ForumTransit, Connect & Courier
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Ford
  5. Transit, Connect & Courier
  6. Kühlsystem reinigen

Kühlsystem reinigen

Ford Transit Mk6
Themenstarteram 7. Oktober 2013 um 17:11

Hallo

Mein Transit ist nun fast 16Jahre alt und da wäre es wohl an der Zeit mal das gesamte Kühlsystem zu reinigen

Das Fahrzeug hat ja einen sog. Ölkühler der im Wasserkreislauf hängt und da meine Öltemperatur seit ca. 2Jahren immer etwas höher geht; könnte es doch sein, dass der Wasserkreislauf durch Ablagerungen nicht mehr einwandfrei ist; das wurde mir so in einem guten Motorinstandsetzungsbetrieb gesagt

Was meint Ihr??

Viele Grüsse....Rolf

Ähnliche Themen
13 Antworten

wie sieht die Kühlflüssigkeit aus? Ist sie sauber? Oder macht sie eher einen Schmutzigen Eindruck?

normalerweise wird das Kühlsystem mit einem Gartenschlauch durchgespült, wenn du Ablagerungen entfernen möchtest mußt du schon spezielle Reiniger nehmen (oder zB. mit Zitronensäure, das wird viel in den Foren empfohlen).

Es kann sich aber auch der Kühler zugesetzt haben, oder der Thermosatt oder der Temperaturgeber arbeiten nicht mehr richtig

am 7. Oktober 2013 um 20:37

Wenn die Öltemperratur und nicht die Wassertemperatur steigt, kann das Thermostat des Ölkühlers defekt und oder das Ölkühlsystem verstopft sein..

Themenstarteram 8. Oktober 2013 um 9:45

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Wenn die Öltemperratur und nicht die Wassertemperatur steigt, kann das Thermostat des Ölkühlers defekt und oder das Ölkühlsystem verstopft sein..

Die Wassertemperatur ist immer im normalen Bereich, während ich bei der Öltemperatur seit ca. 2Jahren beobachte,dass sie höher geht(auch noch im normalen Bereich,aber eben höher als früher); was würdest Du mir denn empfehlen?

Grüsse....Rolf

Themenstarteram 8. Oktober 2013 um 18:09

Ich bin`s nochmal

werde folgendes machen:1) Liqui Moly Motorspülung

2)Öl ablassen und billiges Motoröl einfüllen; Motor warm fahren

3)Öl wieder ablassen, Filter wechseln und gutes 5W40 Öl einfüllen

ausserdem vermute ich dass das Ölthermometer(Ölmeßstab als Geber) nicht mehr richtig anzeigt; habe das Ding jetzt einfach ausgebaut; andere ältere Transit laufen auch ohne Ölthermometer

Viele Grüsse....Rolf

am 8. Oktober 2013 um 22:15

Das Ölthermometer steht in Verbindung mit dem Ölkühler, darauf zu verzichten, heisst uU, mit einem Motor unterwegs zu sein, der nie auf betriebstemperatur kommt, oder überhitzen kann, wenn das Thermostsat zum Ölkühler hängt.

Die Probleme haben die ölkühlerfreien Motore nicht, das Öl kann in den Motoren nicht überhitzen, wenn man die Mindestmenge nicht unterschreitet, von daher steckt in denen kein Thermoter im Peilrohr.

Themenstarteram 9. Oktober 2013 um 11:51

Was Ford da als "Ölkühler" bezeichnet(siehe Bild) ist nicht das was wir unter einem Ölkühler verstehen; das Ding ist zwischen Motorblock und Ölfilter und mit dem Wasserkreislauf verbunden, wobei eine Leitung zum Heizungskühler geht

Da sich schon einige Teile meines Transit "verabschiedet" haben; Blinkerrücksteller, Automatik zum "Vorglühen" bei niedrigen Temperaturen,Zeituhr, Stufenschalter für Heizgebläse und als Hammer bei KM 70000 der Anlasser; da kann es natürlich auch sein, dass das von mir nachträglich eingebaute Ölthermometer nicht mehr richtig anzeigt

Serienmäßig hatte mein Transit kein Ölthermometer

Mal sehen wie es weitergeht; das mit der inneren Motorreinigung zieh ich jetzt auf jeden Fall mal durch

Viele Grüsse....Rolf

PS. von einem Motorinstandsetzungsbetrieb, der einen guten Ruf hat; wurde mir gesagt bis 130Grad Öltemperatur gäbe es keine Probleme(Schaun mer mal)

Images2-4795847064413551970
Img-0327
am 9. Oktober 2013 um 12:00

Das ist kein Ölkühler, das Teil dient der Heizung.

