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Laderaumabdeckung: Reparatur

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 26. August 2009 um 22:41

Hallo Forum,

kürzlich hat es meinen Avant auch erwischt: die Laderaumabdeckung hing nur noch lose rum, wurde nicht mehr aufgewickelt...

Die Beiträge hier, der :) und die Bucht waren nicht so ergiebig, also ein Reparaturversuch, letztlich erfolgreich...

Aufbau der LRA:

Auf der rechten (Beifahrer-) Seite trägt das Endstück nur ein Stück Kunststoffachse, auf der die Rolle für die Abdeckung gelagert ist. Links ist die Rolle auf einer langen Stahlachse gelagert, die mit einer Feder gegen die Rolle auf Drehung vorgespannt werden kann, um die Abdeckung einzuziehen und straffzuhalten.

Die Hemmung, die diese Achse am zurückdrehen hindert, scheint defekt zu sein oder zu fehlen, ich konnte nicht erkennen, wie sie original aufgebaut ist.

Lösung:

Es wird am Ende der Achse aus einem Stpck Schweißdraht wieder eine solche Hemmung angebracht. Der Draht wird in der Querbohrung eingehängt und um die Achse gewickelt, dann an einer geeigneten Stelle des Endstücks befestigt. Jetzt kann die Feder durch Drehen des Endstücks entgegen dem Uhrzeigersinn wieder gespannt werden.

Besonderes Werkzeug: Torx T10 und Torx T25H (mit Loch).

Achtung:

meinen ersten Versuch, die Achse erst vorzuspannen und dann am Endstück zu sichern, mußte mein Daumen recht heftig büßen, da mir die "aufgezogene" Achse weggerutscht ist und der Draht beim Ablaufen gegen meinen Daumen geraten ist, und das gleich einige Male, bis die Feder entspannt war...

Also: Achse am Endstück sichern, in die Rolle einsetzen und das Endstück dann erst ca. 20...25 Umdrehungen nach links spannen, gezählt von eingerollter Abdeckung an. Jetzt das Endstück auf das Alu-Gehäuse der LRA aufschieben und verschrauben.

Anbei ein paar Bilder, in einem jpg zusammengebaut, deshalb etwas größer als 1MB.

Ich vermute, im Originalzustand kann man die Feder mit dem T25H-Torx spannen(?).

Wenn jemand mal seine intakte LRA vorsichtig aufschrauben und ein Bild machen würde...?

Ergebnis: ein lädierter Daumen und eine wieder voll funktionsfähige Laderaumabdeckung.

Verbesserungen:

- man könnte die T25-Schraube kürzen und den Schweißdraht (oder was besseres) ganz durch das Querloch hindurchführen, statt ihn nur einzuhängen

- wenn man eine Hemmung bastelt, die nur in einer Richtung wirkt, könnte man das Ganze ohne Spannung zusammenbauen und erst dann die Feder spannen, das würde vielleicht die ganze Konstruktion etwas schonen, da sie erst im verschraubten Zustand belastet würde.

 

A64blra-2x4-10
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Themenstarteram 26. August 2009 um 22:41

Hallo Forum,

 

kürzlich hat es meinen Avant auch erwischt: die Laderaumabdeckung hing nur noch lose rum, wurde nicht mehr aufgewickelt...

 

Die Beiträge hier, der :) und die Bucht waren nicht so ergiebig, also ein Reparaturversuch, letztlich erfolgreich...

 

Aufbau der LRA:

Auf der rechten (Beifahrer-) Seite trägt das Endstück nur ein Stück Kunststoffachse, auf der die Rolle für die Abdeckung gelagert ist. Links ist die Rolle auf einer langen Stahlachse gelagert, die mit einer Feder gegen die Rolle auf Drehung vorgespannt werden kann, um die Abdeckung einzuziehen und straffzuhalten.

