Kosten bei erfolglosen Werkstattaufenthalten
Hallo Forum,
bitte verschiebt doch meinen Beitrag in den richtigen Bereich, ich bin nicht fündig geworden.
Mein Auto fährt seit einiger Zeit bei höheren Geschwindigkeiten und Lasten im Notbetrieb. Auch diverse andere Mängel sind aufgetreten, die möglicherweise alle dieselbe Ursache haben. Deshalb habe ich es zur Reparatur in eine freie Werkstatt gebracht. Da mir mal bei Audi eine Diagnose gemacht wurde, die ein teures Auswechseln der Drosselklappen zur Folge hätte, mache ich mir jetzt Sorgen, dass damit die Geschichte noch kein Ende hat und mir letztendlich ein wirtschaftlicher Totalschaden entsteht.
Wie ist die Rechtslage, wenn eine Werkstatt eine Reparatur vornimmt, die nicht zum Erfolg führt und nichts mit dem Problem zu tun hat (ohne Unterstellung von Absicht)?
Natürlich ist sie zur Nachbesserung verpflichtet, aber bleibe ich auf den Kosten der unnötigen Reparatur sitzen bzw. handelt es sich um eine Nachbesserung, wenn das Problem neu angegangen werden muss?
Was, wenn die Werkstatt damit argumentiert, dass diese Reparatur sowieso hätte gemacht werden müssen?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen, ich weiß, dass eine Rechtsberatung nur von Juristen kommen darf.
Beste Antwort im Thema
Ich ahne schon, lieber das doppelte Geld in mehreren freien Werkstätten ausgeben, also bei Audi schnell seine Ruhe zu haben!
Wenn das eine Meisterwerkstatt von Audi ist, dürfen die quasi auch nicht die Finger davon lassen.
Aufträge immer so stellen, dass sie die Fehlerbeseitigung zum Ziel haben, nicht vorher mit denen quatschen und die dann zB sagen, das könnte die Lima sein und man gibt den Auftrag, Lima tauschen, das Geld sieht man nie wieder, sagt man aber das Symptom soll behoben werden, dann können die zwar die Lima tauschen, ist das Symptom noch da, dürfen die dir kein Geld dafür abknüpfen, Werkstätten müssen diese Teile sogar aufheben zum nachweis des defektes, können die das nicht zeigen auf nachfrage, gilt das Teil als nicht defekt/verschlissen.
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41 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Dennis_STK
Was fährst du überhaupt für ein Fahrzeug? Oder hab ich das überlesen?
Den A6 4F Modell 2005 als Limousine mit einem 3.0 TDI.
Er will wissen was für einen Motor du in deinem A6 4F hast!
Mein Gott bei manchen Leuten fragt man sich echt, wie sie es ins Internet geschaft haben :rolleyes:.
Zitat:
Original geschrieben von keinen_Benutzer
Er will wissen was für einen Motor du in deinem A6 4F hast!
Mein Gott bei manchen Leuten fragt man ich mich echt wie sie es ins Internet geschaft haben :rolleyes:.
Ich muss mich sicher nicht dafür entschuldigen, dass ich Laie in solchen Dingen bin. Aber ja, man vergisst schnell, dass man selbst mal unwissend war. Ich kritisiere dich auch nicht wegen deiner mangelhaften Rechtschreibung und Semantik: Wieso fragt man DICH echt bei manchen Leuten, wie sie es ins Internet geschafft haben? ;)
Nein aber mitdenken sollten man schon können!
Das ein Diesel auch eine Drosselklappe haben kann ist anscheinend noch nicht bei allen angekommen. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Dennis_STK
Das ein Diesel auch eine Drosselklappe haben kann ist anscheinend noch nicht bei allen angekommen. ;)
Haben kann? Für mich klingt das, als hätte das ein Diesel normalerweise nicht. Oder ich erkenne die Ironie nicht :)
Der 4F hat ne elektrische Drosselklappe, ist aber keine Vorraussetzung bei Dieseln,
gibt genug die keine haben.
Oh Mann...
@TE lass dich nicht verunsichern...
Der 3.0 TDI hat eine Drosselklappe...sie ist keine wirklichen Drosselklappe wie bei einem Benziner (haben quasi eine andere Funktion).
Die Dinger heissen Saugrohrklappen, wenn ich mich recht erinnere.
Wenn du mal Saugrohrklappe in der Suche eingibst findest du relativ schnell ne Anleitung zum selber reinigen. Sollte vom Stellmotor am Zahnrad was rausgebrochen sein kommst du nicht um einen Austausch der kompletten Einheit rum (Kosten bei Audi inkl. Einbau ca. 280€ pro Stück) - diese Rädchen gibts leider nicht einzeln.