Der Motor braucht länger um ~10 Liter Wasser zu erwärmen als 5 bis 6,5 L Öl, damit wird dem Heizungskühler schneller Warmwasser zugeführt, wie der kleine Kühlwasserkreis schneller erwärmt wird, sodass es im Innenraum schneller warm wird.

Das Öl kommt im Winter recht schnell mit 40 bis 50 Grad aus der Ölwanne, während das Kühlwasser noch Temperaturen um den Gefrierpunkt hat..

130 Grad erreicht das Öl auch im heissesten Sommer nicht.

Themenstarteram 9. Oktober 2013 um 12:18

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Das ist kein Ölkühler, das Teil dient der Heizung.

Der Motor braucht länger um ~10 Liter Wasser zu erwärmen als 5 bis 6,5 L Öl, damit wird dem Heizungskühler schneller Warmwasser zugeführt, wie der kleine Kühlwasserkreis schneller erwärmt wird, sodass es im Innenraum schneller warm wird.

Das Öl kommt im Winter recht schnell mit 40 bis 50 Grad aus der Ölwanne, während das Kühlwasser noch Temperaturen um den Gefrierpunkt hat..

130 Grad erreicht das Öl auch im heissesten Sommer nicht.

Oh, DANKE, das hab ich nicht gewusst; wieder was dazu gelernt

Überwachst Du eigentlich die Öltemperatur??

Ich glaube manchmal ist es besser nach dem Motto "was ich nicht weiss macht mich nicht heiss" zu leben, stimmt in diesem Fall sogar wortwörtlich

Viele Grüsse....Rolf

am 9. Oktober 2013 um 13:34

Ich machte das bisher nur viermal an 2 Tagen, nachdem ich immer wieder zu lesen bekam, das das Wasser schneller warm wird als das Öl.

Zahnriemenverkleidung ab.

Bei Minus 26 Grad, Motor gestartet, losgefahren, nach 2km das IR Thermometer, das ich mir geliehen hatte, rausgeholt, auf den seitlichen Stopfen an der Ölwanne gerichtet. Das Thermometer zeigte schon Plusgrade, +6, die Wasserpumpe war noch bei Minus 9Grad.

Letzten Sommer bei ~30 Grad das gleiche, die Ölwanne war nach 2km 86Grad heiß die Wasserpumpe war bei 65 Grad angekommen.

Anschliessend den Motor in der Stadt heiss gefahren, die Wasserpumpe hatte 90 und das Öl 114 Grad, dann zur Tanke, Öl bis zur Unterkante des Peilstabes abgesaugt. Wieder gefahren, bis zur Werkstatt zum Ölwechsel machen, vor dem Hallentor nochmal gemessen, 92 Grad Wasserpumpe 121Grad an der Ölwanne heisser geht es nicht. Auch dann nicht, wenn man mit nur ~ 4 L Öl in der Wannne fährt, was eigentlich nicht vorkommen sollte..

Das IR Themometer hatte ich zwischenzeitlich zurückgegeben.

Nun weiss ich nicht nur vom Gefühl her, das das Öl schneller warm wird, es läuft in einem ganz anderen Kreis und wird zwischenzeitlich durch Lager und Buchsen gepresst und nimmt dabei Reibungswärme auf. Es wird zudem nur durch die Kolbenböden vor Hitze von Oben geschützt, wobei die Abschirmung zum Wasserkreislauf deutlich dicker ist..

In den Turbodieselmotoren wird das Öl nicht heisser. Es verkokt allerdings im Turbo, wenn der Motor mit heissem Turbo abgestellt wird, statt ihn, ohne Leistung abzufordern, noch ein paar 100m durch den Fahrtwind zu kühlen, bevor man ihn zum Parken abstellt..

Die Öltemperatur überwache ich nicht, es ist nicht nötig, zudem gibt es keinen Sensor mit passendem Kabelsatz der genaue Werte liefert, um die Öltemperatur zu überwachen.

