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Konventionelles Auto auf Elektro umbauen - schon gemacht?
hallo zusammen,
Hat jemand schon ein konventionelles Auto auf Elektro umgebaut? Mich interessiert es, welchen Motor verwendet wurde , wie die Ansteuerung gemacht wurde und welche Batterien dazu verwendet wurden sind.
Wäre interessant eure Ideen dazu zu hören, vielleicht entsteht ja aus diesem Thread ein Brainstorming.
Grüße Manuel
Beste Antwort im Thema
Es ist nun schon über 10 Jahre her, da haben wir uns mal vom Batterieentsorgung- und anliegenden Schrottplatz ausgemusterte Militätbatterien 4 Stck. 12 V/140 Ah mit Absprache des Entsorgers ausgeliehen. Der Wartungs-Zustand war noch recht gut und es war eigentlich schade, diese zu entsorgen.
Als wir dann aber noch einen alten Militär-Trabbi-Kübel , der Motor war bereits von Trabbi-Fans ausgebaut worden - fanden, kam uns der Gedanke diesen mit einem Elt.-Motor auszustatten.
Gut wir wussten, dass wir beim TÜV keine Chance gehabt hätten, denn dazu war die "Konstruktion" zu windig und es machte auch viel Mühe noch einen passenden Gleichstrommotor der intakt war zu finden.
Es vergingen auch Wochen und als dann alles zusammen war, gingen wir ans Werk. Der Elt.-Motor war ein Allstrommotor für ein altes Tagebau-Förderband, sehr robust, aber auch recht schwer. Vorteilhft war jedoch die Möglichkeit des Getriebeansatzes. Hierfür musste ein heckgetriebenes Schrott-BMW-Differenzial herhalten.
Mit aufgeschweißten Kettenrädern konnte dies Getriebe gut verbaut werden und für den Gleichstrommotor war gerade noch ausreichend Platz.
Für die Batterien musste die hintere Sitzreihe weichen, aber es war dafür dann auch Platz genug vorhanden. In Reihe und parallel geschaltet, das Gaspedal über Seilzug mit Rückholfeder und über einen alten Drehwiederstand sollte es funktionieren.
Überrascht waren wir bereits beim Ausprobieren, welches Anzugsmoment der Motor brachte.
Nach vielen Abenden und Wochen-/enden hatten wir es dann geschafft und es ging an einem schönem Sonntagnachmittag auf unserem alten Betriebs-Lager-Gelände an die Probefahrt.
Es war fahrspaß pur. Der Elektro-Trabbi zog jedenfalls besser an, als mit seinem Standardmotor und auf der Ladestrasse, wir haben es dann mal gemessen und ausgerechnet, sind wir schon nach wenigen Metern auf ca. 80-85 km/h gekommen.
Natürlich hätten wir die Übersetzung der Kettenräder ändern können, Kraft war genügend vorhanden, aber woher nehmen.
Dieser umgebaute Elektro-Trabbi wurde in den Wochen danach von vielen (ehem. Lagerarbeitern) "bewegt" und es war wirklich eine robuste Konstruktion.
Damals stand die Thematik Elektro-Auto absolut noch nicht zur Debatte, aber wir haben uns noch einige Zeit mit Berechnungen rumgeschlagen, wie weit man damit wohl käme.
Positiv war das geringe Gewicht des Trabbis, der Motor war leider etwas zu klobig, wie auch das Gesamtgewicht der Bauteile, aber selbst diese Konstruktion hätte einen Fahrradius von ca. 50-80 km bei guten Fahrwerten gebracht.
Würde dieser Trabbi mit der Technik von heute Li.-Batterieen bekommen, ein optimierten Elt.-Motor mit Vario-Getriebe und Solarzelle, könnte man damit tgl. ca. 2 x 80 bis ca. 100 km fahren ohne an die Ladestation zu müssen. Im Winter wegen der Tageslichtausbeute weniger, aber dafür im Sommer weitaus mehr.
