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Mazda 6 vs Vier Ringe

Mazda
Themenstarteram 15. Mai 2014 um 20:37

Tag zusammen oder eher guten Abend!

Schweren Herzens wird es Zeit mich von meinem geliebten MX-3 zu verabschieden, da ich jetzt ein größeres Auto benötige und es wirklich ein Viertürer sein muss.

Mir ist der schöne Mazda 6 in Sicht gekommen. Die 2003er Baureihe ( Benziner, 1.8l und 2.3l )wird dabei bei einer Laufleistung von 80-90 tKm zwischen 2500 und 4000€ inseriert. Die Annoncen sind ja dabei schön und gut, aber es macht mich schon leicht stutzig. Bis auf Rost sind mir keine Probleme beim Mazda 6 allgemein bekannt, hin und wieder höre ich aber von Schäden der Kupplung oder unruhig laufende Motoren ab circa 130tKm in Aktion.

Ich habe mich bereits durchgelesen und vieles sind einfach triviale Sachen bzw. Schäden, die meine Mutter auch mit ihrem Touareg ( V10, 5l Diesel, Bj 2005 ) hatte.

Ist der oben beschriebene Mazda grundsätzlich empfehlenswert oder wird er mich nervlich und finanziell belasten? Zu erwähnen ist, dass sich ein Diesel für mich nicht rechnet, von daher möchte ich soweit bei einem Benziner bleiben.

Ein weiteres passables Angebot war ein A6, 99er Bj oder 2002er mit 140tKm auf der Uhr, soweit scheckheftgepflegt und preislich bei 3200 Es.

Offen gesagt ist das auch die Obergrenze, die mir momentan zur Verfügung steht.

Gibt es bekannte Krankheiten bei den obigen Fahrzeugen ? Alternativvorschläge ?

Schonmal besten Dank!

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29 Antworten

der A6 ist a sicherlich ein 6-Zylinder! Der hat mehr Durst wie der Mazda und wenn mal was kaputt geht wird´s auch richtig teuer. Für den Audi spricht die Vollverzinkung und quasi null Rost. Dagegen spricht, das er bereits 15 Jahre auf den Buckel hat. Ist der Kilometerstand denn eindeutig nachweisbar!

Ehrlich gesagt würde ich keinen von beiden kaufen wollen

Themenstarteram 15. Mai 2014 um 23:27

Zitat:

Original geschrieben von SKlaffki

der A6 ist a sicherlich ein 6-Zylinder! Der hat mehr Durst wie der Mazda und wenn mal was kaputt geht wird´s auch richtig teuer. Für den Audi spricht die Vollverzinkung und quasi null Rost. Dagegen spricht, das er bereits 15 Jahre auf den Buckel hat. Ist der Kilometerstand denn eindeutig nachweisbar!

Ehrlich gesagt würde ich keinen von beiden kaufen wollen

Der Km-Stand ist unangetastet, ich kenne den Besitzer und der gute Herr fährt noch ein E30 Cabrio mit einer V8 Maschine, von daher bin ich sicher, dass der Audi gepflegt wurde.

Wo bleiben meine Manieren.. erst einmal bedanke ich mich für deine Antwort.

Tatsächlich ist im A6 ein V6, es ist kein Problem, dass der Verbrauch dadurch höher ist.

Prinzipiell würde ich mir einen RX-8 zulegen, da ich mit dem Auto auch sehr gut vertraut bin, doch leider sollte man den Wankelmotor auch warm fahren und nicht langsam in vielen Kurzstreckenfahrten grausam verrecken lassen; insgesamt aber die Vorteile einer Limo im Design eines Coupés ( ja, über die Einzelheiten kann man sich streiten ).

Hast du eine Empfehlung für mich, in welche Richtung/Hersteller ich gehen sollte ?

Hi,

der erste Mazda 6 ist ein klasse Wagen der sich auch heute noch sehen lassen kann.

Wie du ja schon geschrieben hast ist rost leider ein echtes Problem. Motorschäden kommen leider auch vor,vor allem beim 2,3l. Der Motor braucht gerne etwas Öl. und die Öldruckwarnung kommt wohl sehr (zu spät) die folge sind dann Lagerschäden.

Ansonsten aber ein feiner Motor mit ordentlich Leistung bei vergleichsweise geringem Verbrauch.

Manchmal sorgen auch die Bremsen für Ärger wenn die Sättel blockieren.

