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Lebensdauer/km Leistung von Diesel ./. Benziner

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 29. August 2005 um 10:18

Hallo !

Nachdem ich bislang hier nur mitgelesen habe, da ich überlege, mir einen Audi A6 (2,4 l Benziner ODER 2,7 TDI RPF ggf. TT + quattro) anzuschaffen, habe ich mich gerade angemeldet und möchte mich an euch als Experten einmal mit folgender Frage wenden:

Wie sieht es eigentlich mit der Lebensdauer des Motors von Dieselfahrzeugen im Vergleich zu Benzinern , speziell natürlich bei Audi, aus ?

Früher war es ja wohl so, wenn ich an die alten hubraumstarken Mercedes-Diesel -viel Hubraum, wenig PS, kein Turbo etc.- denke, dass die Lebensdauer von Dieselfahrzeugen die von Benzinern bei weitem übertraf.

300, 400 oder 500.000 km - das waren ja so Zahlen, die im Raum herumgeisterten.

Heute scheinen mir die Diesel recht hochgezüchtet = anfällig.

Gibt es irgendwelche Untersuchungen, die zeigen, mit welcher Lebensdauer Diesel im Vergleich zu Benzinern heutzutage rechnen könnten (ich unterstelle scheckheftpflege und natürlich weitestgehend Langstrecke - auch mir als technischem Laien ist klar, dass ein Kurzstreckenbetrieb äußerst materialschädlich sein dürfte.)

Gibt es bei Audi Motoren, die für ihre hohe Lebensdauer bekannt sind ?

Oder welche, bei denen das Gegenteil der Fall ist ?

Aktuell wartet die AutoBild mit einem Vergleich von Bezinern zu Dieseln in Hinsicht auf die Kosten auf. Es wird von einem 4-jährigen Vergleichstest ausgegangen.

Ich persönlich fahre meine Wagen immer sehr lange

(aktuell 13 Jahre alter BWM 520 i).

Von daher ist die Lebensdauer für mich ein wichtiges Kriterium, weniger die Kosten auf 4 Jahre gerechnet.

Und vielleicht angehängt noch die Frage:

Wie sieht es aus: Schadet zeitweiliger Kurzstreckenbetrieb einem Diesel MEHR als einem Benziner ?

Bin sehr gespannt auf eure Antworten,

viele Grüße

Kai

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49 Antworten

Re: Re: Lebensdauer

 

Zitat:

Original geschrieben von cpp

Aktuelle Saugdieselmotoren es gar nicht mehr - SDI und wenige Exoten ausgenommen.

 

Die Literleistung ist heute sehr hoch, deswegen gibt es für Taxis manchmal optional ab Werk Chiptuning in die umgekehrte Richtung - sprich Drosselung.

Ja. das ist es, was ich mit reduzierten Kennfeldern im Steuergerät gemeint habe. Weniger (Leistung) ist halt doch manchmal mehr (Lebensdauer) ......

Dauerfeste Grüße vom eMkay

Re: Re: Re: Lebensdauer

 

Zitat:

Original geschrieben von [Emkay]

Ja. das ist es, was ich mit reduzierten Kennfeldern im Steuergerät gemeint habe. Weniger (Leistung) ist halt doch manchmal mehr (Lebensdauer) ......

Dauerfeste Grüße vom eMkay

PS Von Toyota gibt es einen Heavy-duty-Diesel als V8 mit etwa 4 Litern Hubraum als Sauger - unkaputtbar, das Teil ......

*Mist, falscher Button gedrückt ...*

am 29. August 2005 um 15:58

Um den Diesel zukunftsfähig zu machen, Stichwort Euro5-Norm, muss der Diesel immer feiner zerstäubt werden. Nur so lassen sich auch in Zukunft noch Diesel-Fahrzeuge zulassen.

Das heißt: Nach 1000 bar vor vier Jahren, 1600 bar Einspritzdruck heute, sehen wir wahrscheinlich in wenigen Jahren 2500 bar. Das geht nur über modernste Einspritzmethoden, und die wiederum machen für die Leistungsausbeute einen Turbolader sehr interessant...

