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Leistungsverlust und Ruckeln bei 535xd FL - 9 Werkstattbesuche halfen nicht!
Guten Morgen liebes Forum,
erstmal Infos zu meinem Fahrzeug:
Am 12. Mai 2014 übernahm ich mein jetziges Fahrzeug (Ex-SIXT), ein 535xd Touring, EZ 10/2013. KM-Stand bei Übernahme 27.500 km, KM-Stand heute 59.000.
Einführung und Fehlerbeschreibung:
Die Auslese-Software von BMW Vertragshändlern und BMW Niederlassungen zeigt keinerlei Fehler an, die Auslese-Software bei freien, auf BMW spezialisierten Betrieben, zeigt immer an, dass das Verhältnis der gemessenen zur berechneten Luftmasse zu groß sei, also AGR-Ventil oder LMM.
Fahre ich z.B. auf die Autobahn und schalte hoch (bzw. lasse schalten), so dass die Drehzahl in den Bereich 2.000 - 2.500 Umdrehungen fällt, beschleunigt das Auto kaum. Es fehlen schlagartig gefühlt 250 PS. Ich kann voll auf dem Gas stehen (der Widerstand kurz vor Kick-Down), es geht kaum vorwärts. Erst wenn ich manuell zurück schalte, oder bis zum Kick-down durch drücke, beschleunigt das Fahrzeug. Es ist aber immer ein Zurück schalten notwendig, damit der Wagen "normal" beschleunigt!
Dieses Fahrverhalten lässt sich jederzeit ohne Probleme reproduzieren. "Normal" habe ich bewusst in "" geschrieben, da der Wagen mal ganz normal beschleunigt, mal schlecht am Gas hängt, und etwas Zeit benötigt. Wer einen aktuellen 535d fährt/gefahren ist, weiß, dass das Fahrzeug sehr gut am Gas hängt, und das Turboloch absolut vernachlässigbar ist. Meiner hat ein ganz extremes Turboloch-Verhalten.
Gebe ich im 8. Gang bei niedrigen Drehzahlen (z.B. ~ 1.400 rpm) Gas, nutzt der Wagen das Drehmoment nicht (davon hat der 35d ja jede Menge!), sondern schaltet so gut wie immer zurück. Ein leichtes Antippen des Gaspedals hat in 9 von 10 Fällen ein Zurückschalten zur Folge.
Ich hatte unmittelbar vor diesem Problem-5er bereits einen 535xd (Limo), davor wiederum ein 640xd Cabrio, und vor dem 6er einen 740xd (Facelift). Also alle mit Allrad und 313 PS, d.h. ich kenne das Getriebe und den Motor besser als die meisten BMW Mitarbeiter!
Nun zur Leidensgeschichte, wann die Fehler auftraten etc.:
Zwei Wochen nach Übernahme war ich auf dem Weg von Frankfurt nach Wien, als nach ca. 300 km bei extrem starken Regenfall die Motorlampe anging. BMW Pannendienst über iDrive kontaktiert, AGR bzw. LMM mache Probleme laut Fehler, Weiterfahrt ohne Probleme möglich. Ebenso ruckelte der Wagen bei konstanter Fahrt im niedrigen Drehzahlbereich, immer kurz bevor das Getriebe in den nächsten Tag schalten möchte.
Bin dann einige Tage später zu BMW Euler in Hofheim (als Notfall, da Motorproblem), woraufhin der Serviceberater sagte, dass es am Luftfilter liegt. Ich sagte gleich, dass ich mir das nicht vorstellen kann, und wurde 4 Tage später bestätigt - die Motorlampe war zwar aus, aber das Ruckeln und der Leistungsverlust waren weiterhin vorhanden.
Ich war danach in der BMW NL Dreieich (bin ständig unterwegs, daher ist es nicht möglich, immer die selbe NL/Werkstatt aufzusuchen), woraufhin nochmal der Luftfilter getauscht, und dem Fahrzeug ein Software-Update verpasst wurde.
Die Probleme blieben natürlich weiterhin bestehen, so dass ich zur Nachbesserung nochmal in die NL Dreieich bin, und es hieß, dass man nix feststellen kann.
Ich fuhr dann Anfang Juli in den Urlaub, woraufhin bei Villach in Österreich die Motorlampe anging. Also wieder BMW Pannendienst gerufen, mit dem Servicemobil Mitarbeiter bei BMW Frey in Villach getroffen, welcher einen Temperatursensor vom Turbolader ausgetauscht hat.