 

Die Hemmung, die diese Achse am zurückdrehen hindert, scheint defekt zu sein oder zu fehlen, ich konnte nicht erkennen, wie sie original aufgebaut ist.

 

Lösung:

Es wird am Ende der Achse aus einem Stpck Schweißdraht wieder eine solche Hemmung angebracht. Der Draht wird in der Querbohrung eingehängt und um die Achse gewickelt, dann an einer geeigneten Stelle des Endstücks befestigt. Jetzt kann die Feder durch Drehen des Endstücks entgegen dem Uhrzeigersinn wieder gespannt werden.

Besonderes Werkzeug: Torx T10 und Torx T25H (mit Loch).

 

Achtung:

meinen ersten Versuch, die Achse erst vorzuspannen und dann am Endstück zu sichern, mußte mein Daumen recht heftig büßen, da mir die "aufgezogene" Achse weggerutscht ist und der Draht beim Ablaufen gegen meinen Daumen geraten ist, und das gleich einige Male, bis die Feder entspannt war...

 

Also: Achse am Endstück sichern, in die Rolle einsetzen und das Endstück dann erst ca. 20...25 Umdrehungen nach links spannen, gezählt von eingerollter Abdeckung an. Jetzt das Endstück auf das Alu-Gehäuse der LRA aufschieben und verschrauben.

 

Anbei ein paar Bilder, in einem jpg zusammengebaut, deshalb etwas größer als 1MB.

Ich vermute, im Originalzustand kann man die Feder mit dem T25H-Torx spannen(?).

Wenn jemand mal seine intakte LRA vorsichtig aufschrauben und ein Bild machen würde...?

 

Ergebnis: ein lädierter Daumen und eine wieder voll funktionsfähige Laderaumabdeckung.

 

Verbesserungen:

- man könnte die T25-Schraube kürzen und den Schweißdraht (oder was besseres) ganz durch das Querloch hindurchführen, statt ihn nur einzuhängen

- wenn man eine Hemmung bastelt, die nur in einer Richtung wirkt, könnte man das Ganze ohne Spannung zusammenbauen und erst dann die Feder spannen, das würde vielleicht die ganze Konstruktion etwas schonen, da sie erst im verschraubten Zustand belastet würde.

 

 

 

Hier der Link zum Original-Thread

A64blra-2x4-10
A64blra-2x4-10
Themenstarteram 27. August 2009 um 22:52

Schade auch, irgendwie spielt die Technik nicht mit, ich schaffe es nicht,

das Bild anzuhängen, jetzt eben auf zweimal, bevor ich es totkomprimiere...

Mt-a64b-lra-1
Themenstarteram 27. August 2009 um 22:54

und das zweite...

Mt-a64b-lra-2

Ich habe, nachdem ich schon das neue erworbene Endstück mit dem Hebel ausgetauscht hatte, feststellen müssen, dass die andere Seite auch vollkommen verschlissen ist. Das betraf sowohl die Hülse, die die Achse festhalten soll als auch die beiden Bohrungen in denen die Schrauben sitzen, mit denen das Endstück festgeschraubt wird. Leider gibt es dieses Endstück ja nicht als Ersatzteil...

Als Sportschütze, der auch seine Patronen wiederlädt, verfüge ich über eine Fundus an Patronenhülsen, von denen ich mir ein paar passende herausgesucht habe, mit deren Hilfe ich dieses Endstück wieder restaurieren konnte. Der Aufwand war recht hoch, aber hat zum Erfolg geführt. Benötigt habe dazu 4 Patronenhülsen, zwei .22 Hornet-, eine .38 Special- und eine .30-06 Rem-Hülse, nebern einer Bohrmaschine noch einen Dremel Multi mit zylindrischen Fräser (5mm Durchmesser) und Uhu plus Endfest 300.

Wenn's jemanden interessiert, kann ich das auch mal näher beschreiben.

Übrigens: Die Messing-Patronenhülsen darf jeder besitzen; die sind letztendlich nur Altmetall.

