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Leasing verkürzen ?

BMW 3er
Themenstarteram 9. März 2015 um 18:48

Ich habe einen 3-Jahres-Leasingvertrag für meinen 3er. Kann man ersteren verkürzen? Wenn ja, mit welchen Kosten müsste ich rechnen?

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18 Antworten

wenn Du keinen neuen Vertrag mit BMW machen willst, gibt es mal grundsätzlich kein Interesse seitens BMW dem zuzustimmen.

daher würde ich eine relativ hohe Vorfälligkeit erwarten.

bei meinen vorzeitigen Rückgaben wurde ein Ankaufswert als Gebrauchtwagen bestimmt und dieser dem kalkulatorischen Leasingrestwert gegenüber gestellt.

die Differenz ist zu zahlen...

Problem ist hier natürlich, dass BMW relativ optimistische Restwerte annimmt um gute Leasingkonditionen zu bieten.

dieses Risiko wird dann komplett auf Dich abgewälzt

Ich hab das einmal gemacht, es ist EXTREM teuer! Lass es bleiben. Wie softwarefriedl schon geschrieben hat, Du zahlst die Differenz zwischen Buchwert und Restwert - die Differenz ist enorm. Bei mir waren es damals 8.000 EUR, abgekürzt hatte ich um ein Jahr.

Du kannst allerdings versuchen, den laufenden Leasingvertrag an jemand anderen abzutreten. Das ist gar nicht so unüblich. Wenn ich mich recht entsinne, gibts dafür sogar eigens eine Börse im Netz. Allerdings greift Dir BMW auch hier in die Tasche. Das Umschreiben des Vertrages kostet auch ein paar Hunderter.

www.leasingtime.de als Beispiel

Den antworten kann ich nur zustimmen.

Eine wichtige frage ist, was du erreichen moechtest.

Nicht mehr genug geld, lieber ein kleines billigeres auto wird dir verdorben durch den abloeseaufwand, dann fahr den lieber zuende.

Das gleiche auto in einer anderen farbe, und geringfuegig andere ausstattung wird ebenso an den abloesesummen scheitern.

Auch wenn du den wagen nicht gelaesed, sondern einfach gekauft haettest. Den verkaufen und den gleichen in einer anderen farbe kaufen zeigt dir den wertverlust auf, das ist teuer.

Willst du dich deutlich verbessern, sagen wir im extremfall der 318i ist dir doof du willst lieber einen M3, dann wirst du einen haendler finden der dir das schoen rechnet. Der verlust der ruecknahme geht in der kalkulation unter. Das geht.

w

Es ist sicherlich möglich, aber finanziell vollkommen uninteressant.

Definitive Auskunft kann dir dein Händler oder die BMW-Leasing geben.

Findest du einen Übernehmer, kommt es dich evtl. etwas billiger, aber auch dort musst du bluten, denn der Übernehmer bekommt einen Gebrauchtwagen und soll die Rate eines selbst konfigurierten Neuwagens zahlen.

Das wird so niemand wollen, also musst du finanziell entgegen kommen.

Läuft alles so ähnlich, als hättest du einen NW gekauft und du wolltest den nach kurzer Haltedauer wieder verkaufen.

Kommt es ganz auf die Umstände an. Ich habe meinen F20 schon nach 2 Jahr zurückgegeben, um auf einem F31 umzusteigen. Das hat mich lediglich 900 Euro gekostet.

Zitat:

@campr schrieb am 9. März 2015 um 18:48:54 Uhr:

Ich habe einen 3-Jahres-Leasingvertrag für meinen 3er. Kann man ersteren verkürzen? Wenn ja, mit welchen Kosten müsste ich rechnen?

Ruf doch einfach mal selbst dort an.

Dann hast Du die genauen Zahlen!

Also: Wir haben mal einen Mercedes-Leasingvertrag von 48 Monate auf 36 Monate umstellen lassen, ohne ein neues Fahrzeug zu kaufen.

Dabei wurde dann die Differenz der monatlichen Leasingrate (es waren ca. 98 € pro Monat) nachberechnet und das Thema war erledigt.

Ob es bei BMW auch so ist, kann ich nicht sagen, eventuell sollte man den Händler vorher kontaktieren.

Grundsätzlich ist es aber so, dass eine Verkürzung auf 24 Monate wohl sehr teuer sein wird. Eventuell rechnen sich hier 30 Monate für dich besser.