Motorlampe war aus, Leistungsverlust und Ruckeln weiterhin vorhanden.
Nach meinem Urlaub bin ich in die BMW NL München, Drygalski-Allee. Dort wurde zuerst das AGR-Ventil getauscht, was keinerlei Besserung brachte. Bin danach nochmal hin, zur Nachbesserung, woraufhin die Ventile gereinigt wurden (waren verrust), ebenso das AGR-Ventil getauscht. Das Fehlerbild blieb im Großen und Ganzen, was sich jedoch gebessert hat, war das Zurückschalten im 8. Gang, bzw. das Nicht nutzen des Drehmoments. Ebenso war der Motor beim Beschleunigen akustisch nicht mehr so laut... dies hat selbst meine Frau bemerkt, die nicht sehr oft mit dem Auto (mit)-fährt.
Vor ca. 6 Wochen ging auf einmal wieder die Motorlampe an, woraufhin ich wieder BMW kontaktierte, diesmal war es ein NOX-Sensor (der, nach dem Kat). Ich also mit dem Servicemobil in Kufstein bei BMW Unterberger getroffen, Auto da gelassen. Sensor getauscht, eine Woche später das Auto abgeholt, Lampe aus, alle anderen Fehler ganz normal weiterhin vorhanden. Ganz nebenbei wurde auch noch das Verteilergetriebe getauscht, welches angeblich für das Ruckeln verantwortlich war. Geholfen hat's nicht, Ruckeln (und Leistungsverlust) immer noch vorhanden.
Vor ca. 4 Wochen war ich bei BMW Eichhorn in Obernburg (ausliefernder Händler), da ich mich dort mit dem Technischen Dienst von BMW München traf. Der BMW TD hat eine Probefahrt gemacht, und den Leistungsverlust selber mehrmals reproduzieren können. Das Ruckeln leider nicht, wobei dies auch nicht immer auftritt, und man muss auch ein sehr gutes Gespür für sein Auto haben, um es zu merken. Bei über 30.000 km mit dem Auto in effektiv nicht mal 4 Monaten (fast 3 Monate von den 6 seit Übernahme stand das Auto in Werkstätten), kenne ich mein Auto in- und auswendig.
Damals wurde ein Termin zur Fehlerbehebung vereinbart, bei welchem eben der TD aus München involviert war. Dieser Termin war nur von 3. bis 10. November... kurz geschrieben: es wurde eine Vergleichsfahrt mit einem anderen 535xd Touring gemacht, bei meinem Auto ist angeblich nix feststellbar. Lustig, dieses Statement - es kommt nämlich vom TD der mein Auto wenige Wochen zuvor selber fuhr, und mir bestätigte, dass der Leistungsverlust da ist. Ebenso hat der Werkstattleiter des Autohauses Eichhorn in Obernburg mein Auto gefahren, und den Leistungsverlust sofort bemerkt.
Auch ist das frühe Zurückschalten vom 8. in den x. Gang seit einigen Wochen wieder da, ebenso ist der Motor wieder lauter im Innenraum zu hören. Hat sich in den letzten Wochen wieder so langsam eingeschlichen.
Ich fahre im Monat ca. 5.000 km, und alles außer unter-tourig... falls die Ventile nun wieder verrust sind, liegt es auf jeden Fall nicht an meinem Fahrprofil!
Ich war kurz vor dem letzten Werkstatt-Termin beim Anwalt, und habe den gesamten Fall abgegeben. Der Anwalt hat das Autohaus zur Mangelbehebung innerhalb der vorgegebenen Frist aufgefordert. Dies ist nicht passiert, also wird nun offiziell vom Vertrag zurück getreten.
Ich hatte übrigens ab dem 3. Werkstatt-Besuch immer die Kundenbetreuung der BMW AG involviert, welche sich NULL Mühe gaben, mir auch nur ansatzweise zu helfen. Ebenso wurde ich nicht ein einziges Mal nach einem Werkstatt-Aufenthalt angerufen, um sich nach meiner Zufriedenheit zu erkundigen. In der Vergangenheit wurde ich immer angerufen, d.h. selbst nach einem Serivce etc. kam IMMER ein Anruf. Nun, nach insgesamt 9 Werkstatt-Aufenthalten, nicht ein einziger Anruf....... kann Zufall sein, wäre aber schon eine außergewöhnliche Reihe an Zufällen!!