Ich beschreibe mal die Reparatur weiter:

Die .22 Hornet Hülse wird auf 18mm Länge - vom Hülsenboden her, der Seite mit dem Rand, gemessen - abgesägt und abgefeilt. Hier gibt es ein Bild von der ganzen .22 Hornet-Patrone mit mm-Maß.

Die .38 Special Hülse wird gleichermaßen auf 15mm gekürzt. Der Hülsenmund der .30-06-Hülse passte bei mir ganz eng auf die Achse der LRA drauf. Die zerbröselten Kunststoffnasen von der Achse habe ich vorher komplett entfernt. Also rund 10mm von dem Hülsenmund absägen, in das 15mm-Stück den .38 Spec.-Hülsen-Abschnitt reingestecken und sparsam verkleben. Klebstoffreste ggf. innen mit einem Wattestäben o.ä. auswischen. Die abgeschlagenen Zündhütchen (da ist dann ein Delle drin wenn die abgeschlagen sind) kann man mit einen harten 1mm-Stift einfach von innen nach außen rausschlagen. Das letztgenannte Messingstück durch die Zündglocke (Seite mit dem Rand) auf 4,0 mm aufbohren und die .22 Hornet-Hülsen-Abschnitte auf 4,5mm. Die keinen Torx TX10-Schrauben müssen mit ihrem Ansatz nachher in die 4,5mm-Bohrungen reinpassen. Dazu habe ich den Kopf der Torx T10-Schrauben etwas kleiner gefeilt. Einfach mit dem Gewinde in die Bohrmaschine einspannen, Bohrmaschine laufen lassen und 'ne Feile ddranhalten. Ach ja: man sollte einen schlanken TX20-Schraubendreher haben, nicht nur ein Bit; die Schrauben sitzen tief drin.

Jetzt mit dem Dremel die Endkappe so bearbeiten, dass die Hülsen-Abschnitte an ihrem Bestimmungsort Platz finden und diese dort mit UHU plus verkleben.

Die beiden verbliebenen abgesägten Reststücke von den .22 Hornet-Hülsen werden zur Zentrierung von außen reingesetzt. Und bei der Hülse für die Achse habe ich eine andere Spaxschraube zur Zentrierung verwendet. Die Zentrierhilfen leicht einfetten, damit die nicht mit festkleben. Da UHU plus bei Zimmertemperatur einen Tag lang aushärtet, die Zentrierhilfen besser nach einige Stunden entfernen.

Zusammenbau: Die TX10-Schrauben zuerst in voller Tiefe in die Endkappen einfädeln.

Ich habe die Hülsen noch ein wenig mit dem Dremel Zylinderfräser ausgeschliffen; die Hülsen sind leider innen auch leicht konisch. Vorsichtig! Die Hülsen werden ggf. dabei heiß und das UHU plus wieder weich!

Die LRA waagerecht auf einen Tisch legen. Dann die Endkappe auf die Achse stecken und die Torx TX25H-Schraube vollstängig in die Achse reinschrauben (Achse mit einer Zange festhalten). Aus der Ruhelage, das Rollo ist komplett sauber eingerollt, habe ich die Feder durch Drehen der Endkappe gespannt. Bei mir reichen 10 volle Umdrehungen um genügend Spannung zu erzeugen. Ein Draht wie DrPudel habe ich nicht verwenden müssen - und auch die TX25 H nicht kürzen müssen. Zusammenschieben und TX10-Schrauben reindrehen. Fertig!

Ein Foto wird nachgereicht.

Wenn jemand ein paar Hülsen braucht, dem schicke ich auch welche zu.

