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Landrover Erfahrungsaustausch
Hallo Leute,
ich möchte an dieser Stelle gerne Erfahrungen austauschen – positive wie negative. Dies richtet sich an alle, die mal einen Landy gehabt haben (warum gehabt), die die gerne einen erwerben möchten, die die glücklich sind und die die absolut unglücklich sind.
Ich mache damit den Anfang und erzähle Euch in kurzen Worten, wie sich Land Rover Deutschland und später auch Herr Dr. Reitzle (Oberboss, PAG – Jaguar, Volvo, Land Rover und Aston Martin) gegenüber einem, der schlussendlich deren Gehälter bezahlt – oder bezahlen könnte – verhalten haben.
Vorletztes Jahr habe ich mir einen lang gehegten Jugendtraum erfüllt und einen gebrauchten (1Jahr alt, 19.000 km auf der Uhr) 90 Tdi Defender gekauft. Nach kurzer Zeit entstand ein Leck im Dach, was sich (immer noch) als Sturzbach entpuppte, das Original-Land Rover-Glasdach zersprang in tausend Stücke, das mitgelieferte Handbuch war das eines Benziner Sondermodells und sowohl die Instrumente innen als auch einige der Beleuchtungsteile außen beschlagen immer noch.
Nachdem mir mein Tank-/Türschlossdeckel abgebrochen war, rief ich den Notfalldienst an, nette Leute am anderen Ende: „...wir rufen Sie zurück...“ auf diesen Anruf warte ich jetzt, fast 2 Jahre später, noch.
Das die Scharniere bzw. die Schrauben rosten (serienmäßig), die Hecktür überall Blasen wirft (serienmäßig), sich ab zu mal die eine oder andere Schlauchschelle löst (ebenfalls serienmäßig) und trotzdem kein Handbuch „Wie restauriere ich meinen brandneuen Land Rover“ beigefügt war, hat mich dann doch bewogen zu versuchen mit Land Rover Kontakt aufzunehmen.
Wer hat das schon mal versucht? Über die Website – keine Chance, über Magazine – nur wenn man einen verständnisvollen Redakteur findet.
Tja, dann meldete sich plötzlich Land Rover Deutschland bei mir per Mail (!!!), damit nahm eine schaurige Geschichte mit vordefiniertem Ende Ihren Anfang, die sich über mehrere Monate (Februar bis Oktober) hinzog. Manchmal ist man als Verbraucher auch wirklich zu blöd sich auf so etwas einzulassen...
Wir vereinbarten nach mehreren Mails einen Termin bei einem autorisierten Händler (etwas arroganteres habe ich selten erlebt), der eine Beurteilung der Mängel vornahm – die habe ich im Übrigen trotz mehrfachen Anmahnens wohlweislich nie zu Gesicht bekommen – und dann entschied man sich, dass man leider keinem Kulanzanspruch nachkommen könne. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich lediglich um eine Stellungnahme gebeten, die ich nie erhalten habe. Man hat sich immer sehr geschickt um konkrete Aussagen herummanövriert bzw. Anfragen diesbezüglich einfach ignoriert.
Dann unternahm ich einen letzten Anlauf und packte den ganzen Schriftverkehr in eine dicken Umschlag und schickte ihn an Dr. Reitzle (als obersten Markenchef der PAG) in England persönlich – mit der Bitte um Stellungnahme.
Wollt Ihr wissen mit welchem Ergebnis?
Nicht ein Wort, dass der Brief angekommen war, keine Stellungnahme, kein nichts.
Nach vier Wochen kam dann ein „Abschiedsbriefbrief“ von Land Rover Deutschland mit den Worten „... Sie haben uns unsere Grenzen aufgezeigt, obwohl wir versucht haben auf dem Kulanzweg...“
Ich kann nur sagen: „Caveat Land Rover Emptor“ – auch das ein Zitat (leicht abgewandelt) von den lieben Land Rover Deutschland Leuten.
Das war nur in kurzen Worten, was passiert ist.
Was ist Euch so passiert?