Wärmeleitkabel, wie sie von Renault und DAF zur Öldruck- und Öltemperaturkontrolle eingesetzt wurden, zu verlegen, ist enorm aufwendig. Aber genauer geht es nicht, von der Wärmequelle bis zu den Instrumenten nach Innen, wenn man immer wissen will, wie heiss das Öl ist.

Nachtrag:

Den Stopfen an der Ölwanne hat man, wenn man an einem turbolosen Diesel, die Ölwanne eines TD verbaut.

Sowas macht man, wenn bspw. die Ölwanne durchgerostet ist oder nachdem die Wanne unsanften Bodenkontakt hatte.

Themenstarteram 9. Oktober 2013 um 17:55

Hallo

Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht; was ich so über Deine Öltemperaturen lese, also da brauche ich mir überhaupt keine Gedanken machen; eine Sorge weniger; so hoffe ich, dass mein Transit noch lange läuft. Ich habe aber auch schon viel rumbastelm müssen, so war z.B. das serienmäßige Hochdach liederlich verklebt, ich konnte vorne einen Stahlmaßstab voll durchschieben und auch hinten war die Verklebung lausig, habe das ganze mit Hammerschlagblech verkleidet(aufgeschraubt und verklebt) und den Zwischenraum einfach mit Hohlraumversiegelung aufgefüllt; scheint bis jetzt ok. zu sein.

Fahrzeug ist made in GB

Mal sehen was sonst noch auf mich zukommt

Nach fast 16Jahren fiel mir ein dass wir auch quer drin schlafen können(wir sind geschrumpft...) meine Frau schläft jetzt in der Fahrerkabine und ich hinter den Sitzen, so haben wir selbst bei gemachten Betten viel mehr Platz. Die Bastelei nimmt wahrscheinlich nie ein Ende

Viele Grüsse....Rolf

Filmen ist eines meiner Hobbys:http://www.youtube.com/user/sonnenscheinfilm?feature=mhee

am 10. Oktober 2013 um 0:17

In den Umbau ist viel Hirnschmsalz geflossen, da vieles gemacht wurde, was eigenen Vorstellungen entspricht..

Noch ein Transit, der keinem anderen gleicht :)

Den Wärmetauscher für den Heizungskreis würde ich drin lassen.

Was beim Campen im Winter von Vorteil ist, die Heizung ist schneller warm, wenn es knackig kalt wird, kann der Motor schon nach ein paar Minuten im Leerlauf etwas nachhelfen.

Das Kühlsystem entkalken, aber vorsichtig, sodass der Alukühler nicht angegeriffen wird..

Citronensäure, wie vorgeschlagen ist gut, aber nicht lange einwirken lassen, lieber kurz und öfter in heissem Dest.wasser gelöst, danach mit etwas destilliertem Wasser spülen..

Leitungs/Destwasser 1:5 + entsprechende Menge Frostschutz ins Kühlsystem einfüllen.

Hat aber nur Sinn, wenn nicht in Kürze der Zahnriemen getauscht werden muss, denn beim Tausch des Zahnriemens wird auch das Kühlwasser und die Wasserpumpe getauscht..

In dem Zug kann man das Kühlsystem spülen und entkalken.

Nachtrag:

Der Film ist klasse, wie lange muss man unter einem Baum liegen, um fallendes Obst und fast handzahme Wespen filmen zu können?

Themenstarteram 10. Oktober 2013 um 11:24

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

 

Hat aber nur Sinn, wenn nicht in Kürze der Zahnriemen getauscht werden muss, denn beim Tausch des Zahnriemens wird auch das Kühlwasser und die Wasserpumpe getauscht..

In dem Zug kann man das Kühlsystem spülen und entkalken.

Nachtrag:

Der Film ist klasse, wie lange muss man unter einem Baum liegen, um fallendes Obst und fast handzahme Wespen filmen zu können?

Bei der Filmerei braucht es schon eine Menge Geduld und viiiiel Zeit um manche Aufnahmen so hinzukriegen

Zahnriemen und Wasserpumpe wurden erst kürzlich gewechselt, da lass ich lieber die Finger davon und lass das Kühlsystem beim nächsten Wechsel reinigen; na ja, dann ist der Transit über 20Jahre alt......

Viele Grüsse....Rolf

PS.Was hältst Du von der Liqui Moly Motorspülung, nicht, dass ich da was kaputt mache

am 11. Oktober 2013 um 1:42

Es gibt Leute die schwören auf Spülungen, es gibt auch Motore, die das Spülen übel nahmen..

