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Leistungsverlust und Ruckeln bei 535xd FL - 9 Werkstattbesuche halfen nicht!
Guten Morgen liebes Forum,
erstmal Infos zu meinem Fahrzeug:
Am 12. Mai 2014 übernahm ich mein jetziges Fahrzeug (Ex-SIXT), ein 535xd Touring, EZ 10/2013. KM-Stand bei Übernahme 27.500 km, KM-Stand heute 59.000.
Einführung und Fehlerbeschreibung:
Die Auslese-Software von BMW Vertragshändlern und BMW Niederlassungen zeigt keinerlei Fehler an, die Auslese-Software bei freien, auf BMW spezialisierten Betrieben, zeigt immer an, dass das Verhältnis der gemessenen zur berechneten Luftmasse zu groß sei, also AGR-Ventil oder LMM.
Fahre ich z.B. auf die Autobahn und schalte hoch (bzw. lasse schalten), so dass die Drehzahl in den Bereich 2.000 - 2.500 Umdrehungen fällt, beschleunigt das Auto kaum. Es fehlen schlagartig gefühlt 250 PS. Ich kann voll auf dem Gas stehen (der Widerstand kurz vor Kick-Down), es geht kaum vorwärts. Erst wenn ich manuell zurück schalte, oder bis zum Kick-down durch drücke, beschleunigt das Fahrzeug. Es ist aber immer ein Zurück schalten notwendig, damit der Wagen "normal" beschleunigt!
Dieses Fahrverhalten lässt sich jederzeit ohne Probleme reproduzieren. "Normal" habe ich bewusst in "" geschrieben, da der Wagen mal ganz normal beschleunigt, mal schlecht am Gas hängt, und etwas Zeit benötigt. Wer einen aktuellen 535d fährt/gefahren ist, weiß, dass das Fahrzeug sehr gut am Gas hängt, und das Turboloch absolut vernachlässigbar ist. Meiner hat ein ganz extremes Turboloch-Verhalten.
Gebe ich im 8. Gang bei niedrigen Drehzahlen (z.B. ~ 1.400 rpm) Gas, nutzt der Wagen das Drehmoment nicht (davon hat der 35d ja jede Menge!), sondern schaltet so gut wie immer zurück. Ein leichtes Antippen des Gaspedals hat in 9 von 10 Fällen ein Zurückschalten zur Folge.
Ich hatte unmittelbar vor diesem Problem-5er bereits einen 535xd (Limo), davor wiederum ein 640xd Cabrio, und vor dem 6er einen 740xd (Facelift). Also alle mit Allrad und 313 PS, d.h. ich kenne das Getriebe und den Motor besser als die meisten BMW Mitarbeiter!
Nun zur Leidensgeschichte, wann die Fehler auftraten etc.:
Zwei Wochen nach Übernahme war ich auf dem Weg von Frankfurt nach Wien, als nach ca. 300 km bei extrem starken Regenfall die Motorlampe anging. BMW Pannendienst über iDrive kontaktiert, AGR bzw. LMM mache Probleme laut Fehler, Weiterfahrt ohne Probleme möglich. Ebenso ruckelte der Wagen bei konstanter Fahrt im niedrigen Drehzahlbereich, immer kurz bevor das Getriebe in den nächsten Tag schalten möchte.
Bin dann einige Tage später zu BMW Euler in Hofheim (als Notfall, da Motorproblem), woraufhin der Serviceberater sagte, dass es am Luftfilter liegt. Ich sagte gleich, dass ich mir das nicht vorstellen kann, und wurde 4 Tage später bestätigt - die Motorlampe war zwar aus, aber das Ruckeln und der Leistungsverlust waren weiterhin vorhanden.
Ich war danach in der BMW NL Dreieich (bin ständig unterwegs, daher ist es nicht möglich, immer die selbe NL/Werkstatt aufzusuchen), woraufhin nochmal der Luftfilter getauscht, und dem Fahrzeug ein Software-Update verpasst wurde.
Die Probleme blieben natürlich weiterhin bestehen, so dass ich zur Nachbesserung nochmal in die NL Dreieich bin, und es hieß, dass man nix feststellen kann.
Ich fuhr dann Anfang Juli in den Urlaub, woraufhin bei Villach in Österreich die Motorlampe anging. Also wieder BMW Pannendienst gerufen, mit dem Servicemobil Mitarbeiter bei BMW Frey in Villach getroffen, welcher einen Temperatursensor vom Turbolader ausgetauscht hat.
Motorlampe war aus, Leistungsverlust und Ruckeln weiterhin vorhanden.
