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Mal Wieder - Pflegetipps im Fernsehen

Themenstarteram 29. August 2013 um 16:05

Hi,

da soll einem nicht übelwerden,

gerade auf N24 "Tipps" gesehen wie mann ein Auto für den Gebrauchtverkauf "Aufhübscht"

da gabs als Reifenpflege Schuhcreme auf die Schlappen

Niveacreme für das Armaturenbrett

Nagellackentferner mit Topfkratzschwamm für's Pickerl auf der Scheibe

Küchentuch mit Salatöl gegen Aufkleber auf'm Lack

und Zahnpasta als Politur gegen Kratzer im Lack

alles abgewischt mit Küchenkrepp bzw. Abtrockentuch aus der Küche!

Und das waren nur die Empfohlenen Tipps, von den als weniger gut getesteten Vorgehensweisen reden wir besser nicht,

mir hat sich der Magen umgedreht!

 

Gruß Jup

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10 Antworten

Hatte hier nicht jemand mal nen Sammelfred für solche Sachen gestartet?!

Wenn wir mal ehrlich sind, was willst du bei einer Verkaufsaufbereitung noch in das Auto investieren? Da wird mit den billigsten Mittel noch das Beste raus geholt und fertig. Ich habe meinen letzten Wagen komplett aufbereitet, habe mich informiert was er Wert ist usw. Laut Schwacke hätte mir der Händler 8.800€ zahlen müssen, die harte Realität war: "Auto 8 Jahre alt? Im Export geht der nicht mehr, zu alt! Auf den Hof stellen wir uns solch ein Fahrzeug auch nicht mehr, wir haben gleiche Modelle hinten in der Ecke stehen, setzen seit 2 Jahren Moos an!" Also Privatverkauf... von meinen 8.800 Händler EK (Privat VK liegt ja gewöhnlich höher) habe ich mich auch dort ganz schnell verabschiedet, weil sich monatelang keiner gemeldet hat. Verkauft habe ich ihn am Ende für 4.000€, damit ich ihn überhaupt weg bekommen habe!

Des einen Freud, des anderen Leid... dafür hat kurze Zeit später ein Autohaus geblutet, die mussten 2 Jahre vorher 33.000€ für meinen jetzigen Wagen zahlen, ich habe ihn für knapp 10.000€ bekommen!

Lange Rede, kurzer Sinn: Der KFZ Markt ist mehr als am Ar*** und jeder, der mehr wie 20€ in eine "Aufbereitung" zum Verkauf steckt, gehört eigentlich eingewiesen. Warum? Es zahlt kein Mensch mehr 1€ mehr für ein gepflegtes Fahrzeug. Zu dem Thema habe ich einen Thread gestartet damals und auch mit einigen Usern per PN weiter diskutiert. Ergebnis: Die Mehrheit sieht nur den Preis... stelle 2 gleiche Autos hin, eins aufpoliert und eins versifft ohne Ende. Biete den dreckigen Wagen 1€ günstiger an und ich kann dir jetzt schon sagen, welches Fahrzeug schneller verkauft ist! ;)

am 29. August 2013 um 18:02

Hi zusammen,

@bunny hunter :würde ich jetzt nicht so sagen.

Das Auge des Betrachters/Käufers isst immer mit.

Das geflegte Fahrzeug verkauft sich um Längen besser.

Die Aufbereitung sollte aber nicht mit Oma`s Haushaltstricks

daherkommen.

Auch ältere Fahrzeuge haben Respekt verdient)))))

Viele Grüße

Sancho deluxe

Zitat:

Original geschrieben von Sancho deluxe

Das geflegte Fahrzeug verkauft sich um Längen besser.

Definitiv nein! ;)

Mein Bruder arbeitet in einem Autohaus und ich selbst bin oft dort, viele Kunden verlangen sogar, dass das Auto nicht sauber gemacht wird, weil sie denken, die Arbeitsleistung kommt noch mal auf ihren Preis drauf.

