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LKW verhindert einfädeln gewaltsam

Themenstarteram 13. März 2012 um 14:48

Habe folgendes Problem:

Anstatt mich einfädeln zu lassen, schert der LKW links aus und zwingt mich zur Vollbremsung.

Es kommt zum (schweren) Unfall, der LKW fährt einfach weiter und muß durch überholen gewaltsam gestoppt werden.

Angeblich hat er weder das einfädeln, die Lichthupe oder gar den Unfall bemerkt.

Die Polizei gibt ihm (natürlich) recht, ich habe die Alleinschuld, weil ja letztlich Aussage gegen Aussage steht. Zwangsläufig hat also der LKW-Fahrer keine Schuld, schließlich wollte ich einfädeln.

..und da diesem Rambo kein Fehlverhalten bewiesen werden kann (er hat ja nichts bemerkt), erhalte ich einen Strafzettel und der mehr als rücksichtslose Ritter der Landstrasse kommt ungeschoren davon. Für die gesamten Unfallkosten darf natürlich ich aufkommen. Kann man diesem Rüpel wirklich nicht das Handwerk legen?

Beste Antwort im Thema
am 13. März 2012 um 15:25

Zitat:

Original geschrieben von Hondajunkie

manche lkw fahrer haben schon nen voll Knall.

Am Ender der Baustelle wollte er gleich zum überholen ansetzen, hab ich ihn auhc machen lassen, nur hab ich dann mitbeschleunigt, und bin gleich schnell wie er neben ihm gefahren :D

Nach ner halben Minute bin ich aufs Gas gestiegen und davon gefahren :D

 

 

@TE, bei solchen Verrückten kann man nix machen, so beschissen sich das anhört

Den Lappen bitte an der næchsten Fuehrerscheinstelle abgeben. Danke!

 

 

:D

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Bis jetzt liegt überhaupt keine Schilderung vor, wie der Unfall überhaupt verlaufen ist. Todesfahrer (der Name spricht für sich) glaubt seiner Frau (auch Todesfahrerin?), dass sie keine Schuld hat. Folglich: Blöde Brummifahrer, denen sogar Gewalt angedroht wird, blöde Polizei, blöde Ordnungsbehörde, blöde Versicherung. Fazit: Bußgeld viel zu niedrig, weil es nicht zum Umdenken gereicht hat. Fazit für mich: War zu blöd, vorher mit dem Lesen aufzuhören. Dachte, es käme noch etwas.

Zitat:

Original geschrieben von F.Kannenberg

.............Todesfahrer (der Name spricht für sich) glaubt seiner Frau (auch Todesfahrerin?), dass sie keine Schuld hat. .........................................................................

...........................................................................................

Und der Todesfahrer ist erst seit dem 13. März 2012, also seit gestern hier bei uns im Forum angemeldet.

 

am 14. März 2012 um 5:39

Zitat:

Original geschrieben von todesfahrer

Habe folgendes Problem:

Anstatt mich einfädeln zu lassen, schert der LKW links aus und zwingt mich zur Vollbremsung.

Es kommt zum (schweren) Unfall, der LKW fährt einfach weiter und muß durch überholen gewaltsam gestoppt werden.

Angeblich hat er weder das einfädeln, die Lichthupe oder gar den Unfall bemerkt.

Die Polizei gibt ihm (natürlich) recht, ich habe die Alleinschuld, weil ja letztlich Aussage gegen Aussage steht. Zwangsläufig hat also der LKW-Fahrer keine Schuld, schließlich wollte ich einfädeln.

..und da diesem Rambo kein Fehlverhalten bewiesen werden kann (er hat ja nichts bemerkt), erhalte ich einen Strafzettel und der mehr als rücksichtslose Ritter der Landstrasse kommt ungeschoren davon. Für die gesamten Unfallkosten darf natürlich ich aufkommen. Kann man diesem Rüpel wirklich nicht das Handwerk legen?

Hi!

Was die Polizei denkt, ist bei einem gerichtsverfahren nicht unbedingt entscheidend.

Zunächst einmal Anwalt suchen, Anzeige erstatten und Schmerzensgeld und Schadenersatz einklagen.

Wie das vor Gericht ausgeht, wirst Du dann selbst erleben, hier kann man wenig dazu sagen.

V.

am 14. März 2012 um 6:10

Zitat:

Original geschrieben von generalbrot

das problem ist doch, das noch immer nicht klar ist, welche verkehrslage nun herrschte..

