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Luis "stalken"

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 13:19

Zugegeben, der Titel ist ein wenig gemein, wir wollen ja nichts Böses. Luis ist allein mit seiner Africa Twin auf einer Tour nach Australien unterwegs. Um ihn angemessen begleiten zu können, finden sich hier die Links, die sonst anderweitig untergehen.

http://www.luisweltreise.com/reisetagebuch/

"Weltreise" ist es ja eigentlich nicht, denn es fehlt der amerikanische Kontinent in der Planung.

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Warmduscher-01 schrieb am 28. April 2016 um 20:34:01 Uhr:

Stimmt Hexe!

Nur wurde ich die letzten paar Seiten immer wieder deswegen angegangen.

Wenn Du einfach mal die Klappe halten würdest, würde Dich auch niemand mehr deswegen angeiern. Aber immer wenn etwas Gras drüber gewachsen ist, musst Du Ese... es wieder abfressen. Ist das klug? Hast Du denn garnix gelernt?

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Die Koffer sehen ja wirklich ziemlich nach staniolpapier aus... Na ja, ist jetzt halt so.

Dafür sind die Biester von touretech u.a. Dann aber auch irre schwer.

Habe ich was überlesen, oder war er gar nicht bis zum vesuv hoch?

Scheint auf dem Weg hoch passiert zu sein. Die Frage nach dem "warum" lassen wir erstmal dahingestellt. Luis muss das jetzt erstmal verdauen. Und morgen wirds vermutlich auch noch etwas weh tun.

Ich bezweifle, dass man den Stiefel vorne ausbeulen kann. Wie soll man von innen dort mit so viel Kraft gegen drücken, wie die AT drauf gedrückt hat? Da wird er mit Leben müssen.

Er scheint ja wohlauf zu sein. Sofern das tatsächlich so ist, sollte er alsbald wieder fahren. Sonst kommt er vermutlich noch mehr ins grübeln.

Einige südeuropäische asphaltsorten werden bei Nässe derart glatt, das Glatteis Schmirgelpapier dagegen ist. Kann gut sein, das er so eine flickstelle erwischt hat.

Da macht man dann gar nix mehr (ausser sich aufs mett legen)

Oje, wenn der sich schon in der Nachbarschaft gelängt hat, was passiert dann in den asiatischen Badlands?

Themenstarteram 24. Februar 2016 um 7:36

Erst durch die Stadt gefahren, im Stau gestanden, dann beginnender Regen, die angebrachte höhere Scheibe behindert wohl eher die Sicht. Da wird er unkonzentriert und dann legts ihn hin. War der Hinterreifen nicht schon bei der Abfahrt grenzwertig? Und jetzt hat er 2000 km mehr drauf … Und nein, Koffer haben keine Sollbruchstelle. Sie gehen einfach kaputt, wenn man das Motorrad darauf ablegt. Die schwere der Beschädigung ist dann davon abhängig, wo der Schwerpunkt beim Motorrad liegt, wie die Geometrie ist und welche Hebel als Resultierende daraus wirken. Kaputt ist kaputt. Besser, die Energie wird vom Koffer aufgenommen als vom Bein.

Ich hoffe, er bricht nicht ab, sondern lässt den Koffer flicken und findet auch einen Schuhmacher, der seinen Stiefel repariert.

Das Gleiche. Aufrichten, reparieren so gut es eben geht, weiterfahren.

Als Fahranfänger oder Wenigfahrer sieht man einen Sturz als ganz schlimm an. Die allermeisten Stürze sind aber so wie hier: Etwas zerbeultes/gebrochenes Material, die Schutzkleidung leidet etwas, aber sonst passiert nix schlimmes.

Wichtig ist, wie Calle schon sagte, weiterfahren. Mental nicht den Blues kriegen und Unsicherheit und Angst entwickeln.

Auf solchen Reisen gehören Stürze dazu. Im Stand, beim Wenden, wegen Glätte (Reibwertsprünge als Fachwort), Unachtsamkeit, was auch immer.

