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Lastabhängiges Vakuum bei einem 2,5 Tdi 5Zyl.

Themenstarteram 19. September 2007 um 16:04

Hi Folks,

vielleicht kann mir einer von Euch helfen.

Ich baue gerade meinen A6 2,5 Tdi auf einen Mischbetrieb mit Diesel und Knallgas (Braungas) um. Allerdings benötige ich für die Elektrolyse des Wassers unter anderem ein lastabhängiges Vakuum erzeugt irgendwie im Ansaugtrakt.

Meine bisherigen Versuche eine Venturidüse mit ausreichender Leistung (Vakuum und angesaugte Gasmenge) zu bauen reichen gerade mal für ne 10-20%ige Beimischung aus, ich möchte aber etwa 70-80% erreichen.

Da das Vakuum für den Bremskraftverstärker etc. durch eine separate Pumpe erzeugt wird, bleibt der Weg leider verschlossen. Alle Steuerleitungen rund um den Turbo kriegen den Gasdurchsatz nicht im entferntesten hin.

Wäre klasse wenn einer von Euch seine Erfahrungen mit mir teilen würde.

Für alle, die es interessiert was das mit diesem Verfahren auf sich hat, empfehle ich mal "joe´s cell" zu googeln. Ist zwar auch etwas unsinn in manchen Beiträgen, aber das Prinzip scheint nach meinen bisherigen Versuchen und Erkenntnissen zu funktionieren. Und vor allem machts spaß den Ölmultis die rote karte zu zeigen!

LG

Cutterman

PS: Alte Vergaser-Benziner lassen sich wohl mit am leichtesten auf 100%igen Betrieb mit Braungas umbauen.

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28 Antworten

Für meine Begriffe ist das ganze ausgemachter Hokuspokus.

Aber auch wenn es funktionierte, würdest Du damit Deinen (Diesel-)Motor schrotten. Wenn Du weitermachen willst kauf doch einfach einen Uralt Wagen für 50Euro zum probieren.

Themenstarteram 21. September 2007 um 16:14

Hallo Christians,

danke für Deinen konstruktiven Beitrag, aber wie man bei uns in Franken sagt: Des hilft mir net!

Denn dann hab ich zwar einen billigen Motor aber immer noch kein Vakuum!

Und zum Thema des Schrotten des Motors, erstens an dem, den ich habe kann ich nicht mehr viel kaputt machen und zweitens führt der nicht leistungsorientierte Mischbetrieb zu einem ruhigeren Motorlauf mit deutlich niedrigeren Motortemperaturen. (Habe ich selbst bereits getestet!) Also erklär mir doch noch mal kurz wodurch der Motor dann bitte Schaden nehmen soll!?

Trotzdem danke.

 

PS: Das für den von mir angestrebten Betrieb eine Umprogrammierung des Steuergeräts fällig ist, ist mir klar.

Der Motor würde Schaden nehmen durch die explosionsartige Verbrennung des H2-O2 Gemischs. Diesel brennt da relativ langsam ab. Du willst ja recht viel beimischen.

Die Sinnhaftigkeit einer von Dir genannten Zelle zu widerlegen, lohnt sich wohl nicht.

Themenstarteram 23. September 2007 um 18:14

Hallo Christians,

aus Deinem Post entnehme ich, dass Du offensichtlich den Unterschied zwischen reinem Knallgas und Braungas nicht kennst. Braungas oder auch braunsches Gas besteht neben einem kleinen bis mittleren Anteil von 2H2 + O2 (Anteil richtet sich nach der Bauform der Elektrolyse-Zelle) in erster Linie aus Wasserdampf, dieser kühlt die Verbrennung des Wasserstoffs, verhindert die Bildung von Stickoxyden und vor allem verringert er beträchtlich die Verbrennungsgeschwindigkeit des Gesamtgemisches. Deshalb auch ein ruhigerer Motorlauf!

Ich denke über die Sinnhaftigkeit der Zelle brauchen wir uns wirklich nicht zu unterhalten, da Dein Wissen in diesem Sektor wohl eher theoretischer und nicht so sehr praxisbezogener Natur ist.

LG

Cutterman

sag mal, gibts die Seite auch auf deutsch? Würd mich schon mal interessieren wie das funktioniert.

Themenstarteram 24. September 2007 um 12:49

Hi Raucherdackel,

leider gibt es im Moment noch nicht allzuviel auf deutsch. Die Informationen, die ich als Basis für meine Experimente genommen habe sind ausnahmslos in englisch. Teilweise stammen sie direkt von dem australischen Erfinder namens Joe.

