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MAGNETIC RIDE - Erfahrungen???

Themenstarteram 4. Dezember 2006 um 21:17

Habe gerade meinen 2. TTR bestellt,

380 Tkm hat nun der erste seit 9/99 runter, Zeit für den Ruhestand

wer hat schon Erfahrungen mit MAGNETIC RIDE???

Mein Händler sagte, dass es komfortmäßig nix bringt

(bin verwöhnt - habe auch Luftfederung im Q7)

Leider keine Probefahrt mit MR möglich,

da zur Zeit wohl wenige Vorführwagen damit

ausgestattet sind.

HILFE!!!

Wer hat ihn schon probiert??

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150 Antworten
am 6. Dezember 2006 um 9:01

Zitat:

Original geschrieben von Emulex

Auf der Rennstrecke mag ein Gewinde seine Vorteile haben - im Alltag bzw. auf öffentlichen Straßen ganz sicher nicht !

Na wenn du das sagst... :D Sorry, aber was für ein Nonsens...

Ein gutes Fahrwerk wie das Bilstein PSS is a) komfortabeler als ein Serienfahrwerk und b) deutlich sportlicher.

Für dich wahrscheinlich ein Widerspruch, aber für Kundige durchaus nachvollziehbar. ;)

Aber ich weiß ja wie du "Alltag" definierst, und da du dort selbst den TT als sportlicher ansiehst wie den Cayman, hat sich diese Diskussion auch hier schon erledigt... :p

am 6. Dezember 2006 um 9:04

Zitat:

Original geschrieben von Emulex

Im Sportmodus ist der TT richtig hart und hat praktisch keine Seitenneigung - um das bei nem Gewinde zu schaffen musst du die Federung im Prinzip ganz rausnehmen -> viel Spaß bei der nächsten Bodenwelle.

Auaaa, das seh ich ja jetzt erst... Bitte, informier dich erst mal wie ein Fahrwerk "funktioniert", bevor du dich komplett lächerlich machst.

Will dich nicht angreifen, aber Unwissenheit mit einer guten Portion Selbstbewusstsein nervt gelegentlich. ;)

Na dann leg mal los und erkläre uns wie Bilstein es schafft die Seitenneigung gegenüber einem adaptiven Fahrwerk (wie z.B. auch dem von Porsche) bei steigendem Komfort stärker zu reduzieren.

Und danach bitte ich dich um ein Schreiben an die großen Autohersteller, dass sie ihre beschissenen Mistfahrwerke gefälligst rausschmeissen und ihre Entwicklung den Experten von Bilstein überlassen sollen ;) :D

"Will dich nicht angreifen, aber Unwissenheit mit einer guten Portion Selbstbewusstsein nervt gelegentlich."

Schließ doch nicht immer von dir auf andre.... ;)

Emulex

am 6. Dezember 2006 um 9:29

Zitat:

Original geschrieben von Emulex

Schließ doch nicht immer von dir auf andre.... ;)

Hi andré, :D

keiner sagt was davon das das MR beschissen oder Mist ist (vielleicht bildest du dir das auch ein), ich sage lediglich das du offensichtlich keine Ahnung von der Materie hast. :) (Is ja auch nicht schlimm, man kann ja nicht alles wissen)

Hast du schon davon gehört das die meisten 997er ohne PASM bestellt werden, und nicht zuletzt weil die Kiste im "sportlichen" Modus langsamer um die Kurven kommt? Wahrscheinlich nicht...

Ok, du brauchst Nachhilfe. Was denkst du wozu Stabilisatoren, Druck und Zugstufe, Progressive Federkennlinien und co. da sind? Um dich zu verwirren? Oder um einen besseren Kontakt zur Straße zu erreichen?

Ich will dich nicht reformieren, sondern nur informieren... :D

Mir fehlt immernoch die Info wieso Bilstein das ggü. den adaptiven Fahrwerken besser kann - oder auch nur gegenüber den normalen Sport- und SLine-Fahrwerken.

Ich bin der Meinung - und Erfahrungen mit Gewindefahrwerken im Bekanntenkreis bestätigen dies - dass man immer einen Kompromiss eingeht.

Ein adaptives Fahrwerk wie das Magnetic Ride passt sich relativ gut der Straße an und ist zudem noch manuell einstellbar - für mich der perfekte Kompromiss, da es eben fast keiner ist.

Und zum Porsche:

Wo ist er langsamer ?

Etwa auf irgendwelchen topfebenen Test-Tracks ?

Auf Hockenheim ?

Ich rede weiterhin von deutschen Straßen.

