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Lebensdauer Oxikat

Themenstarteram 5. April 2007 um 19:20

Hi,

über die Diskussionen Nachrüst-PDF habe ich gelernt, dass die Oxikats offensichtlich eine grundsätzlich recht begrenzte Lebensdauer haben (wohl so max. 80.000 km, weil sonst der Nachrüst-PDF steuerlich nicht anerkannt wird). Dann müsste doch ein Wechselintervall vorgeschrieben sein, wenn die Schadstoffklassen-Einstufung bei höherer KM-Leistung nicht als reiner Witz gelten soll.

Frage 1: Gibt es eine solche Tauschvorschrift?

Frage 2: Wenn ja, auch für das Kombi OxiPDF?

Frage 3: Ist es üblich, dass es (ohne Wechsel des Oxikats) bei höheren Laufleistungen - z.B. 200.000 km - AU-Probleme gibt (oder wird das gar nicht gemessen?)

In der Suche habe ich dazu nichts gefunden.

 

Gruß vom HDF

16 Antworten

Re: Lebensdauer Oxikat

 

Zitat:

Original geschrieben von HDF

Hi,

über die Diskussionen Nachrüst-PDF habe ich gelernt, dass die Oxikats offensichtlich eine grundsätzlich recht begrenzte Lebensdauer haben (wohl so max. 80.000 km, weil sonst der Nachrüst-PDF steuerlich nicht anerkannt wird). Dann müsste doch ein Wechselintervall vorgeschrieben sein, wenn die Schadstoffklassen-Einstufung bei höherer KM-Leistung nicht als reiner Witz gelten soll.

Frage 1: Gibt es eine solche Tauschvorschrift?

Frage 2: Wenn ja, auch für das Kombi OxiPDF?

Frage 3: Ist es üblich, dass es (ohne Wechsel des Oxikats) bei höheren Laufleistungen - z.B. 200.000 km - AU-Probleme gibt (oder wird das gar nicht gemessen?)

In der Suche habe ich dazu nichts gefunden.

 

Gruß vom HDF

Hi!

Mein Octi hat jetzt 203tds km runter und da wurde noch nichts getauscht. Es steht auch nichts in der BA. Meine letzte AU habe ich bei fast 190tds km machen lassen und es gab keine Probleme.

MfG

Bertus

Re: Lebensdauer Oxikat

 

Zitat:

Original geschrieben von HDF

...dass die Oxikats offensichtlich eine grundsätzlich recht begrenzte Lebensdauer haben (wohl so max. 80.000 km, weil sonst der Nachrüst-PDF steuerlich nicht anerkannt wird).

Diese angeblich begrenzte Lebensdauer hat offensichtlich nur steuerliche Gründe und keine technischen. Diesbezügliche Nachforschungen meinerseits hinsichtlich einer technischen Begründung blieben jedenfalls ergebnislos.

Je nach Euro-Norm müssen die Grenzwerte nur maximal 100.000 km garantiert eingehalten werden. Bei der AU wird kein NOX gemessen, selbst ohne Oxi-Kat würde das bei der Diesel AU nicht auffallen.

Ich denke Du hast einen Octavia oder Fabia, da wird wenn Du Dir einen DPF nachrüstest der Oxikat durch den DPF ersetzt. Welcher dann auch die Oxi-Kat funktion beinhaltet.

Zitat:

Original geschrieben von Malte1408

Je nach Euro-Norm müssen die Grenzwerte nur maximal 100.000 km garantiert eingehalten werden. Bei der AU wird kein NOX gemessen, selbst ohne Oxi-Kat würde das bei der Diesel AU nicht auffallen.

Ich denke Du hast einen Octavia oder Fabia, da wird wenn Du Dir einen DPF nachrüstest der Oxikat durch den DPF ersetzt. Welcher dann auch die Oxi-Kat funktion beinhaltet.

Hallo!

Hat denn schon jemand Erfahrungen bezüglich eines DPF? Wie wirkt er sich im Verbrauch und im Fahrverhalten aus? Dies sind eigentlich recht wichtige Fragen, da es sich um ein offenes System handelt, welches nicht mit der Motorelektronik kommuniziert.

MfG

Bertus

Zitat:

Hat denn schon jemand Erfahrungen bezüglich eines DPF? Wie wirkt er sich im Verbrauch und im Fahrverhalten aus?

Du kannst nicht eine Komponente hinzufügen und gleichzeitig erwarten, daß das ganze System danach noch optimal arbeitet. Beides wird negativ beeinflusst.

Zitat:

Bei der AU wird kein NOX gemessen, selbst ohne Oxi-Kat würde das bei der Diesel AU nicht auffallen.

Der Oxikat hat keinen Einfluß auf den NOx-Ausstoß. Also selbst wenn NOx gemessen würde gäbe es keine Probleme.

