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Lebensgefahr ABS ?

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 20:04

In letzer Zeit immer wieder öfter ein Thema und auch bei Youtube von mehreren Gegnern immer wieder angesprochen, ist die Gefahr durch ABS in sehr vielen Situationen.

Habt Ihr das schon gesehen ?

Gekürztes Video:

ABS

Komplettes Video:

ABS komplett

Beste Antwort im Thema

Nur weil da ein paar Dödel den Sinn eines ABS nicht kapiert haben ist es noch lange nicht Lebensgefährlich. Der Sinn liegt in der Lenkbarkeit und nicht bei der Minimierung des Bremswegs.

Davon abgesehen sind seit dem Bau dieser Testwagen die Systeme einige Generationen weiter.

Und nur nebenbei, professionelle Tester nehmen für die Messungen speziell entwickelte Messsysteme da bei der Methode mit Bremsen ab einem bestimmten Punkt die Reaktionszeit eine zu große Rolle spielt.

So macht zb bei Tempo 50 1 Sekunde früher oder später auf die Bremse latschen schon 13,89m aus. Somit hat man selbst unter optimaler Reaktion mehrere Meter Differenz. Was vielleicht auch im Sinne des Testers sein könnte.

Ganz nebenbei hat der Test Clio wohl ein ziemlich einfach gestricktes ABS das wenn Hinten ein Rad blockieren will auch Vorne der Druck reduziert wird, 3 Kanal der billigen Sorte. Bei heutigen 4 Kanal-Systemen plus ESP wird jedes Rad einzeln geregelt ohne das dabei die Anderen beeinflusst werden und das mit einer Frequenz die bei den alten Testwagen noch gar nicht möglich war.

Die heutigen Bremswege von 35-37m wären ohne ABS gar nicht realisierbar da dazu jedes Rad im optimalen Schlupfbereich gehalten werden muss und da ein Fahrer keine 4 Bremspedale hat und auch nicht bedienen könnte macht das der Rechner mit Hilfe einer Hochdruckpumpe plus schnell schaltender Ventile.

Die einzige Gefahr beim ABS sitzt ca 30cm hinterm Lenkrad, war bei der Einführung so und hat sich auch nicht wirklich geändert.

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Na, da wird der TE doch glücklich sein, wenn er all diese lebensgefährlichen Systeme gleich mit lahmlegen kann ;)

Also von all diesen Sachen finde ich nur das ASR/ESP lebensgefährlich (Jedenfalls bei meinem Auto). Das hat ein Spinner so scharf programmiert, daß es mich bei einem Überholvorgang beinahe ohne Motorleistung gelassen hat. Das war erstens gefährlich und zweitens angsteinflößend (und peinlich). Nach dem ich dieses Verhalten nun kenne, weiß ich aber wie ich damit umzugehen habe.

Dieses System ist aber in meinen Augen wirklich was für "Fahrspastiker", einem normalen Fahrer bringt es nur Ärger ein.

HTC

Findet den Fehler:

Ein Kollege: "Jatzt habe ich schon ABS drin und schaffe es immer nocht nicht, meine steile Auffahrt im Winter hoch zu kommen"

:):D:D:D

:)

Ganz Klar: Kein Quattro!!!

HTC

Zitat:

@HTC schrieb am 17. Februar 2016 um 12:34:58 Uhr:

Also von all diesen Sachen finde ich nur das ASR/ESP lebensgefährlich (Jedenfalls bei meinem Auto). Das hat ein Spinner so scharf programmiert, daß es mich bei einem Überholvorgang beinahe ohne Motorleistung gelassen hat. Das war erstens gefährlich und zweitens angsteinflößend (und peinlich). Nach dem ich dieses Verhalten nun kenne, weiß ich aber wie ich damit umzugehen habe.

Dieses System ist aber in meinen Augen wirklich was für "Fahrspastiker", einem normalen Fahrer bringt es nur Ärger ein.

HTC

Ja, beim ESP gibt es himmelweite Unterschiede in der Ausführung.

Bei meinem Ford Focus (2005) war das System auch überempfindlich. Sobald es irgendwo auch nur den geringsten Schlupf gab -> Motorleistung weg. Da bin ich mehr als einmal beim einbiegen / beschleunigen von einer Nebenstraße auf eine Haupstraße verhungert.

Danach kam ein Citroen DS4. Hier war das System schon viel sensibler und regelte durch Bremseingriffe, statt Motorleistung wegzunehmen (zumindest solange man es nicht übertrieb).

Aktuell Fahre ich einen A250 Sport. Das ESP ist hier absolut tiefenentspannt. Bislang konnte ich ihm keine Reaktion entlocken. Ausnahme ist das ESD. Wer mit einem Fronttriebler stark aus einer Kurve heraus beschleunigen möchte, kriegt das ESD schnell zu sehen :D

Komischerweise regt sich darüber keiner auf :) ????