Mir wurde damals direkt von vielen Händlern ins Gesicht gesagt, ein aufbereitetes Auto kaufen die generell nicht an. Auch einige User hier (und im Paralleluniversum) meinten: "Nicht aufbereiten, ist eher hinderlich für den Verkauf".

Ich selbst sehe mobile.de zwar nicht als repräsentativ, aber Fahrzeuge die laut Bildern in einem schlechteren Zustand waren wie meiner, gingen schneller weg... zu identischen Preisen.

Seitdem habe ich mir geschworen, ich bereite mein Auto nur für mich auf und wenn ich beabsichtige es zu verkaufen, dann mache ich vorher gar nichts mehr. Vielleicht waschen um den dicken Schmutz runter zu holen, innen mal durchsaugen und Staub wischen, das war´s ;)

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Mein Bruder arbeitet in einem Autohaus und ich selbst bin oft dort, viele Kunden verlangen sogar, dass das Auto nicht sauber gemacht wird, weil sie denken, die Arbeitsleistung kommt noch mal auf ihren Preis drauf.

Bei einer kompletten Aufbereitung OK. Aber einfaches sauber machen kommt extra auf den Preis?

Bei meiner VW Werkstatt wird mein Auto immer - auch wenn ich nur wegen einer winzigen Kleinigkeit dort war - grundsätzlich gratis gewaschen. Und deren Waschanlage ist richtig gut. Es bleibt zwar eine Waschanlage, doch verglichen mit anderen ist sie gut.

Weiters wird der Innenraum - auch unter den Fußmatten gut! ausgesaugt.

Bei meinem Autohaus gehört dies zum guten Ton.

 

Zitat:

Original geschrieben von Bunny Hunter

Mir wurde damals direkt von vielen Händlern ins Gesicht gesagt, ein aufbereitetes Auto kaufen die generell nicht an. Auch einige User hier (und im Paralleluniversum) meinten: "Nicht aufbereiten, ist eher hinderlich für den Verkauf".

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Warum ist ein aufbereitetes Auto hinderlich am Verkauf ?

Als ich meinen Pheaton als ex Leasing Fahrzeug gekauft habe wurde er auch aufbereitet. Wäre er es nicht gewesen, so hätte ich das in der Preisverhandlung bemängelt. Ausser dem hätte dies einen schlechten Eindruck des Autohauses bei mir hinterlassen.

Bei der Motorwäsche lasse ich das ja noch gelten - um EV. Lecks zu sehen. Aber beim Lack?

Wer klärt mich auf?

Für mich wäre der äußere Zustand eines Fahrzeugs eines der wichtigsten Kaufkriterien.

Der Zustand lässt Rückschlüsse auf den Halter zu. Nicht umsonst gibt es das alte deutsche Sprichwort:

"Wie der Herr, so des G´scherr"

Natürlich darf man sich von einem glänzenden Lack allein nicht täuschen lassen.

Die Haltung mancher Verkäufer, die lieber ein ungepflegtes Auto haben wollen, weil sich gepflegte nicht verkaufen, lässt sich für mich nur so erklären, dass der Dreck Macken verdeckt.

Bei einem sauberen, gepflegten Wagen sieht man nunmal jeden kleinen Parkrempler, jeden Steinschlag oder Kratzer, jede Abnutzung im innenraum. Und als Käufer will ich das auch sehen.

Im Frühjahr haben wir einen Boxter aufbereitet. Pflegezustandt war gut. Leichte Kratzer auspoliert, Innenraum nur wenig gemacht, einige Kratzer im Kunststoff nachlackiert. Und natürlich Collinite 476s drauf.

Kunde wollte sein Fzg verkaufen. Hats angeboten, und in einem halben Jahr kam ein einziger Interessent ! Und der war vom Zustand so angetan, hat sich auch Details angeguckt, wie z.B. das von Innen und Außen polierte Endrohr, und kaufte den Wagen zum geforderten Preis.

Kann also auch anders gehn, aber ob ein Porscheverkauf auf andere Pkw zu beziehn ist bezweifel ich auch.

am 30. August 2013 um 11:17

Ein Bekannter von mir hat, vor etwa 4 Monaten, einen älteren roten Opel Astra, auf einem privaten Automarkt für 1500 € angeboten. Das Fahrzeug war gewaschen und innen gereinigt. Allerdings wirkte der Lack matt und z.T. ausgeblichen. Außerdem wren etliche oberflächliche Kratzer vorhanden.