Meine persönliche Meinung ist, dass der Motor Probleme beim Verbrennungsprozess hat... vom Fahrverhalten her fühlt es sich für mich (als Laien) so an, als ob der Motor nicht genügend Luft kriegt, und deshalb immer wieder diese Gedenksekunden hat, dieses Turboloch etc.
Ein Freund von mir, der eine freie Werkstatt betreibt, meint dass es am LMM liegt. Dieser wurde nie gewechselt. Ich weiß nicht an was es liegt, und da die Sache nun beim Anwalt ist, ist es mir auch ziemlich egal, an was es liegt. Diese Nummer ist für BMW sowieso mehr als peinlich... und sollte es tatsächlich am LMM liegen, wäre das noch viel peinlicher, da BMW bisher über 20.000,- EUR in den Wagen gepumpt hat, und es nix (absolut gar nix!) gebracht hat. Unnötig übrigens zu erwähnen, dass man mich in den Werkstätten und NL wie den letzten Deppen behandelt hat. Lediglich in der BMW NL in München wurde ich so behandelt, wie man es als Kunde verdient. Ich trete übrigens immer freundlich auf, da die Werkstätten ja nix dafür können, dass das Auto so problembehaftet ist. Aber die Autohäuser geben sich wirklich jede Menge Mühe, einen Kunden schlecht zu behandeln, um ihn zu vergraulen... wie auch immer, es ist ihnen gelungen - meine nächsten Fahrzeuge werden nämlich nicht mehr von BMW sein.
Was BMW sich hier geleistet hat/leistet, ist unter aller Sau! So geht man mit einem Kunden nicht um. Von wegen BMW Premium... alles nur inhaltsloses Marketing-Bla bla bla...
Ich habe diesen Thread aus reiner Neugier eröffnet, da mich interessieren würde, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und eine Idee haben, an was es liegen könnte. Ebenso interessiert mich eure Meinung zu BMW, und deren Verhalten.
Beste Antwort im Thema
Guten Morgen liebes Forum,
erstmal Infos zu meinem Fahrzeug:
Am 12. Mai 2014 übernahm ich mein jetziges Fahrzeug (Ex-SIXT), ein 535xd Touring, EZ 10/2013. KM-Stand bei Übernahme 27.500 km, KM-Stand heute 59.000.
Einführung und Fehlerbeschreibung:
Die Auslese-Software von BMW Vertragshändlern und BMW Niederlassungen zeigt keinerlei Fehler an, die Auslese-Software bei freien, auf BMW spezialisierten Betrieben, zeigt immer an, dass das Verhältnis der gemessenen zur berechneten Luftmasse zu groß sei, also AGR-Ventil oder LMM.
Fahre ich z.B. auf die Autobahn und schalte hoch (bzw. lasse schalten), so dass die Drehzahl in den Bereich 2.000 - 2.500 Umdrehungen fällt, beschleunigt das Auto kaum. Es fehlen schlagartig gefühlt 250 PS. Ich kann voll auf dem Gas stehen (der Widerstand kurz vor Kick-Down), es geht kaum vorwärts. Erst wenn ich manuell zurück schalte, oder bis zum Kick-down durch drücke, beschleunigt das Fahrzeug. Es ist aber immer ein Zurück schalten notwendig, damit der Wagen "normal" beschleunigt!
Dieses Fahrverhalten lässt sich jederzeit ohne Probleme reproduzieren. "Normal" habe ich bewusst in "" geschrieben, da der Wagen mal ganz normal beschleunigt, mal schlecht am Gas hängt, und etwas Zeit benötigt. Wer einen aktuellen 535d fährt/gefahren ist, weiß, dass das Fahrzeug sehr gut am Gas hängt, und das Turboloch absolut vernachlässigbar ist. Meiner hat ein ganz extremes Turboloch-Verhalten.
Gebe ich im 8. Gang bei niedrigen Drehzahlen (z.B. ~ 1.400 rpm) Gas, nutzt der Wagen das Drehmoment nicht (davon hat der 35d ja jede Menge!), sondern schaltet so gut wie immer zurück. Ein leichtes Antippen des Gaspedals hat in 9 von 10 Fällen ein Zurückschalten zur Folge.
