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Luftfahrwerk (Airride) im Oldtimer

BMW Historische Baureihen E9
Themenstarteram 15. März 2019 um 20:34

Nabend,

man möge mir meine Einstellung entschuldigen. Manche Oldtimer sind prädisziniert für ein Airride. Manch ein Oldtimer hat serienmäßig eines verbaut.

Können solche Fahrwerke in jeden Oldtimer verbaut werden?

Welche Hürden gibt es beim Tüv bzw anderen Prüfstellen?

Bin für jede Information dankbar. Im Blickpunkt für so ein Airride ist ein BMW 2500 der Baureihe E3.

Vielen Dank.

Beste Antwort im Thema

Schade, dass Spaß an der Freude immer wieder so bewertet wird. Nicht jedes alte Auto muss zwangsläufig ein Museumsstück werden. Es darf auch einfach nur Spaß machen. Oder warum fährt man sonst einen Old/Youngtimer?

Wenn ich das Hirn einschalte, kauf ich mir nen Toyota Prius...

 

Zur Sache:

Tüv wird wahrscheinlich nicht gehen, inkl. drohender Verlust des H-Kennzeichens, da das Airride sonst nachgewiesener Weise vor 30 Jahren eingebaut sein worden muss. Einen Tüver davon zu überzeugen, dass der Umbau zeitgemäß ist, funktioniert vermutlich weniger...(siehe engstirnigen Beitrag von oben). Wenn ein Ami aus der Zeit ein Airride aufweist, dann ist das sicher leichter möglich, aber ein deutsches Auto mit Airride ist heute ja noch eher wie etwas von nem anderen Planeten.

 

Aus diesem Grund muss ich mich leider der Engstirnigkeit anschließen: Wird nicht abgenommen werden. Wenn doch, dann poste bitte. Gibt viele, die das interessant finden würden.

Ingo

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Aua!!!

Hast Du nen E3 mal auf der Bühne gehabt und Dir die Achskonstruktion vorne und hinten angeschaut?

Dat ist kein cooler Opel Kapitän Starrachskasten,den man grade mal ein paar Luftbälge verpasst, wie es die Amis machen! - das ist ein Auto mit einem richtig guten Fahrwerk! - Von der Fahrbarkeit dieser gepimpten Autos ganz zu schweigen!

Welcher Oldtimer hatte ein Airride Serienmäßig verbaut?

Bevor ich explodiere schreib ich nix weiteres dazu...

Hirn und Augen einschalten hilft!

Viele Grüße

Carsten, der morgen einen der letzten "richtigen" 6 Zylinder BMWs von 2007 abholt!

Genau, auf die anfälligen Direkteinspritzer können wir getrost verzichten; und ein ordentliches Sportfahrwerk ist viel besser, als der Unsinn der Amis mit "air-ride".

Schade, dass Spaß an der Freude immer wieder so bewertet wird. Nicht jedes alte Auto muss zwangsläufig ein Museumsstück werden. Es darf auch einfach nur Spaß machen. Oder warum fährt man sonst einen Old/Youngtimer?

Wenn ich das Hirn einschalte, kauf ich mir nen Toyota Prius...

 

Zur Sache:

Tüv wird wahrscheinlich nicht gehen, inkl. drohender Verlust des H-Kennzeichens, da das Airride sonst nachgewiesener Weise vor 30 Jahren eingebaut sein worden muss. Einen Tüver davon zu überzeugen, dass der Umbau zeitgemäß ist, funktioniert vermutlich weniger...(siehe engstirnigen Beitrag von oben). Wenn ein Ami aus der Zeit ein Airride aufweist, dann ist das sicher leichter möglich, aber ein deutsches Auto mit Airride ist heute ja noch eher wie etwas von nem anderen Planeten.

 

Aus diesem Grund muss ich mich leider der Engstirnigkeit anschließen: Wird nicht abgenommen werden. Wenn doch, dann poste bitte. Gibt viele, die das interessant finden würden.

Ingo

Themenstarteram 16. März 2019 um 11:03

Zunächst ist es jedem Fahrzeugeigner überlassen was er mit seinem Fahrzeug macht. Mich zu verurteilen oder lauthals zu dementieren ist nicht die feine engliche Art. Ein Airride ist meines Wissens nach ein Luftfahrwerk und wenn ich mich recht entsinne sind Luftfahrwerke in französichen Fahrzeugen schon in den 60er und 70er Jahren verbaut worden. DS z.B. Auch Mercedes hat in den großen Limousinen meines Wissens nach Luftfahrwerke verbaut.

Nein, ich hatte meinen E3 noch nicht von unten betrachtet. Er steht seit 1993 trocken und abgemeldet aus 2ter Hand mit 135t km auf der Uhr in meiner Garage. Nein, ich kenne die Konstruktion des Fahrwerks nicht. Ich war im Glauben sachliche Antworten zu bekommen.

Aber vorwurfsvoll sein wenn man nicht gleicher Meinung ist mit anderen scheint ja leichter zu sein anstelle einer sachbezogenen Antwort. Ich gehöre nicht zu den 1000 prozentigen Eignern alter Autos. Mit drei von 4 Fahrzeugen wird gemacht wozu sie gebaut wurden.

Mir persönlich hätte die Information genügt, dass die Konstruktion des Fahrwerks ein Airride oder auch Luftfahrwerk nicht zulässt oder eben nur mit enormen Aufwand und das es nicht H - Konform ist.

Diese Info habe ich nun. Vielen Dank dafür.

Bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, war keinesfalls böse gemeint. Die E3 haben Einzelradaufhängung. Das H-Kennzeichen hängt auch etwas vom Prüfer ab, manche sind kulanter; das kann man aber vorher mit denen besprechen.