 

- war wirklich reisverschlusssystem anzuwenden? wo musste warum eingefädelt werden?

 

- wars ne "normale" 2spurige autobahn?

 

- weshalb sollte der lkw-fahrer deiner Frau "verbieten" wollen zu überholen? was war vorher?

 

- wollte der lkw-fahrer selbst überholen?

 

- etc pp..

 

hier fehlen eigentlich viel zu viele details um hier irgendwas zu sagen..

Der Fall scheint wohl tatsächlich doch für etliche User hier zu schwer zum begreifen zu sein ?!!!!

 

- Ändert die Verkehrslage tatsächlich das Fehlverhalten des LKW-Fahrers zu rechtfertigen den TE auszubremsen ?

- Ändert das Reissverschlusssystem das Fehlverhalten des LKW-Fahrers zu rechtfertigen den TE auszubremsen ?

- Ebenso ändert auch nicht die Ausbauung der Strasse das Fehlverhalten des LKW's zu rechtfertigen um den TE 

auszubremsen

- Ist doch egal was vorher war, der LKW-Fahrer hat Schei**e gebaut

- Überholen ? Dann sollte er Spiegel, Blinker und Schulterblick anwenden und den Spurwechsel machen wenn es Frei ist.

Aber auch hier hat der LKW-Fahrer nicht aufgepasst und hat 100% Schuld.

 

 

am 14. März 2012 um 6:25

@ Roter Baron,

Du weißt genauso viel wie wir, was die Geschichte angeht, nämlich nur das, was der Te uns hier erzählt.

Dabei war Er selber nichtmal dabei und hat nur nach Drängen und Nachhaken uns dann eröffnet, das seine Frau gefahren ist.

Wer sagt uns, das da der Rest stimmt; BZW weitere Sachen verschwiegen wurden???

Die Polizei wird net ohne Grund dem Lkw-Fahrer Recht gegeben haben, denke ich.

Aber wie gesagt, wir wissen es net, sondern nur die Frau des Te!!!

 

Gruß Roger

am 14. März 2012 um 7:35

Zitat:

Original geschrieben von Roter-Baron

Der Fall scheint wohl tatsächlich [... bla bla blubber...]und hat 100% Schuld.

Anscheinend bist du die Frau des TE :rolleyes:

Du haettest den LKW einfach fahren lassen sollen!

Waere mir das passiert, waere ich nach diesem "Vorfall" rechts rangefahren, haette mir das Kennzeichen des LKW gemerkt und die Polizei gerufen: 2 Schritte im Vorteil! :) Ganz entsetzt haettest du der Polizei dann erklaeren koennen, wie poese der LKW bei dir reingefahren ist.

Zitat:

Original geschrieben von Roter-Baron

 

- Ist doch egal was vorher war, der LKW-Fahrer hat Schei**e gebaut

- Überholen ? Dann sollte er Spiegel, Blinker und Schulterblick anwenden und den Spurwechsel machen wenn es Frei ist.

Aber auch hier hat der LKW-Fahrer nicht aufgepasst und hat 100% Schuld.

Hier sieht man seht gut dass Du noch nie einen LKW vom Fahrersitz aus gesehen hast!

Eine Schulterblick gibt es beim LKW nicht, was willst dabei sehen, die Landschaft hinter dir, sicherlich wirst Du auf 2m Höhe kein anderes Auto sehen (Sprinter und co mal ausgenommen).

 

 

 

am 14. März 2012 um 11:04

Zitat:

Original geschrieben von todesfahrer

dann mal ganz offen:

 

Der Unfall ist meiner Frau passiert, wollte lediglich verhindern, daß bereits im Vorfeld die bekannten Vorurteile eine Rolle spielen!

 

..und ich bin der Ansicht, sie hat sich vom LKW-Fahrer und der Polizei übertölpeln lassen

Ich war zwar nach dem Unfall am "Tatort", habe aber die Einzelheiten leider erst jetzt erfahren. Vermutlich hätte ich dem Fahrer sons im ersten Impuls die Fresse poliert .... um es mal ganz vulgär auszudrücken.

(Fast) überall dort, wo sich Menschen in den unterschiedlichsten Formen "ausleben", hinterlassen sie ihrer Spuren, die man oftmals, wie an diesem threat geradezu beispielhaft, getrost als Müll bezeichnen kann und möglichst schnell vergessen sollte.