Hallo Forum,

kürzlich hat es meinen Avant auch erwischt: die Laderaumabdeckung hing nur noch lose rum, wurde nicht mehr aufgewickelt...da habe ich die Anleitung von DrPudel gefunden. Ich bin durch Zufall darauf gekommen, wie das Ding konstruiert ist, daher schreibe ich sie mal etwas um. Die Reparatur ist nämlich viel einfacher als vermutet, eine Hemmung zu basteln kann man sich sparen.

Aufbau der LRA:

Auf der rechten (Beifahrer-) Seite trägt das Endstück nur ein Stück Kunststoffachse, auf der die Rolle für die Abdeckung gelagert ist. Links ist die Rolle auf einer langen Stahlachse gelagert, die mit einer Feder gegen die Rolle auf Drehung vorgespannt werden kann, um die Abdeckung einzuziehen und straffzuhalten.

Lösung:

Die Hemmung, die diese Achse am zurückdrehen hindert, ist einfach die Tx25H-Schraube an der Seite. Wenn sich diese lockert, dreht sich die Achse mit und die Federspannung geht verloren. Wenn die Schraube aber ordentlich angezogen ist, steht die Achse fest im Endstück und die Feder (siehe unten) kann durch drehen des Enstücks wieder gespannt werden. Allerdings ist das etwas lavede. Wenn sich die Schraube nicht mehr ausreichend anziehen lässt, um die Achse auch bei Federspannung im Endstück zu fixieren, geht sicher auch 2-Komponenten-Kleber...

Besonderes Werkzeug: Torx T10 und Torx T20H (mit Loch).

Achtung:

Also: Achse am Endstück sichern, in die Rolle einsetzen und das Endstück dann erst ca. 10...12 volle Umdrehungen nach links spannen, gezählt von eingerollter Abdeckung an. Jetzt das Endstück auf das Alu-Gehäuse der LRA aufschieben und verschrauben.

Ergebnis: eine wieder voll funktionsfähige Laderaumabdeckung (ohne lädierten Daumen)

Hallo Forum,

zuerst möchte ich mich für Anleitung bedanken, Ihr seid die Besten. :)

Ich hatte das gleiche Problem schon seit fast ein Jahr. Ich war bei Audi und man hat mir gesagt, dass man nicht reparienren kann. Neuer Teil kostet ca. 370 €. Ich war frustiert und das Ding lag seitdem im Keller bis heute... Die Investion war 6,5 € für die Torxschlüssel-Set und ca. 2 Stunden. Jetzt habe ich wieder eine voll funktionsfähige Laderaumabdeckung und Gott seid Dank auch ohne lädierten Daumen. :)

Noch mal Vieeel Dank.

Für die Volvo-850er Kombis (855) gibt es einen mehr oder minder professionell erstellten Reparatursatz, der die unterdimensionierten Kunststofflagerungen durch solche aus Edelstahlkulissen ersetzt ("Larafix"). Das habe ich bei meinem 855 AWD mit Erfolg eingesetzt, da kracht nun nie wieder die Halterung.

Vielleicht ist der Hersteller oder einer der User hier, die über solche Möglichkeiten verfügen, geneigt, auch für Audis ein günstiges Set anzubieten?

Zitat:

Original geschrieben von DrPudel

Hallo Forum,

kürzlich hat es meinen Avant auch erwischt: die Laderaumabdeckung hing nur noch lose rum, wurde nicht mehr aufgewickelt...

Die Beiträge hier, der :) und die Bucht waren nicht so ergiebig, also ein Reparaturversuch, letztlich erfolgreich...

Aufbau der LRA:

Auf der rechten (Beifahrer-) Seite trägt das Endstück nur ein Stück Kunststoffachse, auf der die Rolle für die Abdeckung gelagert ist. Links ist die Rolle auf einer langen Stahlachse gelagert, die mit einer Feder gegen die Rolle auf Drehung vorgespannt werden kann, um die Abdeckung einzuziehen und straffzuhalten.

Die Hemmung, die diese Achse am zurückdrehen hindert, scheint defekt zu sein oder zu fehlen, ich konnte nicht erkennen, wie sie original aufgebaut ist.

