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Kosten für Bremsdruckgeber G 201 eine Frechheit

VW Golf 5 (1K1/2/3)
Themenstarteram 19. April 2009 um 7:28

Hi Leute,

bisher war ich nur unter Passat 3C aktiv, da ich dachte mein GOLF V ist der beste VW,den ich bisher hatte. Bei Km Stand 42500 leuchtet auf einmal ständig die ESP Leuchte. Fehler ist Bremsdruckgeber G 201. Bis hierher hört es sich einfach an, aber VW verbaut ab dem Golf V eine komplette ABS / ESP Einheit. Kosten 1300 € Material und ca 300 € Lohnkosten, der Hammer.

Hat jemand man eine Ahnung, wie man dieses Problem kostengünstiger gestalten könnte?

Gibt es vielleicht über Spezialfirmen die Möglichkeit, die ABS / ESP Einheit zu reparieren? Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit, da ich vón diesem Mangel bereits letztes Jahr in der Autobild las, gehe ich davon aus, dass ich kein Einzelfall bin.

 

Gruß

Madmax321

Beste Antwort im Thema

Wer mutwillig mit defekten Sicherheitsrelevanten Systemen umherfährt, dem sollte man die Kiste vor Ort stilllegen !

 

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Hallo zusammen,

ich habe heute bei VW einen Reparatursatz 1K0 698 517 B angefragt. Die wollen 430 Euro dafür haben, ist das Münchenzuschlag? :rolleyes:

Ich werde da mal meine Beziehungen bemühen müssen, mal sehn was am Preis noch geht.

Hallo, ich komme an den Rep.Satz vergünstigt dran (knapp 300Euro), wenn man mindestens 3 Stück abnimmt. Also bei Intresse eine PN an mich.

am 5. Juni 2014 um 3:28

Hallo,

auch ich besitze einen Touran Baujahr 2007.

Nach einem Werkstattbesuch mit TÜV und Service (Ölwechsel) ging einen Tag später bei mir die ESP-Lampe an. Dann nochmal in die Werkstatt und der bekannte Fehler wurde ausgelesen.

Das Bautei sollte 413€ + Einbau kosten. 2 Tage Werkstattaufenthalt.

Sollte dies nicht fruchten, so müsste die komplette Hydraulikeinheit getausch werden.

Kosten: nochmal mindestens das `Doppelte`.

Das mache ich nicht mit! Ich werde mir den Reparatursatz bei Ebay.UK bestellen und ein bekannter baut ihn mir ein. Ich berichte später.

beka2000

Hmm bei ebay.uk Umgerechnet knapp 210 Euro... das ist ja mal ne Hausnummer... fast 50 % billiger.

VW und Deutsche Ersatzteilpreise...

Hallo an alle,

leuchtet bei dem Problem die "ESP off" Taste zwangsläufig dann auch oder muss das nicht sein?

ESP Zeichen im Kombiinstrument leuchtet bei mir dauerhaft und Fehler "01435 Geber 1 Bremsdruck G201" wird beim auslesen angezeigt.ESP off Taste in der Mittelkonsole leuchtet aber nicht.

Grüsse Cat

am 9. Juli 2014 um 8:29

Zitat:

Das mache ich nicht mit! Ich werde mir den Reparatursatz bei Ebay.UK bestellen und ein bekannter baut ihn mir ein. Ich berichte später.

... und dann ?

Dann hast Du keine Garantie bei dem privat gebastelten Ding und keine Sicherheit daß es richtig gemacht wurde.

Warum läßt man sich die Hydraulikeinheit nicht von einer Spezialfirma reparieren oder ein Tauschgerät anbieten ?

Das ist ein sicherheitsrelevantes Teil und daher nicht zum Basteln geeignet.

 

am 18. Juli 2014 um 18:38

Das ist ja der totale Quatsch. Das ist kein privat gebasteltes Teil sondern ein originales Neuteil. Ich habe keinen Dukatenesel zu Hause und schmeiße den hiesigen Autohäusern das Geld nicht in den Hintern.

Also, das Teil ist von einem Autohaus aus Irland für 196€+20€ Versand geliefert worden.

Mein KFZ`ler von Nebenan, ein echtes ASS, hat die Sache für 180€ inkl. aller Teile und Bremsflüssigkeit usw. eingebaut. Und alles läuft und die blöde Lampe ist auch aus.

Also nochmal Glück gehabt. Solltre irgendjemand dieses Problem haben sollte er sich bei EBAY.UK umsehen.