Das interessanteste und informativste ist das 2 Stunden Video von Joe direkt (entweder google-video oder you-tube bin mir nicht mehr ganz sicher, habe es runtergeladen und auf DVD gebrannt), Qualität ist unter aller Sau (Video stammt wohl aus dem Jahr 1991!) und dann kommt noch der üble australische Dialekt dazu. Ich spreche fließend englisch aber das war ne wirkliche Herausforderung. Ach übrigens nicht alles was unter dem Namen "Joe´s cell" an infos angeboten wird, hat auch wirklich was damit zu tun. Eine der ersten Informationen, die ich erhalten habe war eine Reihe von detaillierten Bauplänen für Joe´s cell, die waren wie die Amis sagen "bunk", damit passierte zwar auch was, aber das würde nie und nimmer reichen, um einen Motor mit der Gasproduktion aus der Kapaztität der Lichtmaschine zu betreiben.

Nur soviel zu den Details vorab, es reicht bei weitem nicht aus irgendein Edelstahlmaterial zu nehmen und einfach ins Wasser zu halten. Alleine die Wahl und die richtige Behandlung des Materials ist eine Wissenschaft für sich. So brauchst Du z.B. gar nicht erst mit V2A anfangen, das Zeug löst sich schneller auf, als du das Wasser in der Zelle von dem entstehenden Schlamm wieder reinigen kannst.

Im Moment habe ich noch nicht die Zeit mehr über den ganzen Prozeß zu schreiben.

Ich werde in absehbarer Zeit eine deutsche Website dafür einrichten, um meine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und diese Art der Technologie frei zugänglich zu machen.

Open source wie Linux.

LG

Cutterman

Ist wohl so gedacht:

Zelle mit Autobatterie starten --> Motor starten --> Lichtmaschine erzeugt Strom --> Zelle erzeugt Gas --> Motor läuft mit Gas

Für mich hört sich das Ganze wie Perpetuum Mobile an. Eine Lichtmaschine kann nicht genug Energie erzeugen um ausreichend Gas für einen Motorbetrieb bereitzustellen!

Insofern ist es schon uninterressant dieses Thema weiterzuverfolgen, ein Perpetuum Mobile ist ausgeschlossen....

Grüße,

Zeph

Themenstarteram 27. September 2007 um 17:35

Hi Zephyroth,

prinzipiell hast Du vollkommen recht, aber es hat niemand behauptet, das hier mit einem geschlossenen System (Energie-Erhaltungssatz) gearbeitet wird.

Es ist irre, was man mit der richtigen Bauform und den richtigen (katalytischen) Materialien alles erreichen kann.

Apropos katalytisch, kaum einer in der Chemie spricht offen darüber, aber eigentlich dürften katalytische Prozeße gar nicht funktionieren, weil wo kommen wir denn da hin, wenn bloß durch die Anwesenheit eines bestimmten Stoffes die benötigte Reaktionsenergie reduziert wird oder der Prozeß gar ohne weiteres zutun von statten geht. Klassisch betrachtet sind solche Prozesse mindestens haarscharf an der Grenze zur wissenschaftlichen Illegalität :D.

Aber sie sind real oder denkst Du der Kat unter Deinem Fahrzeugboden ist ein mechanischer Filter?

Bei katalytischen Prozessen (die von mir verwendete Elektrolysemethode ist ein solcher) wird die zusätzliche Energie durch resonante Energiekoppelprozesse aus anderen Systemen entzogen, z.B. aus der Quantenebene etc. Da Materie nichts weiter ist, als "verdichtete Energie" gibt´s da noch viel Energie auszukoppeln, wenn man weiß wie.

Also zusammengefasst nix Perpetuum Mobile!

Die Thermodynamik ist gerettet jedenfalls für dieses mal.

LG

Cutterman

Man spricht da in der Chemie sehr wohl drüber, jedenfalls die die Ahnung haben und dazu gehört Dein Chemielehrer wahrscheinlich nicht. Katalysatoren beruhen nicht auf Hexerei sondern darauf, daß die Enegie, die nötig ist um eine exotherme Reaktion überhaupt in Gang zu bekommen gesenkt wird. Beispiel: Ein Kanaldeckel fällt von einer Brücke aus im Prinzip von selbst nach unten auf die Fahrbahn weil die Brücke höher liegt und die Erdanziehung wirkt, man liest da ja leider immer wieder von solchen Vorfällen. Trotzdem muß zuerst Energie hineingesteckt werden, nämlich um den Deckel über das Geländer zu heben. Diese erste Energie mindert ein Kat, so als ob er ein Loch ins Geländer schneiden würde.