Nachteil gegenüber Audi bei den Eigenschaften. Die Innenraumqualität ist spürbar schlechter. Die Abrollgeräusche sind ziemlich laut,je nach Fahrbahnbelag sogar nervig. Im Kofferraum gibt kein Licht,zumindest beim Kombi,nur ein Detail aber manchmal nervig :D

Gruß Tobias

Also ich muss den Tobias mal korrigieren.

Es gibt sehr wohl eine Kofferraumbeleuchtung im Kombi. Die ist oben im Dach fast an der Außenkante. Das Licht ist jedoch extrem schwach und die Position absolut ungünstig, da man mein Einladen mit dem Kopf/Körper das Licht verdeckt und somit Schatten an die Stelle wirft, an der man Licht braucht.

Die festgehenden Bremsen hinten wurden schon erwähnt. Das kann auf Dauer lästig werden bzw. teuer, wenn man es zu spät bemerkt.

Ganz großen Unsinn finde ich jedoch die Aussage, dass der 2.3er ein guter Motor mit relativ wenig Verbrauch ist. Meine Erfahrung mit diesem Motor, den ich immerhin 5 Jahre gefahren bin:

- extrem durstig. Nicht unter 10 Liter zu kriegen, eher 11-12 Liter

- Ölverbrauch hoch (ca. 1 Liter auf 1500 km)

- Im Vergleich zu ähnlichen Motoren der Konkurrenz mit ähnlichen Modellen: Lahme Beschleunigung (vor allem im oberen Drehzahlbereich sehr zäh) und geringer Topspeed.

Im großen und ganzen rate ich immer jedem vom M6 dieser Modellreihe ab. Wenns denn unbedingt einer sein muß, dann bitte Faceliftmodell nehmen. Der 2.0er Benziner läuft bedeutend besser als der 2.3er (den hatte mein Schwager über 4 Jahre - habe also den direkten Vergleich).

Kannst ja auch mal meinen Testbericht lesen:

http://www.motortests.de/auto/mazda/6/i/-2-3-kombi-ftId17646

Hi,

also meiner hat kein Licht,nur die Innenraumbeleuchtung in der mitte,die viel zuweit weg ist.

Aktuell hat unser 2,3er einen verbrauch von rund 12,5l -> viel? ne weil er fast nur im extremen Kurzstreckeneinsatz ist (4x am Tag 3km) und das auch noch am Berg.

Ach ja Automatik haben wir auch noch,kostet auch 0,5 - 1l Sprit.

 

Sobald ich etwas längere Strecken Überland fahre oder gar Langstrecken über die Autobahn sinkt der Verbrauch rapide auf ca. 8,5l tendenz eher Richtung 8l. Hängt natürlich von der Geschwindigkeit ab. Je nach Verkehrslage pendelt die bei mir so um die Richtgeschwindigkeit.

Das sind natürlich keine Minimalverbräuche aber für ein Fahrzeug dieser größe mit ~160PS finde ich das auch nicht schlecht,noch dazu wie erwähnt mir Automatik ;)

Mehr geht natürlich immer,weniger wird aber schwer.

Den hohen Ölverbrauch hatte ich erwähnt,meiner braucht aber kein Öl. Hat aber auch erst 60tkm runter und wie gesagt der Motor wird nur selten stark belastet. Außerdem habe ich auf 5W40 Öl umgestellt. Laut Mazda nicht zulässig aber meiner Meinung nach um Welten besser als das zulässige Mazda Öl.

Top Speed war übrigens einmal knapp 240 nach Tacho (im Windschatten eine X6).Dürften reale 220 gewesen sein (großzügig geschätzt :D) empfinde ich mehr als ausreichend. Aber wie gesagt fahre meistens mit Familie und daher nur sehr sehr selten über 160.

Ich habe übrigens ein Faceliftmodell Bj. 2006. Rost an der karosserie bisher nicht. Dafür an den Achs und Fahrwerksteilen (unschön aber größtenteil harmlos)

Gruß tobias

Klar der A 6, weil die Historie bekannt ist und scheckheftgepflegt.

Ob der Audi V 6 Steuerkette oder Zahnriemen hat, weiß ich nicht, ein Wechsel wäre nicht billig.

Die Langzeitqualität bei Audi ist einfach besser, die Innenraummaterialien hochwertiger, was sich damals auch im Neupreis niederschlug. Die Ersatzteilversorgung bei älteren Audis ist leider etwas problematisch, die Werkstattpreise doch recht hoch.

Dürfte noch zahnriemen haben der a6.

Der A6 4B hat beim V6 Beziner beides... Zahnriemen und Kette (für die NW Versteller).