Es hätte also als "Stadtauto" , wie auch für Kurzstrecken hin und von der Arbeit allemal gereicht. Sicher nur als Zweisitzer und mit recht wenig Gepäckraum, aber die Standzeit von "ca. 8 Arbeitsstunden" zum Nachladen/Auffrischen der Akkus wäend ausreichend gewesen, sich über die Woche zu "retten".
Und ohne am Wochenende ans Netz zu müssen, hätte man zu Wochenbeginn damit wieder sicher fahren können.
Heute schaut man einwenig wehleidig auf diese Bastelei, hätte sie bei diesen Spritpreisen und als Stadtauto echten Nutzen gebracht.
Warum sich soetwas nicht als Kleinwagen bisher durchgestzt hat, ist wohl unseren "Öko-Wahn" zu verdanken, der ja von den Spritpreisen und Steuern lebt, denn sonst stünden die Fahrzeuge sicherlich in Massen in unseren Kleinstädten als 2.-Fahrzeug zur Verfügung.
Ich vermute mal, so lange man sich am Sprit noch nahezu fast "dusslig" verdienen kann, werden solche Technologieen eher ausgebremst, als vorangetrieben.
Ich meine was eine kleine Gruppe "verrückter Bastler" hinbekommt, müsste doch der Industrie spielend gelingen
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549 Antworten
Hallo,
Zitat:
Original geschrieben von mitsuheizer
jedoch hat der Golf V TDI wie du ja schon selbst beschrieben hast nur im Maximum ca. 43%. Wer fährt jedoch das Auto permanent im besten Wirkungsgrad....... Im normalfall wird ein aktueller Diesel bei ca. 16% Wirkungsgrad gefahren, denn der Maximale Wirkungsgrad liegt bei nahezuer Volllast an. Ein Elektromotor hat seinen Wirkungsgrad jedoch fast über das komplette Drehzahlband... womit deine Rechnung widerlegt ist.
keine Sorge, es stimmt durchaus.
http://www.motor-talk.de/.../...-e-antrieb-series-hybrid-t1697259.html
wenn mit diesem tollen tool kannst du die Werte für den BM berechnen.
Cw Wert ist 0,3 und Stirnfläche ungefähr 2,4m^2. Rollwiderstand 0,01. Gewicht 1300kg.
Raus kommt ein Energieverbrauch von "nur" 13kwh. Das währen also noch weniger als gedacht ;).
MFG MArcell
Zitat:
Original geschrieben von Bischem
Hallo an alle die einen PKW mit Elektro wollen!
Einen MINI QED mit 640 PS und Lithium-Ion Polymerzellen .
Unabhängiger, elektrischer Quad-Vierradantrieb
Traktionskontrolle und Antischleuderfunktion in jedem einzelnen Rad
Regeneratives Bremsen gewinnt fast die gesamte Energie zurück
Ungeheure Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit
Etwa 3.6 Liter / 100 km via Bordmotor / Generator
Keine Wiederaufladung nötig (ist aber durchaus möglich, wenn gewüscht)
wenn du auf seite 11 gelesen hättest, würdest du das hier sehen.
Ein Mini Cooper in England 900 Meilen Reichweite mit Benzinmotor als Stromgenerator.
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
Hallo,
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
Zitat:
Original geschrieben von mitsuheizer
jedoch hat der Golf V TDI wie du ja schon selbst beschrieben hast nur im Maximum ca. 43%. Wer fährt jedoch das Auto permanent im besten Wirkungsgrad....... Im normalfall wird ein aktueller Diesel bei ca. 16% Wirkungsgrad gefahren, denn der Maximale Wirkungsgrad liegt bei nahezuer Volllast an. Ein Elektromotor hat seinen Wirkungsgrad jedoch fast über das komplette Drehzahlband... womit deine Rechnung widerlegt ist.
keine Sorge, es stimmt durchaus.
http://www.motor-talk.de/.../...-e-antrieb-series-hybrid-t1697259.html
wenn mit diesem tollen tool kannst du die Werte für den BM berechnen.