Lösung:

Es wird am Ende der Achse aus einem Stpck Schweißdraht wieder eine solche Hemmung angebracht. Der Draht wird in der Querbohrung eingehängt und um die Achse gewickelt, dann an einer geeigneten Stelle des Endstücks befestigt. Jetzt kann die Feder durch Drehen des Endstücks entgegen dem Uhrzeigersinn wieder gespannt werden.

Besonderes Werkzeug: Torx T10 und Torx T25H (mit Loch).

Achtung:

meinen ersten Versuch, die Achse erst vorzuspannen und dann am Endstück zu sichern, mußte mein Daumen recht heftig büßen, da mir die "aufgezogene" Achse weggerutscht ist und der Draht beim Ablaufen gegen meinen Daumen geraten ist, und das gleich einige Male, bis die Feder entspannt war...

Also: Achse am Endstück sichern, in die Rolle einsetzen und das Endstück dann erst ca. 20...25 Umdrehungen nach links spannen, gezählt von eingerollter Abdeckung an. Jetzt das Endstück auf das Alu-Gehäuse der LRA aufschieben und verschrauben.

Anbei ein paar Bilder, in einem jpg zusammengebaut, deshalb etwas größer als 1MB.

Ich vermute, im Originalzustand kann man die Feder mit dem T25H-Torx spannen(?).

Wenn jemand mal seine intakte LRA vorsichtig aufschrauben und ein Bild machen würde...?

Ergebnis: ein lädierter Daumen und eine wieder voll funktionsfähige Laderaumabdeckung.

Verbesserungen:

- man könnte die T25-Schraube kürzen und den Schweißdraht (oder was besseres) ganz durch das Querloch hindurchführen, statt ihn nur einzuhängen

- wenn man eine Hemmung bastelt, die nur in einer Richtung wirkt, könnte man das Ganze ohne Spannung zusammenbauen und erst dann die Feder spannen, das würde vielleicht die ganze Konstruktion etwas schonen, da sie erst im verschraubten Zustand belastet würde.

Hab mich jetzt auch endlich an die Reparatur der Laderaumabdeckung gewagt und eine recht simple Lösung gefunden:

Die Welle, mit der die Feder gespannt wird (in Einbaulage links), ist ursprünglich nur über zwei Kunststoffnasen mit der seitlichen Abdeckung verbunden (oder ist es sogar ein Zapfen, der im Ende der Welle steckt?). Die Welle ist ja am Ende ca. 5mm tief geschlitzt und die Nasen passen genau dort hinein. Die T25 Schraube fixiert das Ganze. Mit der Zeit wird der Kunststoff aber bröselig und die Nasen (oder der Zapfen) werden abgeschert, mit dem Resultat, dass sich die Feder schlagartig entspannt.

Ich habe einfach die bröselige Kunsstoffhülse, in der die Welle in der seitlichen Abdeckung steckt, von außen mit UHU-plus Endfest verstärkt (möglich wäre sicher auch STABILIT) und dann seitlich in die Aufnahme für die Welle eine 2,5mm Bohrung eingebracht und dort eine Blechtreibschraube mit 3mm Durmesser so reingedreht, dass deren Spitze genau in den oben beschriebenen Schlitz hineinragt und die Welle somit fixiert. Die Welle ist nun wieder fest mit der seitlichen Abdeckung verbunden und die Feder kann damit, wie im obigen Beirag beschrieben, vorgespannt werden. Anschließend nur noch die Abdeckung (gut festhalten!!!) in das Aluprofil einführen und mit den beiden T10 Schrauben sichern.