Ich hatte unmittelbar vor diesem Problem-5er bereits einen 535xd (Limo), davor wiederum ein 640xd Cabrio, und vor dem 6er einen 740xd (Facelift). Also alle mit Allrad und 313 PS, d.h. ich kenne das Getriebe und den Motor besser als die meisten BMW Mitarbeiter!
Nun zur Leidensgeschichte, wann die Fehler auftraten etc.:
Zwei Wochen nach Übernahme war ich auf dem Weg von Frankfurt nach Wien, als nach ca. 300 km bei extrem starken Regenfall die Motorlampe anging. BMW Pannendienst über iDrive kontaktiert, AGR bzw. LMM mache Probleme laut Fehler, Weiterfahrt ohne Probleme möglich. Ebenso ruckelte der Wagen bei konstanter Fahrt im niedrigen Drehzahlbereich, immer kurz bevor das Getriebe in den nächsten Tag schalten möchte.
Bin dann einige Tage später zu BMW Euler in Hofheim (als Notfall, da Motorproblem), woraufhin der Serviceberater sagte, dass es am Luftfilter liegt. Ich sagte gleich, dass ich mir das nicht vorstellen kann, und wurde 4 Tage später bestätigt - die Motorlampe war zwar aus, aber das Ruckeln und der Leistungsverlust waren weiterhin vorhanden.
Ich war danach in der BMW NL Dreieich (bin ständig unterwegs, daher ist es nicht möglich, immer die selbe NL/Werkstatt aufzusuchen), woraufhin nochmal der Luftfilter getauscht, und dem Fahrzeug ein Software-Update verpasst wurde.
Die Probleme blieben natürlich weiterhin bestehen, so dass ich zur Nachbesserung nochmal in die NL Dreieich bin, und es hieß, dass man nix feststellen kann.
Ich fuhr dann Anfang Juli in den Urlaub, woraufhin bei Villach in Österreich die Motorlampe anging. Also wieder BMW Pannendienst gerufen, mit dem Servicemobil Mitarbeiter bei BMW Frey in Villach getroffen, welcher einen Temperatursensor vom Turbolader ausgetauscht hat.
Motorlampe war aus, Leistungsverlust und Ruckeln weiterhin vorhanden.
Nach meinem Urlaub bin ich in die BMW NL München, Drygalski-Allee. Dort wurde zuerst das AGR-Ventil getauscht, was keinerlei Besserung brachte. Bin danach nochmal hin, zur Nachbesserung, woraufhin die Ventile gereinigt wurden (waren verrust), ebenso das AGR-Ventil getauscht. Das Fehlerbild blieb im Großen und Ganzen, was sich jedoch gebessert hat, war das Zurückschalten im 8. Gang, bzw. das Nicht nutzen des Drehmoments. Ebenso war der Motor beim Beschleunigen akustisch nicht mehr so laut... dies hat selbst meine Frau bemerkt, die nicht sehr oft mit dem Auto (mit)-fährt.
Vor ca. 6 Wochen ging auf einmal wieder die Motorlampe an, woraufhin ich wieder BMW kontaktierte, diesmal war es ein NOX-Sensor (der, nach dem Kat). Ich also mit dem Servicemobil in Kufstein bei BMW Unterberger getroffen, Auto da gelassen. Sensor getauscht, eine Woche später das Auto abgeholt, Lampe aus, alle anderen Fehler ganz normal weiterhin vorhanden. Ganz nebenbei wurde auch noch das Verteilergetriebe getauscht, welches angeblich für das Ruckeln verantwortlich war. Geholfen hat's nicht, Ruckeln (und Leistungsverlust) immer noch vorhanden.
Vor ca. 4 Wochen war ich bei BMW Eichhorn in Obernburg (ausliefernder Händler), da ich mich dort mit dem Technischen Dienst von BMW München traf. Der BMW TD hat eine Probefahrt gemacht, und den Leistungsverlust selber mehrmals reproduzieren können. Das Ruckeln leider nicht, wobei dies auch nicht immer auftritt, und man muss auch ein sehr gutes Gespür für sein Auto haben, um es zu merken. Bei über 30.000 km mit dem Auto in effektiv nicht mal 4 Monaten (fast 3 Monate von den 6 seit Übernahme stand das Auto in Werkstätten), kenne ich mein Auto in- und auswendig.