Mit freundlichen Grüßen an die Leidengenossen und ebenfalls Land Rover Geschädigten
Hartmut Sieg
P.S.
Wen wundert es dann, das die Zulassungzahlen letztes Jahr um 33% zurückgegangen sind???
Beste Antwort im Thema
Hallo Leute,
ich möchte an dieser Stelle gerne Erfahrungen austauschen – positive wie negative. Dies richtet sich an alle, die mal einen Landy gehabt haben (warum gehabt), die die gerne einen erwerben möchten, die die glücklich sind und die die absolut unglücklich sind.
Ich mache damit den Anfang und erzähle Euch in kurzen Worten, wie sich Land Rover Deutschland und später auch Herr Dr. Reitzle (Oberboss, PAG – Jaguar, Volvo, Land Rover und Aston Martin) gegenüber einem, der schlussendlich deren Gehälter bezahlt – oder bezahlen könnte – verhalten haben.
Vorletztes Jahr habe ich mir einen lang gehegten Jugendtraum erfüllt und einen gebrauchten (1Jahr alt, 19.000 km auf der Uhr) 90 Tdi Defender gekauft. Nach kurzer Zeit entstand ein Leck im Dach, was sich (immer noch) als Sturzbach entpuppte, das Original-Land Rover-Glasdach zersprang in tausend Stücke, das mitgelieferte Handbuch war das eines Benziner Sondermodells und sowohl die Instrumente innen als auch einige der Beleuchtungsteile außen beschlagen immer noch.
Nachdem mir mein Tank-/Türschlossdeckel abgebrochen war, rief ich den Notfalldienst an, nette Leute am anderen Ende: „...wir rufen Sie zurück...“ auf diesen Anruf warte ich jetzt, fast 2 Jahre später, noch.
Das die Scharniere bzw. die Schrauben rosten (serienmäßig), die Hecktür überall Blasen wirft (serienmäßig), sich ab zu mal die eine oder andere Schlauchschelle löst (ebenfalls serienmäßig) und trotzdem kein Handbuch „Wie restauriere ich meinen brandneuen Land Rover“ beigefügt war, hat mich dann doch bewogen zu versuchen mit Land Rover Kontakt aufzunehmen.
Wer hat das schon mal versucht? Über die Website – keine Chance, über Magazine – nur wenn man einen verständnisvollen Redakteur findet.
Tja, dann meldete sich plötzlich Land Rover Deutschland bei mir per Mail (!!!), damit nahm eine schaurige Geschichte mit vordefiniertem Ende Ihren Anfang, die sich über mehrere Monate (Februar bis Oktober) hinzog. Manchmal ist man als Verbraucher auch wirklich zu blöd sich auf so etwas einzulassen...
Wir vereinbarten nach mehreren Mails einen Termin bei einem autorisierten Händler (etwas arroganteres habe ich selten erlebt), der eine Beurteilung der Mängel vornahm – die habe ich im Übrigen trotz mehrfachen Anmahnens wohlweislich nie zu Gesicht bekommen – und dann entschied man sich, dass man leider keinem Kulanzanspruch nachkommen könne. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich lediglich um eine Stellungnahme gebeten, die ich nie erhalten habe. Man hat sich immer sehr geschickt um konkrete Aussagen herummanövriert bzw. Anfragen diesbezüglich einfach ignoriert.
Dann unternahm ich einen letzten Anlauf und packte den ganzen Schriftverkehr in eine dicken Umschlag und schickte ihn an Dr. Reitzle (als obersten Markenchef der PAG) in England persönlich – mit der Bitte um Stellungnahme.
Wollt Ihr wissen mit welchem Ergebnis?
Nicht ein Wort, dass der Brief angekommen war, keine Stellungnahme, kein nichts.
Nach vier Wochen kam dann ein „Abschiedsbriefbrief“ von Land Rover Deutschland mit den Worten „... Sie haben uns unsere Grenzen aufgezeigt, obwohl wir versucht haben auf dem Kulanzweg...“
Ich kann nur sagen: „Caveat Land Rover Emptor“ – auch das ein Zitat (leicht abgewandelt) von den lieben Land Rover Deutschland Leuten.
