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LEXUS

Themenstarteram 6. August 2003 um 23:48

ich möchte die gesprächsrichtung eigentlich gar nicht vorgeben...

 

schießt einfach mal los!

 

das schlagwort LEXUS reicht... *g*

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292 Antworten
am 28. August 2003 um 20:31

"Der Berg Cash auf dem Toyota sitzt ueberschreitet um ein vielfaches den Wert der muenchner Firma. (Wie du sicherlich weist hat Toyota letzten Monat Ford ueberholt und ist nun zweitgroesster Autohersteller der Welt, BMW ist dagegen auf Platz 11 oder 12.)"

Schon eine eigenartige Welt. Daimler besitzt meines Wissens Rücklagen im Wert von rund 50 Mrd. Euro, Ähnliches habe ich auch bei Toyota gelesen.

Und was machen die damit? Zahlen enorme Dividenden, nur um den Aktienkurs hochzuhalten. Wäre es nicht ratsamer die eigenen Aktien wieder Stück für Stück vom Markt zu kaufen? So entgeht man auch feindlichen Übernahmen, aber das ist wohl spekulativ und schweift aus.

Der Begriff "größter Automobihersteller der Welt" ist nicht so einfach klären. So haben z.B. GM und Ford deutlich höhere Umsätze als Toyota oder Daimler, allerdings sind die Gewinne niedrig (oder nicht existent). Auch Daimler hat einen rund 20 Mrd. Euro höheren Jahresumsatz, besitzt aber im Gegensatz zu den beiden US-Riesen auch einen dementsprechenden Gewinn. Die Statistiken auf die du dich beziehst sind oberflächlich, natürlich verkauft Toyota mehr Autos als Daimler, dafür sind sie im Schnitt auch deutlich billiger. Eine andere Frage wäre auch noch: Kann man "größter Automobilhersteller" werden, wenn man einen großen Teil seines Umsatzes nicht mit Autos macht (besonders bei Daimler der Fall)?

"Der groeste Mercedesdealer der Welt ist nicht die Niederlassung Stuttgart sonder Fletcher-Jones in Newport Beach Orange County."

Stuttgart ist es nicht, laut Daimler ist es die Niederlassung Berlin, aber auch hier gibt es großen Interpretationsspielraum (Umsatz? Fahrzeugabsatz? Ausstellungsfläche? Mitarbeiter?).

@boborola

Gratulation auch von mir für das gelungene Beispiel! Auch ich kaufe z.B. Fernseher, Computer etc. nicht bei "Geiz ist geil".

am 29. August 2003 um 15:07

Zitat:

Original geschrieben von jagmarc

Amer NOMDMA, aber genau darum geht es. Nur weil der Uropa, der Opa, der Vater Mercedes gefahren sind, sind die meisten Leute so verbohrt und würde sich gar nie in ein anderes Auto setzten zur Probefahrt.

Ich kenne nicht einen, der sich nach einer Probefahrt im Lexus, ein anderes Auto gekauft hat, egal was er vorher gefahren ist.

Die echte Kaufabsicht vorausgesetzt!

Letzen Sommer stand ich vor so einer Entscheidung. Habe seit 24 Jahren den Führerschein und habe bis auf mein erstes Auto (ein acht Jahre alter Renault 4) immer nur deutsche Fabrikate gefahren, die letzten beiden *natürlich* Mercedes. War halt so. :)

Es waren auch zuverlässige Fahrzeuge, hatte keinen Grund zu meckern. Als dann wieder mal genug gespart war und ein neues Auto anstand, habe ich *natürlich* wieder nach einem Mercedes Ausschau gehalten, klar. War halt so. :)

Es sollte ein Coupe sein was ich mir kaufen wollte, so fiel meine Wahl auf einen CLK. Aber dann.... irgendwie.....wie soll ich sagen. Jeder der es sich leisten kann (und leider auch die, die es sich nicht leisten können) fahren Mercedes. Das hatte ich unterbewußt im Hinterkopf. Ich sah dann - wirklich zufällig - einen Volvo C70. Ein Auto, was mich dazu bewogen hat, anzuhalten und es 5 Minuten zu begutachten, weil ich im Vorbeifahren ein "Zu Verkaufen"-Schild sah. Wußte gar nicht, dass Volvo überhaupt Coupes baute, und dann auch noch so ein schönes. ;)