Cw Wert ist 0,3 und Stirnfläche ungefähr 2,4m^2. Rollwiderstand 0,01. Gewicht 1300kg.
Raus kommt ein Energieverbrauch von "nur" 13kwh. Das währen also noch weniger als gedacht ;).
MFG MArcell
jo rechne mit dem Tool mal aus und schau was bei "Reiner Verbrennungsmotor" hintendran steht... nämlich " Reiner Verbrennungsmotor 63,76 kWh/100 km " ... was durchaus ein realistischer wert sein sollte
kann man auch einfach herleiten
soviel energie hat zb:
1 kg Diesel 9,86 kwh,
1 kg Benzin 8,66 kwh.
rechne es auf deinen verbrauch und du siehst die energie die verbraucht wird...
Hallo,
Zitat:
Original geschrieben von mitsuheizer
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
keine Sorge, es stimmt durchaus.
http://www.motor-talk.de/.../...-e-antrieb-series-hybrid-t1697259.html
wenn mit diesem tollen tool kannst du die Werte für den BM berechnen.
Cw Wert ist 0,3 und Stirnfläche ungefähr 2,4m^2. Rollwiderstand 0,01. Gewicht 1300kg.
Raus kommt ein Energieverbrauch von "nur" 13kwh. Das währen also noch weniger als gedacht ;).
MFG MArcell
jo rechne mit dem Tool mal aus und schau was bei "Reiner Verbrennungsmotor" hintendran steht... nämlich " Reiner Verbrennungsmotor 63,76 kWh/100 km " ... was durchaus ein realistischer wert sein sollte
kann man auch einfach herleiten
soviel energie hat zb:
1 kg Diesel 9,86 kwh,
1 kg Benzin 8,66 kwh.
rechne es auf deinen verbrauch und du siehst die energie die verbraucht wird...
anscheinend reden wir hier aneinander vorbei!! Mich interessiert was DAS AUTO benötigt, ohne Verbrennungsmotor u.s.w.! Nur das reine Auto um den Luftwiderstand und Rollwiderstand zu überwinden. Womit hinterher das Auto angetrieben wird ist eine andere Sache.
Vielleicht solltest du auch mal den Wirkungsgrade in richtung 30% erhöheher, denn das Tool ist für Benzinmotoren ausgelegt. Aber das weist du ja sicherlich :rolleyes::rolleyes:!
Das Auto benötigt jetzt 13kW. Realistische Fahrt + Radio + Licht u.s.w. sind es wohl eher 16kWh - 18kWh. Jetzt komt der Wirkungsgrade des Akkus und des Elektromotors u.s.w. hinzu und du weist wieviel das Auto elektrisch braucht.
MFG Marcell
Also ein BHKW ist ja eigentlich nichts anderes als ein Motor der direkt an nem Generator hängt (soviel ich weiß). Richtig geld verdienen kann man damit nicht (ich weiß leider nicht ob es ähnlich vergütet wird wie solarstrom, der mit derzeit glaube ich etwa 51 cent/kWh verrechnet wird).
Ich habe das mal ausgerechnet und festgestellt, daß, wenn der aktuelle Tarif von 18,9 cent gilt, man nur geld verliert, aber es wäre billiger als ein auto mit benzin oder diesel antrieb, bei den gleichen leistungs werten (ausgenommen reichweite).
Bei einer Firma, die ihren sitz in meiner nähe hat, beschreiben die ihre BHKW´s so: kleinstes mit Pflanzenöl erzeugt 8kWh, bei einem verbrauch von 3 Litern Pflanzenöl.
=> 1,512 €/h erzeugte energie bei 18,9ct/kWh ; derzeitiger mir bekannter Preis für einen Liter Pflanzenöl liegt so um 0,70 €/L was einem verbrauch von etwa 2,10 €/h entspricht.
Zu bedenken gebe ich, daß bei der nutzung auf die extra Heizung verzichtet werden kann (wobei ich absolut keine ahnung habe, was man dadurch einspart)
Im eneffekt würde ich ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb und energie erzeugung per BHKW als Hybrid bezeichnen.