Er konnte das Fahrzeug zu dem Preis nicht verkaufen. Angebote lagen alle in der Größenordnung von etwa 1000 -1200 €.

Mit einem Freund hat er anschließend den Wagen poliert etc., sodaß der Außenzustand deutlichst besser war. Auf einem weiteren Automarkt (an gleicher Stelle), konnte er den nun wieder glänzenden Wagen dann für 1450 € verkaufen....

Nur ein Beispiel, welches natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat.

Gruß

Bernd

Zitat:

Original geschrieben von alex_at

Bei einer kompletten Aufbereitung OK. Aber einfaches sauber machen kommt extra auf den Preis?

Bei meiner VW Werkstatt wird mein Auto immer - auch wenn ich nur wegen einer winzigen Kleinigkeit dort war - grundsätzlich gratis gewaschen. Und deren Waschanlage ist richtig gut. Es bleibt zwar eine Waschanlage, doch verglichen mit anderen ist sie gut.

Weiters wird der Innenraum - auch unter den Fußmatten gut! ausgesaugt.

Bei meinem Autohaus gehört dies zum guten Ton.

Macht bei uns hier nicht eine einzige Werkstatt. Nicht mal BMW, die sogar eine eigene Waschanlage auf den Gelände haben. Mir ging es auch eher um die Gebrauchtwagen, wenn da einer verkauft wird, wollen die Kunden den ungereinigt mitnehmen.

 

Zitat:

Original geschrieben von alex_at

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Warum ist ein aufbereitetes Auto hinderlich am Verkauf ?

Als ich meinen Pheaton als ex Leasing Fahrzeug gekauft habe wurde er auch aufbereitet. Wäre er es nicht gewesen, so hätte ich das in der Preisverhandlung bemängelt. Ausser dem hätte dies einen schlechten Eindruck des Autohauses bei mir hinterlassen.

Bei der Motorwäsche lasse ich das ja noch gelten - um EV. Lecks zu sehen. Aber beim Lack?

Wer klärt mich auf?

Mir wurde in dem Zusammenhang oft gesagt, dass viele Leute vor einem "perfekten" Auto zurück schrecken, weil sie darin einen Blender sehen. Mein Auto war optisch 1a und auch technisch alles gemacht... TÜV/ Inspektion neu, wenig gelaufen und Neuwagenzustand. Den wollte irgendwie keiner, im Umkreis von 100Km waren zu der Zeit einige identische Modelle im Angebot, von den Bildern her viel schlechter und teilweise noch etwas teurer, die gingen weg, meiner nicht?!

Bei Leasingfahrzeugen ist es was anderes, wenn du die so weiter verkaufen willst, wie die zurück gegeben werden, dann machst du massig Verluste. Meinen Ex Firmenwagen hat der Chef 2x "geklatscht" und beide Unfallschäden waren noch vorhanden, als das Autohaus den zurück genommen hat... deswegen fahre ich nie privat einen ehemaligen Leasingwagen ;)

Deswegen schaue ich auch 2 mal so genau hin. Mein ex Leasing Fahrzeug wurde von einer Zahnärztin gefahren, 130.000 km in 6 Jahren. Der Innenraum - auch Kunstoffe und Leder - waren wie neu. So als ob das Auto ein Neuwagen wäre. Das einzige, was nicht perfekt war, waren die Felgen. Komplett Scheckheftgepflegt bei VW und 100% Unfallfrei.

So kanns auch gehen.

Wer Zeit beim Kauf/bei der Suche hat findet sein Schätzchen...;)

 

toppic: Solche Beiträge im TV gehören verboten...;)

 

Man sollte sich mal den Spaß gönnen, einen alten Wagen so aufzubereiten wie es der Sender gezeigt hatte. Und dann mal schriftlich anfragen, wie es nun mit Schadenersatz aussieht...;)

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