Damals wurde ein Termin zur Fehlerbehebung vereinbart, bei welchem eben der TD aus München involviert war. Dieser Termin war nur von 3. bis 10. November... kurz geschrieben: es wurde eine Vergleichsfahrt mit einem anderen 535xd Touring gemacht, bei meinem Auto ist angeblich nix feststellbar. Lustig, dieses Statement - es kommt nämlich vom TD der mein Auto wenige Wochen zuvor selber fuhr, und mir bestätigte, dass der Leistungsverlust da ist. Ebenso hat der Werkstattleiter des Autohauses Eichhorn in Obernburg mein Auto gefahren, und den Leistungsverlust sofort bemerkt.
Auch ist das frühe Zurückschalten vom 8. in den x. Gang seit einigen Wochen wieder da, ebenso ist der Motor wieder lauter im Innenraum zu hören. Hat sich in den letzten Wochen wieder so langsam eingeschlichen.
Ich fahre im Monat ca. 5.000 km, und alles außer unter-tourig... falls die Ventile nun wieder verrust sind, liegt es auf jeden Fall nicht an meinem Fahrprofil!
Ich war kurz vor dem letzten Werkstatt-Termin beim Anwalt, und habe den gesamten Fall abgegeben. Der Anwalt hat das Autohaus zur Mangelbehebung innerhalb der vorgegebenen Frist aufgefordert. Dies ist nicht passiert, also wird nun offiziell vom Vertrag zurück getreten.
Ich hatte übrigens ab dem 3. Werkstatt-Besuch immer die Kundenbetreuung der BMW AG involviert, welche sich NULL Mühe gaben, mir auch nur ansatzweise zu helfen. Ebenso wurde ich nicht ein einziges Mal nach einem Werkstatt-Aufenthalt angerufen, um sich nach meiner Zufriedenheit zu erkundigen. In der Vergangenheit wurde ich immer angerufen, d.h. selbst nach einem Serivce etc. kam IMMER ein Anruf. Nun, nach insgesamt 9 Werkstatt-Aufenthalten, nicht ein einziger Anruf....... kann Zufall sein, wäre aber schon eine außergewöhnliche Reihe an Zufällen!!
Meine persönliche Meinung ist, dass der Motor Probleme beim Verbrennungsprozess hat... vom Fahrverhalten her fühlt es sich für mich (als Laien) so an, als ob der Motor nicht genügend Luft kriegt, und deshalb immer wieder diese Gedenksekunden hat, dieses Turboloch etc.
Ein Freund von mir, der eine freie Werkstatt betreibt, meint dass es am LMM liegt. Dieser wurde nie gewechselt. Ich weiß nicht an was es liegt, und da die Sache nun beim Anwalt ist, ist es mir auch ziemlich egal, an was es liegt. Diese Nummer ist für BMW sowieso mehr als peinlich... und sollte es tatsächlich am LMM liegen, wäre das noch viel peinlicher, da BMW bisher über 20.000,- EUR in den Wagen gepumpt hat, und es nix (absolut gar nix!) gebracht hat. Unnötig übrigens zu erwähnen, dass man mich in den Werkstätten und NL wie den letzten Deppen behandelt hat. Lediglich in der BMW NL in München wurde ich so behandelt, wie man es als Kunde verdient. Ich trete übrigens immer freundlich auf, da die Werkstätten ja nix dafür können, dass das Auto so problembehaftet ist. Aber die Autohäuser geben sich wirklich jede Menge Mühe, einen Kunden schlecht zu behandeln, um ihn zu vergraulen... wie auch immer, es ist ihnen gelungen - meine nächsten Fahrzeuge werden nämlich nicht mehr von BMW sein.
Was BMW sich hier geleistet hat/leistet, ist unter aller Sau! So geht man mit einem Kunden nicht um. Von wegen BMW Premium... alles nur inhaltsloses Marketing-Bla bla bla...
Ich habe diesen Thread aus reiner Neugier eröffnet, da mich interessieren würde, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und eine Idee haben, an was es liegen könnte. Ebenso interessiert mich eure Meinung zu BMW, und deren Verhalten.
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152 Antworten
hammerhart.. Immernoch net auf kette gekriegt?? Ich hätte die karre glaube ich schon verbrannt.
Zitat:
@berschle schrieb am 6. April 2015 um 23:12:22 Uhr:
Wenn man aber selbst gar nichts in der Hand hat, kann man nur darauf hoffen, dass der gerichtlich bestellte Sachverständige eine Leistungsmessung durchführen lässt.