Es ist nur wichtig, in der hinsicht, daß der Motor genug energie erzeugt um den durchschnittlichen energiebedarf zu decken und somit auch etwas an batteriegewicht einspart.
Ich möchte noch etwas über das "neue" H²O auto aus Japan sagen: Es ist nichts anderes als ein Wasserstoff fahrzeug mit eingebauter Elektrolyse einheit und muß dadurch auch an die steckdose und hat eine "begrenzte" Reichweite bzw einsetzbarkeit, weil die Elektrolyse wahrscheinlich ähnlich lange dauert wie die aufladung eines akkus, wobei ich mir vorstellen kann, daß gewisse umwandlungs verluste möglicherweise größer sind als bei der kombination Stromnetz-batterie-elektromotor.
Was die Reichweiten mit batteriebetrieb angeht und den komfort, der für jeden individuell ist, ist es eben wie mit dem allgemeinen Markt: Es gibt verschiedene Fahrzeug Typen, weil jeder eigene vorstellungen von einem akzeptablen Auto hat.
Der eine hat gerne mehr komfort und weniger sportlichkeit und der andere legt mehr gewicht auf die ausstattung, wieder andere wollen ein praktisches auto und anderen ist mehr der preis oder der unterhalt wichtig.
Im allgemeinen denke ich, daß ein Elektroauto mehr etwas für leute ist, die entweder etwas für die umwelt tun oder niedrige nebenkosten haben wollen.
Als kompromiss zwischen günstigem fahrzeug unterhalt und alltagstauglichkeit mit der möglichkeit zur spontanen entscheidung für längere fahrten ist der hybrid besser.
Keiner sollte sich falsche hoffnungen machen: Das öl ist endlich und bald verbraucht und wenn wir nicht langsam anfangen kompromisse zu machen werden wir keinen platz mehr für kompromisse haben.
Eines sollte jeder gleich mit bedenken: alles was aus öl gemacht wird: Plastik, Reifen, Gummi, usw wird nicht mehr vorhanden sein, wenn es keinen grundstoff für die produktion mehr da ist (dazu gehören die 50 bis 70% eines jeden neuwagens, sowie die ersatzteile für die herstellung der arbeitsgeräte, die für die herstellung eines autos benötigt werden)
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
Hallo,
[/quote
Zitat:
Original geschrieben von mitsuheizer
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
keine Sorge, es stimmt durchaus.
http://www.motor-talk.de/.../...-e-antrieb-series-hybrid-t1697259.html
wenn mit diesem tollen tool kannst du die Werte für den BM berechnen.
Cw Wert ist 0,3 und Stirnfläche ungefähr 2,4m^2. Rollwiderstand 0,01. Gewicht 1300kg.
Raus kommt ein Energieverbrauch von "nur" 13kwh. Das währen also noch weniger als gedacht ;).
MFG MArcell
jo rechne mit dem Tool mal aus und schau was bei "Reiner Verbrennungsmotor" hintendran steht... nämlich " Reiner Verbrennungsmotor 63,76 kWh/100 km " ... was durchaus ein realistischer wert sein sollte
kann man auch einfach herleiten
soviel energie hat zb:
1 kg Diesel 9,86 kwh,
1 kg Benzin 8,66 kwh.
rechne es auf deinen verbrauch und du siehst die energie die verbraucht wird...
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anscheinend reden wir hier aneinander vorbei!! Mich interessiert was DAS AUTO benötigt, ohne Verbrennungsmotor u.s.w.! Nur das reine Auto um den Luftwiderstand und Rollwiderstand zu überwinden. Womit hinterher das Auto angetrieben wird ist eine andere Sache.
Vielleicht solltest du auch mal den Wirkungsgrade in richtung 30% erhöheher, denn das Tool ist für Benzinmotoren ausgelegt. Aber das weist du ja sicherlich :rolleyes::rolleyes:!
Das Auto benötigt jetzt 13kW. Realistische Fahrt + Radio + Licht u.s.w. sind es wohl eher 16kWh - 18kWh. Jetzt komt der Wirkungsgrade des Akkus und des Elektromotors u.s.w. hinzu und du weist wieviel das Auto elektrisch braucht.