Naja was soll ich lange schwafeln: Ich habe den Schritt Mercedes den Rücken zu kehren nicht bereut. Die Emotionen bei mir haben diesmal die Hauptrolle gespielt, aber nicht die, die in der Hauptsache dazu dienen Leute zu beindrucken, die einen sowieso nicht mögen, sondern die, des echten, individuellen Fahrspaßes. Es ist ein geiles Gefühl einen Wagen zu fahren, der kaum auf bundesdeutschen Straßen anzutreffen ist, auch wenn man das Zubehör halt nur bei Volvo bekommt und nicht bei ATU, weil die nichts aber auch gar nichts für diesen Exoten haben. Aber das ist egal, der Fahrspass und das Gefühl des individuellen Fahrens machen das mehr als wett.

Achja zum Thema: Der Lexus gefällt mir auch sehr gut. ;)

@ George

Ich wollte bzgl. der Beanspruchung eigentlich nur darauf hinweisen, dass wir im Falle eines Vergleichs auch die passenden Fahrzeuge wählen sollte. :p

Hinterachse Alfa Spider - sicherlich besitzt der Porsche eine bessere Achse, er kostet aber auch rund das dreifache eines Alfa Spider. Im preislich vergleichbaren Segment gab es zum damaligen Zeitpunkt (den Spider gibt es ja schon ein paar Tage) keine bessere Konstruktion und auch noch heute ist der Spider bzgl. des Fahrverhaltens in der automobilen Oberklasse angesiedelt.

Thermik - ein C280 (oder A6 2.8, 328i) verhält sich wie jeder andere Sechszylinder (oder V8, V12) - im Stadtverkehr oder im Stand nach schneller AB-Fahrt geht halt die Temperatur hoch.

Elektronik - vom Prinzip hast Du Recht. Es ist aber trotzdem nervig, wenn man aufgrund irgendwelcher "Kleinigkeiten" mal wieder in die Werkstatt darf.

Grüssle

Frank

*gähn*

Moin,

Hmmm ... wenn die Amerikaner aus irgendeinem Grund auf einmal wieder anfangen würden Pontiacs zu kaufen, dann könnte auch Toyota seinen Laden nahezu dicht machen. Die Verkaufen ja schließlich auch den größten Teil Ihrer Autos in die Vereinigten Staaten.

Bei einigen Punkten haben die Käufer von Autos sicherlich auch einen Einfluss auf den Stromverbrauch Ihrer Autos. Wozu benötige Ich in einem Auto 2 DVD Spieler inkl. Monitore, wie ich sie im Zafira ordern kann ?! Wenn Ich als Käufer auf unsinnige Dinge verzichte und weniger Verbraucher ins Auto reinschrauben lasse, kann auch weniger kaputt gehen.

Dieser Trend ist aber überall vorhanden. Also Ich brauche gewisse Dinge im Auto nicht. Aber, hier fängt jetzt wieder Psychologie an... Die Zahl der Knöpfe im Auto ist wichtig für die Hierarchie in der Nachbarschaft. Dazu gab es mal eine Studie. Wichtig war nicht die Zahl der Extras im Auto, sondern die Zahl der sichtbaren Knöpfe. Darauf sprang die größte Zahl der Menschen an.

Müßte man sich mal fragen, was man am meisten überhaupt beim Autofahren an Extras benötigt ... Für mich wären das :

1.) Automatik

2.) Klimaautomatik

3.) Tempomat

4.) Servolenkung

5.) Navigationssystem

6.) Fensterheber vorne

7.) Elektrisches Schiebedach

8.) gescheite Musikanlage mit GUTEM RADIO

Alles was es da sonst noch so gibt, darauf kann Ich gerne verzichten. Sicherheitsausstattung wird davon nicht tangiert. Davon kann man eigentlich nicht genug an Bord haben, auch wenn einige Menschen meinen, sie könnten dann Ihr Hirn ausstellen.

