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liftachssteuerung mal anders?

Themenstarteram 9. April 2009 um 12:44

hallo,

wie ist es möglich eine liftachse zu betätigen:

-im stand

-ohne zugfahrzeug

-mit zugfahrzeug

-ohne das fehler in der elektronik auftauchen

-ohne gefahr dass die achse bei fahrt bewegt wird (weder vom personal noch durch technischen defekt!!)

-mit tüv usw.

-pneumatisch

bitte um hilfe, stoß ständig auf probleme. egal welche ideen ihr habt einfach mal bisala brainstorming.

tüftel scho bisala aber denk so ganz klappts net.

17 Antworten

Gehe zum Sachverständigen (rufe mal nen Hersteller an) und hole Dir Anregungen zwecks Ansteuerbefehle. Ob Du als Privatmann ein nichtzugelassenes Steuergerät selbst dazwischenpfriemeln darfst, lasse ich mal deiner Klärung über (mach Dich wegen dem mglw. entfallenden Versicherungsschutz selbst schlau).

Ich selbst habe keine Ahnung der diversen gebräuchlichen Ansteuerung (direkt 12/24V bzw. Steuergerät)

Du müßtest also ein Steuergerät bauen, welches zusätzliche Ansteuerbefehle generiert und auf den Anhängerbus gibt, bei angeschlossener Zugmaschine aber sonst die Klappe hält und nur die Steuersignale durchschleift. Zusätzlich müßte es aber dem Zugmaschinensteuergerät Rückmeldung geben können, falls irgendwelche Aktionen nicht in der ZM sondern direkt stattfinden (Achse ist angehoben worden, der Anhänger aber so nicht fahrbereit/zulässig) bzw. entsprechende Achsstatusmeldungen auftauchen (Überlast usw.), diese werden dann vom regulären Steuergerät abgearbeitet.

Frag besser mal beim hersteller nach, ob man evtl. nicht einfach ein paar Taster zum Steuergerät dazuschließen könnte und dies serienmäßig nicht doch schon vorbereitet ist/werden kann.

einfaches Liftachsventil wie es in den ganz alten Aufliegern eigebaut war. Ist eine einfache Pneumatische Schaltung, komplett ohne Elektronik. Über das Ventil wird der Liftbalg mit Druck beaufschlagt und die Tragbälge über ein anderes Ventil entlüftet.

Hier mal der Schaltplan und noch das Ventil.

http://www.wabco.info/intl/drw/6/6119.pdf

http://www.wabco.info/intl/pdf/826/001/171/826_171.pdf

Funktioniert immer, egal mit welchem LKW

Funktioniert auch im Stand ohne Stromversorgung

Fehler in der Elektronik hast du keine, solange die Liftachse nicht Sensiert ist. Ist ja keine Elektronik verbaut.

Tüv Zulassung hat das ganze auch da das Ventil einstellbar ist.

Eigentlich lässt sich das ganze auch ohne das Liftachsventil bauen, man braucht nur die entsprechenden Einzelventile. Vorteil davon wäre, im Winter hast du immer genügend Druck auf der Sattelplatte :D , aber keine Tüv zulassung

Das Problem ist das bewegen der Liftachse bei einem Technischen defekt, theoretisch geht sie dann ab, aber das sie sich nicht bewegt wenn etwas kaputt geht lässt sich nicht realisieren.

Themenstarteram 9. April 2009 um 18:22

@ gesperrt: des hört sich kompliziert an is aber mal eine überlegung. mehr bitte;)

@ zoker: danke auch an dich. kleine hilfe: modulator der e-generation, die achse ist sensiert.

und die liftachsteuerung kann nicht über das ebs-steuergerät geschaltet werden.

überlegung (liftachse steuerung über externe stromversorgung):

liftachse heben---steuergerät erkennt dass sich der balgdruck ändert ---fehler.

also davor ebs stecker raus.

damit die liftachse unter fahrt nicht betätigt werden kann kommt ein geschwindigkeitsschalter dazwischen der übers ebs angesteuert wird.

wenn jemand das ebs net drin hat funktioniert der geschwindigkitsschalter auch net (falsch?)

also keine liftachssteuerung bei stand möglich.

wenn ich etz mit relaise arbeite hab ich wieder zu viele fehlerquellen drin denk ich.

