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Liegerrad im Stadtverkehr gefährlich? was meint ihr?
Hi, ich als Fahrradfreak spiele mit dem Gedanken mir ein Liegerrad (Trike) zu kaufen um damit komfortabel überall kostengünstig und schnell hinfahren zu können.
Nun meine Bedenken wie sieht es mit der Sicherheit aus? ist das gefährlich? wie gross ist die Gefahr übersehen zu werden? so ein Teil ist so hoch wie ein Kinderrad, oder wird man damit sogar besser gesehen weil so ein Fahrzeug so gut wie nie zu sehen ist?
Es handelt sich um so ein Fahrzeug, da kann man sich einen Motor rein bauen und es nach und nach zu einem Velomobil umbauen, das sieht dann optisch mehr nach Auto aus, ist aber ohne Motor rechtlich ein Fahrrad, ein Motor baue ich nicht rein, weil dann darf ich damit nicht mehr auf Radwegen fahren.
Da ich viel in der Grosstadt fahre wäre so ein Fahrzeug ideal, weil ich überall Fahren darf wo man mit dem Rad auch fahren kann und so überall schnell da ist, nebenbei eignet es sich auch für Strecken bis 250Km am Tag.
Das einzigste was mich noch abhält mir das Trike zu kaufen ist das Thema Sicherheit, normal würde ich auf dem Radweg fahren dürfen und auch müssen nur leider sind nicht überall welche die breit genug sind, hinzu kommt das Problem mit parkenden Autos, da ich kein Auto habe weiss ich nicht ob man als Autofahrer so ein Fahrzeug überhaupt rechtzeitig sehen kann.
Wie ist das eigendlich rechtlich bei einem benutzungspflichtigen Radweg wenn ich ihn benutzen muss, ich mit dem Fahrzeug aber nicht raufpasse, darf und muss ich dann auf der Fahrbahn fahren? Leider gibts hier in HL einige Radwege die sehr schmal sind, besonders innerorts, ausserorte werden gerade sehr gute Radwege gebaut die sehr breit sind so das da mindestens 3 Trikes rauf passen würden.
Was haltet ihr von so einem Fahrzeug algemein im Verkehr?
Beste Antwort im Thema
...hört sich eher nach Blind sein wollen an...
Wer diese "Größe" nicht wahrnehmen kann, sollte den Anderen zuliebe seinen Führerschein abgeben.
Sorry...
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615 Antworten
Warum könnt ihr nicht, wie alle anderen ein normales Fahrrad fahren?
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Warum könnt ihr nicht, wie alle anderen ein normales Fahrrad fahren?
Da fallen sie nicht auf ;)
Mit einem Liegerad fallen sie bei 1m Höhe sicher überhaupt nicht auf.
Na ja ein normales Fahrrad ist einfach unbequem, langsam und unefizient. Deshalb fahre ich lieber Liegerad, nach spätestens 100Km habe ich auf dem Rennrad starke Rücken und Armschmerzen, weil mein Oberkörper zu untrainiert ist, ausserdem wollte ich ein Fahrzeug das auch auf schlechten Radwegen noch komfortabel zu fahren ist.
Ich würde das aus dem Grunde sagen das Liegeräder je tiefer sie sind gefährlicher sind eben weil einem die Übersicht fehlt aus keinem anderen Grund war meine Aussage gemeint,
der Rest, Fahrsicherheit usw liegt am Fahrrad, ich kenne genug Normalradfahrer die ihr Fahrrad kaum unter Kontrolle haben, da möchte ich nicht wissen wie die reagieren wenn denen ein Kind vor das Rad läuft.
Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen, ich fühle mich auf meinem Liegerad bedeutend sicherer als auf meinen hohen Normalrädern.
Liegerad ist nicht gleich Liegerad, jedes hat seine eigenen Vor und Nachteile, ist genau wie beim Normalrad, wo es ja auch Citybikes,MTBs, Trekkingräder, Rennräder usw. gibt
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Warum könnt ihr nicht, wie alle anderen ein normales Fahrrad fahren?
Wer sagt denn daß wir bzw. ich nicht kann? Ich hab ja auch noch zwei Uprights zur Verfügung. Aber warum fährst du kein Fahrrad? :-D
Viele Grüße,
Martin
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
? Ich hab ja auch noch zwei Uprights zur Verfügung.
Viele Grüße,
Martin
Was fuer Dinger?
Zitat:
Original geschrieben von mattalf
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
? Ich hab ja auch noch zwei Uprights zur Verfügung.
Viele Grüße,
Martin
Was fuer Dinger?
Uprights (oder Wedgies = Keile wegen der Körperhaltung) = Aufrechträder. Also die Sorte Rad die dem Rover Safetybike von 1893 ähneln.
Viele Grüße,
Martin
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
Zitat:
Original geschrieben von mattalf
Was fuer Dinger?