Ein besonderer Dank geht an Nieli für seine Infos und den Reparaturleitfaden!:D

Gruß bekasa

1C0 907 379 E

Mittlerweile habe ich von einem def. Geraet den Deckel sauber mit einer

Schwingsaege / Multitool mit duennem Halbsichel-Saegeblatt abgeschnitten.

Das Blatt passt gut in die Nut zwischen dem geklebten Deckel und dem

Gehaeuse.

Koennte man spaeter wieder aufkleben und / oder evtl. mit kleinen Torx-

Blechschraeubchen und Dichtung anschrauben.

Die Steuerplatine ist noch nicht einmal eingeloetet bzw. Draehte gebondet wie

bei den BMW, sondern nur gesteckt, selbst im Bereich der Steckerverbindung.

Da duerfte der Fehler also in leicht oxidierten Steckverbindungen liegen, was

natuerlich im Laufe der Jahre passieren kann, aber nicht passieren duerfte.

Und das muss man sich mal vorstellen, nur wegen einer fehlerhaften

Steckverbindung leiert der VW-Konzern den Kunden 1500,- bis 2000,- Euro

(mit Montage und Zusatzarbeiten) aus den Rippen. Evtl. die Platine nur kurz

bewegt oder angehoben, etwas Kontaktspray und der Fehler waere weg.

Klar das der VW-Konzern auf Kosten und auf dem Ruecken der Kunden zum

groessten Autobauer aller Zeiten aufsteigen koennte. Sowas hatten wir doch

schon mal, vor 1945! Statt GröFaZ dann GrAbaZ!

Wegen de entfernten Deckels ist natuerlich nun die weitere Systematik des

VW-Konzerns zu erkennen. wie bereits oben erwaehnt, wird die Platine eigentlich

nur durch die Steckverbindung der 47 Stifte im Bereich des Steckers gehalten

bzw. fixiert. Weitere Befestigungen sind zwei schwarze Kunststoffclipse, die

die Platine beim Eindruecken in das Gehaeuse bei der Fabrikation fixieren.

Das sind eigentlich kleine Spreizduebel, die nach dem Durchfuehren durch die

Platine diese dann fixieren.

Des weiteren sieht man auf der Platine die beiden Kontakte der Hydraulikpumpe,

diese zwei Kontaktstifte werden durch den gesamten Hydraulikblock gefuehrt

und dann in der Platine durch zwei Federklammern kontaktiert.

Die gesamte Konstuktion duerfte durch die beiden Torx-Befestigungsschrauben

zusammengehalten werden, die ebenfalls durch den Hydraulikblock gefuehrt

werden und dessen Gewindehuelsen im schwarzen Kunststoffteil des Steuergeraetes

sitzen.

Zum Entfernen der Platine werde ich mir ein Werkzeug anfertigen, mit dem ich

zwischen die Gehaeusewand und Platine komme und mit einem Haken am Ende die

Platine vorsichtig (!!) und langsam aus den Steckverbindungen ziehen kann.

Evtl. reicht (siehe oben) auch ein geringes hin und her-Bewegen im Bereich der

Steckerverbindung mit oxidloesendem Kontaktspray,, falls der Fehler nur durch eine

schlechte Kontaktverbindung erzeugt wurde.

Man sollte Bedenken, dass durch einen Kontaktfehler im Steuergeraet Folgefehler

generiert werden, die mit der Hauptfehlerursache ueberhaupt nichts zu tun haben.

Oft werden defekte Radsensoren und andere unplausible Meldungen abgesetzt.

Vielleicht gehoert auch der defekte Drucksensor dazu.

Die drei Anschluesse des Sensors sind auf die Steckerverbindung gefuehrt, ich

glaube

(+) auf Stift 18

(- ) Masse auf Stift 20

Signal auf Stift 19

Das Signal wird gepulst sein, also nicht einfach zu messen.

Es wuerde mal Sinn machen, ein Adapterkabel aus defekten ABS-Bauteilen

herzustellen, damit man auch evtl. mal ein Ersatzgeraet testen kann, bevor (!!)

man das eigene aus den Tiefen des VAG-Motorraumes entfernt. Dann koennte

man leicht vor Demontage des eigenen ABS den Fehler besser eingrenzen,

zumindest das evtl. gebrauchte Ersatzgeraet vor Einbau auf Funktion testen.

W. Labuhn

Dieser Beitrag wird evtl. bei Bedarf ergaenzt bzw. bearbeitet.