Themenstarteram 10. März 2015 um 18:41

Danke für eure Antworten. Ich werde dann mal Kontakt mit dem Autohaus aufnehmen. Am Geld scheitert es bei mir nicht, aber ich mag mal etwas anderes. Wenn es zu teuer würde, kann ich aber auch noch das Jahr ins Land gehen lassen. Leasing wird es nicht mehr - ist mir zu unflexibel.

sag dem Händler einfach, "pass auf, mir ist die kiste zu langweilig und möchte up-graden, was kannst du mir anbieten ?"

er wird dir mit sicherheit gerne helfen.

lass dir aber bitte genau ausrechnen, was der neue ohne "trade-in" kosten würde und was wenn du deinen alten eintauschst.

man kann auch für 24 monate leasen, oder brauchst du es noch flexibler ?

bei Abschluss eines Neuvertrags kann man den alten Wagen ohne Mehrkosten 3 Monate früher abgeben.

Alles andere ist, wie schon geschrieben wurde, teuer. Davon raten auch die Händler in aller Regel ab.

Zitat:

@campr schrieb am 10. März 2015 um 18:41:47 Uhr:

Danke für eure Antworten. Ich werde dann mal Kontakt mit dem Autohaus aufnehmen. Am Geld scheitert es bei mir nicht, aber ich mag mal etwas anderes. Wenn es zu teuer würde, kann ich aber auch noch das Jahr ins Land gehen lassen. Leasing wird es nicht mehr - ist mir zu unflexibel.

Genaugenommen ist der Barkauf auch nicht flexibler. Die Möglichkeit das Fahrzeug zu normalen Gebrauchtwagenkonditionen zurückzunehmen bietet der Händler bei Leasing fast immer (zumindest wenn man was anderes bei ihm nimmt). Teuer wird's ja nur dadurch, dass der in den Leasingraten gemittelte Wertverlust des Fahrzeugs in den am Anfang schnelleren realen Wertverlust überführt werden muss.

Wenn Du heute ein Auto mit einem Listenpreis von 50.000 EUR vom Hof fährst, kannst Du morgen froh sein, wenn Du es für 40.000 EUR verkaufen kannst. Beim Leasing hast Du von dieser Differenz halt gerade mal 500 EUR an Rate bezahlt.

Die Flexibilität für kürzere Laufzeiten ergibt sich aus dem was es - in der Praxis - kostet. Die Leasingrate wird ja meist eher über künstlich hohen Restwert als über großen Nachlass gerechnet. Beim normalen Leasing ist das auch Jacke wie Hose - blöd wird es eben wenn man früher auflöst, hier spielt es dann schon eine Rolle in der Berechnung was man noch schuldet (den statt des kalkulatorischen Restwerts am Ende der Leasingzeit schaut man auf den aktuellen Zeitwert - und plötzlich ist der geringere Nachlass dann doch relevant).

Es wäre mal interessant wieviele Leasingverträge normal ablaufen und wieviele früher abgelöst werden (sei es durch Kauf/Verkauf/Unfall/...). In anderen Branchen wie Lebensversicherungen wird ja auch anscheinend ein Großteil des Gewinns damit erzielt, dass ein erheblicher Prozentsatz der Verträge vorzeitig beendet wird.

Zitat:

@Sencer schrieb am 13. März 2015 um 12:16:22 Uhr:

Die Flexibilität für kürzere Laufzeiten ergibt sich aus dem was es - in der Praxis - kostet. Die Leasingrate wird ja meist eher über künstlich hohen Restwert als über großen Nachlass gerechnet. Beim normalen Leasing ist das auch Jacke wie Hose - blöd wird es eben wenn man früher auflöst, hier spielt es dann schon eine Rolle in der Berechnung was man noch schuldet (den statt des kalkulatorischen Restwerts am Ende der Leasingzeit schaut man auf den aktuellen Zeitwert - und plötzlich ist der geringere Nachlass dann doch relevant).

Es wäre mal interessant wieviele Leasingverträge normal ablaufen und wieviele früher abgelöst werden (sei es durch Kauf/Verkauf/Unfall/...). In anderen Branchen wie Lebensversicherungen wird ja auch anscheinend ein Großteil des Gewinns damit erzielt, dass ein erheblicher Prozentsatz der Verträge vorzeitig beendet wird.

Die Problematik des vorzeitigen Auflösens entsteht aber zum Großteil nicht durch den künstlich hohen Restwert, sondern durch den nicht linearen Wertverlust bei linearer Ratenzahlung.

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