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Lexus erreicht seine Ziele nicht.
Hallo,
Am Freitag gab Lexus-Vizepräsident Schrick folgendes Statement ab:
Lexus muß seine Absatzziele in Deutschland mit geplanten
10000 Zulassungen in 2010 auf 2011 bzw.2012 verschieben.
Dazu werden zwei wichtige Sportmodelle in den beiden nächsten
Jahren eingeführt.Im März erscheint die Top-Version der IS-Einstiegsreihe
IS-F mit V 8-Motor und 423 PS. Er wird als direkter Gegner zum neuen M 3
positioniert.Seine Vmax liegt bei 270 km/h.
Im Jahr 2009 kommt der LF-A mit 10 Zyl. Motor und > 500 PS.
Er bildet die sportliche Spitze des künftigen Modellangebotes.
Diese individuellen Nischenmodelle sollen dem Lexus-Programm
zu mehr Akzeptanz verhelfen. Lexus tue sich immer noch schwer, räumte
Schrick ein.Zur Erreichung des avisierten Ziels, kündigte Schrick eine
weitere Welle Investitionen in allen Bereichen an.
(Quelle Automobilwoche online)
Wenn man sich die Neuzulassungen der letzten drei Monate ansieht,
kann es einem Angst und Bange werden. Es waren im Oktober nur
noch ca.340 Stück. Bei 285500 gesamt entspricht dies einem Marktanteil
von 0,001190 %. 2010 wollte man 0,3% (10.000) bei ca. 3.3 Mio.
Gesamtmarkt erreichen.
Ich befürchte,daß auch dieser Anlauf (der 3.investiv stark unterstützte)
wieder nicht zum Ziele führt. Der entscheidende Grund IMO sind nicht
marktkonforme Produkte.
Gruß Kühli
Beste Antwort im Thema
Hallo,
2005 gab Lexus anlässlich der Einführung des GS 300 die Parole heraus im Jahr 2010 in Deutschland 10.000 Fahrzeuge abzusetzen. Wie ihr wisst, habe ich dieses Ziel von Anfang an als illiusorisch angesehen. Dass man so dramatisch daneben liegt, hatte ich nicht erwartet. Man kann dies nicht allein auf die allgemeine Krise zurückführen. Die Hauptgründe liegen IMO woanders.
Doch zunächst einmal das Neuzulassungs-Ergebnis für das 1. Halbjahr in D-Land (Quelle KBA ):
IS-Reihe: 342
GS-Reihe:117
LS Reihe: 37
SC Reihe: 8
RX Reihe: 675
Gesamtzulassungen Jan.- Juni 2009: 1179 (2008 Gesamt 4329)
Im langjährigen Mittel erfolgen im 1.Halbjahr 60%, im 2. Halbjahr 40 % der Neuzulassungen. Das heißt für Lexus am Jahresende nur gut 2.000. Wo sollen die 8000 Stück Mehrverkäufe für kommendes Jahr herkommen? Nun, man hat eingesehen, dass es damit nichts wird und verschiebt jetzt dieses Ziel auf 2012. In einem Interview der Automobilwoche erklärte der D-Land Lexus GF Selzer vor einigen Tagen:
"Auch Lexus spürt die Wirtschaftskrise, räumt Selzer ein. In der Krise sieht er aber auch eine Chance für die japanische Luxusmarke: Marktanteile und Markenimages werden derzeit neu verteilt. Und die deutschen Premiumhersteller sind mit ihrem gewachsenen Volumen oft nicht mehr in der Lage, den Service zu garantieren, den ihre Kunden eigentlich erwarten.
Vor Kurzem startete Selzer deshalb das Programm "43m“, das Lexus Deutschland in 43 Monaten deutlich voranbringen soll. An jedem Händlerstützpunkt sollen bis 2012 wesentlich mehr Neufahrzeuge verkauft werden so Selzer. Intern heißt es, dass sich der Lexus-Chef sogar ehrgeizige 250 Fahrzeuge pro Jahr und Händler zum Ziel gesetzt hat. Zudem soll das Programm dafür sorgen, dass Lexus in Deutschland zur unumstrittenen Nummer eins bei der Kundenzufriedenheit wird."
