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Langzeiterfahrungen mit dem 7G-DSG?
Ich interessiere mich für den 1,6 l-Diesel mit dem 7G-DSG.
Wie sind nun die LZ-Erfahrungen mit dem DSG?
Wurden die Fehler und Defekte der frühen Serien behoben?
Wie ist die Reparaturanfälligkeit?
Funktioniert die Stop-Start-Funktion nun gut?
Beste Antwort im Thema
Natürlich habe(n) ich(wir) keine Garantie, dass das DSG nie kaputt wird. Es gibt auch keine Garnatie, dass ein Schaltgetriebe nie kaputt wird, oder ein Motor, oder . . . . .
Aber seid mir bitte nicht böse, ich kaufe mir doch kein Automatikgetriebe um fast 2.000.- und dann schalte ich bei der roten Ampel auf N (wurde hier auch schon geschrieben), oder fahre im fixen 1.Gang aus dem Parkhaus, oder stottere in einem Stau im 1. Gang hinterher, nur um das Getriebe zu schonen.
Ich habe mir das DSG gekauft um Komfort zu haben und wenn es eine normale artgerechte Verwendung nicht aushält, dann eben nicht. Deswegen behandle ich es auch nicht als rohes Ei.
Und natürlich gibt es viele denen eine rupfende Kupplung oder andere Defekte gar nicht auffallen. Sicher soviele wie jene die sich Defekte oder Probleme einbilden wo gar keine sind.
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205 Antworten
Ja, das DQ500 ist ein 7-Gang-Getriebe, ausgelegt bis 600Nm und das ist prinzipiell dem DQ250 sehr ähnlich.
Was passiert, wenn die 250Nm beim DQ200 überschritten werden?
Zumindest werden ab irgendeiner darüber liegenden Grenze die Kupplungen durch rutschen.
Wenn das Drehmoment häufig überschritten wird, dann leidet auch die Lebensdauer des eigentlichen Getriebeteils.
Es passiert also so ziemlich das Gleiche, wie beim 6-Gang-Handschaltgetriebe der kleineren TSI's, das m.E. auch nur bis 250Nm ausgelegt ist.
Danke für die Erklärung !
Jetzt verstehe ich :)
Nur blöd, dass gerade vom 1. in den 2. immer ein leichtes Ruckeln zu spüren ist.
Überhaupt nach Start-Stop, wenn man das Pedal etwas gröber dosiert.
Sonst ist das Getriebe wunderbar. Bin sehr zufrieden
Als Doppelkupplungsgetriebeentwickler möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben :)
Ich kann natürlich nur von meiner Firma sprechen, jedoch denke ich, dass VW es nicht groß anders macht.
Die Hauptkräfte welches ein Getriebe an Last und Kraft aufnehmen und übertragen kann sind hauptsächlich definiert durch Radsatz, Achsabstand und den Gehäusen. Bis auf den Achsabstand ist alles recht leicht optimier- und änderbar. Im Laufe eines Produktlebenszyklus wird am oftmals an vielen Bauteilen noch weiter getüftelt. Seien es Kostenoptimierungen, gesteigerte Anforderungen welche im Feld aufkommen etc.
So wird ein Gehäuse oftmals noch verstärkt, bekommt ein Rippchen mehr etc. Das ist z.B. bei Gehäusen relativ leicht änderbar im Guss, da in der Form Material weggenommen werden muss.
Worauf ich hinaus möchte, dass DQ200 wird bestimmt nicht mehr so aussehen, wie damals als es auf den Markt kam. Der Motorflansch hat sich evtl. leicht geändert, das Package im Auto sieht etwas anders aus. Das erfordert am Getriebe oftmals einige Änderungen im Laufe der Zeit, wo viele kleine frühere Baustellen einfach gleich mitbehoben werden.
Auch wird es nicht strikt bis 250Nm begrenzt sein, das eigentliche maximal aufnehmbare Drehmoment wird mit Sicherheit über 250Nm liegen, oder der Motor ist in bestimmten Bereichen (z.B. 1./2. Gang) Drehmomentbegrenzt (natürlich auch mit Sicherheiten, Luft nach oben sollte immer sein). Wär ja schlimm wenn der Motor nach oben hin streut und 255Nm bringt und das Getriebe einknickt.
Alles in allem dürfte aber das Teil inzwischen recht gut funktionieren. Ich bin soweit auf jedenfall nach 11 000km mit dem VW Produkt recht zufrieden. Es gibt bessere DKG's aber schlecht ist es auf keinen Fall.
Dann warte mal noch 20.000km ab, ob du dann nicht auch das bekannte "rupfen" kennen lernst. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Jubi TDI/GTI
Dann warte mal noch 20.000km ab, ob du dann nicht auch das bekannte "rupfen" kennen lernst. ;)
da habe ich es ja nicht mehr weit :D Abwarten einige werden schon über 20T km runter haben mit ihren DSG.
Aber deine Info mit den manuellen Modus ist noch interessant das DSG erst im Roten Bereich schaltet. Das passiert ja bei mir ab und zu beim Abbiegen.
Wie biegst du den ab? :confused:
Zitat:
Original geschrieben von Jubi TDI/GTI
Dann warte mal noch 20.000km ab, ob du dann nicht auch das bekannte "rupfen" kennen lernst. ;)
Mir ist nach 5 Jahre kein rupfen aufgefallen.
Zitat:
Original geschrieben von DoomSoldier
Nur blöd, dass gerade vom 1. in den 2. immer ein leichtes Ruckeln zu spüren ist.
Überhaupt nach Start-Stop, wenn man das Pedal etwas gröber dosiert.
Ich merke keine Schaltvorgänge, höchstens bei rasanter Fahrt. Ein ruckeln von 1-2 ist mir noch nie aufgefallen, weder beim 6er noch beim 7er Golf.