Nach meinem Urlaub bin ich in die BMW NL München, Drygalski-Allee. Dort wurde zuerst das AGR-Ventil getauscht, was keinerlei Besserung brachte. Bin danach nochmal hin, zur Nachbesserung, woraufhin die Ventile gereinigt wurden (waren verrust), ebenso das AGR-Ventil getauscht. Das Fehlerbild blieb im Großen und Ganzen, was sich jedoch gebessert hat, war das Zurückschalten im 8. Gang, bzw. das Nicht nutzen des Drehmoments. Ebenso war der Motor beim Beschleunigen akustisch nicht mehr so laut... dies hat selbst meine Frau bemerkt, die nicht sehr oft mit dem Auto (mit)-fährt.
Vor ca. 6 Wochen ging auf einmal wieder die Motorlampe an, woraufhin ich wieder BMW kontaktierte, diesmal war es ein NOX-Sensor (der, nach dem Kat). Ich also mit dem Servicemobil in Kufstein bei BMW Unterberger getroffen, Auto da gelassen. Sensor getauscht, eine Woche später das Auto abgeholt, Lampe aus, alle anderen Fehler ganz normal weiterhin vorhanden. Ganz nebenbei wurde auch noch das Verteilergetriebe getauscht, welches angeblich für das Ruckeln verantwortlich war. Geholfen hat's nicht, Ruckeln (und Leistungsverlust) immer noch vorhanden.
Vor ca. 4 Wochen war ich bei BMW Eichhorn in Obernburg (ausliefernder Händler), da ich mich dort mit dem Technischen Dienst von BMW München traf. Der BMW TD hat eine Probefahrt gemacht, und den Leistungsverlust selber mehrmals reproduzieren können. Das Ruckeln leider nicht, wobei dies auch nicht immer auftritt, und man muss auch ein sehr gutes Gespür für sein Auto haben, um es zu merken. Bei über 30.000 km mit dem Auto in effektiv nicht mal 4 Monaten (fast 3 Monate von den 6 seit Übernahme stand das Auto in Werkstätten), kenne ich mein Auto in- und auswendig.
Damals wurde ein Termin zur Fehlerbehebung vereinbart, bei welchem eben der TD aus München involviert war. Dieser Termin war nur von 3. bis 10. November... kurz geschrieben: es wurde eine Vergleichsfahrt mit einem anderen 535xd Touring gemacht, bei meinem Auto ist angeblich nix feststellbar. Lustig, dieses Statement - es kommt nämlich vom TD der mein Auto wenige Wochen zuvor selber fuhr, und mir bestätigte, dass der Leistungsverlust da ist. Ebenso hat der Werkstattleiter des Autohauses Eichhorn in Obernburg mein Auto gefahren, und den Leistungsverlust sofort bemerkt.
Auch ist das frühe Zurückschalten vom 8. in den x. Gang seit einigen Wochen wieder da, ebenso ist der Motor wieder lauter im Innenraum zu hören. Hat sich in den letzten Wochen wieder so langsam eingeschlichen.
Ich fahre im Monat ca. 5.000 km, und alles außer unter-tourig... falls die Ventile nun wieder verrust sind, liegt es auf jeden Fall nicht an meinem Fahrprofil!
Ich war kurz vor dem letzten Werkstatt-Termin beim Anwalt, und habe den gesamten Fall abgegeben. Der Anwalt hat das Autohaus zur Mangelbehebung innerhalb der vorgegebenen Frist aufgefordert. Dies ist nicht passiert, also wird nun offiziell vom Vertrag zurück getreten.
Ich hatte übrigens ab dem 3. Werkstatt-Besuch immer die Kundenbetreuung der BMW AG involviert, welche sich NULL Mühe gaben, mir auch nur ansatzweise zu helfen. Ebenso wurde ich nicht ein einziges Mal nach einem Werkstatt-Aufenthalt angerufen, um sich nach meiner Zufriedenheit zu erkundigen. In der Vergangenheit wurde ich immer angerufen, d.h. selbst nach einem Serivce etc. kam IMMER ein Anruf. Nun, nach insgesamt 9 Werkstatt-Aufenthalten, nicht ein einziger Anruf....... kann Zufall sein, wäre aber schon eine außergewöhnliche Reihe an Zufällen!!
Meine persönliche Meinung ist, dass der Motor Probleme beim Verbrennungsprozess hat... vom Fahrverhalten her fühlt es sich für mich (als Laien) so an, als ob der Motor nicht genügend Luft kriegt, und deshalb immer wieder diese Gedenksekunden hat, dieses Turboloch etc.