Und die Dinger altern tatsächlich. Es gibt Korrektionsfaktoren, die die Kilometerleistung in Betracht ziehen.

Zitat:

Original geschrieben von CZHans

Der Oxikat hat keinen Einfluß auf den NOx-Ausstoß. Also selbst wenn NOx gemessen würde gäbe es keine Probleme.

aarg Hast recht, war in Gedanken wohl wo anders.

Themenstarteram 10. April 2007 um 22:37

Zitat:

Original geschrieben von CZHans

Du kannst nicht eine Komponente hinzufügen und gleichzeitig erwarten, daß das ganze System danach noch optimal arbeitet. Beides wird negativ beeinflusst.

Wenn ich nur wüsste, was du uns (mir) damit sagen willst :-).

Mir zugängliche Tests sagen, dass KEIN messbarer Leistungsabfall/Mehrverbrauch auftritt. Hast du anderer Erkenntnisse? Mit Quelle? Interessiert mich sehr!

Noch mehr würden mich Aussagen von jemanden interssieren, der EIGENE Erfahrungen hat und sie mir mitteilt.

Gruß HDF

am 11. April 2007 um 0:19

Zitat:

Mir zugängliche Tests sagen, dass KEIN messbarer Leistungsabfall/Mehrverbrauch auftritt. Hast du anderer Erkenntnisse? Mit Quelle? Interessiert mich sehr!

Fahr damit jeden Tag 4 km zur Arbeit und du wirst verstehen, was ich meine... ;)

Ich bin in der Entwicklung dieser Dinge tätig.

Themenstarteram 11. April 2007 um 8:09

Zitat:

Original geschrieben von CZHans

Fahr damit jeden Tag 4 km zur Arbeit und du wirst verstehen, was ich meine... ;)

Ich bin in der Entwicklung dieser Dinge tätig.

Ich verstehe das so, dass es irgendwelche Auswirkungen gibt, die du aber für dich behalten möchtest.

Was korrigieren "Korrektionsfaktoren" bei einem offenen NachrüstDPF - von dem wir hier sprechen - auf welche Weise?

Gruß HDF

Zitat:

Was korrigieren "Korrektionsfaktoren" bei einem offenen NachrüstDPF - von dem wir hier sprechen - auf welche Weise?

Wenn ich mich richtig erinnere, war da rede von OxiKats. Diese Faktoren dienen zur Umrechnung von Kat-Eigenschaften unter Berücksichtigung des Alters. Mehr findest du auch auf www.dieselnet.com

Grundsätzlich ältert jeder Kat. Es kommt zur sog. Vergiftung (irreversible Bildung von chemischen Verbindungen auf der aktiven Oberfläche) und zu Veränderungen in der Struktur durch hohe Temperaturen. Beides führt zur Deaktivierung und zur verringerung der Speicherkapazität.

In der Stadt gibt es ein anderes Problem (speziell beim Diesel): Da werden die Temperaturen, die für die richtige Funktion eines Konverters gebraucht werden, gar nicht erreicht. Ohne den DPF gibt es da nur einen höheren Schadstoffausstoss, aber der DPF kann sich nicht regenerieren.

Die offenen Lösungen haben sowieso eine Wirkung von nur 40-60%. Die müssen so geschaffen sein, dass sie sich nicht komplett zusetzen. Sind die auch, aber wenn die mal voll sind filtern sie auch nicht mehr, der Verbrauch steigt und die Partikel kommen durch.

Auch ein geschlossener Filter kann sich im Stadtbetrieb zusetzen. Der hat aber eine Wirkung von 99%, also setzt er sich komplett zu. Wenn man ihn nicht rechtzeitig auf der Autobahn freifährt (dazu gibts ne extra Kontrolllampe), kann nur die Werkstatt weiter helfen.

Zitat:

Original geschrieben von CZHans

Wenn ich mich richtig erinnere, war da rede von OxiKats. Diese Faktoren dienen zur Umrechnung von Kat-Eigenschaften unter Berücksichtigung des Alters. Mehr findest du auch auf www.dieselnet.com

 

Hallo!

Die Seite von dieselnet.com scheint ja recht interessant zu sein, aber leider ist dafür mein Englisch einfach zu schlecht. Man wird als Kurzstreckenfahrer quasi gezwungen, des öfteren mal auf die BAB zu fahren, damit der DPF sich freibrennen kann. Und dann kommt der ganze, gespeicherte Dreck trotzdem hinten raus. Oder sehe ich das falsch?

MfG

Bertus

Zitat:

Und dann kommt der ganze, gespeicherte Dreck trotzdem hinten raus.

Im Idealfall kommt der gespeicherte Dreck als CO2 raus.

Zitat:

Original geschrieben von CZHans

Im Idealfall kommt der gespeicherte Dreck als CO2 raus.

Hurra, das wollte ich hören.

 

Bertus

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