MFG Kester

@ Rotherbach

Ich würde meine Bedürfnisse inzwischen sogar noch weiter reduzieren:

- Klima manuell

- ABS und Airbags

- Servo nur bei großen und schweren Fahrzeug

- Radio

Was ich bei einem Privatfahrzeug nicht brauche:

- Automatik (wobei mir das egal wäre)

- Funk-ZV (mal wieder die Batterie am Schlüssel leer?)

- Tempomat (wozu?)

- Sitzheizung (lieber ne Hose anziehen)

- Standheizung (ich kann auch kratzen)

- ESP und ASR (lieber das Popometer)

- eFh, eSD und eASP (dafür habe ich die Klima und die Spiegel werden eh nur einmal eingestellt)

- el. Sitzverstellung (unnötig)

- Navi (dafür gibts den guten alten Shell-Atlas)

- Wegfahrsperre (unnötig und nutzlos)

- 5 Millionen Sensoren am Motor -> lieber wieder eine simple Kontaktzündung, die ich ohne Computer selbst einstellen kann! Und wo kein LMM oder dergleichen vorhanden ist, kann auch keiner kaputt gehen. :p

Grüssle

Frank

am 31. August 2003 um 11:11

Also ich brauch unbedingt:

- Klimaautomatik

- Sitzheizung

- Standheizung

- elektrische Sitzverstellung

- Ledersitze

- Leselampen

- Nebelscheinwerfer

- ABS und TRC (zumindest beim Heckantrieb)

- alle Fenster elektrisch

- Funkfernbedienung

- Navi

....

usw.

was nett ist, ist DVD sowie TV im Auto, eigentlich will ich das auch wieder haben.

sprich das volle Programm...

egal welches Auto ich hatte, ich hatte fast immer alles was auf der Aufpreisliste draufstand (bzw. was halt serienmässig drin ist)

Es wird auch bei jedem Auto mehr, weil verschlechtern will man sich ja nicht.

Sachen wie Standheizung sind absolut unabkömmlich, nicht nur weils dem Motor gut tut, nein egal ob Sommer oder Winter reinsetzten, Schlüssel umdrehen losfahren. Dämlich Eiskratzen oder Schnee abschaufeln kenn ich nicht, ist alles wertvolle Zeit die durch solch unnötige Aktionen verloren geht.

 

Ganz zum Schluß sag ich mal, wenn gewisse Hersteller ihre Autos anständig entwickeln würden gäb es keine Probleme mit der Zusatzausstattung, aber da scheinbar vorallem bei den Deutschen gerne bis 2 Wochen nach der ersten Auslieferung entwickelt wird, läßt sich so was nicht vermeiden.

am 31. August 2003 um 21:57

Wichtige Ausstattung? Wie war das? Luxus braucht man nicht zum Überleben, sondern zum Leben ;-)

Sicherheitsaustattung muß bei jedem Modell komplett sein, egal welcher Klasse es angehört. Obwohl die Anzahl der Airbags leider nicht viel über die Crashsicherheit aussagt, mit bösem Willen könnte man auch ein Fahrwerk so konstruieren, dass es trotz ESP weniger aktive Sicherheit wie ein ESP-loses System bietet. Ist in der Praxis aber wohl kaum der Fall.

Nach über 30 Jahren Fahrerfahrung (25 mit ABS 8 mit ESP)und einem Fahrsicherheitstraining kann ich nur Eines mit 100%iger Sicherheit sagen:

ABS, BAS und ESP erhöhen die aktive Sicherheit im Ernstfall dramatisch! Jeder Hersteller, der sich solche Features extra bezahlen lässt, handelt unverantwortlich (Ausnahmefahrzeuge wie Schwerlasttransportern oder einem Ferrari Enzo vielleicht mal abgesehen ;-)!

Ansonsten noch:

Automatik

Klimaanlage

Der Rest ist zwar ganz schön aber sicherlich nicht dringend notwendig

"- Wegfahrsperre (unnötig und nutzlos)"

Wie kommst du darauf?

