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Limit für Teilnehmer bei Gruppenfahrten ???
Wir kennen es ja alle:
Am Wochenende meldet sich der Kumpel mit den magischen Worten, Lust ne Runde zu fahren?
Man trifft sich, Ziel ist fix und schon fährt man mit 3, 5, 8 oder 10 Mopeds Richtung Kurven.
Das wo wir gerade drüber diskutieren:
Gibt es für diese Gruppen eine Max Grenze an Fahrzeugen?
Irgendwo schwebt bei mir noch was im Hinterkopf, das man ab einer gewissen Anzahl das
ganze bei den Örtlichkeiten Anmelden muss, aber weiß nicht mehr wie viele und vor allem nicht wo
man das ganze Anmelden sollte.
(Bevor einer fragt, wir kommen auf 40-50 Mopeds)
Weiß da einer mehr?
Beste Antwort im Thema
Während in Villabajo mit der großen Gruppe noch über die Regeln diskutiert wird, hat man in Villarriba mit der kleinen Gruppe schon die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht... :D
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127 Antworten
Schwierige Kiste mit der Austarierung der Pausen. Zu viele/zu wenige, zu kurz/zu lang, keine Fotostops/zuviele Fotostops.
Da muss man vorher klar stellen. Das ist kein Urlaub, sondern eine Motorradtour in geiler Gegend. Wenn wir an jeder schönen Ecke halten, kommen wir keine 50km am Tag weit.
Auf den langen Touren gibt's immer einen Pausentag. An dem biete ich für die Unersättlichen eine Spezialtour an, die maximal mit 5 Leuten gefahren wird. die ich aussuche. Dieses Jahr ist sie 400km lang und führt über 4 Pässe über 2000m. Und ein paar kleinere. Damit sich auch die Harten mal austoben können
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 13. Juli 2016 um 18:46:17 Uhr:
Zitat:
@WorldEater666 schrieb am 13. Juli 2016 um 18:40:22 Uhr:
Ich muss mir eher anhören, das ich zu wenig Pausen mache.
:D:D:D Das höre ich auch immer. Ich veranstalte "Boot-Camps" wirft man mir vor.
Standard-Spruch von jedem Guide ist doch:
"Hopp, hopp, weiter jetzt, wir sind nicht zum Spaß hier"
Bei solchen Touren muss man eigentlich immer einen Kompromiss gehen, jedem kann man`s eh nicht Recht machen. Der eine will 1/2 h fahren und 2h quatschen, dem anderen ist schon die Tankpause zuviel Standzeit.
In unserem Fall ist es etwas anders:
Bei uns hat sich ein Junge gemeldet. Er ist behindert und ist für sein Leben gerne mit seinem Vater im Beiwagen mitgefahren. Selbiger hat nun leider einen schweren Bandscheiben Vorfall und kann selbst nicht mehr fahren.
Wo ich Magenschmerzen kriege:
Unsere Guide`s haben nun spontan entschlossen das Gespann zu übernehmen und eine Tour extra für den Jungen zu starten.
Mir stoßen da persönlich die "machen wir mal so nebenbei am Wochenende" Philosophie auf den Magen, sowie dass sich täglich weitere Fahrer melden die mit wollen.
Sind ja nur 120km quer durch NRW geplant, bei aktuell 40 Fahrzeugen.
Der Gedanke da hinter finde ich sehr Ehrenswert, aber mir wird das ganze zu sehr auf die leichte Schulter genommen.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 13. Juli 2016 um 18:52:35 Uhr:
Schwierige Kiste mit der Austarierung der Pausen. Zu viele/zu wenige, zu kurz/zu lang, keine Fotostops/zuviele Fotostops.
Da muss man vorher klar stellen. Das ist kein Urlaub, sondern eine Motorradtour in geiler Gegend. Wenn wir an jeder schönen Ecke halten, kommen wir keine 50km am Tag weit.
Auf den langen Touren gibt's immer einen Pausentag. An dem biete ich für die Unersättlichen eine Spezialtour an, die maximal mit 5 Leuten gefahren wird. die ich aussuche. Dieses Jahr ist sie 400km lang und führt über 4 Pässe über 2000m. Und ein paar kleinere. Damit sich auch die Harten mal austoben können
Klingt gut. :D
Der Unterschied liegt darin, ob man mit Freunden fährt, oder mit Fremden, die zufällig was gezahlt haben, das gleiche Motorrad fahren oder einfach nur auf irgendeiner Liste stehen.
Da kommt es auf den Umgang untereinander an. Zusammenscheißen geht unter Freunden gar nicht.
