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Mangelhafte Rostschutzvorsorge beim Yaris Hybrid?

Toyota Yaris XP13

Hallo!

Der aktuelle TüV-Jahresreport 2019 bemängelt beim Yaris Hybrid eine mangelhafte Rostschutzvorsorge,so dass an versteckten Stellen der Rost ordentlich blüht.

Ist dieses Problem beim aktuellen Modell mittlerweile behoben? Wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß

Jürgen

Beste Antwort im Thema

Rost an Bremsscheiben? Glückwunsch!!!!

Ihr habt alles richtig gemacht. Das richtige passende Auto zum ökologisch defensiven Fahrprofil gekauft. Generiert viel Strom selbst, schont dadurch die Umwelt und die Bremsen hinten vor Verschleiss.

 

Es gibt kein Rostschutz bei BremsScheiben. Hat es noch nie gegeben. Bei keinem Hersteller der Welt! Warum auch? Wenn bremsen nicht rosten hat man ein schlechtes, nicht mehr der Zeit entsprechendes Antriebs und Fahrwerkkonzept.

Bewegung wird dann in Wärme und nicht in Strom gewandelt.

Also Glückwunsch! Nicht viele vermögen aktuelle Technik auch bestimmungsgemäß zu nutzen. Gelegentlich mal so bremsen das die hinteren auch genutzt werden und weg ist der Rost.

 

VW baut bei den neuen Antrieben übrigens wieder Trommelbremsen statt Scheiben ein. Die rosten auch, aber der Kunde siehts nicht und hat so keine Erfolgserlebnisse. Und VW spart Geld für Technik um den Profit für die teure Alternative Technik durch hohe Preise zu rechtfertigen. Da ist Toyota und wenige andere ehrlicher. Man ssieht wie man fährt. Und Glückwunsch an die Werkstatt. Statt bremsen austauschen ist gut für den Umsatz. Aber das wird ja sicher kein weiteres mal passieren.

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Zitat:

@Porhmeus schrieb am 24. September 2020 um 12:01:23 Uhr:

Zitat:

@Gerdrenz schrieb am 24. September 2020 um 09:48:07 Uhr:

Ich fahre den Yaris Hybrid. Baujahr 2016. Nach 58.000 km mussten Bremsscheiben hinten, wegen deutlicher Roststellen, ausgetauscht werden. Kosten 320,- €, Beteiligung hat Toyota abgelehnt mit verweis auf mein "angeblich defensives und energiesparendes Fahrverhalten".

Das sollte aber bekannt sein, dass das Fahren mit einem Hybriden hin und wieder starkes Bremsen (gern bei freier Landstrasse von 100 auf 0 km/h oder von einem steilen Berg hinab auf 0 km/h) erfordert, damit die hinteren Bremsscheiben nicht gammeln. ;)

Und was war der Anlass für den Tausch der hinteren Bremsscheiben?

Hat das Toyota empfohlen (?), denn eine HU/AU kann bei einem 4 Jahre alten Auto noch nicht angestanden haben..., was regulär sonst ernst nach 5 Jahren beim TÜV vorstellig werden müsste.

By the Way: Auch bei anderen Automobilherstellern rosten die hinteren Bremsscheiben, denn nur auf die Vorderachse werden ca. 80 % der Bremsleistung übertragen, während hinten nur 20 % und die Parkbremse zum Einsatz kommen.

Beim TÜV 2019 ohne Beanstandung. Ich habe auch immer wieder stark gebremst und bin mindestens 2 mal im Monat ein Stück (2-300 m) mit angezogener Handbremse gefahren. Sowohl geschäftlich, wie privat, haben wir diverse Fordmodelle (zuletzt Kuga mit 230.000 km) gefahren. Die Bremsscheiben wurden bei 160.000 km ausgetauscht. Bei meiner Frau, sie fährt das gleiche Modell, wird jetzt bei 30.000 km (nach 2 Jahren) das Rosten festgestellt. Wir werden künftig keinen Toyota mehr fahren, weil Toyota, in seiner Ablehnung der Mängelrüge, noch glaubte mich belehren zu müssen.

