apfel beißen und gleich nen 1600er nehmen, was natürlich mehr Geld kostet zzgl Eintragung etc oder du überholt deinen 1200er was günstiger wäre. Unter den Voraussetzungen aktuell würde ich nicht mehr Leistung rausholen wollen. Denn ein Motorschaden wird um einiges teurer.
Letztendlich obliegt es deiner Entscheidung was du machst, was du willst und wie hoch dein Budget ist.
Du hast recht. Ein 1200er mit Zündung und Vergaser in einem top Zustand läuft besser, als die meisten denken. Und wenn man dann auch nicht schon bei 50 oder 60 in den vierten Gang schaltet, kommt man gut vorwärts.
Man darf auch am Ende nicht vergessen, dass das Getriebe am Ende die Fahrfreude extrem limitiert. Also immer nur die Motoren aufzupumpen und mit kurzem Getriebe weiterzufahren, macht in meinen Augen wenig Sinn. Es sei denn, möchte Ampelkönig sein und fährt nur in der Stadt oder Kurzstrecke.
Zitat:
@raymundt schrieb am 11. September 2021 um 12:29:04 Uhr:
In der Tat, der Rest der Ansaugastrecke muss ebenfalls vergrößert werden.
Als ich noch jung war habe ich bei meinem 1200er die Doppelkanalköpfe vom 1300er verbaut und ein 1600er Saugrohr gekürzt.
Kurbelwelle mit Schwungrad gewuchtet, Pleuel und Kolben feingewogen.
Die anfangs verbaute günstige (weil Student) Sportnockenwelle habe ich nach kurzer Zeit wieder rausgeschmissen, da das Ding lief, wie ein Sack Nüsse (Leerlauf , wie eine Harley).
Aber auch mit der originalen Nockenwelle war der Motor so viel drehfreudiger.
Aber was immer man mit dem 1200er auch anstellt, sollte der Ölkühler aus dem Gebläsekasten geschmissen werden.
Die Motoren sind seinerzeit auch ohne Tuning reihenweise an Überhitzung gestorben.
Was du da in dem Beitrag sagst, ist vollständig völliger Blödsinn!
Zitat:
@rubberduck0_1 schrieb am 13. September 2021 um 21:04:19 Uhr:
Zitat:
@raymundt schrieb am 11. September 2021 um 12:29:04 Uhr:
In der Tat, der Rest der Ansaugastrecke muss ebenfalls vergrößert werden.
Als ich noch jung war habe ich bei meinem 1200er die Doppelkanalköpfe vom 1300er verbaut und ein 1600er Saugrohr gekürzt.
Kurbelwelle mit Schwungrad gewuchtet, Pleuel und Kolben feingewogen.
Die anfangs verbaute günstige (weil Student) Sportnockenwelle habe ich nach kurzer Zeit wieder rausgeschmissen, da das Ding lief, wie ein Sack Nüsse (Leerlauf , wie eine Harley).
Aber auch mit der originalen Nockenwelle war der Motor so viel drehfreudiger.
Aber was immer man mit dem 1200er auch anstellt, sollte der Ölkühler aus dem Gebläsekasten geschmissen werden.
Die Motoren sind seinerzeit auch ohne Tuning reihenweise an Überhitzung gestorben.
Was du da in dem Beitrag sagst, ist vollständig völliger Blödsinn!
Nein, das stimmt schon so, denn ich war selbst dabei.
Zitat:
@kaeferww schrieb am 13. September 2021 um 13:53:17 Uhr:
Du hast recht. Ein 1200er mit Zündung und Vergaser in einem top Zustand läuft besser, als die meisten denken. Und wenn man dann auch nicht schon bei 50 oder 60 in den vierten Gang schaltet, kommt man gut vorwärts.
Man darf auch am Ende nicht vergessen, dass das Getriebe am Ende die Fahrfreude extrem limitiert. Also immer nur die Motoren aufzupumpen und mit kurzem Getriebe weiterzufahren, macht in meinen Augen wenig Sinn. Es sei denn, möchte Ampelkönig sein und fährt nur in der Stadt oder Kurzstrecke.
Der Boxermotor kann gut Drehzahlen ab und er mag auch mal drehen. Der 1200er hat vom Prinzip ein ordentlich übersetztes Getriebe. Man kann es schon gut laufen lassen. Abgesehen davon, muss man mit dem 1200er nicht 140 oder schneller fahren. Und mal ehrlich, ein anderes Getriebe wäre zur Not auch schnell ausgetauscht. Und wenn man nicht gerade das lange Getriebe will kostet es nicht die Welt.
Ich liebe ihn, meinen Boxer.
Den mit 1200 ccm.
Den mit 34 PS.
Zum angemessen zügigen Fahren - und dazu gehört hier eben auch das Schalten - braucht's allerdings 3 Köpfchen..... ;-)
Gruß
raginhart
p.s. hier ist es eben NICHT egal, in welchem Gang Du in den Kreisverkehr fährst; glücklicherweise!
Der Herr Wensing hat einen schönen Vergaser für den 1200er entwickelt. Damit macht es nochmal eine Portion mehr Spaß!!!
Kann man die 1200er Mex nicht auch einfach auf 1600 oder mehr größer fräsen?
Ölkanäle etc sind ja im Endeffekt wie beim 1600er und dann halt eine 69mm Welle rein...
Zitat:
Kann man die 1200er Mex nicht auch einfach auf 1600 oder mehr größer fräsen?
Ölkanäle etc sind ja im Endeffekt wie beim 1600er und dann halt eine 69mm Welle rein...
Ölkanäle sind erst ab, ich glaube Mitte der 70er, gleich. Da wurden Universalgehäuse hergestellt. Da sind dann auch die Zylinderbohrungen gleich groß wie beim 1600er, 90er Fußmaß. Ab Produktion in Mexiko wurde das dann wieder geändert auf 84er Fußmaß.
Aber andere Köpfe braucht man dann ja auch noch, Ansaugung etc. Machbar ist vieles, kommt ja auf Anspruch und Geldbeutel an.
Wenn ich jetzt so einen Mex mit 84er Fußmaß habe, kann ich ihn trotzdem auf 1600er auffräsen?
Unabhängig von Teilen, und Geld das benötigt wird.
Zitat:
Wenn ich jetzt so einen Mex mit 84er Fußmaß habe, kann ich ihn trotzdem auf 1600er auffräsen?
Unabhängig von Teilen, und Geld das benötigt wird.
Ja.
Soweit ich mich erinnere, musste bei meinem Motor dabei aber auch die Auflagefläche der Zylinder geplant werden, da das Gehäuse korrodiert war.
Dabei muss darauf geachtet werden, dass beide Planflächen keinen Höhenunterschied aufweisen, sonst
Ich habe dem Fertiger seinerzeit eine Positionstoleranz von 0.02 CZ vorgegeben.