MFG Marcell
Ah ok... dann haben wir wirklich aneinander vorbeigeredet. Ich dachte du willst damit ausdrücken, wieviel Energie ein Golf V Diesel auf 100km "verbraucht". So wie du es jetzt ausgedrückt hast, habe ich es verstanden... Mir ging es rein um den Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors im Vergleich zum Elektromotor. Jedoch kann man generell sagen, dass ein benzinmotor einen niedrigeren Wirkungsgrad hat als ein Vergleichbarer Benziner (Drosselklappenproblem) was aber jetzt ja unerheblich ist.
Falls jemad noch an dem ursprünglischen Thema interessiert ist:
ich plane einen Umbau, den ich in diesem Winter durchführen werde.
- 96 Volt in 12 oder 6 Volt Batterieblöcken.
- Blei-Gel oder Blei-Vlies
- DC / Gleichstrommotor maximal/ kurzzeitig 30kW
- Ausgangsfahrzeug: Volkswagen Lupo (evtl. auch Golf 1)
- maximale Geschwindigkeit ~95km/h
- Reichweite: ~50 und 80 km
- Servolenkung wird elektrisch umgerüstet
- sonst kein Schnick-Schnack an Bord
Wer mir dabei helfen möchte, oder wer mit Infos gefüttert werden mag, darf sich sehr gern bei mir melden.
Werde auch meinen Fortschritt dokumentieren, wenn es so richtig losgeht:
http://elektro-auto.blogspot.com/
Gruß, Michael
PS: geht nicht blauäugig an die Sache ran, aber habt Mut! Zweifler gibt es genug da draußen, aber es klappt: definitiv! ;)
Zitat:
Original geschrieben von brainzel
Falls jemad noch an dem ursprünglischen Thema interessiert ist:
ich plane einen Umbau, den ich in diesem Winter durchführen werde.
- 96 Volt in 12 oder 6 Volt Batterieblöcken.
- Blei-Gel oder Blei-Vlies
- DC / Gleichstrommotor maximal/ kurzzeitig 30kW
- Ausgangsfahrzeug: Volkswagen Lupo (evtl. auch Golf 1)
- maximale Geschwindigkeit ~95km/h
- Reichweite: ~50 und 80 km
- Servolenkung wird elektrisch umgerüstet
- sonst kein Schnick-Schnack an Bord
Wer mir dabei helfen möchte, oder wer mit Infos gefüttert werden mag, darf sich sehr gern bei mir melden.
Werde auch meinen Fortschritt dokumentieren, wenn es so richtig losgeht:
http://elektro-auto.blogspot.com/
Gruß, Michael
PS: geht nicht blauäugig an die Sache ran, aber habt Mut! Zweifler gibt es genug da draußen, aber es klappt: definitiv! ;)
klar klappt es, ich wünsche dir viel glück.
Zitat:
Original geschrieben von blueeyeboy
Also ein BHKW ist ja eigentlich nichts anderes als ein Motor der direkt an nem Generator hängt (soviel ich weiß). Richtig geld verdienen kann man damit nicht (ich weiß leider nicht ob es ähnlich vergütet wird wie solarstrom, der mit derzeit glaube ich etwa 51 cent/kWh verrechnet wird).
Ich habe das mal ausgerechnet und festgestellt, daß, wenn der aktuelle Tarif von 18,9 cent gilt, man nur geld verliert, aber es wäre billiger als ein auto mit benzin oder diesel antrieb, bei den gleichen leistungs werten (ausgenommen reichweite).
Bei einer Firma, die ihren sitz in meiner nähe hat, beschreiben die ihre BHKW´s so: kleinstes mit Pflanzenöl erzeugt 8kWh, bei einem verbrauch von 3 Litern Pflanzenöl.
=> 1,512 €/h erzeugte energie bei 18,9ct/kWh ; derzeitiger mir bekannter Preis für einen Liter Pflanzenöl liegt so um 0,70 €/L was einem verbrauch von etwa 2,10 €/h entspricht.