 

Setz im Steuergerät die Achse 1 einfach auf Liftachse, unter den GIO Anschlüssen lässt du alles frei, also kein LACV oder TH, genauso unter Funktionen, keine Hacken bei TH und ILS1. die Sensoren und alles andere läst du drinn. Und dann schaust du einfach mal was passiert wenn die Liftachse oben ist und du fährst. Entweder die EBS Aktzeptiert es das die Liftachse nicht von ihr aus Gesteuert wird oder du hast kein Changse als eine EBS gesteuerte Liftachse einzubauen.

Bei der EBS D Generation ging das, da kam kein Fehler, auch wenn die Achse Sensoren hatte und oben war, obwohl die Liftachse nicht über das EBS geschaltet wurde sondern anders Angesteuert wurde.

Wir mussten bei einem Auflieger die Liftachse überbrücken da sie überhaupt nicht mehr hoch ging, da haben wir einfach einen Schalter ausen angebaut mit dem man das Magnetventil bestromt hat. Normal ging das ja über den Modulator, das ganze war auch kein großes Problem da der Auflieger eigene Batterien hatte. Das ganze war im Winter, wir haben das bis heute noch nicht umgebaut. Fehlermeldung brachte er keine.

Das Steuergerät sollte den Balgdruck nicht interesieren. Deswegen dürfte keine Fehlermeldung kommen. Das einzige sind die ABS Sensoren die reinspinnen können.

Wabco nimmt für die EBS E das gleiche Ventil nur Elektronisch Gesteuert vom Modulator.

 

Themenstarteram 9. April 2009 um 19:03

1 achs trailer;)

wozu brauchst du da ne liftachse? :D

Themenstarteram 9. April 2009 um 19:10

gehört nicht hier her:o

Wenn du mir erklärst was man genau mit dem Auflieger machen soll könnte mir vielleicht noch was einfallen.

Wird im Winter als Schlitten gebraucht,Achse hoch und Rentier davor;)

oder Lowrider :D

Ich weis zwar nicht wozu das ganze gut sein soll, aber die ganze Elektronische Schaltung kannst du vergessen. Warum auch immer du die Achse Liften willst, ich denke mal der Auflieger ist dabei anders abgestützt.

Also

Bau Links und Rechts an die Luftbälge ein Pneumatisch gesteuertes 3/2 Wegeventil mit Automatischer Rückstellung ein. In Ruhestellung hast du den Balgdruck als Durchgang, und bei Ansteuerung über Druck werden die Tragbälge entlüftet und die Zuleitung wird abgesperrt.

Zusätzlich baust du ein einfaches 3/2 Wegeventil als Zugventil oder Absperrhahn mit Entlüftung ein. Das ist dann das eigentliche Liftachsventil.

Mit dem Ventil gibst du Druck auf den Liftbalg und Druck auf die Ansteuerung der anderen zwei Ventile die die Tragbälge dann entlüften. Damit da keiner unbefugt dran rumspielen kann baust du das Ventil in einen Abschließbaren Kasten, oder baust irgendwie ein Vorhängeschloss an das Ventil.

Das EBS sollte gar nicht merken das in den Tragbälgen keine Luft mehr ist, egal ob ECAS oder normale Luftfederung, der Drucksensor muss einfach auf der Seite sitzen wo noch Luft in der Leitung ist. Beim ECAS wird er wohl weiterhin versuchen Druck einzusteuern, macht aber nichts.

Eine Ansteuerung über einen Geschwindigkeitschalter brauchst du nicht, wer nicht merkt das die Achse oben ist beim Losfahren hat halt Pech, da bringt auch ein Magnetventil nichts. Während der Fahrt kann die Achse nicht hoch gehen da das Ventil sich nicht selbständig bewegen kann. Außerdem sitzt es versteckt in einem Kasten, also kann auch keiner so leicht das Ventil bedienen.

