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Kopfhörerverbot für Fußgänger
Gestern kam ein Bericht über Köpfhörerverbot im TV. Da wurden etliche Leute angesprochen und kaum einer hat ewas mitbekommen.
Ich finde die Idee großartig, allerdings wird es bei der Umsetzung wieder scheitern. Bei den Radfahrern gibt es dieses Verbot ja schon aber kaum einer hält sich dran. Auf die Idee dies mal zu kontrollieren kommt auch niemand :rolleyes:
Hier und hier geht es zu den Beiträgen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Hartz4Fahrer
Geil, diese Kiddyinternetsprache :D
Wusste garnicht, dass es die Muppet-Show damals auch im Internet zu sehen gab.
Auf den Rest deiner Aussagen geh ich jetzt mal nicht weiter ein. Da soll sich jeder mal ein eigenes Bild von dir machen. Anhand des folgenden Beispiels eventuell:
Du forderst, dass sich andere Verkehrsteilnehmer an das Rechtsfahrgebot halten, damit es dir möglich ist, diese zu überholen.
Wenn nun jemand mit 70km/h durch eine Baustelle fährt in der 60 erlaubt ist, warum soll er sich dann rechts einordnen?
Richtig: Damit du dich nicht an Gesetzte halten musst weil du ja selber entscheiden kannst was unsinnig ist, verlangst du von anderen sich an Gesetzte zu halten.
Mfg Zille
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716 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Herr Weber
...solange die Lautstärke niemanden belästigt is doch alles ok?
Wenn wir jetzt noch den Wunsch mit hineinnehmen, daß die Musikhörer dadurch auch nicht sich oder andere Personen im Straßenverkehr gefährden, dann würde es IMHO passen.
.....und das ist gegeben,wenn man Signaltöne wie Hupen und Hörner warnehmen kann....mehr nicht.
Wenn ich im Auto sitze und auf ne Hauptstraße einbiegen will,muss ich mich auch nur auf die optische Warnehmung verlassen,warum sollte das beim Fußgänger(der die deutlich bessere Rundumsicht hat) anders sein.
Gespräch in einem Elektronikfachmarkt im Jahr 2015:
Kunde - "Guten Tag. Ich möchte einen Kopfhörer kaufen."
Verkäufer - "Sind Sie Autofahrer, Radfahrer oder Fussgänger? Tut mir leid, nach der neuen Lärmemissionsverordnung darf ich Ihnen dann nur noch die kleinen In-ear verkaufen. Welche möchten Sie denn? Die fleischfarbenen schnurlosen?"
Oder man muss vorher nen Kopfhörerschein machen,wo einem beigebracht wir die Dinger nur auf Privatgrund nutzen zu dürfen.
Das weiter oben angesprochene Thema Lautstärke ist ja auch so ein Übel.
Aufgrund der Tatsache, daß etliche Zeitgenossen im jugendlichen Alter durch ständige Disko-Besuche bereits stark hörgeschädigt sind, wird die Lautstärke dann auch oftmals so weit aufgedreht, daß die Umgebung gleich mitbeschallt wird.
Gleichwohl hält es keiner dieser Zeitgenossen mal für notwendig, einen HNO-Arzt aufzusuchen, um das Ganze mal abklären zu lassen.
@Herr Weber
Warum verteidigst du denn diese Zeitgenossen so vehement, die ihre Mitmenschen in ihren Musikgeschmack einbeziehen wollen? Gegen dezentes Hören hat ja niemand etwas einzuwenden, aber viele kennen ja diesen Begriff gar nicht mehr. Aus eigenem Erleben sei dir gesagt, dass die Hälfte aller Kopfhörer-Träger sich dessen gar nicht bewusst ist, auf welche Weise sie ihre Umgebung beschallen. Sie bekommen es ja selbst nicht mit!!
Wobei Ärzte Sturm laufen wg. dieses sehr intensiven und unmittelbaren Schalldrucks, der auf das Ohr einwirkt. Ich hatte schon vor kurzem erwähnt, dass die Zahl junger aber schon schwerhöriger Menschen rasant zunimmt. Sage das mal einem KH-Träger: Er wird dich entweder blöd angrinsen weil er es ja nicht anders kennt oder eine noch blödere Antwort geben. Es sind ja schließlich seine Ohren und mit denen kann er machen was er will. Die Hörgeräte-Hersteller wird's freuen und die Zeche zahlt wieder einmal die Gemeinschaft der Krankenkassen und damit wir alle.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Du als freiheitsliebender und selbstständig denkender Bürger wirst das bestimmt verstehen.
Mfg Zille
Nur sehr bedauerlich, dass dieser freiheitsliebende und selbstständig denkende Bürger dieses Recht anderen Mitmenschen abspricht.