1c0907379e-mod-01
1c0907379e-mod-02
1c0907379e-mod-10
+2

Zitat:

@Nieli schrieb am 12. Oktober 2010 um 06:57:30 Uhr:

Hallo,

ich kann nun endlich Erfolg melden, das ABS/ESP funktioniert wieder. Allerdings ist der Aus/Einbau aufgrund der Platzverhältnisse nicht ganz einfach. Man muss zuerst die Batterie abklemmen, dann den Stecker vom ABS-Steuergerät abziehen, dann Bremsentlüfterschraube VL und HL gleichzeitig öffnen und das Bremspedal ca. 60mm drücken und in dieser Position fixieren (z.B. mit einer Latte gegen den Sitz abstützen) und beide Entlüfterschrauben wieder schließen. Es ist von Vorteil, wenn man alle Leitungen in ihrer Position vor dem Ausbau kennzeichnet und dann mit dem Lösen der seitlichen 2 Leitungen beginnt, dann die 4 Leitungen oben löst (nach dem Lösen einer jeden Leitung die offene Bohrung gleich mit dem Set beligenden Kunststoffblindschrauben verschließen, Leitungen ggf. auch verschließen, hierzu liegt aber nichts bei) dann den kompletten Block nach oben aus den Gummittüllen herauszieht und leicht verdreht nach oben herausnimmt. Das Wechseln des Hydraulikblocks vom Steuergerät ist recht einfach, man muss darauf achten, dass keine Bremsflüssigkeit auf die Kontakte gelangt und auch sonstige Berührung der Kontakte vermieden wird. Es sind nur 2 Schrauben, die die Verbindung halten, werden mit 6 Nm angezogen. Den Motor niemals allein ohne Block abziehen.

Wer sich selbst daran versuchen möchte, sollte sich unbedingt den Reparaturleitfaden dazu besorgen, denn die dem neuen Teil beiliegenede Reparaturanleitung ist die 27. Kopie einer schlechten Vorlage und sehr schwer lesbar.

Nach dem Zusammenbau und Einbau die Batterie anschließen und den Fehler 1435 im Steuergerät mit Diagnose löschen.

Zum Entlüften muss mit einem Entlüftergerät mit 2 bar Fülldruck im Ausgleichsbehälter gearbeitet werden. Zuerst beide vordere Bremsen gleichzeitig entlüften, dann beide hintere Bremsen gleichzeitig entlüften, dann mit Diagnose im Modus Grundeinstellung Ventile und Pumpe ansteuern, dann nochmals erst beide vordere und dann beide hintere Bremsen entlüften.

Den Reparaturleitfaden kann ich bei Bedarf als PDF mal zusenden (PN mit Emailadresse).

MfG. Nieli

kannst du mir bitte eine copie senden? roland-bolz@t-online.de

Danke im voraus

am 6. Januar 2016 um 19:12

Zitat:

@Nieli schrieb am 12. Oktober 2010 um 06:57:30 Uhr:

Hallo,

ich kann nun endlich Erfolg melden, das ABS/ESP funktioniert wieder. Allerdings ist der Aus/Einbau aufgrund der Platzverhältnisse nicht ganz einfach. Man muss zuerst die Batterie abklemmen, dann den Stecker vom ABS-Steuergerät abziehen, dann Bremsentlüfterschraube VL und HL gleichzeitig öffnen und das Bremspedal ca. 60mm drücken und in dieser Position fixieren (z.B. mit einer Latte gegen den Sitz abstützen) und beide Entlüfterschrauben wieder schließen. Es ist von Vorteil, wenn man alle Leitungen in ihrer Position vor dem Ausbau kennzeichnet und dann mit dem Lösen der seitlichen 2 Leitungen beginnt, dann die 4 Leitungen oben löst (nach dem Lösen einer jeden Leitung die offene Bohrung gleich mit dem Set beligenden Kunststoffblindschrauben verschließen, Leitungen ggf. auch verschließen, hierzu liegt aber nichts bei) dann den kompletten Block nach oben aus den Gummittüllen herauszieht und leicht verdreht nach oben herausnimmt. Das Wechseln des Hydraulikblocks vom Steuergerät ist recht einfach, man muss darauf achten, dass keine Bremsflüssigkeit auf die Kontakte gelangt und auch sonstige Berührung der Kontakte vermieden wird. Es sind nur 2 Schrauben, die die Verbindung halten, werden mit 6 Nm angezogen. Den Motor niemals allein ohne Block abziehen.

