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Lärmentwicklung beim Stoßdämpfertausch
Bisher dachte ich, mein größtes Problem beim Stoßdämpfertausch wäre die Werkstatt. Weil ich seit kurzem eine Garage gemietet habe, besorgte ich mir Federbeinspanner und einen Kugelgelekabzieher.
Nachdem nun auch geklärt ist, dass der Händler mir keinen Unfallschaden verschwiegen hat und ich folglich das Auto behalte, ging ich es dann an.
Einen dicken Hammer habe ich nicht, und will ihn auch nicht einsetzen, im Mietvertrag sind KFZ Reparaturen ausdrücklich untersagt.
Welche Werkzeuge brauche ich noch? Da gibt es einen Spreizer, ich dachte mir, den brauch ich nicht, da nehm ich einen Schraubenzieher aber den werde ich mir wohl noch besorgen müssen.
Als ich die Mutter vom Excenter lösen wollte, hab ich erstmal den Ringschlüssel mit den Verlängerungsrohr abgebrochen, ich dachte mir nur, was für exotoische SW 16 und 18.
Auch dachte ich, die Antriebswelle aus der Nabe zu ziehen und das Traggelenk aus dem Radlagergehäuse zu drücken sei kein Problem. Aber 30er 12 Kantnuss, habe ich nicht. Und diese Anzugsdrehmomente für die Antriebswelle, da steht auch nur ein Verwirrspiel im Netz. 200-250Nm anknallen, dann 180° lösen, 40 oder 50 Nm draufgeben und dann 45° oder 60° (Zwei Zähne weiterdrehen) und zwischendurch nochmal das Rad um 180° drehen aber auf keinen Fall auf den Rädern abstellen.
Muß die Antriebswelle überhaupt raus?
Der Kugelgelenkabzieher passt auch nich auf das Traggelenk. Radlagergehäuse lösen überflüssig?
Die Federspanner habe ich nur soweit zusammenbekommen, dass die Feder gerade frei ist. Aber wenn ich die Excenterschraube gelöst bekommen habe muss ich das Federbein ja noch ca 8 cm nach oben drücken. Sind meine Federspanner ungeeignet, ich habe solche mit oben und unten jeweils zwei Krallen gekauft, die sind evtl. zu sperrig.
Also welche Werkzeuge muss ich noch anschaffen.
Jetzt sagt nicht: Kompressor, Schlagschrauber, ...
Beste Antwort im Thema
Mit dem passenden Federspanner müssen weder Antriebswelle noch Traggelenk gelöst werden. Das Spannen der Feder im Radkasten fordert zwar etwas Geduld, lässt sich aber wie hier von Axcell dankenswerterweise bebildert problemlos durchführen:
http://www.klartext-web.de/motor-talk/vw/stossdaempfer/
Den abgebildeten Federspanner GBC 183a gibt es z.B. bei ATU oder in der Bucht.
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7 Antworten
Guten morgen,
Du brauchst die Antriebswelle und die Lenkstange nicht unbedingt ausbauen.
Koppelstange lösen, unteres Traggelenk (3 Schrauben ?) lösen, Bremssattel abbauen, Dämpferspanner lösen und Achsschenkel nach unten und zur Seite weg ziehen.
Danach oben am Domlager die Schraube lösen und das Federbein heraus nehmen.
Baue sofort neue Domlager mit ein :).
Mit der Federspannung kann ich Dir leider auch nicht weiter helfen, da ich mir Dein Problem nicht ganz vorstellen kann.
Grüße und viel Erfolg!
Danke für die schnelle Antwort, ich will Dich auf keinen Fall erzürnen aber unverständlich ist mir das mit dem Dämpferspanner, meinst Du Federspanner?
Den Bremssattel abbauen, weil der Bremsschlauch zu kurz ist, um das Radlagergehäuse zur Seite zu ziehen?
Ich fand in einem anderen Forum jemanden, der Die Domlager getauscht hatte in nur 20 min, der hatte nur die Koppelstange gelöst.
Das war die einzige Schraube, die ich bisher auch los hatte, daduch ging der Qerlenker dann ca 1 cm weiter nach unten.
Die Antriebswellen bleiben im Radlager, das ist ja mal eine Gute Nachricht.
Mit dem passenden Federspanner müssen weder Antriebswelle noch Traggelenk gelöst werden. Das Spannen der Feder im Radkasten fordert zwar etwas Geduld, lässt sich aber wie hier von Axcell dankenswerterweise bebildert problemlos durchführen:
http://www.klartext-web.de/motor-talk/vw/stossdaempfer/
Den abgebildeten Federspanner GBC 183a gibt es z.B. bei ATU oder in der Bucht.
Welches Fahrzeug hast du denn genau (u.a. Motor, wegen Antriebswelle)?
Bei meinem und dem von einem Kumpel (beides 1.6er mit dünner Antriebswelle) war es kein Problem, das Federbein auf der Fahrerseite komplett ohne Spanner nur durch Lösen der Mutter oben im Dom und der Schraube/Klemmung am Radlagergehäuse zu lösen.
