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Macht so ein Kauf Sinn?

Hyundai Coupe 2 (RD)
Themenstarteram 18. Juni 2020 um 10:47

Moin,

habe wohl demnächst Werkstattkosten von 1200€+, außerdem benötige ich 2 neue Reifensätze, er rostet an allen möglichen Stellen und hat mittlerweile so viele Baustellen, dass eine weitere 1000€ Reparatur im nächsten Jahr sicher ist. Da überlegt man schon mal sich eventuell n anderen Wagen zuzulegen, da es mit Geld die nächsten 3 Jahre knapper wird.

Fahre momentan einen Hyundai Coupé RD. 170k gelaufen, BJ 2000.

Eigentlich will ich maximal 2000€ für einen anderen Wagen ausgeben. Aber ich mag die Hyundai Coupes halt unglaublich gerne....

Wäre z.B. so einer hier sinnvoll?

Man muss sich natürlich mal reinsetzen, aber da ich mich eh nicht auskenne, würde ich vermutlich keine Schäden bemerken außer sie springen mich an. Würde deshalb halt gern beim Händler kaufen wegen Gewährleistung.

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Hoffe ich bekomme für meinen alten noch 400€ oder so...

 

Danke Euch...

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8 Antworten

Verkaufe ihn für 400€ an den Händler. Der repariert das Notwendigste und poliert ihn ein wenig auf. Dann kannst du ihn für 2000€ kaufen und hast dein Wunschauto. Kurz gesagt behalte dein Auto und verwende das Geld für die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen. Für 2000€ bekommst du nur das, was du bereits hast.

Themenstarteram 18. Juni 2020 um 11:16

Zitat:

@player495 schrieb am 18. Juni 2020 um 10:59:05 Uhr:

Verkaufe ihn für 400€ an den Händler. Der repariert das Notwendigste und poliert ihn ein wenig auf. Dann kannst du ihn für 2000€ kaufen und hast dein Wunschauto. Kurz gesagt behalte dein Auto und verwende das Geld für die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen. Für 2000€ bekommst du nur das, was du bereits hast.

Ok, Danke Dir für die Einschätzung :)

Sollte ich dazu zur Hyundai Werkstatt oder in eine freie Werkstatt, Stichpunkt vernünftige Arbeit/P-L-Verhältnis?

Ideal wäre eine freie Werkstatt, die sich mit Hyundai auskennt. Die Vertragshändler möchten mit Fahrzeugen, die älter als 10 Jahre sind, nichts zu tun haben. Das sagen sie natürlich nicht, aber sie rufen dann Preise auf, bei denen du von alleine gehst.

Ohne die Details zu kennen, kann man eigentlich wenig raten. Welche Arbeiten stehen bei deinem Wagen denn an?

Den Wagen jetzt herzugeben, gibt bei den genannten Kosten schon Sinn, wenn durch die Reparaturen eh die Lebensdauer nur unwesentlich verlängert wird. Zwei Reifensätze würde ich aber nicht nehmen, einmal Ganzjahresreifen und gut ist, eventuell auch gebrauchte Reifen.

Beim Rost kommt es an wo und wieviel. Wenn, dann sollte das mit Ausbessern schon 4 Jahre halten.

Das obige Angebot erscheint mir nicht schlecht. Wenn der Motor gut läuft, und kein Wartungsstau besteht, Reifen und Bremsen noch ok sind, warum nicht......

Für normale Arbeiten ist wegen der Kosten nur eine freie Werkstatt sinnvoll. Die machen das dann zeitwertgerechter und ebenso gut.

Wenn ich in den nächsten Jahren knapp bei Kasse wäre, würde ich mir keinen Wagen mit vergleichsweise hohen Unterhaltskosten kaufen. Da gibt es eigentlich bessere Empfehlungen, auch wenn ich die Liebe zur Form schon verstehen kann.

Themenstarteram 18. Juni 2020 um 19:57

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 18. Juni 2020 um 14:36:59 Uhr:

Ohne die Details zu kennen, kann man eigentlich wenig raten. Welche Arbeiten stehen bei deinem Wagen denn an?

(...)

Zwei Reifensätze würde ich aber nicht nehmen, einmal Ganzjahresreifen und gut ist, eventuell auch gebrauchte Reifen.

Beim Rost kommt es an wo und wieviel. Wenn, dann sollte das mit Ausbessern schon 4 Jahre halten.

Das obige Angebot erscheint mir nicht schlecht. Wenn der Motor gut läuft, und kein Wartungsstau besteht, Reifen und Bremsen noch ok sind, warum nicht......

Für normale Arbeiten ist wegen der Kosten nur eine freie Werkstatt sinnvoll. Die machen das dann zeitwertgerechter und ebenso gut.

Wenn ich in den nächsten Jahren knapp bei Kasse wäre, würde ich mir keinen Wagen mit vergleichsweise hohen Unterhaltskosten kaufen. Da gibt es eigentlich bessere Empfehlungen, auch wenn ich die Liebe zur Form schon verstehen kann.

