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Konzepte für Hubraum - Erfahrungen
Moin!
Evtl. können wir hier ein paar Dinge zusammenfassen.
Über die SuFu bin ich drüber gestolpert:
https://www.motor-talk.de/forum/motorkonzept-1835-t5580913.html
Und auch das hier habe ich mir selbstverständlich angeschaut.
https://www.youtube.com/watch?v=K37rXoEZ4QI
Danke @HD_Juergen
Was aber in meinem Kopf irgendwie noch drin ist (darüber hatte Jürgen nicht mehr in dem Video gesprochen):
92mm Zylinder sind dünnwandig (er als 90,5mm; gleiche Gehäuse-/Kopfbohrung)
Ja, die gibt es auch für Gehäusebohrung von 94mm, aber bei 94mm "habe ich gelesen/gehört", dass es da mit den Materialstärken am Gehäuse "Probleme" geben kann. Da ist nur noch wenig "Fleisch" auch zu den Stehbolzen.
Was soll man also machen?
Bei 90,5mm bleiben und auf Kurbelwelle mit größerem Hub gehen?
Oder "reichen" diese Gehäuse mit "ausgegossenem" Raum hinter dem dritten Zylinder?
Aktuell baue ich für eins meiner Projekte einen 1904er auf (74x90,5)
Geplant ist noch ein 2109 (82x90,5)
Danke und Gruß
der "Stevie"
P.S.: Ein 1640er kann Sinn ergeben, wenn man noch zusätzlich Verdichtung, Nocke, Vergaser macht und/oder man sowieso neue Kolben und Zylinder braucht.
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28 Antworten
??? wenn du nen 74er welle verbaust, schaut der Kolben oben aus dem Zylinder. Du musst also unterlegen, je nach Verdichtung entsprechend.....
Unten im Gehäuse ist die Zylinderwandstärke eh nicht so wichtig...oben ist wichtiger, da Wandstärke=Dichtfläche im Kopf und da der Kopf aus Alu besteht hat es Vorteile dicke Wandstärken zu nehmen.
Deshalb ja der Vorteil der 92 dickwandzylinder.
Besser du nimmst ne 78er Welle und 82er zylinder.
(Die zylinder sind ja gleich lang wie bei die 69er zylinder, nur der kolben ist anders)
Die haben 35 mm kolbenbolzen Höhe statt 39 und dann kommst du wieder fast ohne unterlegen aus....
Natürlich .... das ist bekannt, passt aber erst bei einer 78er Welle. Bei einer 78er Welle muss auch das Gehäuse ausgefräst werden, was bei 74 und 76 nicht nötig ist. Wahrscheinlich der Grund warum es diese Konzepte überhaupt gibt..... wenn ich schon das Gehäuse ausfräse sehe ich auch keinen Grund nicht gleich auf 82er Welle zu gehen mit 90,5 K&Z biste bei schönen 2.1
Am Ende entscheidet der Kunde bzw das Budget deshalb ist jeder Motor immer eine Individual Lösung.
Das stimmt natürlich,
m
aber 78 macht noch nicht soviele Probleme,.
das komt daher aufs gehäuse an, wenn ich wegen der Kurbelwellenbearbeitung das gehäuse weggeben muss,
dann würd ich mich für 78 entscheiden, weil das kann ich selbst machen und das Gehäuse wird nicht stark geschwächt.
wenn ich aber sowieso lagergasse und machen muss dann kann ich die bearbeitung für 86er Welle gleich mitmachen.
dann würd ich gleich auch mittellagerbuchsen setzen und full flow sowieso.
Mit 82er welle und vw Buchsen und 90,5er kannst einen tollen soliden drehmomentmotor bauen.
dazuer 44er köpfe ordentlich bearbeitet, wahlweise mit dv oder in serienoptik mit solex 37.
das ist gut und hält.
aber es braucht dann auch das volle Programm .
mit einer 78 welle und kleiner nocke und geringer verdichtung (8:1) kann ich auch einen drehmomentstarken 80 PS motor bauen und vl. bei geschickter auslegung auf eine externe kühlung verzichten.