Folgende Dinge sind dabei unbedingt zu beachten:

1. Vor dem Einbringen der Bohrungen alles genau ausmessen!!! Die 2,5mm entsprechen bei mir dem Kerndurchmesser der Schraube, das Loch im Gehäuse einem Kreuzschlitz Schraubendreher P2. Die Bohrung für die Schraube befindet sich bei mir ca. 7mm von der Oberkante der Wellenaufnahme. Ich habe Sie an der dicksten Stelle ganau durch eine der Verstärkungsrippen gebohrt. Hierbei hat sich ein Drehmel / Proxxon bewährt. Für die 5mm-Bohrung durchs Gehäuse der seitlichen Abdeckung genügt ein Akkuschrauber.

2. Bei allen Arbeiten an der Wellen-Aufnahme sollte der Federmechanismus, der für die Fixierung der Laderaumabdeckung im Fahrzeug dient, entfernt werden.

3. Der Kleber für die Verstärkung der Wellenaufnahme darf im oberen Bereich nicht zu dick aufgetragen werden, weil sonst dieser Mechanismus nicht mehr draufpasst.

4. Um die Bohrung für die Schraube einzubringen, muss vorher von außen an der schmalen Seite der Abdeckung, dort wo keine T10 Schraube reinkommt, mit 5mm Durchmesser durch das Gehäuse gebohrt werden (braucht man später mit diesem Durchmesser für den Schraubendreher).

Für eine bessere Führung des Bohrers kann man auch alles erstmal mit 2,5mm bohren und das äußere Loch dann auf 5mm aufbohren.

5. Vor dem Reindrehen der Blechtreibschraube muss die T25 Schraube fest angezogen sein. Die Welle kann man dabei mit einem Stück Draht oder einem kleinen Bohrer, der durch die Bohrung für die Schraube passt, gegen Verdrehen sichern. Dadurch weiß man auch gleich, ob die Bohrung an der richtigen Stelle sitzt.

Super Anleitung hat super funktioniert zu reparieren. Hut ab für solche Ideen. Vielen Dank nochmals denn hast mir sehr geholfen. Grüsse Max075

Oha, den Beitrag kannte ich noch gar nicht. Danke für‘s hochholen! Das pack ich doch auch mal an :)

Ja ich meinte den Beitrag von DrPudel der hat sogar Bilder reingestellt wie du es machen musst. Aber pass auf deine Finger auf. Beim DrPudel war es der Daumen und bei mir der Zeigefinger den ich mir verletzt habe.

Grüße, ich habe das Problem bei mir auch gehabt und gelöst..

Zutaten:

1 Flügelmutter

1 Überraschungsei

Gießharz und ein geeigneter kraftvoller Sekundenkleber *ähnlich wie "Sachsenkleber" -lang ist's her)

- Die Flügelmutter mit nem Dremel so bearbeiten, dass die in die Drehachse des Rollos passt und innen so weit aufbohren, dass dir Schraube, welche das Endstück mit der Drehachse verbindet locker durch passt

- den Schafft/Haltehülse an der Endkappe, wo die Drehachse des Rollis eingesteckt wird so bearbeiten, dass die Flügelmutter hinein passt - sprich, 2 Schlitze - gegenüberliegend - einschneiden, da werden die Flügel der Mutter drin gehalten, also bündig arbeiten und innen alle Reste der ursprünglichen Haltenasen der Drehachse entfernen

- Flügelmutter mittig in Haltehülse einkleben

- vom Ü-Ei einen ca. 5/6/7 mm breiten Ring abschneiden, etwas zurecht biegen/modellieren und um die Haltehülse drum herum kleben und aushärten lassen

- das Loch der Flügelmutter mit Küchenkrepp ausstopfen

- Gießharz anrühren und in den Ü-Ei Ring gießen und aushärten lassen (nicht in die Haltehülse mit der Flügelmutter gießen...)

- falls vom Harz doch etwas um die Flügelmutter herum gelaufen ist, einfach mit einem 2er Bohrer nebst Akkuschrauber wieder ausfräsen.

- alles wieder zusammenbauen und sich freuen... :D

20191220
20191221
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