Als Sicherheit könntest du nur ein 3tes Pneumatisch gesteuertes 3/2 Wegeventil mit Automatischer Rückstellung vor das Liftachsventil setzten das den Vorrat zum Liftachsventil erst dann durchlässt wenn der Federspeicher entlüftet ist, andernfalls wird die Vorratsleitung zum Liftachsventil entlüftet und somit bleibt die Achse auch in Fahrstellung egal ob das Liftachsventil geschaltet ist oder nicht.

Fahren mit abgelassener Achse ist somit eigentlich nicht möglich, genauso das sie während der Fahrt abgeht, außer eines der beiden Ventile an den Luftbälgen geht kaputt, aber das lässt sich nicht vermeiden egal was für eine Steuerung man einbaut. Diese Ventile brauchst du sonst lässt sich keine Liftachse realisieren.

Eine 100% Sicherheit gegen Fehlfunktion oder Fehlbedienung wirst du nicht hinbekommen, das ist einfach unmöglich.

Ich hoffe mal das ist jetzt die richtige Richtung. Sollte das ganze wieder falsch sein musst du mir mal ganz genau erklären was ihr eigentlich mit dem Auflieger anstellen wollt.

Themenstarteram 9. April 2009 um 22:21

danke erst mal.

du denkst also das ganze problem muss net auf dem elektronischen weg gelöst werden sondern auf dem pneumatischen? auf die idee bin ich noch garnet gekommen:confused:

was das bedienen der einheit angeht möchte ich auf der sicheren seite sein, wichtig ist eben das die achse unter fahrt net rauf geht und da klingt ne pneumatische mechanische lösung sehr viel weniger störungsanfälliger als ne elektrische das is klar.

Alles was elektronisch funktioniert, funktioniert auch mechanisch.

Mechanisch/Pneumatisch ist es einfacher zu bauen, elektronisch geht natürlich auch, aber woher bekommst du den Strom für die Ansteuerung? Druckluft hast du in den Luftkesseln und die brauchst du eh für das Liften.

Ich hab oben nochmals was Editiert, ich weis nicht ob du das gelesen hast.

Für die Sicherheit würde mir nicht mehr einfallen als das man die Liftachse nur Liften kann wenn die Federspeicher entlüftet sind. Vielleicht fällt jemand noch etwas ein das es Sicherer ist,

dein Geschwindigkeitsgeschaltetes Magnetventil könntest du auch davor setzten, das dann auf die gleiche Art funktioniert, z.b. Vorrat Sperren ab 5 km/h. Aber wie gesagt, 100% sicher kannst du das nicht bauen. Ein Ventil kann immer kaputt gehn und nicht richtig funktionieren.

Wenn beide Luftbälge die gleiche Versorgungsleitung vom Luftfederventil oder woher auch immer haben dann kann man auch nur ein Ventil zum Entlüften verbauen. Würde das Ventil dann durch einen technischen defekt enlüften wäre das wenigstens nicht einseitig.

Damit man die Liftachse nicht während der Fahrt bedienen kann, fallen mir zwei Möglichkeiten ein:

-prüfen ob Spannung an Pin 2 vom EBS (Klemme 15 ISO 7638)(ABS-Stecker?) anliegt. Der sollte ja nur bei eingeschalteter Zündung des Zugfahrzeug Spannung haben?

-Vorratsleitung/Bremsleitung. Zum fahren braucht man i.d.R. Druck auf der Vorratsleitung (abreissicherung); allerdings weiß ich nicht, wie das ganze bei z.B. Volvo/Scania abläuft...

Achso: und wie Funktioniert die automatische Fahrtstellungsschaltung à la "Auto-ride-height"? Die könnte man doch auch ummodeln...

Ob man die Verblockung dann Software- und/oder Hardwaremäßig macht ist die nächste Frage.

Zum nächsten: soll auch sowohl in angehobener als auch in abgesenkter Stellung gefahren werden?