Zu bedenken gebe ich, daß bei der nutzung auf die extra Heizung verzichtet werden kann (wobei ich absolut keine ahnung habe, was man dadurch einspart)
Im eneffekt würde ich ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb und energie erzeugung per BHKW als Hybrid bezeichnen.
Es ist nur wichtig, in der hinsicht, daß der Motor genug energie erzeugt um den durchschnittlichen energiebedarf zu decken und somit auch etwas an batteriegewicht einspart.
Das mit der Einspeisung ins Netz musst Du unter Einbeziehung der Heizung rechnen sonst passt es natürlich nicht. Außerdem kannst Du ja den Strom auch zuhause selber nutzen während Du heizt. Dann sparst Du immerhin mehr als 10 Ct je KW egal welcher Anbieter.
Im Auto sollte das BHKW durchaus etwas geringer dimensioniert sein, als man wirklich verbraucht. Normalerweise kann man zuhause billiger laden. Denn sonst ist die Batterie immer voll wenn Du zuhause ankommst. Alternativ leicht überdimensioniert und selbsteinschaltend wenn die Batterieladung die 25% Rest unterschreitet, oder es im Auto zu kalt wird. Der Verbrauch für die heizung liegt durchaus im PKW bei 6KW/h da Standheizungen ca 0,6 Liter /h , was ca 6 KW/h entspricht, brauchen .
Zuhause macht dann das BHKW extrem Sinn, da man damit gleichzeitig sein Haus heizen kann. Dann kostet der Strom nämlich nur noch ca max 8 ct /KW/h. ja nach Treibstoff. ich würde Gas vorschlagen. Übrigens auch im Auto. Die Aggregate halten erheblich länger und die Wartungsintervalle und Ölwechsel vergrössern sich dramatisch. aktuell bietet Toyota eines an mit gigantischen 10000 Stunden bis erste Wartung und 30000 bis erster Ölwechsel. Handelsname Aisin Toyota groups . Ich gehe davon aus daß auch hier Toyota ihr ganzheitliches Konzept fahren wird und dieses Gerät schon in Zusammenhang mit dem Prius Plug in und dem kommenden IQ Stromauto zu sehen ist. Dann ist alles rund. Das wäre mein Gerät für zuhause wenn es nicht so teuer wird.
(Ein BHKW mit 10 KW Strom macht übrigens ca 20 KW Wärme.)
HI zusammen,
Zitat:
Original geschrieben von DieselFan84
Hallo,
anscheinend reden wir hier aneinander vorbei!! Mich interessiert was DAS AUTO benötigt, ohne Verbrennungsmotor u.s.w.! Nur das reine Auto um den Luftwiderstand und Rollwiderstand zu überwinden. Womit hinterher das Auto angetrieben wird ist eine andere Sache.
Vielleicht solltest du auch mal den Wirkungsgrade in richtung 30% erhöheher, denn das Tool ist für Benzinmotoren ausgelegt. Aber das weist du ja sicherlich :rolleyes::rolleyes:!
Das Auto benötigt jetzt 13kW. Realistische Fahrt + Radio + Licht u.s.w. sind es wohl eher 16kWh - 18kWh. Jetzt komt der Wirkungsgrade des Akkus und des Elektromotors u.s.w. hinzu und du weist wieviel das Auto elektrisch braucht.
MFG Marcell
.......um da mal kurz nachzulegen :-)
Mein Tool (das Excel da ;) ) rechnet durchaus den reinen Luft- und Rollwiderstand für die angegebene Karosserie aus. Den Energieverbrauch kannst Du unten abzulesen...
Beim NEFZ unter "Idealer E-Antrieb ab Steckdose" (das entspricht dem Luft- und Rollwiderstandswert am Rad ohne sonstige Verbräuche) und bei dem Blatt für konstante Geschwindigkeiten (unten wählen) bei "Energiebedarf an Radachse ohne Rekuperation".