Einen Saugdiesel mit 4 Litern und ewiger Lebensdauer baut auch Toyota in erster Linie für den afrikanischen Busch, einen solchen Motor kannst Du ja auch mit einem Schweizer Messer und einem Vorschlaghammer komplett reparieren - und das ist auch gut so... Aber (und das jetzt bitte nicht falsch auffassen sondern den Smilie ;) beachten) - wenn Du hinter einem solchen Wagen herfährst verstehst Du warum Afrika "der schwarze Kontinent" genannt wird...:D

Zitat:

Trapos

Ist schon klar das sich der 2,7 Diesel erst ab ca 30.000km

Wirtschaftlich rechnet.

Hallo,

mich wundert wirklich, dass der Auto-Bild-Vergleichstest keinen Aufschrei herbeiruft. Glaubt denn wirklich jeder was die schreiben? Rechnet denn niemand nach? Ein Artikel voller Widersprüche!

Am Anfang steht, der höhere Aufpreis muss erstmal reingefahren werden. Bei den Berechnungsdaten beträgt der Restwertunterschied gerade mal (abzüglich Rabatt vom Listenpreis) rund 500,-€. Also kannst den höheren Anschaffungspreis schon vergessen! Wer die dargestellten Versicherungsprämien zahlt möchte ich auch gerne wissen. Sind das 120%-Beiträge?

Öl/Wartungskosten sind fast identisch!

Also bei meinen 35% Versicherungsbeitragssatz, Differenz Verbrauchskosten und bei den dargestellten 30000km/Jahr ergibt sich bei mir eine jährliche Ersparnis von ca. 1000€.

Laut Auto-Bild beginnt hier aber erst der Nulldurchlauf!?

am 2. September 2005 um 21:22

.....500.000km sind immer drin, ...bei vernünftigem Umgang.... ;-)

Laufleistung Diesel

 

Hallo zusammen,

wir haben seit Jahrzehnten Fahrzeuge des VW - Konzerns in unserem Fahrschulbetrieb, z.B. VW Golf 1.9 tdi (115 PS).

Unsere Fahrzeuge legen in 3 Jahren ca. 240 TKm zurück, ohne Probleme und werden anschließend verkauft.

Wir wissen, dass eines unserer Fahrzeuge (VW 1.9tdi 90PS) nach nunmehr 8 Jahren über 330 TKm auf der Uhr hat.

Erster Motor und unser ehemaliger Fahrschüler hatte bisher keine Probleme.

Das ist wohl übrigens der Grund, warum die meisten Fahrschulen immer oder immer wieder auf VW - Fahrzeugen schulen.

Allerdings muss ich auch anderen Boardern hier recht geben, das gesündeste für einen Diesel ist, dass er läuft und das Fahrzeug nicht im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt wird.

Ich hoffe, diese Information hilft ein bischen

Zitat:

Original geschrieben von Spieler0815

Gerne :-) Aber da werden mich sicher viele hier auslachen. Der Audihändler neulich guckte auch ganz komisch (der mich ansprach, als ich mit dem Wagen meiner Freundin dort war), als ich meinte, ich wolle eigentlich KEINE Extras in den Wagen haben ...

Dann fragte er nach meinem Gebrauchten, den er in Zahlung nehmen wolle: Ich meinte: Weißer 520 i, ohne Klima ohne Schiebedach, 13 Jahre, 260.000 km...

Wieder so ein merkwürdiges Gesicht ;-))) das nur vorweg :-)

Hallo Spieler,

ich würde grundsätzlich niemanden auslachen, denn schließlich muss in erster Linie das Auto zu den Anforderungen und Bedürfnissen passen.

Wer auf Fahrkomfort nicht verzichten möchte und sich eine Limousine like A6 kaufen möchte, soll das doch auch tun.

Bei den Extras gehen die Geschmäcker ebenfalls auseinander und ich denke, hier sollte niemand etwas als falsch oder richtig, sinnvoll oder unsinnig kommentieren.

Meine Anforderungen aufgrund der vielen Langstrecken, die ich zu fahren habe:

Bequemlichkeit (Wohnzimmeratmosphäre), Leistung, Sportlichkeit, Raumangebot.

Und an den ersten beiden Punkten ist mein seit Jahren langersehnter 5er BMW kläglich gescheitert und hat sich in einen neuen A6 verwandelt (Abholung 12.09.2005 in Neckarsulm)

LEASING:

Ich lease meine Fahrzeuge bereits seit Jahrzehnten, denn

1. kann die Sonderzahlung voll steuerlich für das laufende Jahr geltend gemacht werden, die Umsatzsteuer ist voll abzugsfähig.