Zitat Ende.
Anmerkung: 250 Neuzulassungen bei 40-45 Lexus-Foren sind gut 10.000 pro Jahr.
Man sollte bei Lexus mal analysieren womit die deutschen Premiummarken gerade in diesem Jahr ihre Zulasssungen machen?
Audi (1-6): 35.526 A 3 Neuzulassungen, das ist ein Zuwachs von 25,1 % gegenüber 2008. Der A 3 macht inzwischen 28.4 % des gesamten Audi-Absatzes aus.
BMW(1-6): MINI 17.801 plus 3,4 %, 1 er Reihe 37.526 minus 2,5 %
(Herbst 2010 neues Modell). Mit 55.327 Einheiten beträgt der Anteil beider Modelle 40,5 % an den BMW/MINI Gesamtzulassungen 1-6.
Mercedes Benz (1-6): A-Klasse 28800, B-Klasse 21385 zusammen sind das 50185 entspricht 34,5 % der MB-Zulassungen im ersten Halbjahr.
Sämtliche von Lexus bediente Fahrzeugsegmente, Mittelklasse, obere Mittelklasse, Oberklasse, SUV's der Oberklasse und das Segment der Sportwagen (SC bzw. LFA) sind inzwischen dramatisch rückläufig in den deutschen Neuzulassungen.Sogar der noch keine 2 Jahre alte A 4
(-10 %) und die noch junge C-Klasse (- 22 %) bewegen sich im Rückwärtsgang. (3 er BMW -13,5% trotz Facelifting in 10/08).
Der Trend zum kleineren Auto macht auch vor den Premiumherstellern nicht halt. Die drei Deutschen werden dem durch vermehrte Angebote
im Kompaktklasse- und Kleinwagen-Segment (A 1 ab 2010, Neuauflage
A 2, BMW Stadtauto ab 2011, MB neue A/ B-Klasse auf neuer Plattform ab 2011 -jeweils Verkaufstermine-) Rechnung tragen.
Und welche Antwort hat LEXUS auf diese Downsizeentwicklung?
Um in EU bestehen zu können, braucht auch ein Premiumhersteller wie Lexus kleinere Autos im Portfolio. Das Credo, nur 6 Zyl. anzubieten, lässt sich ob mit oder ohne Hybrid nicht aufrecht erhalten, sofern man auf relevante Stückzahlen kommen will, die auch ein Händlernetz ernähren können. Schon seit 2 Jahren schreiben nahezu alle Lexus Foren Verlust und werden von der Zentrale in der Hoffnung auf bessere Zeiten finanziell unterstützt. Ich sehe vor Ende 2011 kein kleineres Auto als den IS bei Lexus Europe. Die Verantwortlichen sind einfach zu unflexibel bzw. betrachten den EU-Markt trotz anderslautender Beteuerungen immer noch als Nebenschauplatz. Das kann sich der Konzern in Anbetracht seiner momentanen Gesamtschwäche nicht mehr leisten.
2000 Neuzulassungen in diesem Jahr, vielleicht 500 mehr im nächsten Jahr, das Verlustfass hat keinen Boden. Insbesondere die Händler reagieren zunehmend skeptisch und desilliusoniert, da viele 7-stellige Investionen für den angekündigten "Schub" in der 2. Hälfte dieses Jahrzehnts getätigt haben. Dieser Schub hat sich inzwischen als Mega-Rohrkrepierer erwiesen.
Gruß Kühli
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1310 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von gs-hybrid
Interessant übrigens:
Honda ist 2005 mit einem sehr ähnlichen Mildhybridkonzept in der oberen Mittelklasse auf den Bauch gefallen. Der US-Accord mit V6-Zylinder-Motor (250PS), einem kleinen E-Motor (15PS) und konventionellem Automatikgetriebe war kommerziell ein Flopp. Honda hat ihn bald wieder eingestellt.
Da der Hybrid-Mercedes ohnehin aus dem Marketing-Etat finanziert wird, dürfte er auch dann weiterbestehen, wenn er floppt.
Gruß, HIPPO
Er ist ebenso wie der LSh ein Imageträger zur vergrünung der Marke.