 

Die denkbar schlechteste Voraussetzung für eine fruchtbare und sinnvolle Diskussion über eine Thematik sind Aussagen, die auf Unwahrheiten, Halbwissen oder auf Aussagen Dritter basieren - auch, wenn es die eigene Frau sein sollte!

 

Und - Vorurteile solltern hier ohnehin keinen Nährboden finden.

 

Was mir sehr bedenklich erscheint ist die offensichtliche Unbekümmertheit vieler Forumisten, für so manchen hier niedergeschriebenen Müll auch noch "Danksagungen" zu hinterlassen ;) , die ich doch eher einer Zweckmäßigkeit, einem daraus zu ziehenden Nutzen zuordnen würde.

 

Wie wäre es denn, für solche, emotional befrachteten Themen eine "Kerb-L(e)iste" zu etablierten, in der man seine "Individual-Kerbe" schlagen kann, wenn einer mal "aus der (eigenen) Seele" oder nach dem Mund spricht und man in (selbstverständlich!) themenbezogener, kollektiver Verbundenheit auch mal richtig Dampf ablassen möchte :p ? 

 

Ein Mausklick, ein paar deftige Zeilen und die "Wunderbare Anonymität des Netzes" machen's möglich. 

 

Ich bin eigentlich ganz zufrieden, (mir) keinen "fachlichen" Beitrag zu diesem threat "geleistet" zu haben und aufgrund meiner u. U. unpopulären OT-Bemerkungen auch (heil-)froh darüber, ohne physisch zu ertragenden Prügel wieder in der "Inter-netten Anonymität" verschwinden zu können ;) ! 

 

 

 

 

 

am 14. März 2012 um 11:08

 Ich glaube dem TE kein Wort  erst war er es dann seine Frau  zu viele Wiedersprüche

Zitat:

Original geschrieben von krebsandi

Zitat:

Original geschrieben von Hondajunkie

manche lkw fahrer haben schon nen voll Knall.

Heute wieder bemerkt, in der Baustelle, fahre nach Tacho 70 (60 waren erlaubt) hinter mir ein Brummi, Lichthupe und Dauergehupe. Ich hab dann auf Tacho 60 reduziert und Tempomat eingeschalten und Musik gehört :D

Am Ender der Baustelle wollte er gleich zum überholen ansetzen, hab ich ihn auhc machen lassen, nur hab ich dann mitbeschleunigt, und bin gleich schnell wie er neben ihm gefahren :D

Nach ner halben Minute bin ich aufs Gas gestiegen und davon gefahren :D

 

@TE, bei solchen Verrückten kann man nix machen, so beschissen sich das anhört

Ehrlich.

Ich bin mit Tacho 70 in der 60iger Zone noch nie von einem LKW angehupt worden.

Wie gesagt Tacho 70

Habe ich schon erlebt: 2spuriger Tunnel mit 80; eine Spur gesperrt und auf 60 reduziert, über 8km lang: hatte ca. 1km lang zwei aufgeblendete Scheinwerfer an der Heckscheibe kleben, danach hat er es aufgegeben. Spielchen habe ich hinterher mit ihm _nicht_ gemacht, es war eine Autobahn und keine Spielstraße.

Gruß, TouriEF

ja, 60 in der Baustelle ist wirklich fies...ich fahr da schon automatisch Tacho 80 und trotzdem brettern alle noch an mir vorbei...die LKW ist man mit 80 bei 60 aber in aller Regel "los". Oft fahren sie aber eben so schnell, wie es geht...

Zitat:

Original geschrieben von StevieMUC

Zitat:

Original geschrieben von todesfahrer

..da er auf Hupe und Lichthupe nicht reagiert hat (vermutlich blind und taub?) habe ich ihn mit dem schwer beschädigten Auto überholt, damit er nicht ungestraft davon kommt.

Hätte ich das gemacht, wenn ich schuldig wäre? Abhauen hätte mir doch die Kosten am LKW erspart - oder?????

Und Du hast ihn - nach Deinen Angaben - auch noch GEWALTSAM gestoppt (wie war das denn genau? Hast Du Deine Pumpgun gezogen? :D). Und dann wunderst Du Dich, dass er nicht kooperativ ist.