Warum gerne das "78er Konzept" genommen wird, liegt wohl an den 78,4mm Limbach/Oettinger KW, die besten Typ1 KW die man für Geld kaufen kann, die tauchen immer mal wieder als Industrie-/Flugmotor KW auf dem Markt auf. Von den anderen Langhub KW taugen wohl nur die Scat Wellen...
ein altes Gehäuse bearbeiten für 86er Welle, Gasse spindeln, Fullflow, Mittellager, Planfläche und Zylinderbohrung.
Das wäre mir zu viel Aufwand und Kosten für einen großen Motor der dann ein hauchdünnes Gehäuse hätte, über die Haltbarkeit möchte ich gar nicht nachdenken. Es gibt doch neue starke Aluminiumgehäuse mit den ganzen Bearbeitungen fix und fertig, das ist dann eine solide Sache.
meine Meinung, Walter
86er Welle ?
@... ja, das sehe ich ähnlich.
Aus dem Grund würde ich prinzipiell auch eher auf eine 84 oder sogar 86er Welle gehen, anstatt 92 oder 94 er K&Z.
Wobei 86 schon eng wird ....
der "Stevie"
bezog sich auf diesen Beitrag
Zitat:
@VW71H schrieb am 17. März 2021 um 09:38:36 Uhr:
Tiffy hat auch 90,5er und 2017 ccm mit einer 78,4 er Welle und das schon über 60.000 km
... das klingt gut.
Was für eine Verdichtung? Wieviel Drehmoment? Warst du auf'm Prüfstand?
Verdichtung 10,1:1
Prüfstand ja. Das war aber noch mit 40er Doppelsolex. Jetzt fahre ich 44er Weber
Hier mal nen 2.3 mit 44er Webern 140PS wollte der Kunde haben sind dann ein paar mehr geworden ;-)
Aber kein Fettloch, kein einbrechen der Leistung im Schub und max Drehmoment schon bei 3000 u/min
das machte schon Spass zu fahren bis die erste Kurve kam ;-)
Ob das Sinn macht bei einem tiefergelegten Pendelachskäfer weiß ich nicht ;-)
Diagramm leider nur als PDF möglich....
https://drive.google.com/.../view?usp=sharing
.... eine Frage ist mir noch in den Sinn gekommen, weil meine "bessere Hälfte" meinte, dass ich in meinen Käfer doch gleich den "richtigen" Motor einbauen sollte und nicht den eins-neuner .... :D
Ab wieviel Hubraum/Leistung sollte man ein verstärktes Gehäuse nehmen? Autolinea(?) mit "zugegossenem" Raum hinter Zyl. 3.
Und wie sieht es mit Passstiften an den Lagern aus?
Ist ein AS41 Gehäuse noch für 82x90,5 und 9,5er Verdichtung mit 44er IDF "tauglich"?
@VW71H was hast du für ein Gehäuse? Das scheint ja alles recht solide zu sein.
Danke und Gruß
der "Stevie"
Das Seriengehäuse (gerne Mex 34 PS mit Hecho en Mechiko,die haben 8mm Stehbolzen) reicht aus bis 82X94. Dieser 2,3er läuft gut und lange.
Vorraussetzung ist wie immer das er gut gebaut wurde. Als Erstligsprojekt aber nicht zu empfehlen. Bei den Teilekosten wird es recht teuer wenn der durch einen kleinen Fehler hoch geht.
Ein verstärktes Gehäuse kann man auch schon bei 1776 verbauen.
Rechne mal was alle Bearbeitungen am gebrauchten Gehäuse kosten,da ist man nicht weit weg von einem Alugehäuse.
Ausser man macht fast alles selber. Gerade das freimachen innen ,saumäßig Arbeit,aber lohnt es selber zu machen da man dann nur wegnimmt was weg muß.Tuner ballern da ihr CNC drüber und weg ist was geht. Was weg ist nimmt aber Material das als Verstärkung u.U. hätte bleiben können.
Ein TF1 wäre meine Wahl wenn ich ein verstärktes verbauen würde. 86er KW geht da auch.
Alugehäuse die viel verkauft werden liest man auch Mist drüber.Von Undichtigkeiten bis schräge Lagergassen. Da kommt zum Kaufpreis dann ev nochmal einiges an Bearbeitungen hinzu.
Passhülsen in der Mitte sollte man machen.Ist zumindest meine Empfehlung.