Hier der Link zum Reinigungsthread:
http://www.motor-talk.de/.../...pe-ausbauen-und-reinigen-t2662757.html
Auf jeden Fall können freie Werkstätten und auch Audi-Werkstätten diesen Fehler auslesen und auch beheben.
macros,
vielen Dank für deine Unterstützung und die Infos :)
Da das Auto ja inzwischen in der Obhut von Audi war, konnte ich es heute Abend mit neuen Drosselklappen bzw. Saugrohrklappen abholen; der Mechaniker hat sie Drosselklappen genannt. Die Symptome sind momentan weg und der Antrieb ist subjektiv nicht mehr so träge. Mal schauen, wie lange das hält oder was als nächstes kommt - hab die 200 tkm-Marke erreicht. Das alte Bauteil hab ich mitgenommen, ist ein bisschen verrußt. Lässt sich sowas irgendwo verkaufen?
Der Reinigungsthread ist gut, da würde ich mich sogar selbst rantrauen. Hätte ich das nur eher gelesen. Insgesamt habe ich wegen dieses Bauteils eine Menge Zeit und Geld (~ 1000 €) investiert. Das ärgert mich schon etwas. Naja, in Zukunft informiere ich mich vorher besser :rolleyes:
Wenn das Teil nur verrußt war, kannst du es ruhig auseinandernehmen und reinigen (und danach an einen Verwerter verkaufen). Wenn der Stellmotor (das Zahnrädchen) kaputt war, gibts dafür höchsten noch nen Stückchen Erdbeertorte :)
Ach ja - das nächste Mal gleich zu Audi fahren, Fehlerspeicher auslesen lassen - oder hier im Forum posten.
Zitat:
Original geschrieben von macros_1102
Ach ja - das nächste Mal gleich zu Audi fahren, Fehlerspeicher auslesen lassen - oder hier im Forum posten.
Genau das hatte ich gemacht. Und keiner der beiden freien Werkstätten hat meinen Auftrag verstanden, die Drosselklappen zu reinigen. Da ich nicht wusste, wo sich das Ding im Motorraum befindet, konnte ich es denen leider nicht noch genauer erklären. Aber dieses Wissen hätte ich von denen schon erwartet. Jetzt bin ich schlauer, nächstes Mal frag ich Euch, was zu tun ist :)
Die Story geht weiter, und jetzt ist genau das eingetreten, worauf ich eingangs hinaus wollte.
Mahag hat nun die Drosselklappen ausgetauscht, trotzdem fährt das Auto nach wie vor im Notbetrieb. Auftrag war schriftlich u.a. Motorkontrolllampe und Fehlersuche, die sie mir extra berechnet haben. Mündlich hab ich natürlich den Notbetrieb erwähnt, da das ja der Grund für den Werkstattaufenthalt war.
Jetzt hab ich nen Haufen Geld bezahlt, aber das Problem besteht immer noch. Wenn ich zur Nachbesserung hingehe, wird das sicher extra berechnet, Dialog hin oder her. Ich war schon oft in der Werkstatt und das letzte Mittel ist die Drohung mit einem Anwalt. Aber soweit will ich's eigentlich nicht kommen lassen.
Wie macht Ihr das? Kann da jemand aus Erfahrung sprechen?
Zusammenfassend nochmal:
Wenn die nicht das machen, was auf dem Auftrag steht, musst du das theoretisch nicht bezahlen. Zumindest wenn es nicht zum Abstellen des Fehlers dient. Wenn du da allerdings was Allgemeines draufstehen hast, wie Notlauf beheben oder so, dann können bzw. dürfen die alles machen, was diesen Notlauf verursachen könnte.
Ich hoffe man hat mich verstanden. Solange der Fehler auch nicht behoben ist würde ich gar nichts zahlen und nachher dann erstmal sehen was notwendig war.
Hallo,
so lange die Werkstatt nach dem Stand des technischen Wissens handelt und eine Ursache nach der Anderen ausschließt musst Du das sehr wohl bezahlen. Eine solide arbeitende Werkstatt wird die schon gezahlten Beiträge wenigstens teilweise (den Arbeitslohn) anrechnen. Aber kein Werkstattmeister kann hellsehen. Wenn es mit 95% Wahrscheinlichkeit die Drosselklappen sind und die werden getauscht dann ist das fachgerecht, auch wenn hinterher die Symptome noch bestehen. Ggf. kommt allenfalls ein Rückbau in Frage.
Aber die Symptome waren doch weg? Wieso sind sie jetzt wieder da? Kann etwas die neuen Drosselklappen auch beschädigt haben oder sind diese fehlerhaft?
Grüße
Kai