Nach dem Motto: "Wir können auch Hybrid"
Der Titel Hybrid ist ja bekanntlich sehr dehnbar :p
Zitat:
Original geschrieben von LandCruiser200
@pibear: na wenn du die MB Lösung --->
- ein Mildhybrid mit 20kW E-Motor,
- kein E-Modus,
- keine E-Unterstützung bei hohen Geschwindigkeiten,
- Verbrauch des Fahrzeuges auf gleichem Niveau wie andere V6 Benziner dieser Klasse
aufgrund des besseren Nutzwerts als die bessere Lösung siehst mag das so sein...
Ob der E-Motor sich morgens rasiert oder Frauenkleider trägt, ist mir völlig egal. :) Das Ding steckt da drin, um Kraftstoff zu sparen. Und genau das tut es. Dass der Hybrid genauso viel wie ein vergleichbarer V6 in dieser Klasse real(!) verbraucht, will ich erstmal sehen. :D
Zitat:
Original geschrieben von LandCruiser200
ich ehrlich gesagt empfinde dieses "ich verlier aber dabei Platz im Kofferraum" bei 80% derer die etwas negatives über Vollhybride finden wollen als reines vorgeschobenes Argument - entschuldigung, aber so ist es doch....
Ich schaue ganz sicher nicht nach jedem Liter Kofferraumvolumen, aber wenn zum Beispiel der Lexus GS 450h weniger Kofferraumvolumen als ein Opel Astra hat, dann ist für mich der Nutzwert dieses Autos doch deutlich eingeschränkt.
Zitat:
Original geschrieben von LandCruiser200
oder drücken wir es doch einmal etwas direkter aus.....bei einem Vollhybriden aus "deutschen" Landen wäre doch sofort die Fragestellung da "Nützt du deinen Kofferraum immer zu 100% aus?" Die Diskussion würde sofort umgedreht werden....
Wie definierst Du "Vollhybrid"? Möglichst wenig Kofferraum? Möglichst großer E-Motor (für was?)? Ist Hybrid nur noch Selbstzweck?
Gruß
Michael
Zitat:
Original geschrieben von CelicaSt185
Er ist ebenso wie der LSh ein Imageträger zur vergrünung der Marke.
Nach dem Motto: "Wir können auch Hybrid"
Der Titel Hybrid ist ja bekanntlich sehr dehnbar :p
Jo, siehe SMART Mikro Hybrid!
Zitat:
Original geschrieben von Oblomov
Zitat:
Original geschrieben von gs-hybrid
Anmerkung: Interessanterweise lassen die dt. Automobilzeitschriften immer die schwerere Lexus L-Version mit Allrad-Antrieb im Test laufen. Könnten ja auch mal die leichtere LS600h-Normalversion ohne Allrad nehmen. Und beim S400 BlueHybrid hätte die AB ja auch mal dessen Langversion gegen den Lexus laufen lassen können.
Nachtigall, ick hör dir trapsen ... ;)
Ja, das ist tatsächlich interessant. Selbst die Lexus-Webseite scheint diesen LS 60h in der allradlosen "Leichtversion" nicht zu kennen. Dort wird auch nur eine Version mit Allradantrieb aufgeführt, die mit einem Leergewicht von mindestens 2345 kg auch ausnehment gut im Futter steht.
Vielleichtkönntest Du uns mehr über diese Version verraten?
Davon abgesehen wird auch häufig die "Kurzversion" getestet, sofern die Zeitschriften nicht konsequent das "L" unterschlagen.
Paranoia, ich hör Dir trapsen?
Die offiziellen verbrauchsangaben sind optimiert fuer langsame fahrt, und das wiederum spielt dem hybrid in die hand.
Wenn wir davon ausgehen, dass dickschiffe, gleich ob 7ner BMW, S-klasse oder natuerlich auch der lexus, geschaffen sind fuer langstrecken auf deutscher autobahn, dann ergibt sich in der praxis ein ganz anderes bild.