Daher auch schon bei Luis ersten Post hier meine Ansicht, dass die AT für eine Alleintour nicht besonders geeignet ist. Sie ist unnötig schwer. Luis schreibt ja selbst, er fährt nicht schneller als

100 und gedrosselt auf 48 PS ist sie auch noch. Außer ihrer Abenteueroptik spricht wenig dafür. Eine Transalp oder eine Einzylinderenduro hätten es genauso getan. Und wären in jeder Hinsicht leichter zu handeln.

am 24. Februar 2016 um 8:23

soweit ich es verstanden habe ist er den Vulkan hoch

ein leichter Ascheregen und schwupps...

DAS war es meiner Meinung nach.

Warum ich das schreibe? - ganz einfach - Luis fehlt noch die Erfahrung!

DAS ist gefährlich!- vorallem bei dem was er vor hat...

am 24. Februar 2016 um 8:39

Zitat:

@Tom_Freeway schrieb am 24. Februar 2016 um 09:23:36 Uhr:

soweit ich es verstanden habe ist er den Vulkan hoch

ein leichter Ascheregen und schwupps...

DAS war es meiner Meinung nach.

Warum ich das schreibe? - ganz einfach - Luis fehlt noch die Erfahrung!

DAS ist gefährlich!- vorallem bei dem was er vor hat...

Bei einem Ascheregen sollte man auch mit sehr viel Erfahrung keinen Vulkan hochfahren, sondern zusehen, dass man sich ganz weit von diesem entfernt :rolleyes:

Ansonsten hat Luis was einfaches gelernt:

Stollenreifen + Nässe + schlechter Asphalt = glatt

Ein Stollenreifen hat wohl reichlich negatives Profil, ist aber überhaupt kein guter Regenreifen.

Diese Erfahrung macht jeder irgendwann. Die einen haben Glück und es rutscht das Rad nur leicht weg, die Anderen haut es hin.

Luis will ja über Albanien nach Griechenland. Er sollte sich beeilen, bevor der Flüchtlingsstrom komplett auf die Albanienroute umschwenkt und die Grenzen zwischen Griechenland und Albanien plötzlich sehr undurchlässig werden. So wie jetzt zwischen Mazedonien und Griechenland.

Oder am besten gleich die Fähre nach Griechenland nehmen.

am 24. Februar 2016 um 9:41

Er fährt ja gegen den Strom ...

Ja, aber zu ist zu. Zumal sich die Lage ja auch innerhalb Stunden ändern kann. Dann steht man da und muss hunderte Kilometer Umweg fahren. Es gibt nur 4 Grenzübergänge, wenn ich das richtig sehe.

Gibt genug Unwägbarkeiten auf so einer Reise. Ob man da sehenden Auges noch ein paar hinzu fügen muss, wenn es problemfreie Alternativen gibt? Aber das muss Luis entscheiden. Da er so auf Sightseeing steht, würde ich statt Albanien die Fähre nach Korfu nehmen, da einen oder zwei Tage mir die Sehenswürdigkeiten der Insel angucken und dann nach Griechenland übersetzen und weiter gehts. Aber nicht von Bari sondern von Brindisi.

Würde, hätte...Luis fährt. ;)

Edit: Doch von Bari. Von Brindisi scheint es aktuell keine Verbindung nach Korfu zu geben.

am 24. Februar 2016 um 10:39

War auch nicht wirklich ernst gemeint. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch bei einer offenen Grenze es nicht unbedingt toll ist durch eine Gegend zu fahren, die gerade mit einem Flüchtlingsproblem kämpft. Da muss man nicht unnötig im Weg stehen.

Themenstarteram 24. Februar 2016 um 10:45

Grenze für Flüchtlinge zu bedeutet ja nicht, dass die Grenze für EU-Einwohner auch zu ist.

Ja wie hier aber schon geschrieben wurde, er bewegt sich ja in die entgegengesetzte Richtung, wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es da trotzdem ziemlich chaotisch zugeht egal von welcher Seite. ...aber mal eine Frage in diesem Zusammenhang, wie hat er eigentlich seine Rückreise geplant? Will er auf dem Landweg wieder zurück fahren oder will er die AT mit dem schiff zurück schicken und selbst mit dem Flugzeug? LG Michael

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