Auf der Beifahrerseite haben wir mit einem Federspanner (ein recht einfacher mit 2 Gewindestangen) die Feder soweit zusammengezogen, dass wir den Dämpfer zusammendrücken und so aus dem Radlagergehäuse lösen konnten. Einbau halt wieder umgekehrt.
An Werkzeug brauchst du den Spreizer (oder eben nen zurechtgefeilten Schraubendreher/Inbus) und irgendwas, womit du oben die Mutter im Dom lösen, aber auch das Federbein gegenhalten kannst. Da gibts entsprechende Ratschen von Hazet, Proxxon... Oder eben Schlagschrauber ;)
Zitat:
Original geschrieben von Tobi103
An Werkzeug brauchst du den Spreizer (oder eben nen zurechtgefeilten Schraubendreher/Inbus) und irgendwas, womit du oben die Mutter im Dom lösen, aber auch das Federbein gegenhalten kannst. Da gibts entsprechende Ratschen von Hazet, Proxxon... Oder eben Schlagschrauber ;)
21er Zündkerzennuss mit Außensechskant, passender Gabelschlüssel (meist SW 24) plus lange 7er Innensechskantnuss zum Durchstecken und Gegenhalten. Dann klappts auch mit dem Drehmoment.
Da habe ich dann ungeeignete Federspanner gekauft, die werden nicht mit einer Mutter gespannt, sondern der ganzegewindestab wird gedreht. D.h. genau umgekehrt wie der auf den Bildern. Setze ich so an, dass ich von unten drehen kann, bohrt sich die Gewindestange in den Dom.
1.6 ATN (2000)
Bei den Bildern fiel mir auf, die Koppelstangen bei meinem müssen neu gekommen sein, hatte wohl doch einen Ausflug auf den Acker. Die sind ja aus Plastik.
Die Seite oben im Dom wird mir immer Unklarer, aber werde ich ja sehen. Was spricht eigentlich gegen einen Ringschlüssel und einen Imbusschlüssel, außer dass ich dann den automatischen Drehmomentschlüssel nicht ansetzen kann. Bekomme ich es mit einem einfachen Imbusschlüssel nicht fest genug angezogen?
Der Einsatz eines Hammers war einfach nicht zu vermeiden, ich hoffe es verpetzt mich kein Nachbar. Zwei Jahre habe ich auf die Garage gewartet und muss noch von Glück reden, da gab es eine Warteliste und Niemand gibt hier seine Garage so einfach auf.
Nachdem ich mir den vermeindlichen Excenter markiert hatte, kam beim Austreiben des Bolzens vom Dämpferspanner der Hammer das erste mal zum Einsatz.
Die Federspanner von ATU habe ich im Laden gelassen bei 36,- € und bin mit den billigen ausgekommen.
Dann mußte ich noch Imbusnüsse kaufen 6 und 7 mm aber beim OBI gab es keine langen, so dass ich meinen 21 Kerzenschlüssel nicht einsetzen konnte, sondern auf gekröpfte Ringschlüssel zurückgreifen musst. Der nächste Einsatz für den Hammer, sonst fasst er nicht.
Links ging sonst toll, rechts musste ich zuerst das Gummi vom Domlager prökeln, sonst ging das Federbein nicht raus.
In einem anderen Forum, das keine Anmeldung für die Suchfunktion fordert, fand ich ein erforderliches Drehmoment für das Domlager von 40 Nm, also mit einem 6 mm Imbus nicht draufzubringen, ich hoffe es reicht auch so. Die Al-Ko Dämpfer haben nämlich 6 mm oben drin und sind mit einer Mutter SW 22 festzuziehen. Sonst weiß ich nicht ob ich mit No Name Dämfern besser dran gewesen wäre oder doch hätte Nägel mit Köpfen machen müssen und viel beworbene, viel teurere Markendämpfer hätte nehmen müssen.
Aber der Knaller kommt noch:
Hinten rechts, man sollte meinen: Gar kein Problem, musste die Plastikschale aus dem Radhaus entfernt werden, sonst kommt man an die Schraube neben dem Tankstutzen nicht ran. Und dafür braucht ich noch einen Akkuschrauber, den ich auch noch kaufen musste.
Bei der ersten Erprobungsfahrt gestern fiel mir dann auf, dass das ESP gar nicht mehr ausgestiegen ist. Wie überprüft das ABS Steuergerät die plausibilität der Qerbeschleunigungswerte? Anhand der gefahrenen Geschwindigkeit? Hat das überhaupt was mit den Stoßdämpfern zu tun? Oder ist es Zufall? Oder weil das Auto nicht mehr draußen im Regen steht?
Jetzt fällt es mir ein, statt die Mutter fürs Domlager mit dem Imbus festzuziehen, hätte ich ja zwei weitere Muttern draufdrehen können und da den Drehmomentschlüssel ansetzen können. Na hoffentlich fällt mir zu meiner Steuererklärung, die ich zwischendurch gemacht habe nicht auch noch sowas ein.