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Langzeitqualität bei Hyundai

Hyundai
Themenstarteram 17. Febuar 2017 um 10:27

Hallo,

ich bin derzeit auf "Brautschau" und Hyundai gefällt mir sehr gut, konkret der Ioniq.

Da ich keine Erfahrungen mit Hyudai habe, wie ist Eure Langzeiterfahrung (vier Jahre oder länger) hinsichtlich der Qualität?

Bei anderen Fahrzeugen zZ.B sind ja nach ner Weile die Sitze komplett verschlissen, das Armaturenbrett platzt auf oder es klappert an allen Ecken.

Viele Grüße!

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18 Antworten

mein Matrix (Benziner) ist Baujahr 2004 und hat jetzt 140.000 km auf dem Tacho. Als "Pflege" wird er ca. 3mal im Jahr durch die Waschanlage gefahren, das war´s dann. Seit Ablauf der Garantie hat der keine Werkstatt mehr gesehen. Bei 115.000 km Öl augetauscht und Ölfilter gewechselt. Sonst ab und zu den Ölstand auf "Soll" gebracht. Zündkerzen sind auch immer noch der zweite Satz drin.

Einen Defekt hatte ich noch nie. Rost ist nirgends zu entdecken. Der Lack (silber) ist absolut in Ordnung. Poliert oder sonstwie gefummelt habe ich da noch nie. Es klappert nichts.

Gerichtet habe ich mal die Bremsen vorne und bei 95.000 km den Zahnriemen. Vor 5 Jahren eine neue Batterie eingesetzt.

Dem im März bevorstehenden TÜV sehe ich gelassen entgegen, ohne vorher einen Check machen zu lassen.

Mal sehen, ob ich ihn dann weiter fahre oder mit dann neuem TÜV verkaufe. Wenn, dann wird mein nächstes Auto mit ziemlicher Sicherheit wieder ein Hyundai. Wenn´s jetzt gleich sein müsste ein ix20. Will aber den für Herbst angekündigten kompakten SUV abwarten. Für grössere Fahrzeuge müsste ich wohl mein Garagentor umbauen.

Es gibt bei uns i30-er mit über 250tkm. Hier im Forum sogar jemand mit über 400tkm.

i40, Firmenfahrzeug eines Kunden mit 177tkm problemlos.

Ich selbst einen Firmenwagen 2013-er Santa Fe mit 220tkm abgegeben. Nun privat Santa Fe 2016-er. Beide Santas problemlos.

Meiner Erfahrung nach sind die Baujahre vor 2013 auch schon gut, aber natürlich altersbedingte der Kilometerleistung entsprechende Defektteile vorhanden.

Ab Baujahr 2014 erreichte Hyundai nocheinmal ein erhöhtes Qualitätsniveau in den Teilekomponenten, was die Langlebigkeit betrifft.

Fahrzeuge dieser jüngeren Baujahre mit schon höherer Kilometerleistung zeigen keine Schwachstellen.

Mitunter sind es eher kleinere Detailschwächen. Z.B. beim Tucson, klemmende Hutablage bzw. Entspannung funktioniert nicht. Garantiefall, nun funzt das Teil. Oder Santa Fe: Hutablage aus der sinvollen Bodenversenkung herausnehmen ist nur mit Kraftaufwand möglich.

Verarbeitung ist ansonsten bei allen Fahrzeugen auf gutem Niveau.

Fahrwerk, Motor und Karosserie wurden sehr stark auf Wartbarkeit ausgelegt. Reparaturen und Wartung sind im Vergleich der Mitbewerber günstiger. Versicherung aber teurer.

Grüße

Mic

Themenstarteram 6. März 2017 um 16:37

Vielen Dank für Eure Antworten. Hab jetzt auch einen bestellt. Bin gespannt...