Ein Freund von mir, der eine freie Werkstatt betreibt, meint dass es am LMM liegt. Dieser wurde nie gewechselt. Ich weiß nicht an was es liegt, und da die Sache nun beim Anwalt ist, ist es mir auch ziemlich egal, an was es liegt. Diese Nummer ist für BMW sowieso mehr als peinlich... und sollte es tatsächlich am LMM liegen, wäre das noch viel peinlicher, da BMW bisher über 20.000,- EUR in den Wagen gepumpt hat, und es nix (absolut gar nix!) gebracht hat. Unnötig übrigens zu erwähnen, dass man mich in den Werkstätten und NL wie den letzten Deppen behandelt hat. Lediglich in der BMW NL in München wurde ich so behandelt, wie man es als Kunde verdient. Ich trete übrigens immer freundlich auf, da die Werkstätten ja nix dafür können, dass das Auto so problembehaftet ist. Aber die Autohäuser geben sich wirklich jede Menge Mühe, einen Kunden schlecht zu behandeln, um ihn zu vergraulen... wie auch immer, es ist ihnen gelungen - meine nächsten Fahrzeuge werden nämlich nicht mehr von BMW sein.
Was BMW sich hier geleistet hat/leistet, ist unter aller Sau! So geht man mit einem Kunden nicht um. Von wegen BMW Premium... alles nur inhaltsloses Marketing-Bla bla bla...
Ich habe diesen Thread aus reiner Neugier eröffnet, da mich interessieren würde, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und eine Idee haben, an was es liegen könnte. Ebenso interessiert mich eure Meinung zu BMW, und deren Verhalten.
Beste Antwort im Thema
Guten Morgen liebes Forum,
erstmal Infos zu meinem Fahrzeug:
Am 12. Mai 2014 übernahm ich mein jetziges Fahrzeug (Ex-SIXT), ein 535xd Touring, EZ 10/2013. KM-Stand bei Übernahme 27.500 km, KM-Stand heute 59.000.
Einführung und Fehlerbeschreibung:
Die Auslese-Software von BMW Vertragshändlern und BMW Niederlassungen zeigt keinerlei Fehler an, die Auslese-Software bei freien, auf BMW spezialisierten Betrieben, zeigt immer an, dass das Verhältnis der gemessenen zur berechneten Luftmasse zu groß sei, also AGR-Ventil oder LMM.
Fahre ich z.B. auf die Autobahn und schalte hoch (bzw. lasse schalten), so dass die Drehzahl in den Bereich 2.000 - 2.500 Umdrehungen fällt, beschleunigt das Auto kaum. Es fehlen schlagartig gefühlt 250 PS. Ich kann voll auf dem Gas stehen (der Widerstand kurz vor Kick-Down), es geht kaum vorwärts. Erst wenn ich manuell zurück schalte, oder bis zum Kick-down durch drücke, beschleunigt das Fahrzeug. Es ist aber immer ein Zurück schalten notwendig, damit der Wagen "normal" beschleunigt!
Dieses Fahrverhalten lässt sich jederzeit ohne Probleme reproduzieren. "Normal" habe ich bewusst in "" geschrieben, da der Wagen mal ganz normal beschleunigt, mal schlecht am Gas hängt, und etwas Zeit benötigt. Wer einen aktuellen 535d fährt/gefahren ist, weiß, dass das Fahrzeug sehr gut am Gas hängt, und das Turboloch absolut vernachlässigbar ist. Meiner hat ein ganz extremes Turboloch-Verhalten.
Gebe ich im 8. Gang bei niedrigen Drehzahlen (z.B. ~ 1.400 rpm) Gas, nutzt der Wagen das Drehmoment nicht (davon hat der 35d ja jede Menge!), sondern schaltet so gut wie immer zurück. Ein leichtes Antippen des Gaspedals hat in 9 von 10 Fällen ein Zurückschalten zur Folge.
Ich hatte unmittelbar vor diesem Problem-5er bereits einen 535xd (Limo), davor wiederum ein 640xd Cabrio, und vor dem 6er einen 740xd (Facelift). Also alle mit Allrad und 313 PS, d.h. ich kenne das Getriebe und den Motor besser als die meisten BMW Mitarbeiter!
Nun zur Leidensgeschichte, wann die Fehler auftraten etc.:
Zwei Wochen nach Übernahme war ich auf dem Weg von Frankfurt nach Wien, als nach ca. 300 km bei extrem starken Regenfall die Motorlampe anging. BMW Pannendienst über iDrive kontaktiert, AGR bzw. LMM mache Probleme laut Fehler, Weiterfahrt ohne Probleme möglich. Ebenso ruckelte der Wagen bei konstanter Fahrt im niedrigen Drehzahlbereich, immer kurz bevor das Getriebe in den nächsten Tag schalten möchte.