Wer sich selbst daran versuchen möchte, sollte sich unbedingt den Reparaturleitfaden dazu besorgen, denn die dem neuen Teil beiliegenede Reparaturanleitung ist die 27. Kopie einer schlechten Vorlage und sehr schwer lesbar.

Nach dem Zusammenbau und Einbau die Batterie anschließen und den Fehler 1435 im Steuergerät mit Diagnose löschen.

Zum Entlüften muss mit einem Entlüftergerät mit 2 bar Fülldruck im Ausgleichsbehälter gearbeitet werden. Zuerst beide vordere Bremsen gleichzeitig entlüften, dann beide hintere Bremsen gleichzeitig entlüften, dann mit Diagnose im Modus Grundeinstellung Ventile und Pumpe ansteuern, dann nochmals erst beide vordere und dann beide hintere Bremsen entlüften.

Den Reparaturleitfaden kann ich bei Bedarf als PDF mal zusenden (PN mit Emailadresse).

MfG. Nieli

am 6. Januar 2016 um 19:16

kannst du mir bitte auch eine copie senden? alidalga@web.de

Danke im voraus.

Zitat:

@labuhnwer schrieb am 17. Juni 2015 um 11:33:07 Uhr:

Dieser Beitrag wird evtl. bei Bedarf ergaenzt bzw. bearbeitet.

@labuhnwer: Gerne würde ich deinen Betrag ein wenig Kommentieren.

Diese Stifte/Kontakte die du beschreibst sind sogenannte "Multispring" Kontakte, die werden nicht aufgesteckt sondern in die Leiterplatte eingepresst, hier wirst du aller Voraussicht nach kein Problem haben/finden (Standard in der Automobilindustrie). Die Signalleitung des Drucksensors ist wenn überhaupt nur zu diagnosezwecken auf den Stecker geführt und Funktionsirrelevant. Der Drucksensor gibt außerdem ein Analoges signal aus.

Genauer: Der Drucksensor ist fest mit dem Hydraulikblock verbunden, der Bremsdruck kommt auf eine Hochdruck Membran, dessen Messwerte werden von einer Auswerte-Elektronik auf Plausibilität überprüft und Analog an das Steuergerät weitergegeben (Kontakt Schnittstelle DS=> Stg.). Das Steuergerät wertet das Signal mittels AD-Wandler aus und führt es der internen Berechnung zu.

In aller Regel ist tatsächlich der Drucksensor defekt.

- Defekte Bondverbindung HD-Membran zu Elektronik

- Überlastete HD-Membran

- Defekte Struktur der HD-Membran

- Defekter ASIC im Drucksensor

Oder aber eine schlechte Verbindung zwischen Drucksensor und Leiterplatte (verschmutzt? korrodiert?), nicht aber die von dir angesprochenen Kontakte.

Der angezeigte druckwert bei unbetätigter bremse ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein definierter Fehler wert (Out of range, Alarmpegel) damit das Steuergerät den defekten Drucksensor auch registriert.

Hallo,

danke fuer die zusaetzlichen und mit Sicherheit sinnvollen Erlaeuterungen, die helfen, den Fehlerquellen auf die Spur zu kommen.

Der einzige Unterschied besteht aber darin, das in meinem Block kein (!) Drucksensor sitzt, sondern bei dieser, meiner Ausfuehrung sitzt der Drucksensor im Hauptbremszylinder (!) das wusste ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. (Siehe auch meine angeg. E-Nr.) Und die Korrosion duerfte bei mir evtl. in der Steckerverbindung des Blockes zu finden sein. Dafuer habe ich Hinweise im Netz gefunden, aber die Bilder der korrodierten Kontakte finde ich im Augenblick nicht, koennte ich aber nachreichen.

Auch ich bin der Meinung, das innerhalb des Gehaeuses kaum Fehler bzgl. Kontaktierung auftreten sollten.

MfG

W. Labuhn

Zitat:

@piwo0072 schrieb am 6. Januar 2016 um 21:49:07 Uhr:

Zitat:

@labuhnwer schrieb am 17. Juni 2015 um 11:33:07 Uhr:

Dieser Beitrag wird evtl. bei Bedarf ergaenzt bzw. bearbeitet.

@labuhnwer: Gerne würde ich deinen Betrag ein wenig Kommentieren.