Gruppenfahrten sind immer eine Toleranzsache.
Was ich erlebt habe eine andere Form der "Aufstellung":
Roadcaptain 1.
Danach der zweit schnellste
Vorletzter langsamster und zum Schluß der Lumpensammler!
Wie das funtkioniert?
Aufgabe ist den HINTER- Mann nicht zu verlieren.
Wenn also die Gruppe zu sehr auseinander reißt wird der Erste eingebremst, bis die Gruppe wieder bei einander sind.
Zum Thema Kreuzungsschutz:
Bis jetzt wurde ich nur einmal fast vom Hobel runtergefahren.
Es ist ein Beiderseitiger Schutz - für Auto und Motorrad.
Das kann aber langweilig sein, wenn jeder auf seiner Position bleiben muss. Das ist bei uns anders.
Und schon gar nicht auf organisierten Touren. Auf winkeligen Pfaden sollte man nach vorne gucken und nicht in den Rückspiegel. Wenn nur zusammen abgebogen wird, braucht niemand auf seinen Hintermann achten.
Ich kann auch keinen zahlenden Kunden dazu bestimmen, dass er den Lumpensammler macht. Das geht auch ohne.
Wenn irgendwas ist, fällt es spätestens am nächsten Abbiegepunkt auf. Das kann mal ein Viertelstündchen dauern, aber es fällt auf. Da muss niemand "Lumpen sammeln".
Als ECHTER Lumpensammler wäre ich mit meinen 23 PS auch echt aufgeschmissen gewesen;):D
Und wenn man weiß und darauf vertrauen kann, dass die Truppe nicht verloren geht, weil eben an den Abzweigungen gewartet wird, fällt es auch wesentlich leichter den "Herdentrieb"(ich muss unbedingt mit denen vorne mit halten) zu unterdrücken;)
Da fährt man als langsamster auch gerne als letzter, als Schlußlicht "steht" man wenigstens niemandem im Weg rum:D
Wie gesagt das ist die Gruppenfahrt für Fortgeschrittene.
Bei der klassischen Verteilung
Vorne Roadcaptain und dann der schlechteste bis hinter zum Besten sind oft Frust vorprogrammiert.
Jedem das Seine!
Mit der Erfindung des Motorradfunks (ich habe den Scala G9) ist auch vieles besser geworden.
Zum Thema untereinander Überholen, kann ich nur negative Erfahrungen ins Spiel bringen
Hinter Lewellyn überholt auch keiner untereinander.
Und bei den Touren, die ich bisher mit ihm gefahren bin, war auch alles dabei, vom blutigen Anfänger über den Untermotorisierten bis zu den alten Hasen und den "Heizern" und das meist in knapp bis über zweistelliger Gruppenstärke.
Von Frust, Langeweile oder unsicheren Situationen, die der Gruppenorganisation geschuldet wären, habe ich dabei nie was mit bekommen.
Ich frag mich dabei immer, was da um's Gruppenfahren so ein Riesenbohei gemacht wird, wenn jeder individuell verantwortungsvoll fährt und ein paar grundsätzliche Dinge beachtet, ist das ne ganz einfache und genussvolle Sache für die Teilnehmer (wenn auch nicht immer für den Tourguide;):D).
Trotzdem solltest du nochmal lesen. Hinter dem tourführer fahren die langsamsten. Und dann immer schneller nach hinten. Schnell heisst aber nicht motorleistung. Frust kann oder darf nicht aufkommen. Diese fahrer sind sonst nicht geeignet für eine solche ausfahrt.
Das stimmt, alles über 10 wird echt eher anstrengend und muss sehr gut durchgeplant werden.
Für mich persönlich sind selbst über 4 schon zu viel, ich finde da muss man dann zu viel acht geben, als dass man sich aufs Fahren und den Spaß dabei konzentrieren könnte.
Jipp... das deckt sich ziemlich genau mit meinen Erfahrungen.
Oftmals ist es ja auch so: Diejenigen, denen bewusst ist, dass sie zu den Langsameren gehören, wollen oftmals eh möglichst weit hinten fahren.
Wenn dann Bedürfnisse aufkommen die Position in der Gruppe wechseln zu wollen, weil der Vordermann zu lahm oder der Hintermann zu drängelig ist, dann wird das meist in der Pause oder an der Ampel/am Abzweig unter den Betroffenen kurz abgesprochen und gut ist.
Das ganze in den pausen zu klären ist ja schon weise...
Trotzdem sollten wir bedenken, dass es ursprünglich um die anreise zur kurvenhatz geht. Da kann man viele sachen anders machen.