Bin dann einige Tage später zu BMW Euler in Hofheim (als Notfall, da Motorproblem), woraufhin der Serviceberater sagte, dass es am Luftfilter liegt. Ich sagte gleich, dass ich mir das nicht vorstellen kann, und wurde 4 Tage später bestätigt - die Motorlampe war zwar aus, aber das Ruckeln und der Leistungsverlust waren weiterhin vorhanden.
Ich war danach in der BMW NL Dreieich (bin ständig unterwegs, daher ist es nicht möglich, immer die selbe NL/Werkstatt aufzusuchen), woraufhin nochmal der Luftfilter getauscht, und dem Fahrzeug ein Software-Update verpasst wurde.
Die Probleme blieben natürlich weiterhin bestehen, so dass ich zur Nachbesserung nochmal in die NL Dreieich bin, und es hieß, dass man nix feststellen kann.
Ich fuhr dann Anfang Juli in den Urlaub, woraufhin bei Villach in Österreich die Motorlampe anging. Also wieder BMW Pannendienst gerufen, mit dem Servicemobil Mitarbeiter bei BMW Frey in Villach getroffen, welcher einen Temperatursensor vom Turbolader ausgetauscht hat.
Motorlampe war aus, Leistungsverlust und Ruckeln weiterhin vorhanden.
Nach meinem Urlaub bin ich in die BMW NL München, Drygalski-Allee. Dort wurde zuerst das AGR-Ventil getauscht, was keinerlei Besserung brachte. Bin danach nochmal hin, zur Nachbesserung, woraufhin die Ventile gereinigt wurden (waren verrust), ebenso das AGR-Ventil getauscht. Das Fehlerbild blieb im Großen und Ganzen, was sich jedoch gebessert hat, war das Zurückschalten im 8. Gang, bzw. das Nicht nutzen des Drehmoments. Ebenso war der Motor beim Beschleunigen akustisch nicht mehr so laut... dies hat selbst meine Frau bemerkt, die nicht sehr oft mit dem Auto (mit)-fährt.
Vor ca. 6 Wochen ging auf einmal wieder die Motorlampe an, woraufhin ich wieder BMW kontaktierte, diesmal war es ein NOX-Sensor (der, nach dem Kat). Ich also mit dem Servicemobil in Kufstein bei BMW Unterberger getroffen, Auto da gelassen. Sensor getauscht, eine Woche später das Auto abgeholt, Lampe aus, alle anderen Fehler ganz normal weiterhin vorhanden. Ganz nebenbei wurde auch noch das Verteilergetriebe getauscht, welches angeblich für das Ruckeln verantwortlich war. Geholfen hat's nicht, Ruckeln (und Leistungsverlust) immer noch vorhanden.
Vor ca. 4 Wochen war ich bei BMW Eichhorn in Obernburg (ausliefernder Händler), da ich mich dort mit dem Technischen Dienst von BMW München traf. Der BMW TD hat eine Probefahrt gemacht, und den Leistungsverlust selber mehrmals reproduzieren können. Das Ruckeln leider nicht, wobei dies auch nicht immer auftritt, und man muss auch ein sehr gutes Gespür für sein Auto haben, um es zu merken. Bei über 30.000 km mit dem Auto in effektiv nicht mal 4 Monaten (fast 3 Monate von den 6 seit Übernahme stand das Auto in Werkstätten), kenne ich mein Auto in- und auswendig.
Damals wurde ein Termin zur Fehlerbehebung vereinbart, bei welchem eben der TD aus München involviert war. Dieser Termin war nur von 3. bis 10. November... kurz geschrieben: es wurde eine Vergleichsfahrt mit einem anderen 535xd Touring gemacht, bei meinem Auto ist angeblich nix feststellbar. Lustig, dieses Statement - es kommt nämlich vom TD der mein Auto wenige Wochen zuvor selber fuhr, und mir bestätigte, dass der Leistungsverlust da ist. Ebenso hat der Werkstattleiter des Autohauses Eichhorn in Obernburg mein Auto gefahren, und den Leistungsverlust sofort bemerkt.
Auch ist das frühe Zurückschalten vom 8. in den x. Gang seit einigen Wochen wieder da, ebenso ist der Motor wieder lauter im Innenraum zu hören. Hat sich in den letzten Wochen wieder so langsam eingeschlichen.