Zitat:

@Gerdrenz schrieb am 25. September 2020 um 11:16:54 Uhr:

Beim TÜV 2019 ohne Beanstandung.

Und wieso mussten dann die hinteren Bremsscheiben getauscht werden - aus optischen Gründen oder auf Anraten der Werkstatt?

Ich würde jedenfalls keine Bremsanlage überholen lassen, wenn noch keine HU/AU ansteht.

Probiere ruhig andere Automobilhersteller aus:

Hier gibt's neben "Kinderkrankheiten", die selbst nach Jahren nicht abgestellt werden, noch ganz andere Baustellen als rostige Bremsscheiben. ;)

Nach vielen Jahren VW (defekte Fensterheber; defekte Airbagschalter; Motoren mit massivem Ölverbrauch; hakeligen/krachenden Getrieben bis hin zu ständig gerissenen Windschutzscheiben) und Seat (Turboschaden nach 15.000 km; gelängte Steuerkette beim 1,2er TSI bis hin zum Motorschaden beim Diesel mit nur 150.000 km) bin ich vollendens kuriert und kaufe nur noch japanische Autos von Toyota und Mazda, wo Defekte bis 100.000 km fast ausgeschlossen sind.

Da fällt eine überholte Bremse für 320 € nicht wirklich ins Gewicht. :)

 

 

Zitat:

@Gerdrenz schrieb am 25. September 2020 um 11:16:54 Uhr:

Beim TÜV 2019 ohne Beanstandung. Ich habe auch immer wieder stark gebremst und bin mindestens 2 mal im Monat ein Stück (2-300 m) mit angezogener Handbremse gefahren. Sowohl geschäftlich, wie privat, haben wir diverse Fordmodelle (zuletzt Kuga mit 230.000 km) gefahren. Die Bremsscheiben wurden bei 160.000 km ausgetauscht. Bei meiner Frau, sie fährt das gleiche Modell, wird jetzt bei 30.000 km (nach 2 Jahren) das Rosten festgestellt. Wir werden künftig keinen Toyota mehr fahren, weil Toyota, in seiner Ablehnung der Mängelrüge, noch glaubte mich belehren zu müssen.

Gerade weil heute die Fahrzeuge alle so ähnlich sind in ihren Macken und Problemen kann der Kundenservice den Ausschlag für den ein oder anderen Hersteller geben. Wenn du unzufrieden mit der Reaktion von Toyota bist kann ich den Wechsel durchaus nachvollziehen.

Bremsen nach 4 jahren und 60tkm dürftest du aber bei keinem Hersteller auf Kulanz oder gar Garantie bekommen. Aber zumindest eine freundlichere Antwort ;)

@turbotobi28

Mit Tromelbremsen auf der Hinterachse bin ich bei Dir. Als die Scheiben eingeführt wurden kamen Argumente wie, Teilevereinheitlichung, weniger Serviceaufwand, Kostensenkung für Kunde und Händler, Vereinfachung der Azubi Ausbildung.......

Zitat:

@lex-golf schrieb am 25. September 2020 um 09:31:50 Uhr:

Vorsicht mit der Handbremse.

Das geht nicht mit jedem Wagen. Entweder geht die auf die Vorderachse, auf eine extra Reibfläche auf die Hinterachse oder löst je nach Geschwindigkeit eine Panik-/Notfallbremsung aus. Also vor dem Versuch mit der Handbremse erst informieren wie die Feststellbremse am Wagen mit der Motorisierung und Getriebe wirklich funktioniert.

Grundsätzlich richtig! Wir diskutieren hier aber Probleme beim Yaris - noch mit der konventionellen Handbremse. Und die wirkt auf die Scheiben der Hinterachse.

Der Neue soll ja jetzt auch eine elektrische Handbremsbedienung haben - wenn ich richtig informiert bin.