"- 5 Millionen Sensoren am Motor -> lieber wieder eine simple Kontaktzündung, die ich ohne Computer selbst einstellen kann! Und wo kein LMM oder dergleichen vorhanden ist, kann auch keiner kaputt gehen. "

Aber du kannst dich doch sicherlich an die Trinksitten, Abgasverhalten, Leistung und Laufkultur derartiger Maschinen erinnern, oder?

"Thermik - ein C280 (oder A6 2.8, 328i) verhält sich wie jeder andere Sechszylinder (oder V8, V12) - im Stadtverkehr oder im Stand nach schneller AB-Fahrt geht halt die Temperatur hoch."

Natürlich bis zu einen gewissem Maße, dann müssen allerdings die Gegenmaßnahmen (Kühlsystem) greifen, tun sie das nicht (z.B. Unterdimensionierung), sind zumindest langfristige Motorschäden zu erwarten.

am 31. August 2003 um 22:26

Also jeder braucht was anderes zum Überleben.... wenn man so denkt ist ein Auto genauso überflüssig, weil leben kann man locker auch ohne.

Aber um was anderes aufzugreifen, wie bitte, welche modernen Motoren werden noch in der Stadt und auf der Autobahn zu heiß?

Also ich bin bei Temperaturen von 35 Grad auf der Autobahn mehrere 100km Volllast gefahren, und die Temperaturanzeige hat sich nicht einen Milimeter bewegt, sondern ist immer dort gestanden wo sie immer steht in der Mitte.

Selbiges gilt für Stadtverkehr, bei 40 Grad 2 Stunden im Stau gestanden genau mit gleichem Ergebnis, das einfach nix Temperaturmässig passiert.

@ jagmarc

Du führst ziemlich viel Features auf, die nichts mit dem eigentlichen Sinn eines KFZ zu tun haben (sprich der Fortbewegung)!?

Thermik - also ich hatte in den letzten 17,5 Jahren noch kein Fahrzeug in der Hand, dessen Temperatur im Stau oder Stadtverkehr nicht temporär hochgegangen ist!? Klar - über den Lüfter wird die Temp dann wieder heruntergeregelt.

Und bei flotter AB-Fahrt (kann ja ein VR6 zur Not) regt sich bei mir auch nichts - erst wenn ich halt danach anhalten muss.

@ George

Bzgl. ABS stimme ich zu, bei ESP nicht. Ich habe mal mit meinem Firmenwagen ausprobiert, wann ESP einsetzt. Dazu muss man wirklich wie eine "Drecksau" (Sorry für den Ausdruck) in eine Kurve reinbrettern, um eine Wirkung festzustellen. Da man als normaler Autofahrer so nicht unterwegs ist und eine solche Fahrweise auch nicht unterstützenswert ist, lehne ich ESP ab.

Was meinst Du mit BAS? Traktionskontrolle?

Automatik!? Ist kein Sicherheitsfeature, sondern eher was für den Komfort - kann ich aber mit Leben.

Wegfahrsperre - was soll sie bringen? Einem Profi interessiert sie nicht und Kindern können einen modernen Wagen eh nicht mehr kurzschliessen.

Zitat: "Aber du kannst dich doch sicherlich an die Trinksitten, Abgasverhalten, Leistung und Laufkultur derartiger Maschinen erinnern, oder?"

Wenn ich mir die Trinksitten meiner aktuellen Fahrzeuge anschaue, dann kann ich ehrlich gesagt keinen großen Unterschied zu Fahrzeugen Ende der 80er entdecken. Den Passat und den BMW (523) fahre ich jeweils mit 10-11l/100 bei normaler Fahrweise, der A3 (1.6) meiner Frau benötigt um die 8l/100km. Mein alter Passat (35i, 1.8l, BJ 89) hat z.B. auch nur 8l/100km benötigt - wo liegt also der Vorteil?

Thermik - also zumindest der VR6 hat keine Probleme mit der Thermik. :p

Grüssle

Frank

@jagmarc

Dieses Temperaturverhalten sollte jeder standfeste Motor zeigen. Ich sprach von absoluten Extremsituationen. Wie gesagt, bei mir ist die Temperaturanzeige auch wie festgenagelt. Die minimalen Schwankungen (die es sicherlich schon rein pysikalisch betrachtet gibt) sind 1. unerheblich und 2. werden sie vom Fahrer nicht registriert.