Habe einen I40 Kombi 1.6gdi und leider negative Erfahrungen gemacht, was die Elektronik angeht. Habe den Wagen mit 50km auf der Uhr als Tageszulassung im Oktober 2014 (BJ 06/14) gekauft. Im Dezember 14 stand er das erste mal in der Werkstatt, weil mich das Keyless System nicht mehr ins Auto reingelassen hat. Nebenbei beanstandete ich noch die Abdeckklappe der Mittelkonsole, da diese gerne mal klemmt. Auf Verdacht wurde seitens der Werkstatt auf Garantie der Griff der Fahrertür gewechselt und die Klappe mit WD40 gängig gemacht. Ein 3/4 Jahr später stand er wegen defektem Parksensor vorne in der Werkstatt. Im Januar 17 hat er mich wieder nicht reingelassen. Fehler kann laut Werkstatt keiner gefunden werden (hab in einem Forum gelesen, dass die Türdrücker wohl nicht so gut mit der Kälte klarkommen). Klappe der Mittelkonsole klemmt übrigens auch wieder. Keine 3 Tage nachdem er deswegen aus der Werkstatt kam, zeigte die Rückfahrkamera einen blauen Bildschirm (lt. Forum liegt das wohl an unzulänglich abgedichteter Heckklappe und dadurch korrodierende Kontakten). Zum Glück lief alles auf Garantie und zum Glück habe ich "nur" 18600€ für den Wagen hingelegt, aber vier Elektronikpannen in 2 Jahren und mit 22000km nerven schon. Allerdings sollte man bedenken, dass dies kein generelles Hyundai Problem ist und sich quer durch alle Marken zieht. Ich werde meinen aber wahrscheinlich dieses Jahr verkaufen und mir einen Wagen mit weniger elektronischen Helferlein zulegen. Mag mir nicht vorstellen, nach Garantiezeit solche Spielsachen zu ersetzen.

Ich hab jetzt den 4. Koreaner.

Bis jetzt bei allen zusammen nur ein größeres Problem - das war der Motorschaden beim jetzigen i40 nach etwa 1.600 km. Die Ölpumpe meinte, das müßte auch ohne Öl gehen. Der Motor war anderer Meinung. Nach 2 Wochen war der Austauschmotor inkl. aller Nebenaggregate drin.

Ansonsten mal der ein oder andere Parksensor, jetzt leider die Rückfahrkamera - wird heute auf Garantie getauscht.

Die 3-Jahresinspektion mit 82.000 km hatte ich Anfang der Woche, außer Spesen nix gewesen. Bremsen sind immer noch die ersten. HU auch ohne Mängel.

Fazit nach 7 Jahren H1.

Tolles Auto zum günstigen Preis aber nun werden wir ihn verkaufen.

Man merkt nun deutlich warum er so günstig ist.

Klima und Heizleistungen sind durchgegammelt, das Schaltgestänge ist nach 74000km ausgeschlagen und die bremsen gammeln konstruktionsbedingt an der Radnabe fest.

Gestern habe ich die Bremsen mit einer Hydraulikpresse und 10t Druck gewechselt...

Dabei habe ich festgestellt, dass min ein Radlager nicht mehr lange hält.

Alles nicht normal bei der Laufleistung. Ein t5 mit der Laufleistung und dem Alter hat diese Probleme nicht.

Nun werden ich alles reparieren und hoffen, dass das alles bis zum Eintreffen des Neuwagens hält.

Meine "Lagzeiterfahrung "mit einem Hyundai H-1 könnt ihr hier lesen

http://www.motor-talk.de/.../h1-erfahrungen-t3140497.html?...

Themenstarteram 15. März 2017 um 10:05

Hallo Thorsten, wow das war ein ausführlicher Bericht. Danke.

Insgesamt hab ich aber das Gefühl, daß Hyundai ganz gut klappen kann und es gibt wohl so etwa zwei "Problemkreise": Bremsen und Heizlleitungen (zumindest bei manchen Fahrzeugen). Ist zu hoffen, daß Hyundai daran über die Jahre gearbeitet hat.

Zitat:

@rca1234 schrieb am 15. März 2017 um 10:05:25 Uhr:

Hallo Thorsten, wow das war ein ausführlicher Bericht. Danke.

Insgesamt hab ich aber das Gefühl, daß Hyundai ganz gut klappen kann und es gibt wohl so etwa zwei "Problemkreise": Bremsen und Heizlleitungen (zumindest bei manchen Fahrzeugen). Ist zu hoffen, daß Hyundai daran über die Jahre gearbeitet hat.