Der Rest der von den Wassermotoristen anfgeführt wird ist fachlicher Unsinn, nicht mehr Wert als eine Ansammlung von Physikvokabeln.

Also der theoretische Ansatz ist schon mal gut.

Ich könnte einen Gas-Generator dazu liefern, der bei einem

Stromverbrauch von 1.1 kWh(220V) eine Leistung von 300 Liter

Gas/h abgibt. Das Gerät wiegt allerdings 70 Kg.

Wenn du es schaffst, die mobile Stromversorgung sicher zu stellen, dann

fährst du die 1 Stunde mit 0,2 Liter Wasser :)

Das Gerät liefert das Gas mit 1 kg/cm² Druck.

Ein Gerät mit doppelter Leistung weigt ca. 90 Kg.

Eigentlich sind die Geräte gedacht, um umweltfreundlich damit zu schweißen, löten, schmelzen, erhitzen oder auch heizen, Wasserdampf erzeugen und für andere betriebliche Anwendungen. Aber sicher lässt sich damit in kürze auch eine PKW

antreiben. Ein paar Tausend Euro kostet es schon, aber stellen wir uns mal vor, du würdest den PKW nah am Haus parken und mit dem Gerät wenn du zu Hause bist auch dein Haus heizen, dein Wasser erwärmen und deinen Strom erzeugen und alles mit

nur 0,2 Ltr. Wasser pro Stunde!

...mehr kann man wohl nicht sparen, vor allem bei der Umweltverschmutzung!

Hi,

dieses Gerät, "Gas-Generator" interessiert mich!

Kannst Du mir bitte eine PN schreiben, wo man es sich mal ansehen kann?

Ist es von Linde?

Wir bauen gerade einen VW auf Braungas um und unser

Problem ist die Gaserzeugung und auch die Regelung der Gsserzeugung, denn wir wollen tatsächlich nur so viel Gas erzeugen, wie momentan gebraucht wird (Wegen Explosionsgefahr). Keine Ahnung, ob das insgesamt so alles funktioniert, aber wir probieren es einfach aus.

Wir sind da allerdings erst am Anfang.

300 LiterGas/h sollten fürs Erste reichen, das sollten ungefähr 30-40 PS im Schnitt entsprechen.

Also, dieser Gas Generator könnte deshalb interessant für uns sein!

Sind Cutterman2 und wir die Einzigen, die damit rumprobieren?

 

Zitat:

Original geschrieben von santan

Also der theoretische Ansatz ist schon mal gut.

Ich könnte einen Gas-Generator dazu liefern, der bei einem

Stromverbrauch von 1.1 kWh(220V) eine Leistung von 300 Liter

Gas/h abgibt. Das Gerät wiegt allerdings 70 Kg.

Wenn du es schaffst, die mobile Stromversorgung sicher zu stellen, dann

fährst du die 1 Stunde mit 0,2 Liter Wasser :)

Das Gerät liefert das Gas mit 1 kg/cm² Druck.

Ein Gerät mit doppelter Leistung weigt ca. 90 Kg.

Eigentlich sind die Geräte gedacht, um umweltfreundlich damit zu schweißen, löten, schmelzen, erhitzen oder auch heizen, Wasserdampf erzeugen und für andere betriebliche Anwendungen. Aber sicher lässt sich damit in kürze auch eine PKW

antreiben. Ein paar Tausend Euro kostet es schon, aber stellen wir uns mal vor, du würdest den PKW nah am Haus parken und mit dem Gerät wenn du zu Hause bist auch dein Haus heizen, dein Wasser erwärmen und deinen Strom erzeugen und alles mit

nur 0,2 Ltr. Wasser pro Stunde!

...mehr kann man wohl nicht sparen, vor allem bei der Umweltverschmutzung!

Das man mit Feuer aus Wasser Dampf erzeugen kann um eine Maschine zu betreiben, weiß jedes Kind.

Das man durch Wassereinspritzung (zur Kühlung des Verbrennungsraums) Sprit sparen kann, weiß jeder.

Das man Wasser in Gas umwandeln kann, weiß man auch.

Aber was Knallgaserzeugung im KFZ großartig bringen soll, wissen wohl nur zwei.

1. Cutterman2

und

2. http://www.wasserauto24.de/2.html

 

Ich habe mir die Seiten mal rausgegoogelt und sehe nur, das man mit der normalen Elektrik (Batterie, Lichtmaschine) nicht genügend Spannung zur Verfügung hat um das ganze effizient zu betreiben.

