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Kupplungsgeberzylinder und mehr..
Hallo,
folgendes Problem:
An meinem Golf IV 1.8T, Bj 9/03, ist nun innerhalb von 1,5 Jahren zum vierten Mal der Kupplungsgeberzylinder defekt. Das vorletzte Mal vor etwa 2 Wochen, seitdem bin ich sage und schreibe ganze 250KM gefahren und schonwieder hängt das Kupplungspedal unten und kommt nicht mehr zurück. Die Reparaturen wurden bisher immer von VW-Vertragswerkstätten, von 3 verschiedenen, erledigt. Angeblich sei dies auch kein typisches Golf-Problem.
Nun meine Frage: Hat jmd hier Erfahrungen mit einem solchen Phänomen? Irgendwelche Ideen, woran das liegen könnte? Falsche behandlung?! Aber was soll man denn beim Kuppeln derart falsch machen, dass das Teil in so kurzer Zeit derart oft kaputt geht?
Eine weitere Frage: Kann durch den Austausch des Geberzylinders irgendwas beim Nehmerzylinder "falsch" gemacht werden, wodurch dieser dann nach einiger Zeit kaputt geht? Also nicht aufgrund von Verschleiß sondern durch einen Montagefehler beim Geberz.?
(edit: mir ist gerade etwas erwähnenswertes eingefallen... Also das Auto steht ja nun wieder bei der Werkstatt, zu der ich dann im 1.-Gang noch fahren konnte, da sie glücklicher Weise nah am Pannenort ist. Während dieser Fahrt ertönte dann ein lautes Piepen und im Display stand "STOP - Bremsenfehler". Hängt diese Meldung mit dem Geber- / Nehmerzylinder zusammen und ist durch dessen Austausch behoben? Ich hoffe es mal....)
Ein weiteres Manko:
Vor etwa einem 3/4 Jahr wurden meine Bremsen ausgetauscht, seit dem ist ein gräßliches Dröhnen zu hören, wenn man beim Rückwärtsfahren bremst. Wegen dieser Sache war das Auto mittlerweile 5-6 Mal in einer Werkstatt, immer ohne Erfolg. Wie kann soetwas sein? Die Werkstatt hat zwar bisher nie Bezahlung für den Versuch, das Problem zu beheben verlangt, aber einen Erfolg gab es auch nie zu verbuchen, obwohl mir das Auto übergeben wurde im Sinne von "Problem behoben". Wie ist es, wenn ich die Werkstatt nun wechseln möchte - muss ich dort dann wahrscheinlich zahlen?
Dank im Vorraus
22 Antworten
Achso, zu der Kostenfrage: 750 €
Mit der ADAC-Plusmitgliedschaft wird dein Auto dorthin geschleppt, wo du wohnst. Bzw. in die Werkstatt deines Vertrauens.
Zitat:
Original geschrieben von rob337
Achso, zu der Kostenfrage: 750 €
und was wird dafür alles gemacht?
Der Kupplungsnehmerzylinder mit Ausrücklager kostet 71,04 Euro inkl. Märchensteuer.
Ich brauche zum wechseln des Zylinders ca. 2 Stunden.
Zitat:
Original geschrieben von Tomy 69
Zitat:
Original geschrieben von rob337
Achso, zu der Kostenfrage: 750 €
und was wird dafür alles gemacht?
Der Kupplungsnehmerzylinder mit Ausrücklager kostet 71,04 Euro inkl. Märchensteuer.
Ich brauche zum wechseln des Zylinders ca. 2 Stunden.
Aber nicht, wenn das Getriebe dafür raus muss, oder? Bei meinem 6-Gang sitzt das Teil im Getriebe...
Ich habe einen 115 PS PD TDI und der hat so wie Deiner ein 6gang Getriebe. ;)
Meinst du das Teil im Getriebe, oder über dem Pedal?
Würde mich freuen, wenn du mir erklärst, wie man das Teil wechselt. Geht das ohne Getriebeausbau? Das wäre ja super!
Hier im Forum heißt es, Getriebeausbau bei 6-Gang. So dachte ich auch, alleine schon wegen dem Wechsel des Ausrücklagers(?)
Beim TDI-6-Gang muß zum wechsel des Ausrücklagers und/oder Nehmerzylinders das Getriebe ausgebaut werden. Ausrücklager und Nehmerzylinder sind ein Bauteil und nennt sich Zentralausrücker.
Zitat:
Original geschrieben von Cabrioracer-Tr
Meinst du das Teil im Getriebe, oder über dem Pedal?
Würde mich freuen, wenn du mir erklärst, wie man das Teil wechselt. Geht das ohne Getriebeausbau? Das wäre ja super!
Hier im Forum heißt es, Getriebeausbau bei 6-Gang. So dachte ich auch, alleine schon wegen dem Wechsel des Ausrücklagers(?)
zu 1: ja im Getriebe
zu 2: nein, Getriebe muß raus
zu 3: das Forum hat recht
Das Teil nennt sich bei VW Ausrücklager mit hydraulischer Betätigung bzw. Nehmerzylinder mit Ausrücklager