Ich fahre im Monat ca. 5.000 km, und alles außer unter-tourig... falls die Ventile nun wieder verrust sind, liegt es auf jeden Fall nicht an meinem Fahrprofil!
Ich war kurz vor dem letzten Werkstatt-Termin beim Anwalt, und habe den gesamten Fall abgegeben. Der Anwalt hat das Autohaus zur Mangelbehebung innerhalb der vorgegebenen Frist aufgefordert. Dies ist nicht passiert, also wird nun offiziell vom Vertrag zurück getreten.
Ich hatte übrigens ab dem 3. Werkstatt-Besuch immer die Kundenbetreuung der BMW AG involviert, welche sich NULL Mühe gaben, mir auch nur ansatzweise zu helfen. Ebenso wurde ich nicht ein einziges Mal nach einem Werkstatt-Aufenthalt angerufen, um sich nach meiner Zufriedenheit zu erkundigen. In der Vergangenheit wurde ich immer angerufen, d.h. selbst nach einem Serivce etc. kam IMMER ein Anruf. Nun, nach insgesamt 9 Werkstatt-Aufenthalten, nicht ein einziger Anruf....... kann Zufall sein, wäre aber schon eine außergewöhnliche Reihe an Zufällen!!
Meine persönliche Meinung ist, dass der Motor Probleme beim Verbrennungsprozess hat... vom Fahrverhalten her fühlt es sich für mich (als Laien) so an, als ob der Motor nicht genügend Luft kriegt, und deshalb immer wieder diese Gedenksekunden hat, dieses Turboloch etc.
Ein Freund von mir, der eine freie Werkstatt betreibt, meint dass es am LMM liegt. Dieser wurde nie gewechselt. Ich weiß nicht an was es liegt, und da die Sache nun beim Anwalt ist, ist es mir auch ziemlich egal, an was es liegt. Diese Nummer ist für BMW sowieso mehr als peinlich... und sollte es tatsächlich am LMM liegen, wäre das noch viel peinlicher, da BMW bisher über 20.000,- EUR in den Wagen gepumpt hat, und es nix (absolut gar nix!) gebracht hat. Unnötig übrigens zu erwähnen, dass man mich in den Werkstätten und NL wie den letzten Deppen behandelt hat. Lediglich in der BMW NL in München wurde ich so behandelt, wie man es als Kunde verdient. Ich trete übrigens immer freundlich auf, da die Werkstätten ja nix dafür können, dass das Auto so problembehaftet ist. Aber die Autohäuser geben sich wirklich jede Menge Mühe, einen Kunden schlecht zu behandeln, um ihn zu vergraulen... wie auch immer, es ist ihnen gelungen - meine nächsten Fahrzeuge werden nämlich nicht mehr von BMW sein.
Was BMW sich hier geleistet hat/leistet, ist unter aller Sau! So geht man mit einem Kunden nicht um. Von wegen BMW Premium... alles nur inhaltsloses Marketing-Bla bla bla...
Ich habe diesen Thread aus reiner Neugier eröffnet, da mich interessieren würde, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und eine Idee haben, an was es liegen könnte. Ebenso interessiert mich eure Meinung zu BMW, und deren Verhalten.
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152 Antworten
Sowohl Werkstatt- als auch Serviceleiter haben den Leistungsverlust im mittleren Drehzahlbereich bemerkt... in einer schriftlichen Aussage der BMW AG (welche der Händler 1 zu 1 abgeschrieben, und an mich gesandt hat), weiß man davon nix mehr. Werden laut Anwalt dennoch als Zeugen benannt.
Kurios übrigens, dass unter Rheingold weiterhin LMM und AGR-Ventil (Verhältnis berechnete zu gemessener Luftmasse passt nicht) im Fehlerspeicher angezeigt werden, bei BMW Händlern und NL jedoch kein Fehler im Speicher angezeigt wird.
Vorhin ein Anruf vom Anwalt... die Zusage der RSV ist da, die Klage gegen das Autohaus geht noch diese Woche raus.
Termin beim Landesgericht wohl nicht vor April...
Hat jemand Interesse, einen top ausgestatteten 535xd Touring zu übernehmen??? :-) :-) :-)
Wob Power sucht doch ein neues Fahrzeug :D
Dann gent wenigstens das Daxh!
Zitat:
@ea-tec schrieb am 7. Januar 2015 um 17:54:20 Uhr:
Vorhin ein Anruf vom Anwalt... die Zusage der RSV ist da, die Klage gegen das Autohaus geht noch diese Woche raus.
Termin beim Landesgericht wohl nicht vor April...