Das war nur in kurzen Worten, was passiert ist.
Was ist Euch so passiert?
Mit freundlichen Grüßen an die Leidengenossen und ebenfalls Land Rover Geschädigten
Hartmut Sieg
P.S.
Wen wundert es dann, das die Zulassungzahlen letztes Jahr um 33% zurückgegangen sind???
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300 Antworten
defender mit elektrischen fensterhebern? wo gibts denn sowas :D
alles was elektrisch ist, ist bei diesem wagen überflüssig bzw. geht nur kaputt.
achja, ne story über fenster fällt mir da noch ein :)
fährt man mit brachialer höchstgeschwindigkeit von etwas über 100 kmh, und öffnet dabei eine scheibe z.b. wenn man eine dampfen will, möchte danach die scheibe wieder zu kurbeln gehts nicht, weil durch die luftverwirbelungen irgendwie unterdruck o.ä. entsteht und die scheibe nach innen gesaugt wird, dadurch sitzt sie oben auf dem gummi auf und geht aber nicht in die ritze rein. problem kann man beheben indem man die andere fahrerscheibe etwas runterkurbelt und versucht dann möglichst schnell beide fenster gleichzeit hochzukurbeln. ;)
ähm....
ich weiß ja nicht was Du für einen Defender hast oder kennst, aber wir haben den 8/2004 110 SW, der hat einigen "Luxus" zu bieten.*lach*
mein herr papa hat nen 98er tdi, ohne schnickschnack, den ich auch öfters mal benutz
damals gabs vieles elektrisches noch nicht, kam dann erst mit dem td5 modell...
hatte bis vor nem halben jahr nen 99er disco, war ein feines auto.
Wie gesagt den ersten Defender den mein Freund hatte war ein 109 Serie 3 von der brittischen Rheinarmee.
Das waren noch die mit den Abflüssen im Boden und der Plane.
Die waren super robust aber hatten nur Benzinmotoren und knappe 75PS.
Wir haben der TD5.
Hallo ragophyr,möcht auch mal was zu den Preisen sagen.
Von einem ganz normalen Auto,Opel Combo,3 Jahre alt,km 56000.Inspektion ohne Reparaturen,weil keine notwendig waren,Vollsynthetiköl eingefüllt.Kostenpunkt:345Euro
Und das für ein ganz normales Auto.
Jetzt hab ich mir einen LR Disco Serie 2 gekauft mit
96000 auf der Uhr und hoffe das bei diesem Modell (2000)
alles in Ordnung bleibt.Der erste Eindruck jedenfalls war positiv,auch wenn mich die Berichte hier ein wenig nervös machen.Aber ich denke positiv,
in diesem Sinne
Alles gute
Retnüg
@ forestworker:
Also ich weiss zwar, dass Händler auch ein Budget für Kulanzarbeiten vom Hersteller bekommen, aber ich glaube nicht, dass mein Händler "alles auf seine Kappe nimmt", das wäre dann doch zu teuer.
@ roadrunner:
Mein Defender ist ein 90er SW SE, das ist die "Boulevard-Ausführung" mit Teilleder, Sitzheizung und: elektrischen Fensterhebern! Die funktionieren aber (bislang?) problemlos
@ retnüg:
Ich hatte das Fahrzeug gerade beim ersten Jahresservice (einmal pro Jahr bzw. alle 20.000 km), Kosten liegen bei 287 € für den Service - ich finde, das ist angesichts allein über 7 ltr. 5W40-Öl nicht gerade teuer ...
Jetzt gehts aber los !
Hallo zusammen,
nach langer Zeit schau ich noch mal rein.
An den Grundsatzdiskussionen hat sich ja immer noch nichts verändert, PRO oder CONTRA.
Ich habe am letzten Wochenende mit 30 Land Rovern einen Geländetag in St. Vith (B) organisiert.
Alles war vertreten, Freelander, Discos II und 3, Defender und Range Rover.