Diese Stifte/Kontakte die du beschreibst sind sogenannte "Multispring" Kontakte, die werden nicht aufgesteckt sondern in die Leiterplatte eingepresst, hier wirst du aller Voraussicht nach kein Problem haben/finden (Standard in der Automobilindustrie). Die Signalleitung des Drucksensors ist wenn überhaupt nur zu diagnosezwecken auf den Stecker geführt und Funktionsirrelevant. Der Drucksensor gibt außerdem ein Analoges signal aus.

Genauer: Der Drucksensor ist fest mit dem Hydraulikblock verbunden, der Bremsdruck kommt auf eine Hochdruck Membran, dessen Messwerte werden von einer Auswerte-Elektronik auf Plausibilität überprüft und Analog an das Steuergerät weitergegeben (Kontakt Schnittstelle DS=> Stg.). Das Steuergerät wertet das Signal mittels AD-Wandler aus und führt es der internen Berechnung zu.

In aller Regel ist tatsächlich der Drucksensor defekt.

- Defekte Bondverbindung HD-Membran zu Elektronik

- Überlastete HD-Membran

- Defekte Struktur der HD-Membran

- Defekter ASIC im Drucksensor

Oder aber eine schlechte Verbindung zwischen Drucksensor und Leiterplatte (verschmutzt? korrodiert?), nicht aber die von dir angesprochenen Kontakte.

Der angezeigte druckwert bei unbetätigter bremse ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein definierter Fehler wert (Out of range, Alarmpegel) damit das Steuergerät den defekten Drucksensor auch registriert.

Hallo,

hier vorab mal der Link zum Thema: Korrosion im ABS-Stecker

http://www.seatforum.de/.../45668-steuergeraet-defekt-stecker-defekt

MfG

W. Labuhn

Zitat:

@labuhnwer schrieb am 6. Januar 2016 um 22:53:49 Uhr:

Hallo,

danke fuer die zusaetzlichen und mit Sicherheit sinnvollen Erlaeuterungen, die helfen, den Fehlerquellen auf die Spur zu kommen.

Der einzige Unterschied besteht aber darin, das in meinem Block kein (!) Drucksensor sitzt, sondern bei dieser, meiner Ausfuehrung sitzt der Drucksensor im Hauptbremszylinder (!) das wusste ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. (Siehe auch meine angeg. E-Nr.) Und die Korrosion duerfte bei mir evtl. in der Steckerverbindung des Blockes zu finden sein. Dafuer habe ich Hinweise im Netz gefunden, aber die Bilder der korrodierten Kontakte finde ich im Augenblick nicht, koennte ich aber nachreichen.

Auch ich bin der Meinung, das innerhalb des Gehaeuses kaum Fehler bzgl. Kontaktierung auftreten sollten.

MfG

W. Labuhn

Zitat:

@labuhnwer schrieb am 6. Januar 2016 um 22:53:49 Uhr:

Zitat:

@piwo0072 schrieb am 6. Januar 2016 um 21:49:07 Uhr:

 

@labuhnwer: Gerne würde ich deinen Betrag ein wenig Kommentieren.

Diese Stifte/Kontakte die du beschreibst sind sogenannte "Multispring" Kontakte, die werden nicht aufgesteckt sondern in die Leiterplatte eingepresst, hier wirst du aller Voraussicht nach kein Problem haben/finden (Standard in der Automobilindustrie). Die Signalleitung des Drucksensors ist wenn überhaupt nur zu diagnosezwecken auf den Stecker geführt und Funktionsirrelevant. Der Drucksensor gibt außerdem ein Analoges signal aus.

Genauer: Der Drucksensor ist fest mit dem Hydraulikblock verbunden, der Bremsdruck kommt auf eine Hochdruck Membran, dessen Messwerte werden von einer Auswerte-Elektronik auf Plausibilität überprüft und Analog an das Steuergerät weitergegeben (Kontakt Schnittstelle DS=> Stg.). Das Steuergerät wertet das Signal mittels AD-Wandler aus und führt es der internen Berechnung zu.

In aller Regel ist tatsächlich der Drucksensor defekt.

- Defekte Bondverbindung HD-Membran zu Elektronik

- Überlastete HD-Membran

- Defekte Struktur der HD-Membran

- Defekter ASIC im Drucksensor

Oder aber eine schlechte Verbindung zwischen Drucksensor und Leiterplatte (verschmutzt? korrodiert?), nicht aber die von dir angesprochenen Kontakte.

Der angezeigte druckwert bei unbetätigter bremse ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein definierter Fehler wert (Out of range, Alarmpegel) damit das Steuergerät den defekten Drucksensor auch registriert.

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