Ok, das ändert die Lage u.U. ganz entscheidend! Ich ging davon aus, dass der SV auf jeden Fall eine Leistungsmessung durchführen lässt?!
Im Prinzip gibt's ja nur drei Möglichkeiten:
1. der Richter entscheidet anhand der vorliegenden Dokumente (Beweise gäbe es ja eigentlich zu genüge, denn die durchgeführten Arbeiten beziehen sich alle auf den Leistungsverlust) -> eher unwahrscheinlich, dass der Richter dies machen wird, somit kommen wir zu Möglichkeit
2. der Richter beauftragt einen SV, welcher mit dem Fahrzeug eine Probefahrt durchführt, und den Leistungsverlust definitiv feststellen wird, sofern er nicht auf Seite des Autohauses/der BMW AG ist
3. der Richter beauftragt einen SV, und der SV entscheidet allein aufgrund der vorliegenden Dokumente
Habt ihr noch weitere Tips, wie ich mich auf das Verfahren bestmöglich vorbereiten kann?
@wob:
Ne, seit Oktober ist ja eigentlich nix mehr am Auto gemacht worden. Im November war ich beim ausliefernden Autohaus, wobei nur Testfahrten gemacht wurden, repariert etc. wurde wohl nix.
Wäre es nicht für alle Beteiligten besser gewesen das Fahrzeug in die Presse zu stecken?
Zu deinem Problem: Hast du schon mal dem LLM angesteckt und bist damit mal gefahren? Es leuchtet dann zwar die Warnleuchte aber der Motor benutzt dann standartwerte die immer laufen.
Du meinst abgesteckt, oder? :-) Jep, hab' ich - keinerlei Änderung, und geleuchtet hat auch nix.
Ein Freund meinte, dass es durchaus der LMM sein kann. Ich weiß nicht, ob ich das genau wiedergebe: wenn der LMM teilweise defekt ist, in dem er falsche Werte liefert, wird dies vom Diagnosesystem erkannt, und auch im Fehlerspeicher abgelegt. Wenn er komplett defekt ist, und er gar nichts mehr von sich gibt, nimmt das System Ersatzwerte, und der LMM ist im Fehlerspeicher nicht zu finden.
Ach, für die Presse ist er zu schade - man könnte ihn ja weiterverkaufen, dann aber vielleicht als 530d... wobei, bei schönem Wetter reicht's auch mal für die Bezeichnung 535d :-) und für den Fall dass es regnet, sollte man immer ein 520d oder 525d Schild mit sich führen, damit man's am Heck montieren kann :-)
Ja, anstecken wäre auch eine alternative :)
Wenn du den LMM absteckst muss auf jeden Fall die Motorkontrollleuchte angehen, tut Sie es nicht, dann wurde beim freundlichen was programmiert das diese nicht ständig leuchtet ;) so wurde bei mir auch schon mal was über mehrere Tage getestet.
Hmm naja...gehen wir davon aus, die Klage geht tatsächlich vor Gericht. Damit ist noch nicht gesagt, dass ein Mangel vorliegt. Dann müssen typischerweise Beweise gesichert werden, D.h. E's wird ein Beweissicherungsverfahren eröffnet. Und entgegen der Aussage von berschle tut Der Sachverständige genau das, was objektiv notwendig ist, um den in der Klageschrift angeführten Mangel zu begutachten. Damit ist mitnichten gesagt, dass er definitiv eine Leistungsmessung durchführt, ebensowenig wird ihn dein Gutachten kümmern. Viellicht hast du Glück und erwischst einen SV, Der sich tatsächlich davon beeinflussen lässt, ich hab das aber ehrlich gesagt noch nicht erlebt.
Typischerweise nutzt die Beklagte zudem die Möglichkeit bei der Begutachtung dabei sein zu dürfen Und du wirst vorher keinen Kontakt zum SV haben ausser der Terminzusage ;) Wenn du Dann also sagst: "Ich hab hier Rheingold-Ergebnisse und n Leistungsdiagramm" sagt die Beklagte: "Ich hab BMW-TD-Ergebnisse" Der SV sollte hier eben diese Aussagen ignorieren Und auf die eigene Expertise setzen. Wofür ist er sonst Gutachter?