Ich fahre einen 745d e65 in der kurzversion und freue mich auf der deutschen AB laengere und schnelle etappen verbrauchsarm hinter mich legen zu koennen. Der BMW wiegt auch seine 2,3 tonnen, aber einen spritverbrauch von 12L kann man selten nur geniessen. (denn dann muesste man laengere strecken tatsaechlich am limit (250) fahren koennen. Meist sind es um die 10L (diesel) weil neben den schnellen etappen (auf laengeren strecken) immer langsamere auch hinzukommen. Eine vergleichsfahrt mit einem batterieauto wuerde ich jederzeit gerne mal machen und die ergebnisse hier veroeffentlichen.
Ich glaube nicht, dass lexus batterie autos sonderlich sparsam sind, ich glaube herkoemmliche, ausgefeilte, technik ist mindestens ebenbuertig. (in der tat glaube ich sie ist besser.)
Das gilt fuer jetzt und heute, in 5 oder 10 jahren kann das anders aussehen. Aber dann haben wir auch 7ner (oder s-klassen) mit besserem energiemangement. Alle werden bessere batterien haben und dadurch bessere moeglichkeiten. Dann auch noch effizientere diesel fahrzeuge die sich den vorteil der energierueckgewinnung obendrein zu nutze machen.
Das wird schon kommen, im moment sind deutsche limousinen auf der deutschen autobahn (also bei schnellem tempo) unschlagbar. (behaupte ich jetzt einfach mal.)
Wie gesagt, eine vergleichsfahrt biete ich gerne an. Die normwerte nach EU beziehen sich auf unrealistische langsame fahrt. Dafuer kauft man ein solches auto (in deutschland) nicht. Andere koennen ja leider nicht frei frei fahren.
3L
Hallo,
die genannten 10 Liter Dieseltreibstoff entsprechen in ihrem Energiegehalt ungefähr 11 Liter Superbenzin.
Wenn man im Energieverbrauch auf deutschen Autobahnen eine gute Figur abgeben möchte, dann benötigt das Fahrzeug:
1. Einen Antrieb mit hohem Wirkungsgrad. In dieser Disziplin kann auch die jüngste Vollhybridgeneration einen modernen Dieselantrieb nicht toppen.
2. Ein kleines Produkt aus Stirnfläche und Luftwiderstandsbeiwert.
Der neue Toyota Prius ist zumindest in der Disziplin 2 besser, als die meisten Diesellimousinen aus deutscher Produktion und sollte daher auch auf der deutschen Autobahn Bella Figura machen.
Die jüngste Kreation aus dem Hause Lexus dagegen, der RX 450 h, leidet etwas unter seinem SUV-Konzept, dessen cw-Wert von 0,32 zwar für seine Fahrzeuggattung gut ist, im Verhältnis zu handelsüblichen Limousinen und Kombis jedoch am unteren Ende der Akzeptanz liegt.
Gruß, HIPPO
Zitat:
Original geschrieben von HIPPODAMOS
Hallo,
die genannten 10 Liter Dieseltreibstoff entsprechen in ihrem Energiegehalt ungefähr 11 Liter Superbenzin.
Wenn man im Energieverbrauch auf deutschen Autobahnen eine gute Figur abgeben möchte, dann benötigt das Fahrzeug:
1. Einen Antrieb mit hohem Wirkungsgrad. In dieser Disziplin kann auch die jüngste Vollhybridgeneration einen modernen Dieselantrieb nicht toppen.
2. Ein kleines Produkt aus Stirnfläche und Luftwiderstandsbeiwert.
Der neue Toyota Prius ist zumindest in der Disziplin 2 besser, als die meisten Diesellimousinen aus deutscher Produktion und sollte daher auch auf der deutschen Autobahn Bella Figura machen.
Die jüngste Kreation aus dem Hause Lexus dagegen, der RX 450 h, leidet etwas unter seinem SUV-Konzept, dessen cw-Wert von 0,32 zwar für seine Fahrzeuggattung gut ist, im Verhältnis zu handelsüblichen Limousinen und Kombis jedoch am unteren Ende der Akzeptanz liegt.
Gruß, HIPPO
Nun gut, ich dachte wir sprechen von oberklasse lexus visa s-klasse/7ner und nicht renault/fiat/toyota.
CW wert ist natuerlich sehr wichtig und vielleichter als batterien.:)
3L
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Nun gut, ich dachte wir sprechen von oberklasse lexus visa s-klasse/7ner und nicht renault/fiat/toyota.