Wenn diese NW Versteller nicht gemacht sind, solltest du sie mit einrechnen (400€ kostet ein Versteller) plus einbau und eventuell die Kette (wenn sie schon zu lang ist). Verbrauch... naja fahre den 2.8er im Passat mit Allrad uns Handschaltung und in der Stadt ist er mit 15,xx l/100km angegeben.

Grüße

Dausl

Themenstarteram 18. Mai 2014 um 21:13

Zitat:

Original geschrieben von STP

Also ich muss den Tobias mal korrigieren.

Es gibt sehr wohl eine Kofferraumbeleuchtung im Kombi. Die ist oben im Dach fast an der Außenkante. Das Licht ist jedoch extrem schwach und die Position absolut ungünstig, da man mein Einladen mit dem Kopf/Körper das Licht verdeckt und somit Schatten an die Stelle wirft, an der man Licht braucht.

Die festgehenden Bremsen hinten wurden schon erwähnt. Das kann auf Dauer lästig werden bzw. teuer, wenn man es zu spät bemerkt.

Ganz großen Unsinn finde ich jedoch die Aussage, dass der 2.3er ein guter Motor mit relativ wenig Verbrauch ist. Meine Erfahrung mit diesem Motor, den ich immerhin 5 Jahre gefahren bin:

- extrem durstig. Nicht unter 10 Liter zu kriegen, eher 11-12 Liter

- Ölverbrauch hoch (ca. 1 Liter auf 1500 km)

- Im Vergleich zu ähnlichen Motoren der Konkurrenz mit ähnlichen Modellen: Lahme Beschleunigung (vor allem im oberen Drehzahlbereich sehr zäh) und geringer Topspeed.

Im großen und ganzen rate ich immer jedem vom M6 dieser Modellreihe ab. Wenns denn unbedingt einer sein muß, dann bitte Faceliftmodell nehmen. Der 2.0er Benziner läuft bedeutend besser als der 2.3er (den hatte mein Schwager über 4 Jahre - habe also den direkten Vergleich).

Kannst ja auch mal meinen Testbericht lesen:

http://www.motortests.de/auto/mazda/6/i/-2-3-kombi-ftId17646

Vielen Dank für eure Antworten und Meinungen.

Die genannten Kriteria sind definitiv ein klares "Nein" zum Mazda 6, was primär aufgrund der sehr tollen Optik des Wagens schade ist. Leider kann eine tolles Aussehen aber keine technischen

Mängel u.ä. kompensieren.

Der A6 wird vorerst auch nicht den Besitzer wechseln, da der Sohn meines Bekannten sich länger wunderte, warum sein Astra nicht mehr warm wird und der Motor sich dann natürlich verabschiedet hat. Für mich heißt das erst einmal weiter Ausschau halten.

Vor einiger Zeit hatte ich einen Top A4 B5 gesehen ( Bj vor 2000 ) mit Garantie und allem Schnick Schnack und hätte man in den nächsten 10 min den Wagen noch mitgenommen, gäbe es noch dieses und jenes gratis dazu ( ihr kennt das sicherlich ). Nichtsdestotrotz war der wirklich gut, leider nur etwas bescheiden vom Platzangebot, aber gut, seh ich ein, ist mir klar.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte - da mein MX-3 einfach nur super ist, dachte ich, ich bleibe bei einem Mazda ( Limo, da Kombi wiederum zu "sperrig" ). Die Konkurrenz aus dem schönen Japan hat wohl auch einiges zu bieten, weshalb ich mich auf Anraten meines Mechanikers mal in die Richtung umschauen werde.

Nochmals Danke an euch alle und einen schönen Start in die Woche!

Eine gute Alternative ist der Honda Accord ab BJ 2003 als 2.0 Benziner mit Kette und 155PS. Sehr zuverlässig und kaum Probleme mit Rost. Schau es dir an,vielleicht gefällt der dir.Also ich hab gute Erfahrungen gemacht.

Themenstarteram 24. Mai 2014 um 12:55

Zitat:

Original geschrieben von CBR-333

Eine gute Alternative ist der Honda Accord ab BJ 2003 als 2.0 Benziner mit Kette und 155PS. Sehr zuverlässig und kaum Probleme mit Rost. Schau es dir an,vielleicht gefällt der dir.Also ich hab gute Erfahrungen gemacht.

Werde ich definitiv raus suchen und mir anschauen. In der kommenden Woche besichtige ich einen Mazda Xedos 98er BJ 2.0 i Business mit einer V6 Maschine, einen Nissan Maxima 2.0 V6 ( EZ 2000 ) und einen 98er A8 auf süßen 8 Zylindern.