Hat jemand Interesse, einen top ausgestatteten 535xd Touring zu übernehmen??? :-) :-) :-)
Beweismittelvernichtung :confused:
Zitat:
@9876543210 schrieb am 8. Januar 2015 um 02:19:38 Uhr:
Beweismittelvernichtung :confused:
Den Smiley in meinem Beitrag nicht entdeckt?
War natürlich nur ein Witz! Sollte lediglich andeuten, dass ich die Nase vom Auto voll habe, und mir gerne ein anderes zulegen würde... solange die Sache aber nicht endgültig abgeschlossen ist, wird das nix, mit 'nem anderen Auto.
Ich verstehe die Leute da nicht. Auf dumm stellen bringt doch nix. Hast du eigentlich mal einen Prüfstand besucht und das Auto mal getestet? Würde ja als Beweismittel ausreichen.
Ne, weil ich es nicht als meine Pflicht sehe, mich um solche Dinge zu kümmern. Ich zahle für ein funktionierendes Fahrzeug, und BMW muss die Funktion sicher stellen.
Mir ist auch nicht klar, was genau BMW mit der Ignoranz bezweckt. Wenn alles gut geht, kriege ich vor Gericht Recht, und die Gurke geht zurück. Wenn es schief geht, steh' ich wöchentlich bei BMW, hab' ja schließlich noch Garantie. Entweder wird der Fehler irgendwann gefunden (eher nicht!), oder BMW wird's irgendwann zu blöd, und sie nehmen das Auto freiwillig zurück. Egal wie man es dreht und wendet - es wird blöd für BMW ausgehen.
Verdienen werden sie am Auto sowieso nix (mehr)... Leasingrate für 3 Jahre 26.244,- EUR... wenn ich die Preise der getauschten Teile angucke, sowie eine grobe Rechnung für die Arbeitszeit aufstelle, bin ich nicht sehr weit von diesem Betrag entfernt.
Ein kleines Update:
Das Autohaus hat die Klage vom Gericht bekommen, die Klage abgewiesen, und nun vom Gericht eine verlängerte Frist bekommen, zu begründen, warum die Klage abgewiesen wird. Die Frist läuft in etwa 2 Wochen ab.
Durch einen, nennen wir es mal "glücklichen Zufall" :-) kam ich vor einiger Zeit an die Werkstatt-Historie des Autos, d.h. ich habe alles an Dokumenten der BMW AG in meiner Hand, wo genauestens beschrieben ist, was wann wie lang am Auto gemacht wurde...
Hab' euch übrigens falsch informiert... es waren tatsächlich sogar 11 Werkstattaufenthalte, vom 3. Juni bis 3. November. Mitte Juli ging auf dem Weg in den Urlaub bei Villach die Motorkontrollleuchte an, dazu kann ich aber in der Historie eigenartigerweise nix finden. Damals wurde irgendein Sensor vom Turbo getauscht. Ein anderer Werkstattaufenthalt in Österreich (ebenso wegen Motorkontrollleuchte) von Oktober 2014 ist in der Historie zu sehen.
An AWs haben die Werkstätten bisher 396 verbraten. Was kostet eine AW in FFM, und Umgebung? Ich nehme an mehr als 10,- EUR? Gehen wir mal von 10,- EUR aus... macht dann fast 4.000,- EUR allein an Arbeitszeit. Die getauschten Teile wie Luftfilter, Verteilergetriebe und noch anderen Kleinkram lassen wir mal außen vor. Summa summarum dürften bisher also wirklich an die 15.000,- EUR in's Auto geflossen sein.
Umso fragwürdiger, was sich der Händler, sowie die BMW AG, vom Tot schweigen erhoffen!
Hallo,
habe gerade die "Leidensgeschichte" gelesen. Ist echt traurig, wie auch BMW mittlerweile mit seinen langjährigen Kunden umgeht und insgesamt bestätigt das auch das Bild, das ich in den letzten Jahren von BMW bekommen habe. Zum Glück hat es bei mir noch nicht solche Ausmaße angenommen, ich fahre aber mittlerweile 300km zum Service, weil bei mir in der Nähe alle BMW-Autohäuser und Niederlassungen extrem schlecht geworden sind.
Zu deinem Fall: Ich denke es dürfte schwierig werden, die BMW-Werkstatt und den Servicemitarbeiter vor Gericht zu einer Aussage zu bewegen. Dass dir gegenüber eine mündliche Aussage über die fehlende Leistung gemacht wurde, wird wahrscheinlich vor Gericht schwer beweisbar sein, wenn du keine Zeugen hast.