Das sind langfristig gesehen nicht die einzigen Probleme.

Korrosion ist ein großes Thema beim H1.

Der Unterboden zum Beispiel, ist nur teilweise und sehr stümperhaft konserviert.

Wir hatten jetzt 2 Fahrzeuge auf der Bühne und bei beiden war nur die linke Seite des Unterbodens konserviert. Beide hatten oder haben Probleme mit den Heizleitungen auf der rechten Seite, weil sie da nicht konserviert sind und aufblühen wie Blumen im Frühling.

 

Aber schaut man auf den Preis und das Gebotene, wird man nur schwer einen faireren Familienvan finden.

Im Nachhinein betrachtet würde ich wohl einen laufen und ihn sofort optimieren.

Bremsen, Leitungen, Rostvorsorge etc. pp.

Die Heizleitungen sind ein Problem. Aber auch eine nachträgliche Konservierung (direkt nach Neueinbau) durch die Werkstatt haben das Problem nicht beseitigt. Man hat den Eindruck, die blühen von innen heraus auf. Ich denke hier handelt es sich um ein Materialproblem. Leider war das zweite Set gefühlt auch nicht besser als das erste. Ich denke bei unserem wäre es in ein bis zwei Jahren auch wieder fällig gewesen.

Sonst war aber der Unterboden bei unserem, auch an den Stellen an denen nicht, oder nur sehr wenig Wachs drauf war noch gut in Schuss.

Der H-1 war ein bulgarischer Reimport und der später gekaufte i30 von deutschen Importeur. Der H-1 hatte fast keine Versiegelung am Unterboden (hat aber dennoch nicht gerostet), der i30 hatte kiloweise gelbes Wachs drauf (und hat noch weniger gerostet)

Ich hatte vorher einen Audi 80 B3, Audi A4 B5, einen Ford Focus, und eben noch den i30. Wenn ich die Hyundais einstufen würde hinsichtlich Korrosion im Vgl zum Ford und Audi ergäbe sich folgendes Bild:

Audi 100%

i30: 80%

H-1: 70%

Ford Focus: 20% (der ist wirklich beim Fahren weggerostet, nach acht Jahren war der Unterboden durch).

Wobei Ford ein indifferentes Bild ergibt: ein von einem guten Bekannten gefahrener Mondeo Kombi stand nach 13 Jahren noch super da. Und wenn man sich im Straßenbild umsieht, dann scheinen Mondeos eines gewissen Baujahres extrem gut zu sein.

Ein wirkliches Korrosionsproblem würde ich aber Hyundai nicht unterstellen. Er ist halt nicht führend hier, aber das sind Daimler und BMW hier auch nicht.

Hatte heute etwas Zeit und habe die Leitungen gegen Schläuche getauscht.

Asset.JPG
Asset.JPG
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Das sieht ja mal wirklich sauber aus. Bei meinem H-1 (5 Jahre alt) werden heute die Leitungen auf Kulanz getauscht. Mußte fünf Wochen auf die Teile warten. Wahrscheinlich wäre das hier auch bei meinem die bessere Lösung gewesen.

Gruß Rüdiger

Hyundai I40

Die letzten drei Jahre verliefen anstandslos. Leider vernahm ich Mitte Juni ein klappern an der Hinterachse. und ein Besuch in einer Vertragswerkstatt fand einen Schaden am Trägheitsdämpfer / Querlenker. Ein Reparaturauftrag auf Garantiebasis wurde vergeben. Man wollte mir Bescheid geben wenn die Ersatzteile da sind. Nach zwei Wochen habe ich mich direkt an Hyundai Deutschland gewendet und nachgefragt, warum es mit den Ersatzteilen solange dauert. Eine Woche später noch einmal, weil keine zufriedenstellende Antwort erfolgte. Bis heute (10.08.17) warte ich immer noch.

Laut Werkstatt sollen die Ersatzreile irrtümlich über England geliefert werden.

So behandelt man doch keine Kunden.

Für mich war´s das mit Hyundai.

Das scheint mir ein Mangel der Werkstatt zu sein.

 

Bei uns sind die Teile sofort lieferbar.

 

Grüße Mic

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