Moin Moin !

Zitat:

Zunächst ist es jedem Fahrzeugeigner überlassen was er mit seinem Fahrzeug macht.

Völlig richtig ! Nur kann man eben nicht erwarten , dass diese Umbauten dann auch noch subventioniert werden , denn die Subvention soll helfen , Kulturgut zu bewahren und nicht zu zerstören.

Zitat:

wenn ich mich recht entsinne sind Luftfahrwerke in französichen Fahrzeugen schon in den 60er und 70er Jahren verbaut worden.

Nicht ganz richtig.

Zitat:

Auch Mercedes hat in den großen Limousinen meines Wissens nach Luftfahrwerke verbaut.

Richtig

MfG Volker

Themenstarteram 17. März 2019 um 11:40

Moin,

@schreyhalz : "Nur kann man eben nicht erwarten , dass diese Umbauten dann auch noch subventioniert werden , denn die Subvention soll helfen , Kulturgut zu bewahren und nicht zu zerstören."

Ich habe keine Erwartungen oder poche auf ein Recht. Wenn es kein H-Kennzeichen gibt für Umbauten welcher Art auch immer hat man ja die Wahl. Entweder umbauen und kein H oder eben H- konform und begünstigt sein.

Ich weiß das bei Citroén die Auto´s hoch pumpbar sind. Sieht dann ein wenig aus wie Schluckauf und nicht wieder runter gekommen:-) Haben die nicht mit Luft gearbeitet? Ich habe keine Idee wie so etwas sonst realisierbar sein soll.

Google mal nach Hydropneumatik. Ist eine Kombination aus Hydraulik und Stickstoff.

Moin Moin !

Zitat:

Entweder umbauen und kein H oder eben H- konform und begünstigt sein.

So siehts aus!

Zitat:

Ich weiß das bei Citroén die Auto´s hoch pumpbar sind. Sieht dann ein wenig aus wie Schluckauf und nicht wieder runter gekommen:-) Haben die nicht mit Luft gearbeitet?

Im Prinzip schon , d.h. mit einer Stickstofffüllung der sogenannten Federkugeln. Allerdings ist diese Füllung unveränderlich . Die unterschiedliche Höhe wird durch unterschiedliche Hydraulikölfüllungen erreicht , anstelle von Stossdämpfern und Federn besitzen diese Fzge Hydraulikzylinder , die Dämpfung wird durch die verengten Querschnitte der Anschlüsse und Leitungen zu den Federkugeln erreicht.

Der Sinn ist aber nicht , eine unterschiedliche Höhe einzustellen , sondern im Gegenteil eine unveränderte Höhe unabhängig vom Beladungszustand zu erreichen.

MfG Volker

Themenstarteram 17. März 2019 um 13:24

Das klingt sehr kompliziert und technisch aufwändig. Dagegen scheinen Luftfahrwerke bzw Airride Fahrwerke "luschi puschi" zu sein.

Schon toll was vor über 50 Jahren technisch möglich war. Bei amerikanischen Fahrzeugen die ich mit mitte 20 fuhr hatte ich für das fahren mit viel Ladung ein ventil wo ich an einer Tankstelle Luft in die hinteren Stoßdämpfer geben konnte um das Fahrzeug anzuheben. High Jacker hießen die glaub ich.

Airride oder level ride oder eben high jackers sind in den USA seit min den 70igern Serie gewesen, wahrscheinlich früher, aber da gibt's Leute die kennen sich da besser aus.

Für dich und deinen BMW wird es wieder mal heißen, kannst du nachweisen, das dieses Fahrwerk schon in den 70igern, 80igern als Zubehör z.B. in den USA verbaut wurde. Oder aber du hast Glück und ein Prüfer schaut gar nicht hin. So verrückt wie man in unserem Land mit H umgeht würde ich von probieren abraten. Wir wollen ja eine sterile komplett durch geregelte Welt , so auch bei dem H Kennzeichen....

Die Richtlinien zum H-Kennzeichen sind relativ klar:

ALLE Umbauten, die das Auto seit 30 Jahren hat oder alles, was man waehrend der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung haette machen koennen, ist konform.

Das nachzuweisen liegt bei dir.

Zitat:

@krone-1 schrieb am 17. März 2019 um 13:24:22 Uhr:

Das klingt sehr kompliziert und technisch aufwändig. Dagegen scheinen Luftfahrwerke bzw Airride Fahrwerke "luschi puschi" zu sein.

Schon toll was vor über 50 Jahren technisch möglich war. Bei amerikanischen Fahrzeugen die ich mit mitte 20 fuhr hatte ich für das fahren mit viel Ladung ein ventil wo ich an einer Tankstelle Luft in die hinteren Stoßdämpfer geben konnte um das Fahrzeug anzuheben. High Jacker hießen die glaub ich.

Letztens erst in der Mittagspause bestaunt:

https://www.youtube.com/watch?v=kzW_ERSgFRY&t=1025s

Moin Moin !

Zitat:

Die Richtlinien zum H-Kennzeichen sind relativ klar:

 

ALLE Umbauten, die das Auto seit 30 Jahren hat oder alles, was man waehrend der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung haette machen koennen, ist konform.

Wird gerne behauptet , ist aber völlig falsch!

Richtig ist : Umbauten , die älter als 30 jahre sind , sind selber historisch und damit zulässig.

ALLE Zulässige Umbauten , die in den ersten 10 Jahren nach EZ hätten stattfinden können , sind ebenfalls genehmigt.

Welche Umbauten zulässig sind und welche nicht , ist im Anforderungskatalog bzw. der dazu erlassenen Arbeitsanweisung nachzulesen.

MfG Volker

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