Hast du es denn mal bei Der Schlichtungsstelle des Fachhandwerks versucht? Der Schlichter versucht ja die Wogen zu glätten und ist auch meist recht erfolgreich. Mit dem was du schilderst, sehe Ich da Möglichkeiten, das man eher zusammenkommt. Wenn du einen ehrlichen Anwalt hast, wird er dich auch dabei unterstützen oder beraten, auch wenn er wirtschaftlich kein Interesse daran hat
Weißt du, was das Schöne ist? Die Gegenseite hat keine Ergebnisse, sondern einzig und allein durch (vollkommen bescheuerte) Vergleichsfahrten herausgefunden, dass kein Leistungsverlust vorliegt. Und weißt du, was noch schöner ist? Dass man den Leistungsverlust gar nicht mit zwei Autos nebeneinander testen kann, da man zum identischen Zeitpunkt mit dem identischen Pedaldruck den identischen Pedalweg betätigen müsste, um dies nachzustellen.
Kurz gesagt: ein Ding der Unmöglichkeit!
Die Aussage des Serviceleiters damals war, dass am Auto rein gar nix gemacht wurde - das Auto stand 4 Tage doof rum, bis dann der TD aus München kam, um eine Vergleichsfahrt zu machen. Angeblich kein Leistungsverlust, und dann stand mein Auto weitere vier Tage doof in der Werkstatt rum, bis die schriftliche Aussage aus München kam, und ich mein Auto wieder abholen konnte.
Ich gehe davon aus, dass der Beklagten keinerlei Nachweise vorliegen, die einen Leistungsverlust widerlegen. Wie denn auch, wo der Verlust ja tatsächlich da, und jederzeit reproduzierbar ist.
Ich gehe zu keiner Schlichtungsstelle, weswegen auch? Ich habe der BMW AG, sowie dem Händler, mehrfach vorgeschlagen, dass das Auto zurückgenommen werden soll, und ich mich im Gegenzug verpflichte, einen neuen 535xd Touring zu leasen/kaufen. Wollte niemand, und die Reparatur kriegen Händler und BMW AG zusammen auch nicht hin, also ab zum Anwalt, und der soll mal machen.
Ich glaub, du musst hier aber feinsäuberlich unterscheiden zwischen Beweislast des Mangels und Beweislast des Gefahrenübergangs.
Die Beweislast des Gefahrenübergangs liegt bei der Beklagten innerhalb der ersten 6 Monate, das ist richtig, die Frist haste ja scheinbar gewahrt. Du hast ja geschrieben, dass laut BMW-Software kein Fehler vorliegt. Somit liegt "objektiv" ja der Beweis vor für BMW, dass gar kein Schaden am Auto vorhanden ist. Dementsprechend haben die auch nicht auf deine Nachfristsetzung reagiert. Was sollen sie auch reparieren an einem intakten Fahrzeug?
Aber die Beweislast dafür, dass ein Schaden überhaupt vorliegt, liegt bei dir. Deswegen sind die Versuche (für die man wirklich keinen TD aus München einfliegen lassen muss) zwar wirklich bescheuert, aber irrelevant.
Der Flaschenhals ist für mich hier wirklich der SV. Hoffentlich erwischst du einen, der nicht 1980 zuletzt seine Geräte modernisiert hat und sich trotzdem "öffentlich bestellt und vereidigt" schimpfen darf.
Es bleibt nämlich leider dabei, dass dein Privatgutachten von einem Gericht zunächst quasi ignoriert wird.
Die Schiedsstelle bietet sich in der Regel trotzdem an, weil:
1. kostenlos
2. viel schneller
3. fast 90% der Anträge gehen im Vorverfahren durch
4. von den restlichen 10 % gehen immerhin ca. 15% zugunsten des Verbrauchers aus
5. die Schiedskommission besteht aus: Volljurist (Richter), Vertreter ADAC, Vertreter KFZ-Innung, SV Tüv/Dekra und öffentlich bestellt und vereidigter SV
6. wenn dir das Ergebnis nicht passt, kannste trotzdem noch klagen. Das Einzige, was vor Gericht bindend ist, ist die Tatsachenfeststellung.
Das heißt du hast hier zumindest nominell Leute vom Fach sitzen, die von einem Volljuristen geführt werden. Der wiederrum darf sich hier mal gegen alle Miniminiminiparagraphen hinwegsetzen und nach gesundem Menschenverstand "richten". Und bei deinem Fall wäre das sicherlich nicht schlecht!
Ein Versuch wäre es zumindest wert.
PS: Alle Angaben ohne Gewähr :D
Nur weil nichts im Fehlerspeicher steht muss es noch lange nicht heißen das kein Fehler vorhanden ist.