Die geht aber vermutlich über Aktuatoren auch auf auf die Hinterachse. Ich denke mal, dass man aber auch die während der Bedienen kann. Allerdings sollte man dazu eine leere Straße aufsuchen und über ein Mindestmaß an fahrerischen Fähigkieten verfügen.

Elektrische Handbremsen leiten normalerweise eine sichere Notbremsung mit allen 4 Rädern ein, wenn sie während der Fahrt gezogen werden.

@36/7M

Richtig. Nur falls jemand mitliest und das nicht berücksichtigt und an seinem Wagen testet.....

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 25. September 2020 um 18:09:46 Uhr:

Elektrische Handbremsen leiten normalerweise eine sichere Notbremsung mit allen 4 Rädern ein, wenn sie während der Fahrt gezogen werden.

Hallo,

das kenne ich so nicht! Mit der elektrischen Handbremse wird nach meinen Informationen nur die Hinterachse abgebremst - aber nur mechanisch mit einem Aktuator (einem Motor) an jedem Rad. Dieser nutzt die hintere Scheibenbremse - aber ohne das hydraulische System in Anspruch zu nehmen.

An meinem "Zweitwagen" eines renommierten deutechen Herstellers ist das jedenfalls so!

Deswegen schrieb ich Vorsicht beim Entrosten mit der Handbremse. Erst Informieren was macht der Wagen. Selbst Toyota baut verschiedene Lösungen in seine Modelle. Bj 2018 kann ganz anders sein als Bj2020 beim "gleichen" Modell.

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 26. September 2020 um 00:16:54 Uhr:

Schau Mal zum Beispiel hier

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Feststellbremse

Hallo,

so ganz kann ich dir jetzt nicht folgen. Gestern hast du noch behauptet, die elektrische Handbremse leitet eine Notbremsung mit allen 4 Rädern ein. Und heute verweist du auf eine Beschreibung, die im Grunde meine Auffassung exakt bestätigt. Danach wirkt die elektrische Handbremse nur auf die Hinteräder - im Grunde wie früher - nur dass der Handbremshebel und die Seilzüge durch einen Elektroantrieb ersetzt wurde. Und die Bremswirkung dieser elektrischen Handbremse kommt bei weitem nicht an die Wirkung einer Notbremsung mit der haydraulichen Bremse heran.

Nächstes Mal auch vollständig lesen ;)

Zitat:

Vorteile und erweiterte Funktionen

Redundantes Bremssystem (dynamischer Zustand) mit zusätzlichen Rückfallebenen:

Betätigen der elektrischen Parkbremse während der Fahrt (sicheres dynamisches Verzögern über alle vier Räder)[1][2]

auch bei schlechten Bedingungen sehr sicheres Abbremsen

Im Stand wirkt sie ausschließlich auf die Hinterräder, wenn man sie während der Fahrt lange betätigt, sieht das anders aus, dann wird das Fahrzeug kontrolliert gebremst.

Hallo,

die Fußnoten hinter dieser Funktion weisen aber zunächst nur auf eine Pressemitteilung von Audi und Opel hin. Liegen dir belastbare Informationen vor, dass das alle anderen Hersteller oder die meisten das ebenso machen? Wenn dem so sein sollte habe ich dazugelernt! Von Gesetzgeber wird diese Notbremsfunktion aber so m.E. eben nicht verlangt. Die Anforderung an die Bremsleistung einer "Handbremse" - auch für Notfälle - ist deutlich niedriger als an das hydraulische System.

Nein, ob wirkliche jeder einzelne Hersteller es so macht, weiß ich nicht. VW und Konsorten manchen es laut Internet so, Mercedes auch, BMW ebenso. Bei Toyota ist auch eine Notbremsfunktion implementiert, siehe Handbuch Corolla

Zitat:

Ziehen und halten Sie den Schalter für die Feststellbremse, wenn ein Notfall eintritt und es erforderlich ist, die Feststellbremse beim Fahren zu betätigen.

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