Es ist erlaubt, einen Unfallflüchtigen mit verhältnismäßiger Gewalt zum Anhalten zu zwingen, wenn man sich das zutraut. Dabei ist egal, ob der Geschädigte selbst oder ein Zeuge dies tut. Verursacht der Verfolger des Flüchtigen dabei einen Unfall, ist er über die Haftpflicht des Flüchtigen mitversichert. Wie das mit Verkehrsverstößen (Radarfalle, Vorfahrts- oder Rotlichtverstoß) im Detail behandelt wird, weiß ich nicht. Da Unfallflucht aber ein Verbrechen ist, dürfte die Ver- oder Behinderung selbiger als Begründung taugen, so sie denn wirklich existierte.

Gruß, TouriEF

Zitat:

Original geschrieben von todesfahrer

danke! das war einer der hilfreichsten und nützlichsten Beiträge des Tages.

Allerdings schreckt mich diese Nachricht des Anwalts doch ein wenig ab:

vielen Dank für Ihre Mail, die uns zur juristischen Bearbeitung weitergeleitet wurde.

Es gibt einen Anscheinsbeweis dahin gehend, dass derjenige, der die Spur wechselt regelmäßig Schuld an einem unmittelbar nachfolgenden Unfall hat. Alles andere ist eine Frage der Beweiswürdigung im konkreten Einzelfall.

Wer sich von Anscheinsbeweisen einschüchtern lässt, hat verloren. Dieser sagt lediglich, dass bei einem bestimmten Unfallhergang von einer klaren Sachlage ausgegangen wird, wenn nichts anderes bewiesen wird. Simpler Fall: klassischer Auffahrunfall vor einer Kreuzung; Anscheinsbeweis ist, das hintere Fahrzeug ist auf das vordere Fahrzeug aufgefahren. Zu beweisen wäre, dass der Fahrer des vorderen Fahrzeugs beim Losfahren versehentlich den Rückwärtsgang statt des 1. Gangs eingelegt hat. Hierzu muss ein Sachverständiger exakt die Beschädigungen analysieren, um den Hergang zu rekonstruieren. Außerdem sind Zeugenaussagen sehr hilfreich.

Auch hier könnte das genaue Schadensbild an PKW und LKW-Anhänger Aufschluss über den genauen Ablauf geben. Vor allem kann der Sachverständige daraus die Einschlagwinkel ermitteln und ggf. feststellen, ob der LKW oder der PKW die Fahrspur gewechselt hat.

Doch mal ehrlich, Todesfahrer. Du (oder Deine Frau) verfolgst couragiert den LKW und bremst ihn aus. Und hinterher lässt Du (oder Deine Frau) Dich von dem so überrumpeln? Irgendwie klingt der Hergang schon ein bisschen unglaublich. Bin aber erst auf Seite 7 mit lesen.

Gruß, TouriEF

am 14. März 2012 um 17:27

Zitat:

Original geschrieben von Track and Style

 

... hier habe ich mal bewusst auf die Wiederholung (zitieren) deines Beitrages verzichtet. Wie du aber an den "Zahlreichen" Reaktionen erkennen kannst .............................. interessiert das NULL - in Worten 0 - User und es geht munter in dem Tenor weiter, wie vorher. Du könntest hier eine ganze Bibliothek an Erfahrungsberichten ablegen und trotzdem würde im Gleichen Stil mit Halbwissen, Vermutungen usw. weitergemacht. Was mich dabei erschreckt ist, dass hier Fragesteller verdummt und verunsichert werden.

Da wird z.B. zur Selbstjustiz geraten, zum Abschleppen etc. OHNE sich über die tatsächlichen Folgen für den Fragesteller im klaren zu sein, der bei Befolgung mancher Ratschläge, mit einem Bein im Knast stände. DAS finde ich das schlimmste hier und bei anderen Beiträgen in diesem Forum.

Würden DIEJENIGEN, die hier solchen Unsinn verbreiten, zur Verantwortung gezogen, wäre hier ganz schnell Totenstille.

U. U. kommen manche der User, sollten sie ihre "Ideen" tatsächlich so 1:1 umsetzen, als Kunde für mein Behindertenmobil in Frage. Sorry, eine "SERIÖSE" Diskussion und ebensolche Ratschläge sehen für mich, und offensichtlich auch einige andere Schreiber, anders aus.

Man sollte das Forum umtaufen in MOTOR-TALK ... DAS Automärchenforum! Würde besser passen!:)

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