HTC

Wurde ja schon oft geschrieben. ABS macht während einer Vollbremsung auch ein Ausweichen (in gewissen Grenzen) möglich. Das Problem ist, dass es 95% der Autofahrer während einer real erforderlichen Vollbremsung (also nicht zu Übungszwecken) schon rein vom Kopf her gar nicht hinbekommen, einem Hindernis auszuweichen. Der Mensch fokussiert das Hindernis. Und zumindest jeder Motorradfahrer weiss, dass man immer genau da hin fährt, wo man auch hinsieht. Thema Blickführung. Dies zu überlisten geht nur mit viel Übung. Leider lernt man "Blickführung" als Autofahrer nicht.

Als ich noch 20.000Km pro Jahr mit dem Motorrad abgespult, und mindestens alle 2 Jahre ein Fahrsicherheitstraining gemacht habe, hat das wunderbar funktioniert - auch mit dem Auto. Einmal, so kann ich mit Fug und Recht behaupten, hat dies einem Vollpfosten, der mitten auf der Autobahn rumgelaufen ist, das Leben gerettet. Dank ABS konnte ich um Haaresbreite an dem Typ vorbeischlingern. Ansonsten hätte ich ihn mit Tempo 140 aufgeladen. Ich hab irgendwie automatisch an dem Typ vorbei geschaut.

Zu den anderen Helferlein wie ESP und dergleichen: Die Entwicklung macht hier grosse Fortschritte. Und im Endeffekt muss ja jeder Hersteller seine ESP-Auslegung an der Güte und den Fähigkeiten des Fahrwerks orientieren. Ich sage ja schon lange, dass ESP in manchen Fällen dazu geführt haben könnte, eklatante Fahrwerksschwächen durch sehr frühe Regeleingriffe zu kaschieren. Was haben wir über das ESP des Mercedes Sprinter W902 geschimpft. Nach jeder flott gefahrenen Kurve war die Leistung für 1-2 Sekunden komplett weg. Ganz anders das ESP des Nachfolgers W906. Da gehen auch Kurven zügig und ohne allzu grossen Leistungspausen ;)

Gruss

Jürgen

 

Also sorry aber das sind doch absolute Luftpumpen in dem Video.

Wer garantiert denn dass der Test nicht durch Unfähigkeit oder Unwissenheit verfälscht ist?

Haben die jedes mal voll gebremst?

Haben die die Bremsen heiß gefahren gehabt bei der ABS- Bremsung?

Das Video ist von vorn herein darauf aus, ABS zu diskreditieren und dann kann ich das Ergebnis dahingehend beeinflussen, wie auch immer.

Macht so einen Test unter wissenschaftlichen Bedingungen, dazu gehören Messreihen, Fehlerrechnung etc. etc. dann können wir weiter reden.

Im großen Teil aller Fälle ist der Bremsweg mit ABS kürzer, auch wenn theoretisch ohne ABS der kürzere Bremsweg erzielt werden kann, denn der Anteil der Fahrer, die ein Auto an der Blockiergrenze bremsen können, liegt sicher unter dem Promillebereich, in einer Notsituation erst recht.

Der eine Fall, wo man durch ABS tatsächlich einen Nachteil hat, wird durch die vielen vielen Situationen, wo es einen Vorteil bringt, wieder aufgewogen.

Edigt: und sind die jedesmal exakt das gleiche Tempo gefahren? Denn eine Erhöhung des Tempos wirkt sich exponentiell auf den Bremsweg aus. Doppeltes Tempo gibt vierfachen Bremsweg, nur um zu zeigen, dass 2 km/h rauf oder runter eben ne Auswirkung haben

Zitat:

Wer garantiert denn dass der Test nicht durch Unfähigkeit oder Unwissenheit verfälscht ist?

Keiner kann das, weil, die haben bewusst verfälscht. ;)

Hab übrigens nichts gegen kritisches hinterfragen, aber bitte dann mit einer gewissen Wissenschaftlichen Sorgfalt.

Zitat:

@gummikuh72 schrieb am 17. Februar 2016 um 09:05:42 Uhr:

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 16. Februar 2016 um 22:17:36 Uhr:

 

Auf Schnee (frisch, oder Schneemehl)? Da kann man problemlos 80 fahren, selbst mit dem Motorad.

