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Lebenserwartung TDI 2.0 ?

Themenstarteram 8. April 2007 um 20:33

Hallo,

wer kann etwas über die langfristige Zuverlässigkeit der 2.0-Liter-TDIs sagen? Neu sind die ja wunderschön, aber wie steht es bei Laufleistungen > 150.000 Kilometer? Gibt es hier schon Erfahrungen?

Die Pumpe-Düse-Motoren sind ja schon an sich nicht so robust wie manch früherer Motor, denke ich.

Der 2.0 ist ja viel neuer als der 1.9er, aber insbesondere dessen 16V-Ableger ist ja noch nicht so lange am Markt. Ist der Motor halbwegs ausgereift oder ist das eher Filigrantechnik, die nur ein paar Jahre hält?

Meinen alten Golf IV TDI (115 PS) hat neulich die Werkstatt wegen Motorschadens dabehalten, deswegen zögere ich, mir gleich wieder einen TDI zu kaufen. ;-)

Tschüß, schöne Ostern.

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35 Antworten

hm dann könnte es doch am fahrprofil liegen.

viele Kaltstartes, Stadtfahrten, Vollgas oder DPF regenerationen vielleicht?

komm bei mir immer auf die 30tkm intervall. Fahre fast nur autobahn, meisst ruhib bei 100 bis 150kmh.

Themenstarteram 5. Juni 2009 um 15:26

2x täglich 30 km Landstraße. Nur gelegentlich Stadtverkehr, und hin und wieder 300 km Autobahn.

Wie gesagt: Praktisch immer unter 3000 upm, keine hohen Touren mit kaltem Motor.

Wie wirken sich das DPF-Reinigen, das du meinst, aus? Wird das Öl dann sehr heiß oder verschmutzt?

Zumindest sehe ich nie die Leuchte im Armaturenbrett.

Ich bin etwas widerwillig, alle 15.000 km eine Inspektion zu machen. Von daher überlege ich, wie gravierend es wäre, den Ölwechsel ein paar Tausender hinauszuzögern.

Hallo Dirk13!

Hmm....Dein Fahrprofil sieht eigentlich nicht so aus, als sollte es damit Probleme geben.

Die DPF-Regeneration ist natürlich eine zusätzliche Belastung für das Öl. Einmal thermisch, weil die Nacheinspritzungen beim PD-System keine "späten" Nacheinspritzungen sondern "angelagerte" Nacheinspritzungen sind und daher noch an der Verbrennung teilnehmen. Daher auch das etwas ruckelige Verhalten und bei einigen Fahrzeugen auch das tiefe Brummen während der Regeneration.

Zum anderen kann aber auch unverbrannter Diesel ins Öl eingetragen werden, wenn im Schubbetrieb nacheingespritzt wird. Das macht das Steuergerät aber erst dann, wenn es durch die normalen angelagerten Nacheinspritzungen die erforderlichen Temperaturen vor / nach DPF nicht erreichen bzw. halten kann. (z.B sehr lange Schubphasen / hoher Schubanteil im Stadtverkehr). Der eingespritzte Diesel verdampft dann nur im Brennraum und verbrennt erst im katalytisch beschichteten DPF und sorgt dort für die erforderliche Temperaturerhöhung.

Dabei gelangt unweigerlich ein Teil des Diesels an den Kolbenringen vorbei auch ins Motoröl.

Wie gesagt, an Deinem Fahrprofil sollte es eigentlich nicht liegen.

Meines (mit Golf+ 2.0 TDI DPF DSG) ist ganz ähnlich, nur der BAB-Anteil ist etwas höher und ich bin auf ein erstes Intervall von 27.800 km gekommen. Auch die Prognose für das nächste ist in vergleichbarer Größenordnung.

Die Regeneration erfolgt bei mir auf den km genau alle 400 km. Das ist die sog. Kilometer-Regeneraton, die als Sicherheitsmaßnahme dient, wenn nicht schon früher eine Regeneration notwendig und erfolgreich war.

Vielleicht stimmt wirklich Dein Softwarestand noch nicht?

Viele Grüße

Padjelanta

Themenstarteram 7. Juni 2009 um 20:08

Hallo Padjelanta,

meine Jahresfahrleistung liegt auch bei 25.000 km.

Musst Du ab und zu Öl nachgießen?

Mein alter Golf 4 TDI (85 kW), der noch das LongLife-II-Öl hatte, wollte hatte rund alle 10.000 km einen halben bis einen Liter nötig.

Beim BMM wundert mich, dass der Pegel auch nach 15.000-20.000 km noch kein Nachfüllen braucht, als fast konstant scheint. Könnte das für ein Anreichern mit Diesel sprechen?

Wie erkennst Du das 400-km-Regenerationsintervall bei Dir? Hast Du so etwas wie VAG-Com?

Ich kann nicht meckern. Mein 2.0 TDi-PD-DPF fährt seit ca. 180.000 Km problemlos. Olverbrauch zwischen den Ölwechseln (ca. alle 40 TKm mit Longlifeöl) = fast null (ich gieße nie nach).

Hallo Dirk13!

Öl habe ich noch nie nachfüllen müssen. Der Ölstand bleibt bei mir ziemlich konstant.

Den Beginn einer Regeneration merke ich an der dafür ganz typischen Änderung des Fahrverhaltens: DSG dreht die Gänge höher aus und schaltet deutlich früher zurück. Das Fahrzeug reagiert sehr "giftig" aufs das Gaspedal. Außerdem habe ich im unteren Drehzahlbereich während der Regeneration beim Gasgeben ein ganz tiefes Brummen, als ob ich eine riesige Auspuffanlage hätte.

Stelle ich währenddessen das Auto ab, ist die Abgasanlage extem heiß und knistert vor Hitze.

 

Ich habe mehrfach mit dem Kilometerzähler mitgestoppt. Die Regeneration kommt bei mir exakt auf den Kilometer genau alle 400 km.

Viele Grüße

Padjelanta

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