Hi,
habe heute ein längeres Gespräch mit Fa PML Flightlink gehabt. Ich wollte wegen der neuen Radnabenmotoren nachfragen. Man sagte mir , daß die Firma derzeit keine geeigneten Motoren anbieten kann und der Hi-PA drive nicht verfügbar ist. Darüberhinaus wird in Kürze eine neue Webseite entstehen und eine neue Firma die sich mit diesen motoren beschäftigt. Sie werden auf der alten website entsprechend informieren. ich hatte gehofft die wirklich genialen Motoren für einen Umbau zu nutzen. Die hohe Leistung mit der integrierten Elektronik und der Bremsregeneration schon dabei wäre ja auch zu schön gewesen. Kupplungslos ans Getriebe und los gehts. Aber naja, werde ich wohl nach geeigneten Motoren weitersuchen. Für Tips dankbar. Ciao, Micha
Zitat:
Original geschrieben von Michael14532
Hi,
habe heute ein längeres Gespräch mit Fa PML Flightlink gehabt. Ich wollte wegen der neuen Radnabenmotoren nachfragen. Man sagte mir , daß die Firma derzeit keine geeigneten Motoren anbieten kann und der Hi-PA drive nicht verfügbar ist. Darüberhinaus wird in Kürze eine neue Webseite entstehen und eine neue Firma die sich mit diesen motoren beschäftigt. Sie werden auf der alten website entsprechend informieren. ich hatte gehofft die wirklich genialen Motoren für einen Umbau zu nutzen. Die hohe Leistung mit der integrierten Elektronik und der Bremsregeneration schon dabei wäre ja auch zu schön gewesen. Kupplungslos ans Getriebe und los gehts. Aber naja, werde ich wohl nach geeigneten Motoren weitersuchen. Für Tips dankbar. Ciao, Micha
habe mit der firma auch telefoniert und die haben gesagt das die Motoren erst in ein paar jahren zur verfügung steht. Wahrscheinlich warten sie bis Volvo die Serienproduktion mit dem elektrischen C30 anfängt (wenn man weis das die es nicht rausbringen wollen, bedeutet das den Motor werden wir nie kriegen).
Mit ein paar Jahren kann ja nicht sein, den die Motoren
werden ja schon in Fahrzeugen eingebaut die auf den Markt kommen.
http://blogs.macbay.de/enews/stories/8719/
http://www.lightningcarcompany.co.uk/hipadrive.php
http://www.teslamotors.com/
http://www.phoenixmotorcars.com/
und auf der IAA am Stand von Siemens/VDO das Neue: "Drive-by-wire"
Der Automobilzulieferer Siemens VDO entwickelt ein neues Antriebsmodul, bei dem Antrieb, Lenkung, Dämpfung und Bremse direkt in die Räder des Fahrzeuges integriert sind. Das Konzept mit dem Namen eCorner bildet die Basis für umweltfreundliche "Drive-by-Wire"-Autos, die dem Unternehmen zufolge in 15 Jahren den Markt erobern sollen. Das System ersetzt die klassische Radaufhängung mit hydraulischen Stoßdämpfern, die mechanische Lenkung, die hydraulische Bremse und vor allem den klassischen Verbrennungsmotor. Stattdessen kommen Hybrid- oder Elektromotoren zum Einsatz.
http://www.vdo.de/.../technology-behind-e-corner.htm
jetzt da Öl teurer wird wachen auch die Deutschen Autobauer auf, haben Lange genug geschlafen.
MfG. Manfred
...In 15 Jahren den Markt erobern sollen... das halte ich für möglich :)
Hmm, wie es aussieht, gehört PML Flightlink wohl unter die Kategorie "Vaporware" (wie man überm großen Teich dazu sagt) ;-) Groß rummachen und nix dahinter. Schade eigentlich.
Aber da wird wohl vorher die Automobilindustrie (Mitsubishi) oder ein echter Automobilzulieferer (schätzungsweise Continental, Michelin oder eben Siemens VDO (s.o.) ) vorher etwas adäquates auf den Markt werfen.