Ich hoffe eigentlich, dass der Xedos sich beweist, da die hintere Bremsanlage komplett erneuert worden sein soll- hab von blockierenden Bremsen gelesen.

Gleich schaue ich nach geeigneten Accords.

Auf jeden Fall werde ich dann berichten, wie und ob ich mich entscheiden konnte.

Schönes Wochenende und viele Grüße!

Also von den 3 würde ich mich definitiv für den Xedos entscheiden, da der A8 sau teuer im Unterhalt ist und auch gerne mal was teures kaputt geht (richtig teuer, vierstellig!).

Den Maxima würde ich aufgrund der trägen Motoren und dem sehr hohen Rostproblem schon etwas skeptisch gegenüber stehen, gerade hinter der Kofferraumverkleidung sind teils Löcher auf Kopfgröße. Sonst auch ein schöner Wagen.

Der Xedos ist halt etwas schlechter im Innenraum (nach meinem Geschmack), dafür ist er mit etwas Pflege sehr zuverlässig und die Motoren sind alle Sahnestücke :-D

Ich hoffe der Accord ist doch ein Witz, oder? Der ist definitiv zu teuer bei brauchbarer Substanz, der Vorgänger passt dagegen auch ganz gut dazu genauso wie in alter Avensis, auch sehr zuverlässig.

Was auch ziemlich zuverlässig und günstig ist ist Ford (gerade Mondeo und Focus).

Aber bei fast allen gilt sehr auf Rost achten, gerade Unterboden, Türen, etc.

Dekra und co bieten auch günstig Checks an, die teils mehr Wert sind wie ne Gebrauchtwagengarantie ;-)

Aber drin steckt man ja leider auch nie.

Viel Erfolg!

Ich möchte am TE mal eine leichte Kritik üben.

Wenn das Budget für ein Fahrzeug unter 4000 Euro liegt, wäre ein Audi 8 Zylinder älteren Baujahres das letzte wonach ich suchen würde....

Die Reparatur und Inspektionskosten werden dauerhaft einfach das Budget übersteigen.

(Selbst wenn man die Inspektionen und Co. selbst bzw. in einer freien Werkstatt machen lässt, 10 Liter Öl sind teurer als 4, Bremsscheiben und Beläge für einen Audi V8 teurer als für einen Golf)

Es würde mich wundern, wenn Versicherung und Steuer für den A8 im Jahr unter 1200 Euro liegen, das wäre 1/3 des Kaufpreises.

Von daher bitte nicht nur an die Anschaffungskosten, sondern auch an die Folgekosten denken!

Themenstarteram 26. Mai 2014 um 14:58

Zitat:

Original geschrieben von ueker123

Ich möchte am TE mal eine leichte Kritik üben.

Wenn das Budget für ein Fahrzeug unter 4000 Euro liegt, wäre ein Audi 8 Zylinder älteren Baujahres das letzte wonach ich suchen würde....

Die Reparatur und Inspektionskosten werden dauerhaft einfach das Budget übersteigen.

(Selbst wenn man die Inspektionen und Co. selbst bzw. in einer freien Werkstatt machen lässt, 10 Liter Öl sind teurer als 4, Bremsscheiben und Beläge für einen Audi V8 teurer als für einen Golf)

Es würde mich wundern, wenn Versicherung und Steuer für den A8 im Jahr unter 1200 Euro liegen, das wäre 1/3 des Kaufpreises.

Von daher bitte nicht nur an die Anschaffungskosten, sondern auch an die Folgekosten denken!

Allgemein gebe ich dir natürlich Recht und aus der Einleitung ist nicht ersichtlich, dass ich mir einen Überblick über Folgekosten geschaffen habe. Der A8 würde mit ~280 Es Steuern per annum zu Buche schlagen, die Kosten für die Versicherung sind akzeptabel, obgleich sie in Relation höher liegen.

Nichtsdestotrotz sprichst du einen guten Punkt an, gerade für jüngere, die teils unerfahren und blauäugig an so etwas herangehen.

Mein Einkommen erlaubt es mir, genannten Audi zu unterhalten, die magere Ersatzteilversorgung spricht dagegen; auch gegen das Leasen oder ähnliches streube ich mich aus verschiedenen Gründen.

Von daher gedenke ich ein vernünftiges Auto zu einem bescheidenen Preis zu erlangen, welches ich je nach Änderung in meinen "Plänen" schon in einem oder vielleicht vier Jahren nicht mehr benötige.

Dennoch finde ich es gut, dass du diese Kritik übst, vor allem, dass sie sehr sachlich gehalten ist ;)

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