Uprights (oder Wedgies = Keile wegen der Körperhaltung) = Aufrechträder. Also die Sorte Rad die dem Rover Safetybike von 1893 ähneln.
Viele Grüße,
Martin
Ich fahr selber Rad, versteh hier aber nur Bahnhof und muss deine Begriffe googlen. Unter Rover Safetybike kam ich unter google Bilder auf so ne Art ,,schwulen Rad`` :D Sorry, aber das sind alles Namen die ich noch nie hoerte. Ich hab erst dieses Jahr neue Raeder gekauft und bin sicherlich bei 10 verschiedenen Haendlern gewesen. Gut, nicht ein Exot mit Liegeraedern war dabei ;) Aber groessten teils gibts bei uns nur Stadtraeder, MTB, Racer, Cyclocross und Hybrid. Also denk ich mal das deine 2 anderen Raeder Stadtraeder sind. Oder?
Liegeradhändler gibts leider sehr wenige in Deutschland und dann auch meist weit verstreut, viele Fahrradwerkstätten nehmen Liegeräder auch nicht an, besser ist wenn man selbst schrauben kann.
Gestern hab ich die erste etwas grössere Tour gemacht, 70Km mit Schnitt 21 Kmh, ich spüre das sich die Muskulatur noch nicht wirklich angepasst hat, die 21Kmh Schnitt waren allerdings inklusive aller Ampelwartezeiten und Stadtdurchfahrten im Grundlagen1 Pulsberreich mit schmaleren Reifen dürfte da noch 1 bis 2 Kmh mehr drinn sein dafür das meine Form im Keller ist und ich mit dicker Jacke fuhr fand ich es nicht schlecht, noch in diesem Monat werde ich die erste 100Km Tour starten.
Ich muss sagen, auf Landstrassen hab ich schon etwas Angst, besonders wenn es hügelig ist und es für den Autofahrer Berg auf geht und für mich schon Berg ab da denke ich so insgeheim ,,Hat mich der Autofahrer schon gesehen?''
Ich war froh als der Radweg endlich begonnen hat, da trug sich dann eine ganz gefährliche Situation zu, ein grosser schwarzer Hund rannte mir hinterher ich bin cool und ruhig geblieben auch wenn ich innerlich Panik hatte,
in so einer Situation sollte man das Tier ignorieren, als ich langsam aber stetig da Tempo anzog gab er dann auf.
Habe heute erstmal Radkarten gekauft, da kann man dann viel befahrene Strassen weiträumig umfahren, auf eine viel befahrene Landstrasse traue ich mich nicht rauf auch nicht auf Strecken wo Autos 100Kmh fahren dürfen und die Strasse schmal ist ausserorts eigendlich auch innerorts Ausnahme Strassen wo kaum Autos fahren fahre ich immer auf dem Radweg, hier im Norden sind die Radwege echt sehr gut und auch in hohem Tempo befahrbar ausserorts somindest die meisten Radwege sind keine 2 Jahre alt auf denen ich fahre, die sind breit und super glatt asphaltiert wie eine Autobahn.
Wenn die so einen Radweg auch mal an der Bundesstrasse Richtung Wismar bauen wäre es super, dahin trau ich mich nicht zu fahren, die Bundesstrasse ist zu schmal und zu stark befahren, da hat man meiner Meinung nach als Radfahrer nichts verloren auch wenns legal ist da zu fahren, bin 2005 da mal gefahren, war sehr abenteuerlich besonders mit den Lkws.
Die meisten Radfahrer regen sich über schlechte Radfahrer auf, gegen gute Radwege hat glaube ich keiner was.
Kommt da jetzt jede Woche ein Report über die gehabte Liegerad-Tour? Du musst uns das Gefährt doch nicht weiterhin schmackhaft machen: Die meisten Diskutierer sind dagegen - was lässt du es denn endlich gut sein? Oder suche dir doch ein passendes Forum für deine andauernde Werbung.
Der umgefallene Sack Reis in China ist genauso interessant:D
Zitat:
Original geschrieben von mattalf
Ich fahr selber Rad, versteh hier aber nur Bahnhof und muss deine Begriffe googlen. Unter Rover Safetybike kam ich unter google Bilder auf so ne Art ,,schwulen Rad``
:-) Naja, die Begriffe Upright und Wedgie kennt man außerhalb der Liegeradszene eher wenig, denn wer da von Fahrrädern redet meint eher selten Liegeräder. Wobei beide aus den englischsprachigen Raum kommen. Und Wedgie ist da eher abfällig ;-)
Das Rover Safety Bike ist quasi der Urvater der heutigen Fahrräder. Sicherheitsrad deswegen, weil der gängige Radtyp damals das Hochrad war.
Zitat:
Also denk ich mal das deine 2 anderen Raeder Stadtraeder sind. Oder?