Ich habe vor kurzem extra nochmal darauf geachtet. Ich revidiere meine Aussage "auch beim plötzlichen Abbremsen steigt die Temperatur eigentlich nicht um über 10°C an", jedenfalls bei aktuellen MB-Motoren.

@NOMDMA

Deswegen frage ich:

"Thermik - also ich hatte in den letzten 17,5 Jahren noch kein Fahrzeug in der Hand, dessen Temperatur im Stau oder Stadtverkehr nicht temporär hochgegangen ist!?"

Welche waren das?

ESP wird nur in Extremsituationen aktiv. In diese kann man auch bei umsichtiger Fahrweise kommen, z.B. beim plötzlichen Ausweichen bei höherem Tempo.

Bei normalem Fahrvrhalten muss man auch nicht deratig stark bremsen, dass ABS eingreift.

"Wegfahrsperre - was soll sie bringen? Einem Profi interessiert sie nicht und Kindern können einen modernen Wagen eh nicht mehr kurzschliessen."

Ja, einen Profi interessiert sie nicht, er rührt das Auto entweder gar nicht erst an oder lädt es auf und demontiert es.

Bezüglich der Komplexität habe ich die aktuelle Wegfahrsperre von MB (FBS3) erwähnt.

Bei einfacheren Wegfahrsperren (anbgeblich bei anderen Herstellern noch häufig verwendet) ist ein Steuergerät für die Sperre zuständig. Bei allen MBs (ab bartlosem Schlüssel - FBS3) und einigen anderen Herstellern (ich glaube alle BMWs ab aktuellen 7er) ist die Wegfahrsperre quasi verteilt. Schon früher war die Wegfahrsperre (das Motorsteuergerät) in das Auto eingebunden, ein Austausch gegen ein fremdes Gerät ist/war ohne Stuttgart praktisch nicht möglich. Bei FBS3 sind nun mehrere Steuergeräte mit der Wegfahrsperre vernetzt, der Austausch eines Geräts (wenn durch den oben genannten Schutzmechanismus überhaupt möglich) bringt dort überhaupt nichts (dadurch wird übrigens auch der km-Stand gesichert). Außerdem ist die Wegfahrsperre integraler Bestandteil z.B. des Motorsteuergeräts. Ein selbst gebasteltes Gerät müßte also auch die Motorsteuerung übernehmen (Einbrecherbanden mit Halbleiterfabriken?). Umprogrammieren bzw. "hacken" ist mangels PC-Schnittstelle/Kompatibilität ebenfalls nciht gegeben (ich glaube technisch auch nicht vorgesehen, ROM-Speicher !?) Auch der Diebstahl von Werkstattdiagnosetechnik ist nutzlos, alles läuft über Stuttgart.

Meines Wissens verfügen derzeit nur sehr wenige Hersteller über ein derart ausgeklügeltes System, "Wegfahrsperre" ist also nicht gleich "Wegfahrsperre".

In der Praxis lassen sich derartig ausgestatte Fahrzeuge nicht knacken, Vergleiche mit der PC-Welt, in der alles frei programmierbar und somit umgehbar ist, sind unangberacht.

Und was ist wenn die niegelnagelneue E-Klasse geklaut wurde?

2 Möglichkeiten:

-Aufgeladen und als Ersatzteileträger mißbraucht

-Versicherungsbetrug (sei es auch nur, dass der Fahrer nicht zugeben möchte, dass er den Schlüssel hat stecken lassen)

Also ich brauche unbedingt:

- Gurtbringer

- Automatisch schwenkende Belueftungsauslaesse

- Motormanagement Ferndiagose ueber Telematic System

- Schiebedachoeffnungsweiten Memory

- Piezzoelektrische Arschkuehler

- Automatische Spiegelanpassung je nach Sitzeinstellung per "Ergonomie" button.