2. Die monatliche Leasingrate senkt den monatlichen Umsatz.

Du solltest dazu auf jeden Fall Deinen Steuerberater befragen.

Zitat:

Original geschrieben von [Emkay]

Wer auf Langlebigkeit Wert legt sollte einen Motor mit wenig dynamischer Konstruktion wählen.

Soll heißen : keine Lader, egal ob Turbo, Kompressor oder Komprex ...

Nicht zu hohe spez. Leistungsdichte, da die zu Lasten der Dauerfestigkeit geht.

Also am besten einen V6- oder V8-Sauger (Diesel oder Benziner) mit leicht reduzierten Kennfeldern im Steuergerät. Wenn dann noch eine Steuerkette da ist, steht der Langlebigkeit bei entsprechender Pflege nichts mehr im Wege ....

Grüße vom eMkay

Ich stimme dem zu. Weiterhin würde ich beim Benziner darauf achten, dass es kein Hochdrehzahlkonzept ist. Also eher einen alten Ami-V6 als einen Toyota mit 7UMIN. Und wohl am wichtigsten: Einen alten Basis-Motor, am besten einer der schon seit 10 Jahren mehr oder weniger unverändert gebaut wird. Irgendwelche Verbesserungen fließen in jeden Motor ein

Rapace

Das hiesse ja das mein 3.2 FSI der auch 7.000 drehen kann, eher kaputt gehen wird. Davon geh ich aber erstmal nicht aus ;).

Hi,

also unter Hochdrehzahlkonzept verstehe ich Motoren wie BMW M5 M3 oder der neue RS4 die Drehzahlen jenseits der 7000 sind.

Mein A8 dreht auch 6700 lt. Tacho 7000 is zwar ein V8 aber da leg ich meine Hand ins feuer das bevor der Motor kaputt ist die Karosserie zu Rosten anfängt ;-) .

Ich glaube 7000 U/min sind schon akzeptable Drehzahlen siehe auch die S-Modelle von Audi S4 - S6 - S8.

Ich selber finde 1000Nm "Schadhafter" als 7000 Touren die der Motor dreht.

Gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von Spieler0815

Gerne :-) Aber da werden mich sicher viele hier auslachen. Der Audihändler neulich guckte auch ganz komisch (der mich ansprach, als ich mit dem Wagen meiner Freundin dort war), als ich meinte, ich wolle eigentlich KEINE Extras in den Wagen haben ...

Dann fragte er nach meinem Gebrauchten, den er in Zahlung nehmen wolle: Ich meinte: Weißer 520 i, ohne Klima ohne Schiebedach, 13 Jahre, 260.000 km...

Wieder so ein merkwürdiges Gesicht ;-))) das nur vorweg :-)

Also:

Farbe: Möglichst ohne Aufpreis: Also Dunkelblau,

wobei mir das Nachtblau auch sehr gefällt.

Extras: Ok, ich möchte wenn dann

- die Reifendruckkontrolle

- die zusätzlichen hinteren Seitenairbags

- evt. eine Diebstahlswarnanlage

JA, Sicherheit ist für mich ein ganz entscheidendes Thema !

(Also o.g. 3 Extras für 1100 Euro bei J&K)

Xenon hätte ich gerne, ist mir aber zu teuer..

Und wenn da mal ein Defekt ist, dann hat man wohl ein finanzielles Problem..

Beim Motor/Gebriebe usw. schwanke ich wie gesagt:

Mein Kindheitstraum war immer ein Quattro (auch wenn hier die Ski-Sprungschanzen eher selten sind, wo ich wohne :-))

Nachdem ich nun 20 Jahre lang selber geschaltet habe,

würde ich gerne mal die TT ausprobieren.

Das probiere ich aber mal bei einer Probefahrt aus.

Ich schalte eigentlich gerne. Aber im Stau / Stadtverkehr kann es schon recht entspannend sein.

Und vom Motor her eben entweder Benziner 2,4 L (dann aber nicht TT UND Quattro möglich) ODER

2,7 l Diesel.