Das Problem ist die Spüllösung komplett aus dem Motor zu entfernen.

Bei einem zerlegten Motor kein Problem, die Bohrungen in den Wellen lassen sich damit wunderbar reinigen und die Spülungen rückstandlos beseitigen.

Was passiert aber in einer montierten Welle? Die Spüllösung dringt ein, dringt bis zu den Bohrungen unter den Lagerschalen vor und weiter bis unter die Lagerschalen und bleibt dort hängen.

Nach dem Öl- und Spülung ablassen, sitzt die Spülung immer noch zwischen den Lagerschalen und Wellen.

Frisches Öl wird eingefüllt und zwischen Lagerschalen und den Wellen mit Resten der Spülung ausgewaschen..

Die Reste der Spülung sind bis zum nächsten Ölwechsel unterwegs und vermindern unter und in Passungen die Schmierung.

Manche Motore verkraften das ein, zwei oder dreimal, manche nicht einmal.

Das Schadbild ist das selbe, wie durch unverbrannten Diesel im Öl, bis hin zu abgescherter Kurbelwelle. Was ich von einigen VW-Dieselmotoren her kenne, in denen durch Pumpe- Düse- Defekt nur wenig Diesel ins Öl gepritzt wurde.

Ob unsere alten Diesel ähnlich empfindlich drauf reagieren weiss ich nicht, ich riskier es lieber nicht, wenn der Motor zusammengebaut ist.

Da bin ich lieber ein Pingel und tausche einmal im Jahr Öl und Filter und lasse nach 6 Monaten 4 Öl absaugen und fülle dann wieder frisches 15/40er auf.

Was ich machen würde, und bei meinem Transitmotor gemacht habe, 10 L Öl, egal woher, eine Ölwannendichtung von Ford, Petroleum aus der Apotheke und oder Chemikalienhandlung und einen nicht haarenden Pinsel aus einem Bastelladen besorgen, eine Ölkanne, mit Pumpe und 15/40 oder 20/50er Öl füllen.

Auto über eine, nicht in die Grube, oder auf eine Hebebühne, hoch, Öl in einen 10L Eimer mit Tülle ablassen, Ablassschraube wieder rein, Wanne ab, eine Plastikwanne drunter stellen.

Die Kurbelwelle und die Pleuel gründlich mit Petroleum einstreichen, einen Ringschlüssel auf den Bolzen in der Riemenscheibe an der Kurbelwelle stecken, Motor von Hand drehen, geht schwer, aber es geht und weiter Pleuel und Welle einpinseln, bis der Motor eine Umdrehung gemacht hat. Dann ein paar mal langsam ein paar Runden weiterdrehen.

Mit dickem Öl aus der Kanne die gepinselten Stellen einölen, ein paar Minuten warten bis es alles abgetropft ist, wieder den Motor von Hand drehen, wieder einölen, eine Runde drehen, Dichtung auf die Wanne und mit Wanne die richtige Stelle unter dem Motor montieren. Auto über der Grube stehen lassen, Hebebühne runter, Auto drauf lassen.

~2 L Öl in den Motor einfüllen, nur ganz kurz den Anlasser drehen, um etwas Öl in den Motor zu bekommen, falls der Motor anspringt, nicht schlimm, sofort!! wieder abstellen, etwas warten. Auto mit der Bühne hoch oder einfach über der Grube stehen lassen, das Öl wieder raus lassen, Ablassschraube wieder rein, wie vorgeschrieben, ~6 L Öl einfüllen..

Den Eimer in der Halle kindersicher verstecken, später, wenn die Kanister leer sind, das Öl da rein umfüllen und bei der Gemeinde kostenlos entsorgen.

Auto ablassen runter von der Bühne, oder Grube und gute Fahrt.

Da in meinem Diesel alle 10000km das Ventilspiel geprüft wird aber nicht immer gleich an allen Ventilen einzustellen ist, kann ich gut sehen, ob auch obenrum alles passt, alles beweglich, soweit wie möglich sichtbar, riefenfrei und sauber ist.

Der Motor nagelt im Leerlauf, wie der eines MAN L630, dafür läuft er, wie der des MAN, mit nur ~ 600U/min im Leerlauf :D

Deine Antwort
Ähnliche Themen