- Elektische Heckklappenschliessung

- Vorrausschauenden Infrarot Visualisierung von Hindernissen bei Dunkelheit

- Dynamisches Navigationssystem mit Traffic-Report Einbindung

- Solarsensorik fuer 4-Zonen Klimaautomatiksteuerung

 

(All dies sind ueberigens wirkliche Mercedes Extras ausser dreier - ratet bitte welche von den obengenannten nur in einem Lexus vorkommen.)

- Automatisch schwenkende Belueftungsauslaesse

...el. Heckklappe müsste es eigentlich auch geben, ach ja beim RX 300.

Wollte eigentlich nicht teilnehmen

 

WEil alle Betträge so lang....

Hab dann aber etwas von NOMDA gelesen was mich erstaunt hat bzgl. ESP.

Er sagt: Bis ESP einsetzt mußt Du wie eine SAU fahren.

SAU steht hier für S uper A sphalt U mtriebiger.

(Gut nicht, was mir so alles spontan einfällt).

Lieber NOMDA, Du alter erfahrener HAse, hier irrst Du gewaltig.

Als ich diesen Winter mein Kfz mit ESP bekommen habe, hatte ich ausgiebig Gelegenheit ESP zu testen zu geniessen und ich bin restlos begeistert, weil es durch seine programmierte `Intelligenz´ viel besser ist als alle Rallyfahrer in der Welt (einschließlich NOMDA) sollte denn Ihre Aufgabe sein sich z.B. im Winter sicher auf Fahrspuren im Strassenverkehr zu bewegen.

Des Rätsels Lösung ist die, das ESP in der Lage ist, im Zweifelfalle jedes der vier Räder so individuell wunderbar richtig über den gesamten Driftvorgang so abzubremsen, das man gut um die Kurven kommt.

Die SAU-Fahrsituationen die Du anspricht, in die kannst Du im Winter schon mit 5km/h kommen.

Gruß, Tempomat

@ Tempomat

Lol...ok...da ich die letzten 17,5 Jahre in meinen Privatfahrzeugen auch ohne ESP ganz gut über die Runden gekommen bin, kann ich trotzdem darauf verzichten. Abgesehen davon - selbst bei uns sind die Tage mit schneebedeckter Fahrbahnoberfläche recht gering (ich würde mal auf 3-4 Tage im letzten Winter tippen).

Und - überschreite ich die Grenzen der Fahrphysik, hilft mir auch ESP nichts mehr. Leider gibt es einige Autofahrer, denen dies nicht bewußt ist und die sich durch ESP in der trügerischen "die Elektronik wird´s schon richten"-Sicherheit wähnen und unangepasst schnell fahren.

@ George

 

ABS ist für mich ein unterstützendes Gerät, ESP eine Bevormundung, die mich zu Fehleinschätzungen verleitet.

Grüssle

Frank

am 3. September 2003 um 9:33

Zitat:

Original geschrieben von NOMDMA

Und - überschreite ich die Grenzen der Fahrphysik, hilft mir auch ESP nichts mehr. Leider gibt es einige Autofahrer, denen dies nicht bewußt ist und die sich durch ESP in der trügerischen "die Elektronik wird´s schon richten"-Sicherheit wähnen und unangepasst schnell fahren.

... ist ja gut ...

Keine zwingt ein Rallye-Ass wie Dich, ESP zu nutzen. Aber durch Wiederholungen werden falsche Aussagen nicht richtig.

ESP regelt bereits auf trockener Strasse, z.B. in schnell gefahrenen Serpentinen. Auf nassen Strassen regelt ESP mit einem stark motorisierten Fahrzeug praktisch ständig. Und verhindert durch Gaswegnehmen, dass man zu schnell wird.

Was ohne ESP der Fall wäre. Entgegen Deiner Aussage werden einem gerade durch ESP-Eingriffe die Grenzen bewusst. Und im Winter hat ESP dazu geführt, dass der Traktionsvorteil der Fronttriebler drastisch abgenommen hat.

Nach ABS ist ESP das wichtigste Sicherheitsfeature der letzten Jahre und gehört serienmässig in jedes Auto.

Übrigens gibt es noch mehr Menschen auf diesem Planeten mit 20 Jahren Fahrpraxis...

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