- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- Lebensgefahr ABS ?
Lebensgefahr ABS ?
In letzer Zeit immer wieder öfter ein Thema und auch bei Youtube von mehreren Gegnern immer wieder angesprochen, ist die Gefahr durch ABS in sehr vielen Situationen.
Habt Ihr das schon gesehen ?
Gekürztes Video:
Komplettes Video:
Beste Antwort im Thema
Nur weil da ein paar Dödel den Sinn eines ABS nicht kapiert haben ist es noch lange nicht Lebensgefährlich. Der Sinn liegt in der Lenkbarkeit und nicht bei der Minimierung des Bremswegs.
Davon abgesehen sind seit dem Bau dieser Testwagen die Systeme einige Generationen weiter.
Und nur nebenbei, professionelle Tester nehmen für die Messungen speziell entwickelte Messsysteme da bei der Methode mit Bremsen ab einem bestimmten Punkt die Reaktionszeit eine zu große Rolle spielt.
So macht zb bei Tempo 50 1 Sekunde früher oder später auf die Bremse latschen schon 13,89m aus. Somit hat man selbst unter optimaler Reaktion mehrere Meter Differenz. Was vielleicht auch im Sinne des Testers sein könnte.
Ganz nebenbei hat der Test Clio wohl ein ziemlich einfach gestricktes ABS das wenn Hinten ein Rad blockieren will auch Vorne der Druck reduziert wird, 3 Kanal der billigen Sorte. Bei heutigen 4 Kanal-Systemen plus ESP wird jedes Rad einzeln geregelt ohne das dabei die Anderen beeinflusst werden und das mit einer Frequenz die bei den alten Testwagen noch gar nicht möglich war.
Die heutigen Bremswege von 35-37m wären ohne ABS gar nicht realisierbar da dazu jedes Rad im optimalen Schlupfbereich gehalten werden muss und da ein Fahrer keine 4 Bremspedale hat und auch nicht bedienen könnte macht das der Rechner mit Hilfe einer Hochdruckpumpe plus schnell schaltender Ventile.
Die einzige Gefahr beim ABS sitzt ca 30cm hinterm Lenkrad, war bei der Einführung so und hat sich auch nicht wirklich geändert.
Ähnliche Themen
290 Antworten
Zitat:
@giovannibastanza schrieb am 18. Februar 2016 um 16:20:42 Uhr:
Amenge , dass da etwas dran ist , wissen Fachleute schon lange .
Äh...bitte woran soll etwas sein? Es wäre schon gut zu wissen, auf welchen meiner Beiträge du dich beziehst.
Zitat:
Ein Sicherheitsgurt kann auch Probleme machen , obwohl er Leben rettet und nicht zu ersetzen ist .
Kann sich jemand vorstellen , wie problematisch es wird , wenn ein Autofahrer kopfüber im Gurt hängt , weil das
Fahrzeug auf dem Dach liegt ?
Und es ist besser, wenn der Fahrer erstmal durch das Auto fliegt, bevor es auf dem Dach zu liegen kommt?
Noch ein kleiner, freundlich gemeiner Hinweis: Bei der Verwendung von Satzzeichen (die ich sehr begrüsse!) kommt nur hinter das Satzzeichen ein Leerzeichen, nicht aber davor.
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 18. Februar 2016 um 16:07:02 Uhr:
Meiner Erfahrung nach nicht mehr.
Da die Bremsverteilung mehr auf die Hinterachse geht (macht ja nix, weil ja eh nix blockiert und unterm Strich früher maximale Bremswirkung) Blockiert die Hinterachse deutlich vor der Vorderachse.
Ein Grund für kürzere Bremswege, Früher hat man Bremskraft verschenkt weil man vermeiden musste das die Hinterachse zu früh Blockiert. Bei meinen Mondeo MK3 war es dagegen so das die hinteren bremsen sogar vor den Vorderen angesprochen haben, sollte der Fahrstabilität beim Bremsen dienen.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 18. Februar 2016 um 19:23:17 Uhr:
Ein Grund für kürzere Bremswege, Früher hat man Bremskraft verschenkt weil man vermeiden musste das die Hinterachse zu früh Blockiert.