Wasser predigen und selber Wein drinken.
Immer die gleiche Geschichte, die sich so wiederholt. Gibt überall diese Hobbydemagogen.
Ich war früher auch regelmäsiger Discogänger,war(bin) ein Technojünger der 1. Stunde;)
Der regelmäsige Hörtest beim Werksarzt ergibt immer das gleiche Ergebniss.....eine schwäche von 3DB bei 70Hz auf dem linken Ohr.
Hat MIR zumindest also nicht geschadet.
Zitat:
Warum verteidigst du denn diese Zeitgenossen so vehement, die ihre Mitmenschen in ihren Musikgeschmack einbeziehen wollen?
Dann lies dir meine Beiträge nochmal durch,ich habe mehrfach betont,das man natürlich auf die Mitmenschen rücksicht nehmen muss.
Aber hier gibts ja einige,die beim blosen Anblick eines Kopfhörers schon Auschlag am Hintern bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Wobei Ärzte Sturm laufen wg. dieses sehr intensiven und unmittelbaren Schalldrucks, der auf das Ohr einwirkt. Ich hatte schon vor kurzem erwähnt, dass die Zahl junger aber schon schwerhöriger Menschen rasant zunimmt.
Ist das ein Wunder? Wir waren vor zwei Jahren auf Gran Canaria und auch mal in den Partyhallen Kasbah, ich habe in meinem Leben noch nie so laute Musik gehört. Nach 1 Stunde hatten wir Ohrendröhnen und Kopfschmerzen.
Zitat:
Original geschrieben von Herr Weber
DAS richtige Maß und den passenden Ort bestimmt dan wer?
Der Gesetzgeber.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
... bereits stark hörgeschädigt sind, wird die Lautstärke dann auch oftmals so weit aufgedreht, daß die Umgebung gleich mitbeschallt wird.
Na, so im Wartezimmer eines HNO zu hocken, wäre ja konkret peinlich. Das ist ja so krass, das geht gar nicht. ;)
Aber kommt wohl auch drauf an, was einen persönlich gerade stört.
Als "seit-36-Jahren-Tinitus-Geniesser" stören mich diese Kopfhörer-Mucke-Lauscher kaum bis gar nicht, das Gepiepse dieser ich-geh-gleich-zu-Strassenbahntüren dagegen sehr wohl. Die Frequenz ist gerade zu schmerzhaft penetrant. Und trotz Tinitus kann ich guten von grottenschlechtem Klang sehr wohl unterscheiden. Ein Grund, weshalb ich mir diese Miniteile mit Miniklang auch nicht antue.
Zitat:
Der Gesetzgeber.
Auf den Gesetzestext wäre ich dann aber gespannt:
Musik über Kopfhörer dürfen Bürger ab 18J. nur von Mo. bis. Fr 8-13 Uhr und Sonntags von 12-16 Uhr hören.
Auserhalb dieser Zeiten ist das hören über Kopfhörer nicht gestattet.
Auserdem ist das benutzen von Kopfhörern in öffentlichen Gebäuden,Einkaufsmärkten,Fußgängerzonen,Veranstaltungen,Zügen,Bussen und Toiletten NICHT gestattet.
Ein Verstoß wird mit Freiheitsstrafe nicht unter 10 Jahren geandet-
....oder so:D
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Gegen dezentes Hören hat ja niemand etwas einzuwenden, aber viele kennen ja diesen Begriff gar nicht mehr.
[...]
Wobei Ärzte Sturm laufen wg. dieses sehr intensiven und unmittelbaren Schalldrucks, der auf das Ohr einwirkt. Ich hatte schon vor kurzem erwähnt, dass die Zahl junger aber schon schwerhöriger Menschen rasant zunimmt.[...]
Bei guten, also passenden In-Ears hört die Umwelt garnix, und man kann die Musik auch in sehr moderater Lautstärke genießen. So stört man weder die Umwelt und schont die eigenen Ohren.
Beim Lesen einiger Beiträge bekommt man den Eindruck dass die Betreffenden entweder täglich hupend durch die Fußgängerzone steuern...oder einfach ein neues Betätigungsfeld für die Empörung am Stammtisch suchen.
Die Sache wäre doch so einfach.
Ein Mofa darf ja auch nur 25 km/h fahren.
In Anlehnung an die Arbeitnehmerschutzbestimmungen die Lautstärke der Geräte auch der in den Discos auf "nicht" gesundheitsgefährdende Lautstärke zu drosseln.
Dass das nicht durchsetzbar ist weis ich schon.
Hmmm wäre ne Möglichkeit(obwohl selbst damit die Hardliner hier nicht einverstanden wären....die KH müssen einfach weg ausm Strassenbild)