Auch wenn die Unterdruckfrage gelößt ist, bleibt es wohl bei einer maximalen Zugabe von ca 20%.

Und wenn ich mir den Kofferraum mit den benötigten Batterien vollpacken soll, kann ich mir auch gleich ein E-Auto kaufen.

Besser ist dieses:

Ein ca 1mm-Loch in den Ansaugkanal bohren. Messingrohr, (ca 0,5 mm innen ca 1mm außen) in die Bohrung eindrücken und Richtung Auslasskanal (Auspuff) verlegen. Alurohr ( 1mm innen) in mehrfachen Windungen um den Auspuffkrümmer legen und mit dem Messingrohr verbinden. Auf die 'kalte' Seite Schlauch anschließen. Von einer Scheibenwaschanlage Tank mit Pumpe Einbauen und an den Schlauch. Die Pumpe über eine kleine Regelelektronik, welche mittels eines Schalters im Wageninnern eingeschaltet werden kann, ansteuern.

Die Pumpe darf nur so viel Wasser transportieren, das am Messingrohr Wasserdampf austritt. Eventuell muß man die Windungszahl des Alurörchens erhöhen.

Fertig.

So hat es zumindest an einem alten Herkules-Mofa prima funktioniert.

Viel Spass beim basteln.

Das ist schon sehr interessant, wie Cutterman den 1. und 2. Hauptsatz revolutioniert (Nobelpreisverdächtig). Eigentlich suchte ich Infos über Erdgasfahrzeuge und Steuersparpotential. Dabei bin ich auf "Braungas" gestoßen ("HHO" nicht zu verwechseln mit H2O). Mich würden sehr die Ergebnisse der Umbaumaßnahmen interessieren. Sind die Testreihen schon abgeschlossen? Und ist der Motor bereits auf dem Leistungsprüfstand und wird ausgetestet?

Ansonsten würde ich vermuten, das es sich bei dem "leistungssteigernden" Braungas um ein Gemisch aus Wasserdampf und Knallgas handelt, wobei der Unterdruck im Bereich 200mbara (-0,8bar) oder darunter liegen muß. Ein solches Vakuum ließe sich vielleicht mit Hilfe einer seriellen Bi-Rootspumpe erzeugen. Vacubrand baut solche Pumpen. ein Riementrieb wäre dabei vonnöten. Der Versuchsmotor (2,5TDI) setzt bei Vollast etwa 440m³/h atmosphärische Luft um, (wenn ich mich nicht verrechnet habe), davon sollten 20% Wasserdampf sein? also etwa 90m³ bzw. 70kg. Für die Verdampfung kannst Du Auspuffabwärme zu Hilfe nehmen. Du brauchst etwa 40KJ/s, das dürfte die Abwärmeleistung Deines Motors unter Vollast sein. Die Erzeugung von nur einem kg Knallgas würde die Energie von 15,9MJ erfordern, was einem Strom von etwa 370A entsprechen würde. Ich empfehle aber die Lichtmaschine deutlich stärker auszulegen! Wir wollen schließlich 70kg elektrolysieren! Obacht, daß Du genügend Wärme nachführst, sonst friert Dir der Elektrolyseur ein!

Spaß beiseite, wenn jemand Tips für mich hat, welches Erdgas Auto ich kaufen soll, freue ich mich über jeden Kommentar. Das Auto soll familientauglich und technologisch auf dem neuesten Stand sein. In die engere Wahl habe ich den Zafira und den Touran gezogen. Was denkt Ihr?

Hallo Cuttermann2

Ich habe schon seit geraumer Zeit immer wieder über diese Thema gelesen und habe mir dazu meine Gedanken und Versuche gemacht.

Alle Kontra-Aussagen haben ihre Berechtigung und trotzdem kann keiner Beweisen, daß es nicht doch funktionieren könnte.

Schulbücher und Professorenmeinungen sind eines. Hätten sich alle Erfinder daran gehalten, wäre so manche heute selbstverständliche Erfindung nicht gemacht worden.

Und wenn man sich mit einem Quantenphysiker über diese Thema unterhält, merkt man schnell wo der "Hase im Pfeffer liegt".

Man sollte nichts deskreditieren, wenn man nicht selbst schon Versuche damit gemacht hat.

Erst dann ist es Erfahrungsaustausch. Alles andere ist Meinungs oder Theorienaustausch.

Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn wir Erfahrungen austauschen könnte, was hier im Forum wohl nicht funktioniert.

 

mfg HaseJS

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