Hallo,
wenn wir uns auf die Oberklasse beschränken wollen, ist die Diskussion aufgrund des beschränkten Fahrzeugangebots aber schnell beendet.
Gibt es hier denn jemanden, der grundsätzlich ausschließlich Oberklassemodelle fährt?
Ich war erst letzte Woche erst wieder in Hannover und ließ mich vom Flughafen aus mit einem Taxi über die Autobahn in die Innenstadt bringen. Am Airport stand eine lange Schlange von Taxis zur Auswahl, die aber ausschließlich nur Volkswagen-Logos trugen. Was macht in einem solchen Fall der Philoprim?
Ich denke, in einem solchen Fall lässt sich auch der Oberklassenliebhaber mit einem Pümpe-Düse-Auto in die Innenstadt donnern, weshalb auch er die kleineren Autos im Blickfeld behalten sollte.
Gruß, HIPPO
Zitat:
Original geschrieben von HIPPODAMOS
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Nun gut, ich dachte wir sprechen von oberklasse lexus visa s-klasse/7ner und nicht renault/fiat/toyota.
Hallo,
wenn wir uns auf die Oberklasse beschränken wollen, ist die Diskussion aufgrund des beschränkten Fahrzeugangebots aber schnell beendet.
Gibt es hier denn jemanden, der grundsätzlich ausschließlich Oberklassemodelle fährt?
Ich war erst letzte Woche erst wieder in Hannover und ließ mich vom Flughafen aus mit einem Taxi über die Autobahn in die Innenstadt bringen. Am Airport stand eine lange Schlange von Taxis zur Auswahl, die aber ausschließlich nur Volkswagen-Logos trugen. Was macht in einem solchen Fall der Philoprim?
Ich denke, in einem solchen Fall lässt sich auch der Oberklassenliebhaber mit einem Pümpe-Düse-Auto in die Innenstadt donnern, weshalb auch er die kleineren Autos im Blickfeld behalten sollte.
Gruß, HIPPO
Da hast du recht, aber irgendwie war ich der meinung wir vergleichen den s-klasse hybrid zauber mit dem lexus-hybrid woodo und da passt als abrundung doch nur ein weiteres oberklasse konzept, naemlich diesel. Und nicht ploetzlich prius, oder new beatle.
Was ja nicht heisst das "man" andere autos nicht fahren duerfte. Im gegenteil ich finde stadtwagen was ausgesprochen sinnvolles. Ich wollte ich haette einen und werde mir sicherlich einen besorgen. Denn das reicht ebend fuer die besorgungen in der stadt und die nachteile im komfort gleich der stadtwagen durch komforvorteile beim parken wieder aus. :) Die engiebilanz des gespanns stadtwagen+autobahndiesel ist auch eine art hybrid die man mit otto+elektro im einem fahrzeug kaum schlagen koennen wird. Ob fuer das stadtauto dann sogar ein hybrid in frage kommt ist nochmal ne getrennte frage. Man muss den energieaufwand bei der produktion gegen spaarpotential innerhalb eines autolebens hochrechnen. Unterstellt man stadtwaegen laufleistungen von unter 10.000km per ano wirds auch an der stelle schwer fuer otto/elektro autos.
Im moment geben otto/elektro autos halt selten sinn.
Die beste verwendung wir als taxi sein, also viele stadtkilometer. Da spielt er seine vorteile aus und ueber die hohe kmleistung ist dann auch der aufwand der produktion zu rechtfertigen.
PKW die vorwiegend landstr fahren kann ich schlecht beurteilen, koennte aber auch noch passen.
Oberklasse PKW mit vielen autobahnkilometern und starken motoren (fuer schnelle und lange fahrten) sind konventionell (diesel) besser aufgestellt. Und stadtautos mit wenig km sicher auch, egal ob diesel/benzin oder gas.