Eins davon quasi, das Faltrad Birdy Red. Das andere ist meine Gummikuh, also ein MTB. Ein Jamis Dakota von '96, ein Hardtail.
@bald Liegeradfahrer: es gibt keine guten straßenbegleitenden Radwege.
Viele Grüße,
Martin
@Martin nicht jeder Radweg ist schlecht, hier oben im Norden gibt es viele neue gute Radwege, teils werden alte Radwege ergänzt bzw. neu geteert, hier in Lübeck werden die jeden morgen gereinigt, wie das in anderen Städten ist weiss ich nicht,
eigendlich muss man es deferinzierter betrachten Radwege sind in der Regel sicher wenn man mit angepasster Geschwindigkeit fährt, auf Radwegen in der Stadt neben dem Gehweg mit 35 bis 40Kmh langzubrettern ist keine angepasste Geschwindigkeit, die Radwege innerorts sind für Radfahrer typisches Tempo von 15 bis 20Kmh ausgelegt was auch irgendwo Sinn macht, wenn mir bei 40Kmh ein Kleinkind vor das Rad springt hätte ich kaum Chancen anzuhalten, bei 20Kmh hingegen schon.
Wenn ein Radfahrer bei 30Kmh+ ein Kind erwischt hat das Kind mindestens schwere Verletzungen, ich wurde mal als junger erwachsener von einer Gehwegradlerin auf dem Gehweg von hinten angefahren, Ergebnis heftige Prellungen und blaue Flecke und Sturz sie hatte höchstens um 13 Kmh drauf gehabt, hätte sie mich mit 30 Kmh erwischt wäre das nicht so gut ausgegangen.
Ich finde es ist schon sinnvoll das man in der Stadt nicht so schnell fahren soll, deshalb nehme ich die 10Km Stadtdurchfahrt auch meist nur zum warmfahren, lockeres Pedalieren im niedrigen Pulsberreich erst überland wird Gas gegeben.
Über den Sinn einer Radwegbenutzungspflicht innerorts kann man sich natürlich streiten, in Österreich ist es so, hab ich jedenfalls mal gelesen das schnelle Radfahrer sich aussuchen dürfen, wann sie wo fahren wollen.
Zitat:
Original geschrieben von bald Liegeradfahrer
@Martin nicht jeder Radweg ist schlecht
Doch. Jeder straßenbegleitende Radweg ist schlecht. Ein paar Nachteile nennst du ja selbst. Wieso soll man auf Radwegen langsam fahren müssen, wenn man auf der Fahrbahn daneben schneller fahren kann? Dort wird 50 gefahren, ist das zu schnell für dich? Außerdem gibt es ständig Kreuzungen, Einfahrten, usw, man ist aus dem Blickfeld der Autofahrer. Vor allem: welcher Irrsinn stckt hinter dem Glauben, wenn man die Spur für geradeaus rechts neben eine Rechtsabbiegespur legt würde die Sicherheit steigern?
Gerade deswegen ist das Unfallrisiko bis zu 12mal höher als auf der Fahrbahn. Diese Zahl habe ich mir nicht etwa ausgedacht, die stammt aus einer Untersuchung der Uni Lund. Ähnliche Ergebnisse hatte eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen, der BASt. Und für deren Untersuchung wurden explizit "gute" Radwege ausgewählt. Sogar die Berliner Polizei warnte schon in den 80ern vor Radwegen.
Aber das steht doch alles schon hier im Thread. Daß du sich sicher *fühlst* auf Radwegen heißt nicht, daß du dort auch sicher *bist*. Und das andere das genauso sehen müssen.
Mit Österreich liegst du auch "leicht" daneben. Dort ist die Benutzungspflicht für Rennradfahrer im _Training_ aufgehoben. Alle anderen müssen sich auch dort auf Radwegen gefährden lassen.
Viele Grüße,
Martin
Zitat:
Aber warum fährst du kein Fahrrad? :-D
Bin momentan nicht fett genug, so daß es sich lohnen würde.
Ansonsten muß ich eurem Fachwissen Respekt zollen. Bei meinem Fahrrad ging es nur um 21 Gänge und nicht mehr als 10 kg.
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Zitat:
Aber warum fährst du kein Fahrrad? :-D
Bin momentan nicht fett genug, so daß es sich lohnen würde.
Ansonsten muß ich eurem Fachwissen Respekt zollen. Bei meinem Fahrrad ging es nur um 21 Gänge und nicht mehr als 10 kg.
Ich bin hier auch nur am staunen :D Obwohl ich selbst der Meinung bin, bzw nun war, das ich mich mit Raedern was auskenne. Scheint aber Pustekuchen zu sein. Meins bringt es auf 9kg und 20 Gaenge und faehrt sich super auf Wald und Feldwegen sowie leichtem Gelaende. Mehr brauch ich nicht ;)