Yep.
Selbstverständlich nur für unfähige Fahrer. ;)
Gruß Metalhead
Also die größte Bremskraft erreicht man in der Regel auf der Vorderachse. Ist erstmal Physikalisch vorgegeben durch Kraftrichtung und Gewicht, vorausgesetzt man fährt vorwärts...
Die Hinterachse wird beim Bremsen entlastet und wird eigentlich weniger zum Bremsen als viel mehr zum stabilisieren benutzt, so wie du es auch beschrieben hast, allerdings sollte diese nicht blockieren sonst ist es eine Destabilisierung, siehe Gleit und Haftreibung.
HTC
Zitat:
@HTC schrieb am 18. Februar 2016 um 21:26:18 Uhr:
... allerdings sollte diese nicht blockieren sonst ist es eine Destabilisierung, siehe Gleit und Haftreibung.
Eben darum ist da ohne ABS auch entsprechend wenig Bremskraft vorhanden.
Hast natürlich recht, die Vorderachse macht das meiste, aber ganz unbeteiligt ist die Hinterachse nicht.
Bei ABS-Fahrzeugen bremst die halt auch frühzeitig mit maximal möglicher Wirkung mit.
Bin gespannt wann der erste für Fahrzeuge mit Bremsbalanceeinstellung plädiert. :D
Gruß Metalhead
Also ich kann jetzt nur von Audi sprechen, aber da war durch den Bremskraftregler eine maximale Bremsleistung von 10 % auf der Hinterachse gegeben, oder bringe ich da etwas durcheinander?
Beim jetzigen Renault kriege ich die hintere Scheibe ebenfalls nur dann sauber wenn ich auf der AB mehrere hundert Km abspule (selbst verständlich ganz brav so mit 130 -230).
HTC
Zitat:
@HTC schrieb am 18. Februar 2016 um 21:37:28 Uhr:
Also ich kann jetzt nur von Audi sprechen, aber da war durch den Bremskraftregler eine maximale Bremsleistung von 10 % auf der Hinterachse gegeben, oder bringe ich da etwas durcheinander?
Dazu kann ich nix sagen (hab mir nie über die Prozentwerte gedanken gemacht, aber 10% halte ich gefühlt jetzt schon für sehr wenig).
Der Bremskraftregler regelt ja hinten Beladungsabhängig (je mehr Gewicht auf der Hinterachse, je mehr Bremswirkung). Hat ein ABS-Fahrzeug eigentlich sowas noch?
Gruß Metalhead
Wahrscheinlich nicht.
Nur ob der Bremskraftregler bei, wärend des Bremsens, entlasteter Hinterachse den Bremkraft reduziert, oder ob es das ABS macht, um ein Blockieren dieser zu verhindern, beide reduzieren in dem Falle die max. Bremsleistung, die die Bremse eigentlich hinten bringen könnte.
Muss da auch ehrlich sagen, das da hinten Scheibenbremsen, völlig sinnlos sind. Deren tatsächliches Leistungspotential kann nie und nimmer abgerufen werden.
Macht halt mehr Optik. ;)
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 18. Februar 2016 um 21:39:57 Uhr:
Der Bremskraftregler regelt ja hinten Beladungsabhängig (je mehr Gewicht auf der Hinterachse, je mehr Bremswirkung). Hat ein ABS-Fahrzeug eigentlich sowas noch?
Gruß Metalhead
Kommt auf das ABS System an - 2 oder 4 Kanal. Beim 2 Kanalsystem- ja.
Ein 2 Kanalsystem regelt nur die Vorderräder (einzeln) deshalb ist dort hinten ein Bremskraftbegrenzer möglich.
Beim 4 Kanalsystem werden alle Räder einzeln geregelt. Es gab da noch ein 3 Kanalsystem (im Golf), wo die Vorderräder einzeln und die HA als gesamtes geregelt wurde.
LG r.
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 18. Februar 2016 um 22:17:53 Uhr:
Nur ob der Bremskraftregler bei, wärend des Bremsens, entlasteter Hinterachse den Bremkraft reduziert, oder ob es das ABS macht, um ein Blockieren dieser zu verhindern, beide reduzieren in dem Falle die max. Bremsleistung, die die Bremse eigentlich hinten bringen könnte.