Aus unteren Drehzahlen heraus ordentlich beschleunigen zu können, würde mich für das Überholen und bei Fahrten in den Bergen aus Passtraßen schon interessieren..

Bin da von meinem 520 i nicht gerade verwöhnt......

Nach 13 Jahren 520i weiss ohne Alles, wäre der A6 2.4

ohne Extras sicher eine konsequente Wahl.

Ich finde, dass hier einige Aspekte noch gar nicht betrachtet wurden.

Es ist sicherlich sowohl mit dem 2.7TDI als auch mit dem 2.4 möglich, 300tkm oder mehr in solch einer langen Zeit zu fahren. Bei beiden kann man Pech haben und Glück haben ;)

Dazu kommt natürlich der Umgang mit dem Auto. Wird es regelmäßig gewartet? Wird der Motor schonend warm gefahren? Wird der Motor nach langen Autobahnetappen schonend wieder kalt gefahren (gerade bei TDI wichtig)? Wie hoch ist der Kurzstreckenanteil wirklich?

Sehr viele Faktoren m.E., die eine pauschale Aussage so gar nicht zulassen.

Zur Anfälligkeit von Turbodieseln: In meiner Familie läuft zur Zeit ein Mercedes 250D Turbo Bj.91, dem auch nachgesagt wurde, dass er ein sehr anfälliger Motor sei. Das Auto hat jetzt 300tkm drauf und ist sehr fit. Regelmäßige Wartung und schonender Umgang haben das - trotz vieler Kurzstrecken - begünstigt. Ein A6 2.7 TDI soll ihn übrigens ersetzen ;)

Zum Kostenvergleich in der Auto Bild: Der Vergleich ist m.E. keine echte Entscheidungshilfe. Die Versicherungseinstufungen sind bei jedem anders, dazu kommt der persönliche Fahstil, der sich auf den Verbrauch auswirkt, die Haltedauer ist immer unterschiedlich...Wenn man beispielsweise nur 30% in der Versicherung bezahlt, rechnet sich der Diesel schon viel eher. Bei einer langen Haltedauer sowieso meistens. Man muss einfach selbst rechnen und möglichst alle Faktoren mit einbeziehen. Einen teueren ZR-Wechsel gibt es ja glücklicherweise nicht mehr ;) Bei 10 Jahren Haltedauer rechnet sich der 2.7TDI (bei meiner Rechnung) schon bei deutlich weniger als 20tkm im Jahr.

Zitat:

Original geschrieben von Audi A8 Power

Mein A8 dreht auch 6700 lt. Tacho 7000 is zwar ein V8 aber da leg ich meine Hand ins feuer das bevor der Motor kaputt ist die Karosserie zu Rosten anfängt ;-) .

Und ich dachte immer die Karosserie des A8 wäre komplett aus Aluminium. Also da muß der 4.2er schon recht lange durchhalten ;)

Zitat:

Original geschrieben von jch165

Zur Anfälligkeit von Turbodieseln: In meiner Familie läuft zur Zeit ein Mercedes 250D Turbo Bj.91, dem auch nachgesagt wurde, dass er ein sehr anfälliger Motor sei. Das Auto hat jetzt 300tkm drauf und ist sehr fit.

Gilt die Turboversion als anfällig? Die Saugdieselversion ist absolut unzerstörbar. In meiner Familie gibt es drei 250 D mit 200 tkm, 450 tkm und 600 tkm. Bevor der Motor schlapp macht müssen eher die Pedale wegen Abnutzungserscheinungen erneuert werden.

Kenne auch einige moderne Dieselmotoren (Direkteinspritzung, Turbolader) die ohne weiteres die 500 tkm geschafft haben. Sicher auch davon abhängig wie man mit dem Fahrzeug umgeht. Sparen an der Wartung ist meistens sehr teuer....

Zitat:

Original geschrieben von cpp

Gilt die Turboversion als anfällig?

Ja, die ersten Turboversionen des 300er R6 und des 250er R5 gelten als sehr anfällig, vor allem von thermischer Seite her. Und das kann ich bestätigen: Auf langen Autobahnetappen, gerade mit Anhänger muss man unter Volllast die Temperaturanzeige schon ein wenig im Auge behalten....auch Turboladerschäden sind bei den Motoren noch sehr häufig vorgekommen.

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