Emulex

am 6. Dezember 2006 um 10:17

Warum es besser sein kann? Ganz einfach, weil standart Fahrwerke nun mal die komplette Kundschaft ansprechen sollen. Einige sind sportliche Fahrer andere komfortorientiert. Die meisten brauchen einen möglichst breiten Grenzbereich mit deutlicher Tendenz zum Untersteuern. Ich z.B. will es nicht - OBWOHL ich nen S-Line Fahrwerk drin habe. Ein anderes Argument ist z.B. das tatsächliche Fahrzeuggewicht --> zwischen einem leeren und voll ausgestattetem Fahrzeug können mal locker 100-150 kg liegen, und das bei einem standart Fahrwerk welches dann immer nur ein Kompromiss sein kann. Spur, Sturz, Nachlauf, Federrate + die von mir vorhin genannten Faktoren werden (im Idealfall) auf das tatsächliche Fahrzeug angepasst.

Du musst dich von deiner Golf2 Gewindefahrwerk Denke trennen. Bei hochwertigen Fahrzeugen mit hochwertigen GW-Fahrwerken hoppelt nix. ;)

Übrigens is die Seitenneigung nur ein Faktor, MR is "weicher" als das aktuelle S-Line, das bedeutet das auch wenn ein Wagen mit MR in Kurven kaum Neigung aufweist, er trotzdem deutlich mehr durchfedert (unebene Straße) wie ein TT mit Standart S-Line. Ergo, kann er weniger Querbeschleunigung aufbauen, ergo is er gerade auf öffentlichen Straßen langsamer und "unsicherer".

 

Zum Thema Porsche: Deutlich spürbar auf der Autobahn --> siehe PFF. Auf der Rennstrecke is übrigens der M5 sowie der 911er mit Chronopaket auch langsamer als ohne aktives Fahrwerk, aber darum geht es ja nicht.

Okay in einem Punkt gebe ich dir recht: Stimmst du dein Gewinde auf ein leeres Fahrzeug perfekt ab, bist du im Zweifel schneller als mit einem Standardfahrwerk welches auf leer UND beladen abgestimmt sein muss.

Ein adaptives hingegen kann sich darauf einstellen und das sogar von Situation zu Situation.

Hier sehe ich also keine Vorteile des Gewinde.

Zitat:

Übrigens is die Seitenneigung nur ein Faktor, MR is "weicher" als das aktuelle S-Line, das bedeutet das auch wenn ein Wagen mit MR in Kurven kaum Neigung aufweist, er trotzdem deutlich mehr durchfedert (unebene Straße) wie ein TT mit Standart S-Line. Ergo, kann er weniger Querbeschleunigung aufbauen, ergo is er gerade auf öffentlichen Straßen langsamer und "unsicherer".

Darüber sollten wir mal ausführlicher Reden - womöglich verstehe ich was falsch.

Meiner Ansicht nach und ohne zu tief in die Materie vordringen zu wollen verliert man durch zwei Faktoren Grip:

1. der Wagen neigt sich stark zur Seite und verlagert somit viel Gewicht auf die kurvenäusseren Räder.

2. zu harte Federung lässt den Wagen bei harten Schlaglöchern und Bodenwellen hüpfen - das ist nicht vermeidbar. Je mehr der Wagen federt, desto länger und besser halten sich die Reifen auf dem Boden -> ergo mehr Grip.

Der Trick beim Magnetic Ride ist doch wohl der, dass es in Sekundenbruchteilen die Muskeln anspannen und somit die Federung zugunsten der verringerten Seitenneigung reduziert.

Wenn er in der Kurve stärker federt, neigt er sich auch stärker zur Seite, oder seh ich da was falsch ?

Es ist also nicht richtig dass MR in der Kurve stärker einfedert - ganz im Gegenteil.

Es gibt mit Sicherheit Strecken auf denen du mit einem weichen Fahrwerk deutlich schneller fahren kannst als mit einem harten und genau das ist doch das Highlight an adaptiven Fahrwerken - es passt sich der Straße an.

Das kannst du weder mit einem Gewinde noch mit einem Standardfahrwerk besser.

Es mag sein dass die adaptiven Fahrwerke genannter Autos auf der Rennstrecke ihre Vorteile nicht ausspielen können und sogar zurückfallen, aber wie du schon erkannt hast: darum gehts ja nicht.

Es geht um die öffentlichen Straßen und da kann ich mir rein von meinem theoretischen Verständnis her kein besseres Fahrwerk vorstellen.