Wie gesagt die EU norm fuer verbrauchsangaben ist untauglich fuer deusche autobahnen, bei tempos jenseits der 12o/130 aendert sich das verbrauchsverhalten der fahrzeuge deutlich. Wir koennen das also nicht den papieren entnehmen sondern brauchen praktische erfahrungen. Ich wette aber ein alkeholfreies autofahrer bier darauf, dass die hybrid lexen der oberklasse da das nachsehen haben. Und wie gesagt eine vergleichsfahrt wuerde ich gerne wagen, wenn jemand von euch so ein fahrzeug bewegt und sinn fuer ein spaesschen hat.
3L
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Wie gesagt die EU norm fuer verbrauchsangaben ist untauglich fuer deusche autobahnen, bei tempos jenseits der 12o/130 aendert sich das verbrauchsverhalten der fahrzeuge deutlich. Wir koennen das also nicht den papieren entnehmen sondern brauchen praktische erfahrungen.
Das können wir errechnen.
Der Leistungsbedarf des Antriebs steigt in dritter Potenz zur Geschwindigkeit.
Bezogen auf die Wegstrecke steht der Treibstoffverbrauch im quadratischen Verhältnis zur Geschwindigkeit.
Das setzt natürlich gleich bleibende Rahmenbedingungen voraus. (beispielsweise in beiden Fällen eine konstant gehaltene Geschwindigkeit)
Geht man davon aus, dass es zunehmend schwieriger wird, auf einer deutschen Autobahn das Tempo konstant durchzuhalten, je höher das angestrebte Reisetempo ist, dann würde der Hybrid umso mehr in den Vorteil geraten, je höher die angestrebte Geschwindigkeit ist, da nur er rekuperieren kann.
Gruß, HIPPO
Hallo,
ich kenne einen GSh Fahrer der zuvor einen A6 4,2 hatte. Er fährt viel AB Nachts, sprich Vollgas.
Der A6 genehmigte sich dabei um die 24L/100km, der GSh um die 16L/100km!
Das ist doch eine satte Ersparnis.
Ein anderer Bekannter fährt einen E420CDi, Stadtverbrauch (HH) um die 14L/100km, AB um die 12. Der Faher gehört nicht zur Vollgasfraktion (fast 70 Jahre alt der gute Mann).
Übrigens sceint der Benz noch nicht ganz ausgereift zu sein, da er sehr oft in der Werkstatt steht!
Gruß Chris
Zitat:
Original geschrieben von HIPPODAMOS
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Wie gesagt die EU norm fuer verbrauchsangaben ist untauglich fuer deusche autobahnen, bei tempos jenseits der 12o/130 aendert sich das verbrauchsverhalten der fahrzeuge deutlich. Wir koennen das also nicht den papieren entnehmen sondern brauchen praktische erfahrungen.
Das können wir errechnen.
Der Leistungsbedarf des Antriebs steigt in dritter Potenz zur Geschwindigkeit.
Bezogen auf die Wegstrecke steht der Treibstoffverbrauch im quadratischen Verhältnis zur Geschwindigkeit.
Das setzt natürlich gleich bleibende Rahmenbedingungen voraus. (beispielsweise in beiden Fällen eine konstant gehaltene Geschwindigkeit)
Geht man davon aus, dass es zunehmend schwieriger wird, auf einer deutschen Autobahn das Tempo konstant durchzuhalten, je höher das angestrebte Reisetempo ist, dann würde der Hybrid umso mehr in den Vorteil geraten, je höher die angestrebte Geschwindigkeit ist, da nur er rekuperieren kann.
Gruß, HIPPO
Du vergisst den wirkungsgrad veschiedener systeme (auch beim konventionellem motor) bei verschiedenen lastzustaenden. Ob du 150 oder 250 faehrst ist nicht einfach linear die mehrleistung durch luftwiederstand, sondern auch eine ganz andere effizienz deines antriebsagregats bei dann hoeherer drehzahl und leistung.
Das kann man sicher auch errechenen wenn man ne menge weiss.
Fuer dich kann ich nicht sprechen, aber ich kann das nicht auf dem taschenrechner simulieren. :)
Ein praxis test waere genau das richtige.