Bis auf einen herausgefallenen Blinker beim Range sind alle Fahrzeuge ohne Schäden oder elektrische Ausfälle heil zurückgekommen.
War super.
Keine Verluste also.
Viele Grüsse
Schumi
Re: Jetzt gehts aber los !
Hallo zusammen,
nach langer Zeit schau ich noch mal rein.
An den Grundsatzdiskussionen hat sich ja immer noch nichts verändert, PRO oder CONTRA.
Ich habe am letzten Wochenende mit 30 Land Rovern einen Geländetag in St. Vith (B) organisiert.
Alles war vertreten, Freelander, Discos II und 3, Defender und Range Rover.
Bis auf einen herausgefallenen Blinker beim Range sind alle Fahrzeuge ohne Schäden oder elektrische Ausfälle heil zurückgekommen.
bin neu im forum
fahre seit 1984 range rover 8x classic v 8
1x 2,5 dse (gurke)
jetzt zum glück td6 bj 2003 kenne alle probleme bei landrover bin aber in meiner zeit bei jeep 90-93 auch rover gefahren und könnte ein buch über die probleme bei jeep schreiben und überheblichkeit bei händlern ist nicht markenabhängig bin oft schon im geschäft ignoriert worden da ich kein anzug träger bin
Re: Re: Jetzt gehts aber los !
Zitat:
Original geschrieben von mc-wash
An den Grundsatzdiskussionen hat sich ja immer noch nichts verändert, PRO oder CONTRA.
Das liegt schlichtweg daran, daß diese Autos grundsätzlich polarisieren.
Unglaubliche Unfähigkeit von Landrover
Hi,
hab die absolut peinliche Nummer mit Landrover erlebt.
Ende Oktober 2005 blieb der nicht einmal 2 Jahre alte Defender 90 ST mit unter 20.000 km Fahrleistung zum ersten Mal liegen, abgeschleppt vom ADAC zur nächsten Landrover-Werkstatt (Kroymans in Düsseldorf), die tauschten ne Sicheruung, wiesen aber immerhin auch darauf hin, dass die Ursache evtl. nicht gefunden worden sei.
Zwei kurze Fahrten später das selbe Theater: Die Türen ließen sich nach dem Aussteigen nicht verriegeln, das Fahrzeug konnte nicht mehr gestartet werden - ADAC - wieder zu Kroymans geschleppt, diesmal ca. 4 Wochen in der Werkstatt, man stellte u. a. einen von der Fa. Moll in Neuss bei der Zubehörmontage äußerst "fachmännisch" durchbohrten Kabelstrang fest, meinte damit auch die Wurzel des Übels gefunden zu haben (mich hätte das sehr gefreut).
Tja, Fehlanzeige: Wieder 2 kurze Fahrten später der selbe Fehler (s. o.) - diesmal das Fahrzeug zur Fa. Moll (Verkäufer) schleppen lassen, die reparierten ca. 2 Wochen vor sich hin, machten angeblich 350 km Probefahrt, konnten aber auch keine definitive Ursache nennen, der Erklärungsversuch war wenig überzeugend.
Kleine Anmerkung: Herr Caninenberg bei Moll/Neuss, der sich immer so gerne als das Organisationstalent angekündigt hatte und angeblich keinerlei Verständnis für die Vorgehensweise bei Kroymans hatte (den Defender auf ausdrückliche Nachfrage aber auch nicht in seiner Werkstatt weiter reparieren lassen wollte), versagte kläglichst auf ganzer Linie, als dann der Ernstfall der Reparatur im eigenen Hause eintrat: Nicht ein einziges der vormals großmundigen Versprechen wurde von ihm gehalten, nicht einmal ein Bedauern über den von Moll durchbohrten Kabelstrang geäußert.