Wünscht man dann noch möglichst lange Haltbarkeit landet man zwangsläufug beim 78,8x90,5 .
Da wird von allem was gemacht ohne aber an die Maximalgrenze der Bearbeitngen und Materialstärken zu gehen. Ist auch der Grund warum ich mich für diese Kombination entschieden habe. Die Kosten sind ja auch nicht ohne wenn man mal alles zusammenrechnet und nicht nur die billigsten Produkte verbaut.Da soll es auch möglichst lange halten.
Die 44er müssen es nicht unbedingt sein. Alte Gaser mit 36er Venturi ausrüsten geht auch (hab ich derzeit so bei den 68/69)
In den 44er steckt auch nur ein 36 , oder war es teilweise nur ein 34er Venturi ?
Die abstimmbarkeit von alten 40ern mit 32er Venturi ist aber leichter als die von den selben 40ern mit 36ern.
Ergibt dann daran gemessen das ein 44er mit 36ern besser zu bedüsen ist als ein 44er mit 40er Venturie.Darum sind die wohl auch nur so kleine bestückt.
Weitergesponnen den Faden versteht man warum die "schlechteren" 40IDF70 nur mit 28er Venturi ausgestattet werden. Besser abstimmbar als mit 32ern .Das haben ja auch schon zahlreiche Versuche ergeben. Mal abgesehen davon das die ID70 im Kanaldurchmesser eh kleiner sind als die z.b. 68/69er. Welcher da mehr Leistung generiert ist ja dann auch klar.
Das was die Gaser dann anbieten können muß aber auch in den Motor kommen.Kanäle,Ventilwinkel,Brennraum muß alles passen.
Verdichtung kannst du auch auf 10:1 gehen . Funktioniert und läuft. Meinen 10,5:1 machen keine Probleme (Jeder Brennraum einzeln ausgelitert auf 0,1 ml und angepasst so das wirklich alle identisch sind)
Ja,es gibt Büretten aus dem Laborbedarf für kleines Geld die 1ml noch unterteilen. Die Tage und Stunden muß man halt investieren das bei 4 Brennräumen identisch zu machen. Aber da es ja Hobby ist macht das Spass.
Vari
Zitat:
@Vari-Mann schrieb am 28. März 2021 um 08:35:20 Uhr:
...
Ein verstärktes Gehäuse kann man auch schon bei 1776 verbauen.
Rechne mal was alle Bearbeitungen am gebrauchten Gehäuse kosten,da ist man nicht weit weg von einem Alugehäuse.
Ausser man macht fast alles selber.
... ja, ALLES "selber" machen scheitert an CNC Fräse ;)
Zitat:
Gerade das freimachen innen ,saumäßig Arbeit,aber lohnt es selber zu machen da man dann nur wegnimmt was weg muß.
... das habe ich gerade beim Gehäuse für meine 74er Welle hinter mir.
Das war aber noch ein "Klacks".
Zitat:
....
Alugehäuse die viel verkauft werden liest man auch Mist drüber.Von Undichtigkeiten bis schräge Lagergassen. Da kommt zum Kaufpreis dann ev nochmal einiges an Bearbeitungen hinzu.
... davon hab ich auch schon gelesen.
Zitat:
Passhülsen in der Mitte sollte man machen.Ist zumindest meine Empfehlung.
.....
Verdichtung kannst du auch auf 10:1 gehen . Funktioniert und läuft. Meinen 10,5:1 machen keine Probleme (Jeder Brennraum einzeln ausgelitert auf 0,1 ml und angepasst so das wirklich alle identisch sind)
Ja,es gibt Büretten aus dem Laborbedarf für kleines Geld die 1ml noch unterteilen. Die Tage und Stunden muß man halt investieren das bei 4 Brennräumen identisch zu machen. Aber da es ja Hobby ist macht das Spass.
Vari
... ganz genau.
Hobby.
Vielen Dank für die sehr ausführlichen Ausführungen.
der "Stevie"
Zitat:
@steviewde schrieb am 27. März 2021 um 13:57:15 Uhr:
@VW71H was hast du für ein Gehäuse? Das scheint ja alles recht solide zu sein.
Ist ein AS41 Gehäuse