-Wenn ja: wie siehts mit der Federung bzw. Fahrverhalten aus? Kann man da noch eine genhmigung bekommen?

-Wenn nein: Druck auf Vorratsleitung =>Luftfederung in Fahrtstellung, dann erst die Bremse freigeben.

Wobei ich mich mit so neumodischem Kram (Luftfederung, ABS oder gar EBS) nicht auskenne...

OT

@Zoker: Du hattest doch recht, der Axor hat keine Stecker im Radlauf.Hab' ich Montag an fünf Fahrzeugen geprüft...

Die "Auto-ride-height" oder Automatische Fahrstellung ist entweder ein Pneumatisch oder Elektronisch angesteuertes Hebe/Senke Ventil das dann Automatisch auf Fahrstellung springt. Das ganze wird vom EBS Modulator gesteuert und funktioniert Geschwindigkeitsabhängig. Das wäre eine möglichkeit, man muss ja kein Hebe/Senke Ventil ansteuern, man kann auch ein einfaches Ventil oder Magnetventil ansteuern.

Eine Schaltung über EBS Pin 2 ist nicht sinnvoll da man da immer die Zündung aus machen muss um die Liftachse zu bedienen, wir wissen aber nicht was die mit dem Auflieger überhaupt machen wollen.

Wäre eine möglichkeit, aber vielleicht brauchen sie die Zündung.

Vorratsleitung ist nicht so gut, denn die Liftachse soll auch funktionieren wenn ein LKW davor hängt, d.h. man müsste den Vorrat weg machen, würde zwar funktionieren, aber wer will schon immer die Vorratsleitung weg machen müssen.

Bei der Bremsleitung das gleiche, bei entlüften der Bremsleitung darf die Liftachse nicht funktionieren. Was aber heist das die Liftachse nicht funktioniert wenn kein LKW davor hängt.

Man könnte das ganze dann über den Bremsdruck in den Bremszylinder Steuern, wenn kein Druck in den Bremszylindern ist, funktioniert die Liftachse nicht, aber da hat man wieder das Problem das bei manchen EBS Anlagen beim Abkuppeln des Roten Kopfes der Federspeicher zu macht und somit die Bremszylinder entlüftet (Druckverdoppelung), d.h. es funktioniert evtl. auch wieder nicht, das nächste Problem wäre, wenn das eigentliche Liftachsventil trotzdem geschaltet ist, geht evtl bei jedem Bremsen die Liftachse hoch und runter und weil druck auf die Bremszylinder bekommt.

Von daher am besten für die Steuerung den druck der Federspeicher nehmen. Sind die Federspeicher offen will man fahren, also darf die Liftachse nicht funktionieren. Sind die Federspeicher zu, kann man nicht fahren also kann auch die Liftachse hoch gehn. Die Federspeicher sind unabhängig vom restlichen Bremssystem. Eine Automatische Fahrstellung hat man in dem moment auch. Sobald man die Federspeicher belüftet schaltet man ein Ventil das die Vorratsleitung zum Liftachsventil entlüftet, kein Vorrat am Liftachsventil, kein Vorrat auf dem Liftbalg und kein Vorrat an dem Ventil für die entlüftung der Luftbälge, durch die Automatische Rückstellung (einfache Feder) bei fehlendem Vorrat an dem Ventil werden somit auch wieder die Luftbälge belüftet und man hat die Fahrstellung.

Das einzige Problem dabei ist, das sobald man den Federspeicher anzieht die Liftachse wieder hoch geht da das Liftachsventil noch geschaltet ist. Eigentlich müsste man nur ein Ventil einbauen das beides kann, also ein Mechanisches Ventil mit Pneumatischer Rückstellung, an die Rückstellung macht man dann den druck der Federspeicher, so das das Ventil auf Entlüften gestellt wird, sowas gibts evtl sogar, warscheinlich sogar mit Sperrfunktion solange druck auf dem Steuereingang der Rückstellung ist. Müsste man nur mal suchen gehn.

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