Wenn der Leistungsverlust aber immer noch vorhanden ist, dürfte das auf einem Prüfstand mit einem Vergleichsfahrzeug leicht nachweisbar sein. Wie sieht das der Anwalt? Der Richter wird hier nur nach den Fakten entscheiden, egal wie oft das Fahrzeug in der Werkstatt war. Das heißt, wenn heute noch der Mangel über massiven Leistungsverlust nachweisbar ist, müsstest du das eventuell über ein Gutachten tun. Warst du schon mal auf einem Leistungsprüfstand? Eine Adresse könnte z.B. die Fa. Müller in Backnang sein. Die Fa. hat einen MAHA-Prüfstand und macht regelmäßig Leistungsmessungen für Autozeitschriften.
Wenn du vor Gericht über ein Gutachten nachweisen kannst, dass erheblich Leistung fehlt, solltest du den Wagen problemlos wandeln können.
@ea-tec
Ich kenne sowohl die NL in Dreieich als auch das AH Eichhorn. Von der NL war ich noch nie begeistert (die machen nur gute Preise, aber Service...) und leider kann ich Deinen Eindruck vom AH Eichhorn auch nur bestätigen. Seitdem die zur Rhein-Gruppe gehören hat die "Leistung" durchweg nachgelassen :(. Hatte meine ersten 3 BMW (von 2000 - 2008) vom Eichhorn gehabt und ein ausschlagender Punkt war die Werkstatt - früher sogar mal als A1 Werkstatt ausgezeichnet worden. Heute muss ich ehrlich gesagt zugeben (fahre noch einen F07, F21 und einen Audi A4), dass sie auch nicht mehr besser als der Audi-Händler um die Ecke sind. Alles nur noch Stand der Technik. Die Bereitschaft, einem Problem auf den Grund zu gehen, ist gleich null. Habe einen ernomen Reifenverschleiß bei meinem F07, dadurch dass sie einseitig abgefahren werden -> Tipp der Werkstatt: alle 3TKM über Kreuz tauschen ...
Ich kann deinen Ärger also sehr gut verstehen, aber ob es bei einem anderen Hersteller besser wird... ?
Gruß
Martin
Zitat:
@ea-tec schrieb am 6. April 2015 um 18:15:10 Uhr:
Hab' euch übrigens falsch informiert... es waren tatsächlich sogar 11 Werkstattaufenthalte....
Ich denke, dass Du hier auch zu gutmütig warst. Gibt es nicht eine Regel, dass man das Fahrzeug wandeln kann, wenn es wegen dem gleichen Problem 3 mal in der Werkstatt war und der Fehler nicht behoben werden konnte?
Diese Entwicklung ist schon sehr beunruhigend finde ich. Jemand wie Du, der beruflich sehr angespannt ist, nimmt sich oftmals nicht die Zeit und fixiert alles schriftlich, sprich beschwert sich beispielsweise nicht nach jedem erfolglosen Werkstattaufenthalt beim Partner und bei BMW und setzt Fristen zur Erledigung. Ich denke, dass wir immer mehr in diese Richtung laufen werden (wie dem Skat: wer schreibt der bleibt) und somit Recht haben und Recht bekommen zum Lotteriespiel wird.
Gruß
Martin
Zitat:
@berschle [url=http://www.motor-talk.de/.../...besuche-halfen-nicht-t5122548.html?...]schrieb am 6. April 2015
Wenn du vor Gericht über ein Gutachten nachweisen kannst, dass erheblich Leistung fehlt, solltest du den Wagen problemlos wandeln können.
Es wird entscheidend sein, was der vom Gericht bestellte Sachverständige als Gutachten in einem Beweissicherungsverfahren beim Gericht abgeben wird. Wenn das nicht zu deinen Gunsten ausfällt könnte es leider u.U. sehr schwer werden, mit einem selbst beauftragten Gegengutachten das Gericht zu überzeugen. Wenn beispielsweise im worst case objektiv gar kein Mangel festgestellt wird, könnten deine vielen Werkstattbesuche als obsolet gewertet werden.
Leider sind die öffentlich bestellten Gutachter mittlerweile häufig genauso überlastet wie die Gerichte selbst, weswegen anstatt auf fahrzeugspezifischen Annahmen eher auf basistheoretische Annahmen abgestellt wird und häufig das Auto nur einer Sichtprüfung unterzogen wird (selbst erlebt!!!). Und sowas wird dann eben vor einem Zivilgericht häufig als gegeben und 100% richtig angenommen.
Ich wünsch dir viel Glück, vor allem aber einen engagierten Anwalt!