Naja, wie nach den -für mich jedenfalls erkennbar - recht lustlosen Reparaturversuchen nicht anders zu erwarten war, blieb der Defender dann einige Wochen später zum 4. Mal mit dem selben Defekt liegen, wieder ADAC Abschleppwagen, diesmal blieb der Wagen für einige Wochen auf einem ADAC-Gelände, weil zwischenzeitlich von mir ein selbständiges Beweisverfahren eingeleitet worden war wegen des nach rund 6 Wochen Werkstattaufenthalts immer noch nicht behobenen, ja nicht einmal gefundenen Fehlers. Man muß sich das mal vorstellen, rund 6 WOCHEN war der Defender in Landrover Vertragswerkstätten, die in dieser unglaublich langen Zeit NICHT IN DER LAGE WAREN - trotz Rücksprache mit der Technikabteilung von Landrover Deutschland - den Fehler zu finden bzw. zu beheben.
Dass so etwas heutzutage überhaupt noch möglich ist, hätte ich niemals gedacht. In mehreren Jahrzehnten hat bei mir -selten - der eine oder andere Wagen vielleicht mal einen oder auch zwei Tage in der Werkstatt gestanden.
Aber es kommt noch besser: Ein zwischenzeitlich gerichtlich beauftragter Sachverständiger stellte das nach wie vor gegebene Vorliegen des Fehlers bei einem Ortstermin fest. Die Fa. Moll in Neuss konnte den Wagen nach Verbringung in deren Werkstatt in weiteren 2 Wochen nicht instand setzen (so lässt es sich jedenfalls einer Mail von Landrover Deutschland entnehmen) - was für ein Armutszeugnis für diese selbsternannte "Premium"-Marke.
Fazit: Seit Ende Oktober 2005 konnte der Defender bei fortlaufend anfallenden Unterhaltskosten nur einige wenige Wochen gefahren werden, Landrover ist nach rund 8 (in Worten: ACHT) Wochen Werkstattaufenthalt bislang nicht in der Lage, die Fehlerquelle zu benennen bzw. den Fehler zu beheben, will aber von einer Fahrzeugrücknahme trotz der nicht gegebenen Nutzbarkeit des Defender absolut nichts wissen.
Vielleicht gibts ja noch einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde für den längsten Werkstattaufenthalt ohne Fehlerbehebung?
Leute, kauft Euch bloß keinen Landrover - der Service ist wirklich unter aller Kanone, man kann es nicht glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Viele Grüße aus Düsseldorf
ZornZorro - der inzwischen auch recht zornig ist...
Pech.
Aber das kann man bei LR nicht verallgemeinern.
Es gibt eben viele Werkstätten, die nicht die geringste Ahnung von Defendern haben. Traurig, aber ist so.
Der Defender ist ein Auto, das anders als andere GW ist. Die Eigenheiten und Fehler muß man eben kennen.
Weiss zwar nicht, woher Du kommst. Gehe aber mal nach Essen...
Keine offizielle LR Werkstatt, jedoch kennt er LR besser als die meisten LR Vertragswerkstätten.
Was viele vergessen: Der Defender ist ein Nutzfahrzeug.
Er benötigt ein wenig regelmäßige Pflege und Beachtung.
Wie alle "Arbeitsmaschinen" eben.
Dann hält er ewig und begleitet Dich überall hin. Überall.
Das ist kein Spruch, sondern tatsächlich so.
@zornzorro:
Ist kein wirklicher Trost, aber schlechte Werkstätten findest Du überall und bei jeder Marke. Ich hatte immer den Bubentraum, einen Defender zu fahren, und ich hab mich viele Jahre einfach nicht getraut (Motto: Britische Autos ...). Jetzt hab ich mich getraut, weil eine super Werkstatt hinter dem Händler steht (Vögl, Dingolfing) und weil die dort immer mehr als freundlich und kulant sind. Ich wünsche Dir, dass Du mit Deinem Def auch irgendwann einmal so etwas sagen kannst und dass Du dann wieder Spass hast mit diesem Kultmobil.
