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Leasingrückgabe - bis heute nichts über Nachzahlungen gehört

Themenstarteram 13. Juni 2020 um 19:33

Moin,

es ist nun vier Monate her, wo ich meinen VW-Leasingfahrzeug beim Händler zurückgegeben habe.

Das Leasingfahrzeug habe ich bei denen (wie abgesprochen) auf dem Hof abgestellt und die Fahrzeugschlüssel samt Papiere an der Rezeption abgegeben.

Eine Abnahme mit einem Mitarbeiter vor Ort war aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Ich machte meine Fotos und verschwand.

Vier Monate sind um und bis heute habe ich gar nichts vom VW-Händler gehört.

Ich erhielt lediglich postalisch die Mitteilung vom Kraftfahrtbundesamt, dass das Leasingfahrzeug abgemeldet wurde und mir Kfz-Steuern erstattet werden. :)

Kilometer wurden nicht überschritten - eher fast eine Punktladung :D

Das Leasingfahrzeug hatte am Kotflügel einen Unfallschaden (Fremd-Pkw ist wohl beim Ausparken gegen meinen Kotflügel geknallt und hat sich vom Staub gemacht) und meine Frontscheibe hatte einen Steinschlag, weshalb ich die gesamte Frontscheibe auswechseln lies. Alles bei einer Werkstatt instand gesetzt und auf Rechnung, allerdings der Leasing nicht mitgeteilt - keine Ahnung, ob ich das mitteilen müsste.

Kann ich damit rechnen, dass gar nichts mehr kommt?

Habe kein Abnahmeprotokoll oä. erhalten.

Ist das üblich so? Ist mein erstes Leasingfahrzeug gewesen.

Ich möchte auch keine "schlafenden Hunde" wecken ;)

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5 Antworten

Nach so langer Zeit glaube ich nicht dass da noch was nachkommt. Und damit hast du Glück, den natürlich hättest du den Unfall melden müssen, ist ja nicht dein Auto.

Grundsätzlich sind alle Schäden, die durch äußere Einwirkung am Fahrzeug entstanden sind, "Unfallschäden". Aber: Rechtlich wird feinsinnig zwischen Unfallschaden und Bagatellschaden unterschieden. Auch ein Bagatellschaden wie ein Parkrempler entsteht durch einen Unfall, gilt aber nicht als Unfallschaden. Hier wurde juristisch nachjustiert.

Das OLG Köln - Urt. v. 11.06.1975 – 2 U 31/74 – hat festgestellt: "Der Begriff ‚Unfallfreiheit‘ oder 'unfallfrei' wird im Kraftfahrzeughandel einheitlich verwendet. Er besagt, dass ein Fahrzeug keinen Schaden erlitten hat, der als erheblich anzusehen ist. Die Erheblichkeit eines Schadens bestimmt sich nach der Verkehrsauffassung, die nur geringfügige, ausgebesserte Blechschäden und 'Schönheitsfehler'‘ aus dem Begriff der Unfallfreiheit ausklammert.“ Ein Kratzer oder eine herausgedrückte Delle sind Bagatellschäden, aber alles, was man schon umgangssprachlich als Unfall bezeichnen würde, nicht mehr.

Wenn bei einem vier Jahre alten Gebrauchtwagen zwei Kotflügel gegen Neuteile ausgetauscht wurden, ist die Grenze zwischen einem "Bagatellschaden" und einem "Unfallschaden" jedenfalls überschritten so das OLG Rostock (Urt. v. 17.12.2003 – 6 U 227/02).

Interessante Frage, ob ein durch Steinschlag verursachter Frontscheibentausch als ein Unfallschaden gilt. Man findet Argumente dafür beim Nachdenken.

Fahrzeugrückgabe morgens,Nachmittags Gutachten per mail bekommen.

Einverständnisserklärung sofort zurückgesendet

Gut eine Woche später Abbuchnung der Mehr-km durch Bank

Es müste aber zumindest eine Nachricht der Bank kommen das der Vertrag beendet ist

Moin,

So ist es, eine Endabrechnung der Leasingbank muss kommen.

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