Mit einem Leistungsprüfstand lässt sich der Leistungsverlust nachweisen, ich sehe es jedoch nicht ein, dies machen zu lassen. Der Richter wird so oder so nicht allein anhand der vorliegenden Unterlagen etc. entscheiden; laut meinem Anwalt wäre es sehr unwahrscheinlich, um nicht zu sagen vollkommen unmöglich, dass der Richter irgendein Urteil fällt, ohne dass sich ein Sachverständiger die Gurke von Auto vorher ansieht. Und spätestens wenn der Sachverständige das Auto hat, wird er damit wohl auf 'nen Prüfstand fahren.
Ich kann über Eichhorn noch nicht mal irgendwas Negatives sagen, bis auf die Falschaussagen der beiden Mitarbeiter. Sie hatten das Auto ja nur ein einziges Mal zur Reparatur, woraufhin eben vom technsichen Dienst der AG die Aussage kam, dass kein Leistungsverlust festzustellen sei. Ist ja auch möglich, dass denen von der AG die Hände gebunden wurden, wer weiß. Dass die NL Dreieich sich nicht so sehr in's Zeug gelegt hat, ist leider auch nicht überraschend, war ja beim Autohaus Euler in Hofheim auch nicht anders. Dem Serviceberater war's schlicht egal, was ich ihm da an Problemen aufgezählt habe, interessierte ihn nicht die Bohne.
Damals ging's übrigens berufsbedingt nun mal nicht anders, verschiedene Niederlassungen aufzusuchen. Finde daran absolut nix verwerflich, es sollte schließlich nicht sein, dass es Unterschiede in der Qualität der ausgeführten Arbeiten von Werkstatt zu Werkstatt gibt. Klar, die Praxis sieht leider anders aus! Wirklich selbst denken tut doch mittlerweile kaum jemand in der Werkstatt. Das Auto kommt an das Diagnosegerät, je nachdem was drin steht, werden eben Teile getauscht. Wenn's mit Teiletausch nicht getan ist, kommen Vorgaben von München, was zu tun, und was zu lassen, ist, solange sich das Auto noch in der Garantie/Gewährleistung befindet.
Wie einige Beiträge vorher schon geschrieben - ich kann gar nicht verlieren! Die BMW AG hat so oder so verloren, egal wie die Sache vor Gericht ausgeht! Sollte ich vor Gericht verlieren, stehe ich wöchentlich im Autohaus auf der Matte, und lasse am Auto rumwerkeln. Dass die BMW NL und Vertragswerkstätten dies besonders gut können, wurde ja mehrfach unter Beweis gestellt. Und sollte ich vor Gericht gewinnen, geht die Karre zurück.
Mein Anwalt wirkt recht engagiert, aber wir reden hier auch von einem Streitwert von 64.000,- EUR, der ein oder andere Euro wird daher sicherlich auch beim Anwalt hängen bleiben :-)
Ich freu' mich jetzt erstmal auf August, denn dann kommt mein vergangenen Mittwoch bestellter Audi A7 Competition! Ob's besser ist, oder nicht, ist egal - schlechter kann der Service durch den Hersteller auf jeden Fall nicht mehr sein, die BMW AG hat den Vogel in den letzten Monaten abgeschossen!
Zitat:
@Kutan schrieb am 6. April 2015 um 22:53:58 Uhr:
Zitat:
@berschle [url=http://www.motor-talk.de/.../...besuche-halfen-nicht-t5122548.html?...]schrieb am 6. April 2015
Wenn du vor Gericht über ein Gutachten nachweisen kannst, dass erheblich Leistung fehlt, solltest du den Wagen problemlos wandeln können.
Es wird entscheidend sein, was der vom Gericht bestellte Sachverständige als Gutachten in einem Beweissicherungsverfahren beim Gericht abgeben wird. Wenn das nicht zu deinen Gunsten ausfällt könnte es leider u.U. sehr schwer werden, mit einem selbst beauftragten Gegengutachten das Gericht zu überzeugen. Wenn beispielsweise im worst case objektiv gar kein Mangel festgestellt wird, könnten deine vielen Werkstattbesuche als obsolet gewertet werden...
Ein selbst beauftragtes Gutachten gilt vor Gericht natürlich immer als sogenanntes Parteigutachten, das ist schon klar. Wenn man aber selbst gar nichts in der Hand hat, kann man nur darauf hoffen, dass der gerichtlich bestellte Sachverständige eine Leistungsmessung durchführen lässt. Wenn man bereits ein Gutachten vorlegen kann, das den Mangel nachweist, sind die Chancen höher, dass der gerichtlich bestellte Sachverständige auch einen bereits nachgewiesenen Mangel konkret überprüfen lässt.