danke für eure anteilnahme, in der karre ist aber scheinbar so richtig der wurm drin
das problem ist, dass ich den bei einem - wie sich inzwischen herausgestellt hat - grottenschlechten händler gekauft habe und den - zwecks wandlung - auch immer da reparieren lassen muss, die das aber nicht hinkriegen, selbst unter konsultation der technikabteilung von landrover deutschland nicht
jetzt müsst ihr euch mal die noch bestehende garantie/gewährleistung wegdenken und dann zum spass mal ausrechnen, was ein mehrwöchiger werkstattaufenthalt mit entsprechend langwieriger fehlersuche denn wohl so kosten dürfte - also, das ist ja nun wirklich absolut unzumutbar
die frage ist ja auch, wieviele wochen fehlersuche man sich bei einem modernen auto von einer sog. fachwerkstatt denn bieten lassen muss - 8, 10? ein halbes jahr?
hab ja schon viele autos gefahren (auch einen rel. reparaturfreien defender 110), aber mehr als 1-2 tage waren die nie in der werkstatt, hier wird ja eher in reparaturwochen gerechnet
viele grüße
zornzorro
@zornzorro:
Aus der Ferne ist es immer schwierig einen Rat zu erteilen.
Grundsätzlich gilt, dass bei einem defekten Fahrzeug zunächst eine Nachbesserung erfolgen kann, d.h., die Kiste geht in die Werkstatt. Wenn die Nachbesserung fehlschlägt (das wird i.d.R. bei drei erfolglosen Versuchen angenommen), hast Du das Recht auf Minderung des Kaufpreises, Wandelung (d.h. Umtausch in eine funkionierende Sache) oder Rücktritt vom Kaufvertrag, so steht´s im BGB.
Bei Rücktritt musst Du dem Händler für die Nutzungszeit des Fahrzeugs eine Entschädigung zahlen (Wertausgleich neues Auto - altes Auto, das sind ein paar Cent/km, da gibt´s einen Standardsatz für jeden Fahrzeugtyp). Ich selbst habe das schon gemacht, allerdings bei einem Ford Ka (dreimalige Nachbesserung, dann Rücktritt mit Nutzungsentschädigung). Dafür war nicht einmal ein Rechtsanwalt nötig.
Manche Händler sind diesem Schritt nicht einmal abgeneigt, insb. wenn Du in Aussicht stellst, einen neuen Def dort zu kaufen als Ersatz für Deine Zitrone. Oft sind die nämlich froh, eine Verdrussrutsche aus dem Verkehr gezogen zu haben, die ihnen nur Ärger macht. Das Problemauto wird dann i.d.R. vom Hersteller zurückgenommen, der dann Fehlersuche betreibt i.S. einer Qualitätssicherung.
Auf alle Fälle solltest Du mit einem Rechtsanwalt Kontakt aufnehmen oder Dich zumindest einmal beim ADAC beraten lassen, wie man in Deinem individuellen Falle sinnvollerweise vorgeht. So wie sich das liest, was Du schreibst, hast Du vermutlich nicht einmal so schlechte Chancen.
Best wishes
ThaProf
@roboprof:
vielen dank für deine tipps
die sache ist schon seit rund 3 monaten beim ra, zur zeit läuft ein selbständiges beweisverfahren - es genügen wohl 2 vergebliche reparaturversuche (allerdings des verkäufers)
aber ein einlenken des händlers ist wohl nicht in sicht, der schaltet bis jetzt auf stur, obwohl das schon mein zweiter defender ist, den ich von denen habe
falls die gerichtliche auseinandersetzung für mich erfolgreich laufen sollte, wird das allerdings ein richtig teurer spass für den händler - die enstandenen und noch entstehenden kosten stünden dann in keinem vernünftigen verhältnis mehr zum fahrzeugpreis (wenn ich allein bedenke, was die ganzen reparaturversuche bisher schon landrover gekostet haben)
vor allem ist mir der defender inzwischen schon ziemlich verleidet und meine negativen erfahrungen haben auch bereits andere defender-interessenten vom kauf abgebracht, die waren regelrecht sprachlos über den umgang von landrover mit dem kunden
viele grüße - ich halte euch auf dem laufenden über diese "unendliche geschichte"
zornzorro