Meine Automatik hatte anfangs auch extrem ruckartig geschaltet, so das es einem schon fast an einem Kickdown aus dem Stand erinnerte aber es wurde kein Fehler abgelegt!
Erst mit einem Anwalt hat sich was bewegt. Vorher wurde ein Zermürbungskrieg seitens des Freundlichen geführt nur dafür war ich zu zäh ;)
Nochmal: der Leistungsverlust ist vorhanden, und jederzeit reproduzierbar!
Was die BMW AG behauptet, interessiert mich nicht die Bohne - ebenso was der SV später feststellt, juckt mich genau so wenig.
Die für die BMW AG, sowie den Händler eleganteste Lösung ist es, dass der SV mir Recht gibt, das Auto zurück geht, und ich mir irgendwann wieder 'nen BMW kaufe. Die schlechteste Lösung, welche BMW und dem Händler passieren könnte, ist, dass ich vor Gericht verliere... denn dann würde es erst richtig unschön für die AG und den Händler werden.
Ich bin total nett und entspannt, weil ich ja nix zu verlieren habe. Sollte ich vor Gericht verlieren, kann ich aber auch ganz anders, und das werden die Beteiligten zu spüren bekommen.
PS: Habe ich schon erwähnt, dass ich die Aussagen des Werkstattleiters, als auch des techn. Dienstes der BMW AG, währen der Probefahrt mit meinem Auto aufgenommen habe? Sprich ich habe mit dem Handy gefilmt, während mit meinem Auto gefahren wurde, und als die Aussagen kamen, dass der Leistungsverlust vorhanden ist. Ob, und wie, das vor Gericht Gehör findet, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Zitat:
@ea-tec schrieb am 7. April 2015 um 13:46:21 Uhr:
PS: Habe ich schon erwähnt, dass ich die Aussagen des Werkstattleiters, als auch des techn. Dienstes der BMW AG, währen der Probefahrt mit meinem Auto aufgenommen habe? Sprich ich habe mit dem Handy gefilmt, während mit meinem Auto gefahren wurde, und als die Aussagen kamen, dass der Leistungsverlust vorhanden ist. Ob, und wie, das vor Gericht Gehör findet, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Hattest Du deren Einverständnis? Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich wäre an Deiner Stelle genauso sauer auf die Truppe, da hast Du mein vollstes Verständnis und ich hoffe auch, dass Du die Sache zufriedenstellend gelöst bekommst. Aber falls das Einverständnis nicht vorliegt, könnten die Videos nutzlos bis problematisch sein.
Und rein interessehalber, wäs wären Deine Pläne im Falle einer Niederlage vor Gericht?
Natuerlich hab' ich die Einverstaendnis nicht, deshalb glaube ich, dass mir die Videos nicht helfen werden.
Wenn ich verliere, steh' ich woechentlich im Autohaus, bis sie das Auto repariert haben, oder freiwillig zurueck nehmen. Sollten sie es nicht reparieren, und auch nicht zurueck nehmen, lasse ich das Auto bis zum Vertragsende in der Garagr, gebe es im Mai 2017 zurueck, und das Thema BMW ist fuer mich, nach 19 BMWs in 14 Jahren, fuer alle Zeiten vom Tisch.
Das ist echt eine Unverschämtheit wie die sich verhalten. Ich bin den Wagen kürzlich gefahren und der Leistungsverslust ist ja nicht von der Hand zu weisen. Der Wagen nimmt einfach die Leistung raus und bleibt bei Vollgas auf der Drehzahl hängen. Leider war zuviel auf der Autobahn los um das über einen längeren Zeitraum zu testen.
Komischer Fehler, aber ich sage euch meistens ist es wirklich eine absolute Kleinigkeit mit einer Riesenauswirkung. Nichts desto trotz würde ich das Auto vernichten, ist für alle gesünder.
Hier mal das Video zum Leistungsverlust:
https://www.dropbox.com/s/at1avdy3yl5mhfc/VID-20150329-WA0001.mp4?dl=0
Es wurde immer bei ca. 3.000 Umdrehungen geschaltet, ich stand während des gesamten Vorgangs auf dem Gaspedal, um genau zu sein bis zum Widerstand vor Kickdown, wie auch immer man diese Gaspedalstellung nennt.
Ich kann das Problem übrigens jederzeit auch im D-Modus reproduzieren.