Ich habe das bei der probefahrt mit dem mittelklasse lexus mal probiert. Da hatte ich zwar einen tag zeit, aber dennoch war es nicht einfach. Der verbrauch vom lexus lag _deutlich_ ueber mittelklasse diesel deutscher frabrikation. Wobei die lexe auch etwas staerker war. Schwerer vergleich, andererseits kostet mehr kraft auf der autobahn normalerweise kein/kaum sprit. (solange man die mehrkraft nicht nutzt und die relationen halbwegs stimmen *1)
3L
*1 also nicht einen 3 zylinder bei tempo 80 mit einem 12 zylinder vergleichen das laueft auseinander. Aber ob ein auto bei tempo 180 zweihundert oder 300 PS hat ist beim verbrauch mehr oder weniger wurscht. (es sei denn man nutzt den PS vorteil beim beschleunigen, ist klar, oder durch fahren von tempos die der kleinere motor garnicht schafft.)
Zitat:
Original geschrieben von ChrisVR6
Hallo,
ich kenne einen GSh Fahrer der zuvor einen A6 4,2 hatte. Er fährt viel AB Nachts, sprich Vollgas.
Der A6 genehmigte sich dabei um die 24L/100km, der GSh um die 16L/100km!
und ein e420cdi 12liter oder ein 535d 10 liter?
Zitat:
Das ist doch eine satte Ersparnis.
ja
besonders wenn man in EUR umrechnet, der diesel faehrt fuer 10 bis 14 EUR die 100km der hybrid > 20 EUR.
Bei schneller AB fahrt kann ich den sinn nicht erkennen.
Landstr, koennte lexus hybrid passen, fuer die stadt wird er gut sein, aber ein zweitwage/stadtwagen ist besser. Sozuagen die andere art hybrid zu fahren. (zweitwagen)
3L
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Du vergisst den wirkungsgrad veschiedener systeme (auch beim konventionellem motor) bei verschiedenen lastzustaenden. Ob du 150 oder 250 faehrst ist nicht einfach linear die mehrleistung durch luftwiederstand, sondern auch eine ganz andere effizienz deines antriebsagregats bei dann hoeherer drehzahl und leistung.
Das kann man sicher auch errechenen wenn man ne menge weiss.
Das kann man vor allem dann errechnen, wenn man konkrete Vorgaben hat.
Da wir nur von fiktiven Autos ausgehen, müssen wir uns mit der Annahme begnügen, dass sowohl das eine wie das andere Fahrzeug seinen Wirkunsggrad in Abhängigkeit des Lastzustands in ähnlicher Weise verändern wird, weshalb wir diese Größe in unserem zu berechneneden Modell vernachlässigen.
Zitat:
"verbrauch vom lexus lag _deutlich_ ueber mittelklasse diesel deutscher frabrikation"
Für einen Systemvergleich sollte der Energieverbrauch herangezogen werden, nicht das verbrauchte Treibstoffvolumen. Der Otto darf gut das 1,1-fache an Volumen verbrauchen.
Gruß, HIPPO
Zitat:
Original geschrieben von HIPPODAMOS
...
Für einen Systemvergleich sollte der Energieverbrauch herangezogen werden, nicht das verbrauchte Treibstoffvolumen. Der Otto darf gut das 1,1-fache an Volumen verbrauchen.
Gruß, HIPPO
Falls man den hybrid retten moechte, dann ran an die zahlen und aendern. :)
Klar kannst du sagen diesel hat eine hoehere energiedichte also war mein hybrid doch irgendwie nicht so schlimm.
Ich hingegen rechne lieber in EUR um, dann darf der diesel 20% schadlos mehrverbrauchen.
Muss jeder selbst entscheiden welche zahl fuer ihn am ende des tages die wichtigere ist. :)
Ich glaube uebrigens nicht, dass der diesel mit halben treibstoffkosten klarkommt wie in dem beispiel mit dem a6/lsh/e420cdi/535d.
Schoenrechnen kann man es *fast*.
Auf jeden falls sind die lexen weit davon entfernt einen vortteil zu haben, viel eher muessen wir ueber die hoehe des nachteils sprechen.
Wie gesagt, die EU norm taeuscht und bevorzugt hybridfahrzeuge.
Die realtiaet auf deutschen autobahnen fuer langstrecken fahrzeuge spricht eine andere sprache.
Jederzeit zu einer vergleichsfahrt bereit mit einem oberklasse lexus!
3L