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Kompressionsdruckprüfer
Servus,
mal 'ne Frage. Ich möchte mir einen Kompressionsdruckprüfer zulegen. Gebraucht wird er wohl nur ein-, zweimal im Jahr. Reicht da sowas?
Oder worauf muß ich achten?
Danke, Ingo
23 Antworten
Nein, an der Riemenscheibe passiert nichts, die ist mit einer Passfeder gegen Verdrehen geschützt. Die Schraube zieht sich weder an noch ab...
Nur eins ist ziemlich sicher: wer nicht das passende Werkzeug hat, um die Schwungradschraube schonend zu öffnen ( und ein Schlagschrauber ist nicht schonend! ), der hat auch nicht das Werkzeug um sie später wieder richtig anzuziehen. Ausnahmen werden diese Regel bestätigen...
Die Anzahl verlorener Schwungräder bestätigt diese Regel. Angeballert per Schlagschrauber...
Wenn bekannt wäre, dass selbst richtig gute Druckluftschrauber in der mehrfachen KILOEURO Klasse gerade mal mit Müh und Not 20% Toleranz schaffen, der würde sich überlegen, diesen Müll einzusetzen.
Macht mal den Test: Geht zum Reifenhändler, steckt in die Nuss vom Schrauber eine Verlängerung mit einer weiteren richtig großen Nuss und drückt ab. Das andere Ende kann man mit der Hand halten, trotz nomineller 110Nm am Schrauber. 90% verpufft in der Masse der Verlängerung.
Soviel zu Schlagschraubern...
Zitat:
Original geschrieben von Red1600i
Nein, an der Riemenscheibe passiert nichts, die ist mit einer Passfeder gegen Verdrehen geschützt. Die Schraube zieht sich weder an noch ab...
Soviel zu Schlagschraubern...
Es ging eigentlich nicht um ein verdrehen der Riemenscheibe sondern eher darum eine Beschädigung des Gewinde in der KW zu vermeiden.
Also um das mal klarzustellen. Ich meinte mit Druckluft keinesfalls einen Schlagschrauber!!! :eek: Vlt hätte ich das dazuschreiben sollen!? Ich dachte es wäre klar, dass man einen Motor nicht mit Schlagschrauber betätigt.
Es ging mir nur darum, dass es mit der E-Bohrmasch. nicht geht und man mit einer Druckluft betriebenen Maschine auch in geringen Drehzahlen das volle Drehmoment hat.
Aber machen würde ich das auch nicht!!
Bau einfach nen Anlasser an den Motor(vlt so wie Vari schrieb) und dreh den Motor damit. Das ist in meinen Augen die sinnvollste Methode und man macht damit nix kaputt.
Schönen Gruß Flo
So schnell passieren Missverständnisse.
Ich hatte jetzt echt gedacht du meinst einen Schlagschrauber denn sonst hätte ich nichts in der richtung geschrieben.
Sorry für das Missverständnis!!
@Wasserblau: Ich kann dir nur raten, es gleich ordentlich zu machen. Vlt ist das ja nicht der letzte Motor der auf deiner Werkbank landet...
Also ersteinmal: ich bein kein Kfzler, einfach nur ein Schrauber, der mit Interesse dabei ist und gerne dazulernt. Nochmals Danke.
Ihr seit entsetzt über die Idee mit dem Schlagschrauber. Es ist ja keine gleichmäßige Drehung, sondern (wie der Name schon sagt) ein schlagen.
Nur, es handelt sich ja nicht um eine feste Schraube, die eventuell immer kräftiger angezogen wird (nach fest kommt ab), sondern um eine frei drehende Riemenscheibe. D.h. nur am Anfang sollte noch ein gewisser Drehmoment auf das Schraubengewinde wirken. Ist die Riemenscheibe erst mal in Drehung gebracht, dürfte eigentlich fast keine Kraft mehr auf das Schraubengewinde wirken. (Dies alles natürlich bei ausgeschraubten Zündkerzen, also mit relativ geringem Widerstand).
Soweit meine Überlegung. Also bitte, Feuer frei.
-duck- werde natürlich Vari-Methode verwenden
Das mit dem Schlagschrauber halte ich für keine Gute Idee. Ich hab mal mit grossen Augen in ner Werkstatt gestanden wo der Chef meinte "weg da, 350 Nm am Superschlagschrauber... ich zieh damit die Mutter vom Schwungrad und von der hinteren Trommel an..." dann hat er draufgehalten...aauuuuuuuuwwwaaaaaaa
Bei der Bremstrommel kann ich mir das noch vorstellen, beim Schwungrad sehe ich vor meinem Röntgenauge wie die KW in den schönen neuen Lagern hin und her schlägt....:):eek:
Ich hab mir danach gleich nen Drehmomentschlüssel gebaut. Also Hebel mal Gewicht... (F=m*g / M=F*L (L=Hebel)) die 36Nuß auf nen verschweissten Knebel und eine langes Rohr drauf. Dann stellst du dich mit rund 80kg auf das etwa 0,5 m lange Rohe...vorher natürlich das Schwungrad blockieren. So kommst du auf theo. rund 350Nm... hab mir dann mal einen echten Drehmomentschlüssel geliehen und nachgezogen. Das Klack war aber gleich zu hören ohne das die Schraube sich noch verdreht hat. Fürs Losbrechen stecke ich die nächste Stange rein...:D
und mit nur wenig mehr Aufwand wird aus dem abgeschnittenen Getriebe gleich ein Prüfstand
PS: "sowas" hab ich auch... läuft
Bin nochmal in mich gegangen. Das mit dem Schlagschrauber geht nicht. Die Riemenscheibe dürfte sich gar nicht oder erst nach sehr langer Zeit in Bewegung setzen.
Also, nichts für ungut. Aber der Erfahrungsaustausch war doch mal ganz interessant.