...

hab keine Ahnug wie bzw. was du für ein Motorrad fährst, aber ich möchte mit meiner 1200er Bandit nicht im Schnee fahren - schon gar nicht mit 80

Mit den Dingern, ging das wunderbar.

einmal

zweimal

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

und ob du die dinger nun als motorad anerkennst oder nicht, ist mir schnurzegal ;)
mir haben sie in vier wintern ein exellentes training auf solchen straßenbedingungen beschert :)

Zitat:

@AMenge schrieb am 17. Februar 2016 um 10:27:10 Uhr:

Ich bin so froh, dass heutzutage ABS nicht abschaltbar ist. Andernfalls würden die ganzen selbsternannten Top-Fahrer reihenweise mit blockierenden Rädern irgendwo rein rauschen.

Die Nummer mit der Sicherung funktioniert übrigens bei halbwegs modernen Fahrzeugen nicht mehr, da das ASB nur noch eine Unterfunktion des ESP ist und dieses recht eng in die übrige Elektronik eingebunden ist.

Lustig würde Es sicherlich schon in der ersten härter angebremsten Kurve da mit dem stillgelegten ABS/ESP auch kein Bremskraftregler mehr vorhanden ist, oder hat es noch halbwegs moderne Autos mit mechanischem Regler?

Irgendwo las Ich mal das die Bremsentwicklung dank ABS dahin ging das man die Bremsen praktisch Überdimensionierte, vor allem Hinten. Man musste ja keine Rücksicht mahr darauf nehmen das grundsätzlich die Vorderen zuerst an die Haftgrenze kommen und die Hinteren am Besten gar nicht. Vor Allem da man auf Hinten keine Rücksicht mehr nehmen musste konnten diese Seite stärker in den Bremsvorgang eingebunden werden als Früher da ja das ABS ein Blockieren verhindert.

Ob es Zufall war das zeitgleich mit der Einführung des ABS sich die Bremswerte drastisch verbesserten? Merkten vor allem Diejenigen die zeitnah Vergleiche mit dem gleichen Modell machen konnten, einmal mit und einmal ohne ABS.

Kenne da Einige die im Haushalt diese Vergleichsmöglichkeiten hatten und Alle erzählten das wenn Sie nach längerer Zeit ohne ABS in das Modell mit umgestiegen sind bei den ersten Bremsungen immer fast ins Lenkrad gebissen haben weil diese Kisten erheblich bessere Bremsen hatten. Umgekehr war es allerdings kritischer...

Mit den Autos der letzten gut 10 Jahren gab es auch auf Schnee keine nennenswerten Probleme was den Bremsweg angeht. Der ewas längere Bremsweg ist kein Vergleich zum Drehimpuls den man Ohne gerne spürt wenn eine Seite auf einem minimal griffigen Untergrund läuft. Auch in diesm Punkt hat sich die letzten 20 Jahre einiges getan.

;) Wenn man mal erleben will was die Bremse leisten kann einfach mal den Bremsassistenten aktivieren, da meint man man hätte einen Anker geworfen. :D Aber auf den nachvollgenden Verkehr achten, Die rechnen weder mit der Bremsung noch mit den kurzen Wegen.

Zitat:

Wenn man mal erleben will was die Bremse leisten kann einfach mal den Bremsassistenten aktivieren, da meint man man hätte einen Anker geworfen. :D Aber auf den nachvollgenden Verkehr achten, Die rechnen weder mit der Bremsung noch mit den kurzen Wegen.

Und der LKW hinter dir macht dann mit dir das, was dein Bremsassistent verhindert hat. Schiebt dich auf den vor dir rauf.

Hätste aufgepasst und deutlich früher die Geschwindigkeit reduzuiert, dann hätte es der LKW hinter dir womöglich auch früher realisiert, das es ja da vorne nicht weitergeht. ;)

Zitat:

@AMenge schrieb am 17. Februar 2016 um 10:27:10 Uhr:

Ich bin so froh, dass heutzutage ABS nicht abschaltbar ist. Andernfalls würden die ganzen selbsternannten Top-Fahrer reihenweise mit blockierenden Rädern irgendwo rein rauschen.

Man kann wohl feststellen, daß die Mehrheit der Autofahrer auf festem Untergrund mit ABS eine kürzeren Bremsweg realisiert als ohne. Auf losem Untergrund ist es aber genau umgekehrt, hier verlängert das ABS den Bremsweg. Ferner ist ein geübter Fahrer grundsätzlich auf allen Belägen dem ABS überlegen. Vor diesem Hintergrund würde die Möglichkeit das ABS zu deaktivieren durchaus sinnvoll sein.

Es ist ja keine Schande, wenn man nicht zu den wenigen Fahrern zählt, die von einem abschaltbaren ABS profitieren würden. Nur diese Enstellung: "Ich bekomme etwas nicht aus die Reihe, und deshalb hat das gefälligst auch sonst niemand auf die Reihe zu kriegen." ist etwas schade. Es soll ja niemand gezwungen werden sein ABS abzuschalten.

Wie gesagt, wer das will, der kann ja die Sicherung ziehen. Es ist aus meiner Sicht aber unklug.

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