Emulex

Zitat:

Original geschrieben von burnouTT

 

Ich will dich nicht reformieren, sondern nur informieren... :D

ich möchte an dieser Stelle bitte auch informiert werden, wie ein Gewindefahrwerk die Quadratur des Kreises zwischen Komfort, Sportlichkeit ggf. noch Verschleiss hinbekommt. :D

Prinzipiell muss ich das vom Emulex ausgeführte unterstützen. Ein rein passives Fahrwerk wird prinzipbedingt gegen semiaktive oder vollaktive eine kleinere Anwendungsbandbreite haben.

Problem ist aber sicher: was ist hier vergleichbar:

Auf einer Rundstrecke (oder anderen hinlänglich beschränkten Streckenumfang oder -profil) kann das spezialisierte passive Fahrwerk ggf. schon "Zeit-"Vorteile gegen ein generalisiertes aktives haben. Aber wer will so etwas im richtigen Leben.

bye

am 6. Dezember 2006 um 11:40

Ok, das MR besitzt "magneto rheologisches" Dämpferöl, welches eine kontinuierliche Anpassung der Dämpfungseigenschaften an die jeweilige Fahrsituation ermöglicht. Der Angleich erfolgt durch ein extern beeinflussbares Magnetfeld, wodurch das mit Metallpartikeln versehene Öl in den Dämpfern seine Viskosität und damit die Härte der Dämpfer verändert. Und genau hier liegt das Problem - die Härte der Dämpfer hat erst sekundär was mit der Straffheit des Fahrwerks zu tun. Die Federvorspannung z.B. kann nicht durch MR beeinflusst werden, das widerrum bedeutet das der Wagen in der Kurve kaum einseitig einknickt (kurvenäussere Räder) - was ganz toll ist - , aber bei Bodenwellen durch die weichere Feder das kurveninnere Rad (Reifen federt ein und verliert Haftung) "nicht mehr schnell genug auf die Straße bringt" - was widerum nicht so toll ist-. Schwierig zu erklären...

Das Perfekte Fahrwerk würde also aus adaptiven Dämpfern UND Federn bestehen (mal abgesehen vom Gewicht - Thema ungefederte Massen). Und gerade weil es das noch nicht gibt is das MR schon ganz nett, aber trotzdem nicht das gelbe vom Ei, denn es regelt zwar den Dämpfer, hat aber trotzdem die fixe Konstante der Feder.

Um den Vorteil einer Neigungsunempfindlichen Kuvenfahrt (mit Unebenheiten) und den der perfekten Federung zu erreichen, müsste man theoretisch Stabilisatoren (wegen der Neigung) und gut abgestimmte Feder / Dämpfer verbauen.

Wie gesagt MR is ganz geil und ich steh auch auf solche technischen Gadgets, aber "besser" und "überlegen" is es durch die oben geschilderte Problematik bei weitem nicht. Mercedes z.B. bastelt schon seit Jahrzehnten an der "optimalen" Fahrwerkslösung, hat sie aber bis heute nicht gefunden und bei Audi is es auch das selbe.

am 6. Dezember 2006 um 11:42

Zitat:

Original geschrieben von pivili

ich möchte an dieser Stelle bitte auch informiert werden, wie ein Gewindefahrwerk die Quadratur des Kreises zwischen Komfort, Sportlichkeit ggf. noch Verschleiss hinbekommt. :D

Dann mach die Augen auf! ;) Das kann kein Fahrwerk, nur einige kommen etwas näher ran als andere... siehe MR, was aber im sportlichen Segment hinter standart Ausführungen im Fahrwerksbau zurück liegt.

1. ich glaube nicht dass der von dir genannte Einfluss der Feder eine derart verschlechternde Wirkung haben kann.

2. wird die Karosserie bei einem härteren Fahrwerk bei besagter Bodenwelle nach oben gedrückt, was den anschliessenden Federweg nach unten vergrößert und somit käme die Feder genausowenig nach...wenn nicht sogar weniger ;)

Emulex

Zitat:

Original geschrieben von burnouTT

Dann mach die Augen auf! ;) Das kann kein Fahrwerk, nur einige kommen etwas näher ran als andere... siehe MR, was aber im sportlichen Segment hinter standart Ausführungen im Fahrwerksbau zurück liegt.

O.K. danke, dass mir da noch nix entgangen ist.

BITTE, standarD schreibt man mit D am ende! (auch wenn wir hier im TT-forum sind, soviel zeit muss sein! :)

danke,

der mike

am 6. Dezember 2006 um 13:28

Zitat:

Original geschrieben von Emulex

2. wird die Karosserie bei einem härteren Fahrwerk bei besagter Bodenwelle nach oben gedrückt, was den anschliessenden Federweg nach unten vergrößert und somit käme die Feder genausowenig nach...wenn nicht sogar weniger ;)

Nein, such mal bitte im Netz nach Druck- und Zugstufe dann wird dir einiges klarer.

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