Allerdings macht der Bremskraftregler dies nur grob & näherungsweise, anhand des Eintauchens, aber ohne Kenntnis der Gripverhältnisse. Ein vollwertiges ABS regelt einfach an der tatsächlichen Blockiergrenze entlang und holt so mehr raus.
Zitat:
Ein 2 Kanalsystem regelt nur die Vorderräder (einzeln) deshalb ist dort hinten ein Bremskraftbegrenzer möglich.
Das ist ja schon fast "idiotisch".
Da lehrt man dir, das ABS das Blockieren der Räder verhindert, weshalb man generell bei ner Gefahrenbremsung immer voll auf die Bremse treten soll. Und wenn du das bei glatter Straße beherzigst, auch wenns gar nicht nötig wäre, dann schmeißen dich die blockierenden Hinterräder voll aus der Spur, weil der Bremskraftregler weiß ja nicht, das es glatt ist. Ganz im Gegenteil, die geringere Gesamtbremsleistung, der Glätte wegen, führt kaum zu einer Entlastung der Hinterachse, wodurch dessen Räder stärker abgebremst werden, als auf trockener Straße.
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 18. Februar 2016 um 22:46:01 Uhr:
Das ist ja schon fast "idiotisch". ............
Bei allen modernen Fahrzeugen mit ESP ist ohnehin ein 4 Kanalsystem verbaut.
Also soweit mir technisch bekannt benutzen moderne ABS Systeme die elektronische Fahrzeugsensorik, also Neigungswinkel, querbeschleunigung, raddrehzahlsensoren. Der mechanische/pneumatische BKR ist nur noch bei Ausnahmefahrzeuge zu finden (Alfa Romeo GTV zB).
Ausbrechendes Heck wegen ABS bei Glätte hatte ich noch nie, also muß dort noch was anderes dazwischen regeln. Hab das Bremssystem der Hinterachse noch nie zerlegt, deshalb sind da Wissenslücken.
Vom Audi her weiß ich aber daß der 80er noch ein BKR hatte, beim A4 hab ich so etwas nicht mehr gesehen, merkt man recht gut beim Entlüften der Bremsen...
HTC
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 18. Februar 2016 um 19:23:17 Uhr:
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 18. Februar 2016 um 16:07:02 Uhr:
Meiner Erfahrung nach nicht mehr.
Da die Bremsverteilung mehr auf die Hinterachse geht (macht ja nix, weil ja eh nix blockiert und unterm Strich früher maximale Bremswirkung) Blockiert die Hinterachse deutlich vor der Vorderachse.
Ein Grund für kürzere Bremswege, Früher hat man Bremskraft verschenkt weil man vermeiden musste das die Hinterachse zu früh Blockiert. Bei meinen Mondeo MK3 war es dagegen so das die hinteren bremsen sogar vor den Vorderen angesprochen haben, sollte der Fahrstabilität beim Bremsen dienen.
Vergesst hierbei nicht die Auslegung der Bremse an der Hinterachse, die auf hydraulischem Wege bereits vor-abgestimmt wird. Kleinere Kolben in fast allen Fahrzeugen. Zusätzlich noch kleinere Scheiben als vorne -> Kleineres Bremsmoment -> Kleinere übertragbare Kraft an der Hinterachse
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 18. Februar 2016 um 19:23:17 Uhr:
Bei meinen Mondeo MK3 war es dagegen so das die hinteren bremsen sogar vor den Vorderen angesprochen haben, sollte der Fahrstabilität beim Bremsen dienen.
Ich glaube zu wissen das wenn die Bremen hinten zu früh blockieren es sofort mit der Fahrstabilität vorbei ist, die Hinterachse ist die Führungsachse.
Ich habe in den dunklen Zeiten meiner Ahnungslosigkeit mal aus Spaß bei 50 die Handbremse voll angezogen, das Auto ist sofort ins Schleudern gekommen. Das war ein alter Golf 1. Ich mach sowas nie wieder.