Danke Dir :)

Ok. Ja viele sagen es macht keinen Sinn diesen Tausch zu machen, weil das Modell im Link wohl ähnlich fehleranfällig ist. Aber meiner ist halt schon... doll belastet.

- Delle vorne links neben dem Blinker, da rostet es natürlich auch

- Schramme unter der Nebelleuchte am Boden -> meine Schuld, war stockduster und irgendjemand hatte die Klasse Idee n Stein auf den Parkplatz zu legen.

- Rost oben am Radlauf hinten links. Ziemlich heftig, breitet sich natürlich schleichend jedes Jahr weiter aus

- Achsenmanschetten (ev. noch Achsen)

- Bremsbeläge hinten, Bremsscheiben sind "OK", mehr aber auch nicht

- Kupplung etwas ausgelutscht, könnte aber auch am Getriebe hapern, hatte auch mal vor längerer Zeit schwarzen Flüssigkeitsverlust. Dachte mir nichts dabei. Heute hab ich gelesen, dass es vielleicht auch Getriebeöl sein könnte was da verloren ging...

- Motor röhrt irgendwie lauter als vor einem Jahr noch. Bei hohen Außentemperaturen kommt er manchmal nicht so recht vorran, obwohl die Drehzahl hochgeht.

- Keilriemen quietscht trotz Nachspannen und Riemenwechsel bei Kaltstart im Winter. So richtig ohrenbetäubend wirds wenn zusätzlich Verbraucher laufen. Wenn er dann warm ist, dann hört man nichts mehr.

- Kat wurde vor 3 Jahren ausgetauscht, allerdings wurde einer vom GK verbaut, weil an den Originalen wohl "kein Rankommen" war. Abgaswerte im TÜV sind Katastrophe und er kam letztes Mal mit Ach und Krach und einigen Versuchen durch.

- Nach langen Fahrten riecht es am rechten Unterboden unangenehm "verbrannt"

- Bei Tempo 220 fing es kürzlich an (seitdem hab ich ihn nicht mehr so getreten) im Fahrerraum nach verbranntem Öl zu riechen. Öl sieht eigentlich nicht wirklich trüb aus. Farbe wie Olivenöl. Aber Ölwechsel stünde auf jeden Fall an.

- Gab mal eine Leckage im Kühlsystem. Wurde zwar gefixt, ich schaue aber immernoch regelmäßig nach ob große Mengen verschwinden. Öl schluckt er wenig bis normal viel.

Er startet immer ohne Probleme und fährt auch ganz normal, bis auf das Motor-Röhren und die gelegentlichen Leistungsabfälle bei Hitze. Aber es ist halt einiges was auf jeden Fall abgeklärt werden sollte...

Eigentlich bin ich auch nicht in der Position mir ein neues Auto zu kaufen....

Danke dass du mein Problem mit der Form ansatzweise nachvollziehen kannst :D

Die Bremsbeläge sind sicher kein Problem, bei den Roststellen kommt es eben darauf an. Am Radlauf sollte es nicht so schlimm sein. Der Keilriemen sollte neu und gespannt nicht quietschen....vielleicht ist auch ein Lager defekt...

Allerdings ist die Kupplung wohl durch, den Getriebeölstand möglichst bald kontrollieren.

Innen sollte eigentlich nichts riechen, es sei denn, da ist irgendwo ein Loch...durchgerostet?

Die Achsmanschetten haben Löcher? Abgesehen davon, daß der TÜV da meckert, sollte man das schnellstens beheben, da man ansonsten sicher Sand rein bekommt....die Gelenke sind dann schnellstens hinüber.

Wie Du ja bemerkt hast, sind Ersatzteile mittlerweile auch nicht mehr so gut zu bekommen.

Die Roststellen kannst Du sicher selbst gut behandeln, so lange es keine Durchrostungen sind. Aber ohne Fachkenntnisse sind eben Kupplungswechsel und neue Achsmanschetten eher nicht drin.

Wertverlust hast Du an dem Wagen sicher nicht mehr. Wenn die Kosten aber umgerechnet auf die vermutete Restlebensdauer über 1000 € (grob) im Jahr liegen, dann wird das eher unwirtschaftlich.

Bei wenig Geld würde ich den Wagen verkaufen und notfalls mit etwas Kredit einen Wagen kaufen, der günstig zu unterhalten ist, und generell als robust gilt. Der wäre dann natürlich wesentlich kleiner......

Themenstarteram 19. Juni 2020 um 10:38

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 18. Juni 2020 um 23:42:10 Uhr:

Wenn die Kosten aber umgerechnet auf die vermutete Restlebensdauer über 1000 € (grob) im Jahr liegen, dann wird das eher unwirtschaftlich.

Bei wenig Geld würde ich den Wagen verkaufen und notfalls mit etwas Kredit einen Wagen kaufen, der günstig zu unterhalten ist, und generell als robust gilt. Der wäre dann natürlich wesentlich kleiner......

Kann man also nicht sicher sagen, dass mit dem oben aufgeführten Modell die Kosten im Schnitt geringer sind was?

Sicher kann man das nicht.....und danach ist man immer schlauer. Die Frage ist natürlich, wie hoch das Risiko ist, und wie man es minimieren kann.

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