Allerdings weiß ich nicht was das sein soll: "wenn man das Pedal etwas gröber dosiert"
@lufri1
Zwei Möglichkeiten, entweder dein Fahrprofil hat dazu beigetragen, dass das rupfen sich nicht entwickeln konnte, oder dir ist das rupfen einfach nicht aufgefallen, obwohl vorhanden :D
Was heißt denn genau Rupfen? Fühlt sich das Anfahren dann an wie bei einem normalen Handschalter?
Ich merke z.B. den Unterschied zwischen meinem DSG und Toyota HSD fast gar nicht nur das Anfahren geht mit dem HSD einfacher (keine durchdrehenden Räder)
Zitat:
Original geschrieben von Jubi TDI/GTI
@lufri1
Zwei Möglichkeiten, entweder dein Fahrprofil hat dazu beigetragen, dass das rupfen sich nicht entwickeln konnte, oder dir ist das rupfen einfach nicht aufgefallen, obwohl vorhanden :D
Mein Fahrstil gehört sicher nicht zu den Pressern. Denke ich fahre eher gemütlich bis zügig, vorausschauend und kontrolliert.
Ob ein rupfen vorhanden war kann ich nicht beurteilen (wer kann das überhaupt beurteilen?). Jedenfalls habe ich nichts bemerkt, das mir unnatürlich vorgekommen wäre oder anders als am Anfang gewesen wäre.
wenn man zügig losfährt, dann ist schon ein kleiner hacker zwischen 1 und 2 drinnen.
mit zügig meine ich jetzt nicht sportlich oder burnout.
ab dem 2. Gang ist kaum was zu merken
Zitat:
Original geschrieben von DoomSoldier
wenn man zügig losfährt, dann ist schon ein kleiner hacker zwischen 1 und 2 drinnen.
mit zügig meine ich jetzt nicht sportlich oder burnout.
ab dem 2. Gang ist kaum was zu merken
Ist mir noch nicht aufgefallen. Beim 6er war es manchmal, dass er später in den 2. geschaltet hat, aber das war vielleicht alle 2-3 Monate mal und hat mich nicht wirklich gestört.
Zitat:
Original geschrieben von lufri1
Mein Fahrstil gehört sicher nicht zu den Pressern. Denke ich fahre eher gemütlich bis zügig, vorausschauend und kontrolliert.
[.....]
Beim Fahrprofil dachte ich auch eher an überwiegend Stadtverkehr, oder Autobahn/Landstraße? Bei weniger Stadtverkehr könnte man das rupfen sicherlich weiter hinaus schieben.
@sh4q, klar kann/könnte man das Getriebe jederzeit etwas verbessern.
Ob das DQ200 in Bezug auf das Rucken und Rupfen in der aktuellen Fassung so weit verbessert wurde, dass diese Mängel nahezu keine Rolle mehr spielen, weiß aber keiner (normal Sterbliche) genau.
Dass dieses Getriebe häufig unter den genannten Fehlern leidet, ist bei weitem kein Geheimnis mehr und wird sogar schon in Autozeitschriften benannt.
Daher wäre es, wenn es denn eine echte Verbesserung in dieser Beziehung geben sollte, eine "vertrauensbildende Maßnahme" des Herstellers, die Verbesserungen mal zu veröffentlichen.
Das ist bisher m.E. nicht geschehen:
Entweder gibt es keine ernsthaften Verbesserungen oder VW will durch die Nennung der Verbesserungen bei den neuen Getrieben keine schlafenden Hunde bei den "Altlasten" wecken.
Immerhin hat es bei der, an sich schon sehr peinlichen Geschichte zum Ölwechsel ja so etwas gegeben.
VW hat die "Verbesserung" lautstark bekannt gegeben...
Ob mineralisches Öl rein getriebetechnisch eine Verbesserung darstellt, wenn das Getriebe eigentlich für synthetisches Getriebeöl ausgelegt ist/war, wage ich mal zu bezweifeln. Der ursprüngliche Einsatz von synthetischem Öl wird ja einen Grund gehabt haben.
Das mineralische Öl ist lediglich deswegen eine Verbesserung, weil es die Stromversorgung der mechatronic (hoffentlich) nicht mehr lahm legen kann...wie es ja in asiatischen Ländern vorgekommen sein soll.
Wieso nennt man die Verbesserung in Bezug auf das Rupfen und Rucken dann nicht, wenn es so etwas gegeben hat?
Ein Grund wäre in jedem Fall:
So eine Verbesserung ist nicht so billig und schnell zu machen, wie so ein läppischer Ölwechsel, der sogar vom ansonsten DSG-mässig nicht so wirklich involviertem VW-Händler durchgeführt werden kann.
@RedRunner10:
Zitat:
Was heißt denn genau Rupfen? Fühlt sich das Anfahren dann an wie bei einem normalen Handschalter?
...wenn die Kupplung beim Handschalter auch rupft, dann ja...
Im Ernst:
Keine Kupplung sollte rupfen, weder eine automatische, wie beim DSG, noch eine manuelle, wie beim Handschalter.
Rupfen ist quasi eine ungleichmäßige Drehmomentübertragung bei schleifender Kupplung. Das Drehmoment verändert sich trotz gleicher Kupplungsbetätigungskraft rhythmisch leicht und das merkt man besonders in den unteren Gängen wenn der Schleifvorgang etwas länger dauert.
Da das DQ200 in einem gewissen langsamen Geschwindigkeitsbereich (ca z.B. zwischen 5 und 12km/h) im 2. Gang ständig mit schleifender Kupplung (2) fährt, merkt man eine rupfende Kupplung 2 da natürlich besonders intensiv.