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Kompressionsdruckprüfer

VW
Themenstarteram 29. Dezember 2011 um 17:52

Servus,

 

mal 'ne Frage. Ich möchte mir einen Kompressionsdruckprüfer zulegen. Gebraucht wird er wohl nur ein-, zweimal im Jahr. Reicht da sowas?

 

Oder worauf muß ich achten?

 

Danke, Ingo

23 Antworten

moin,

ja, reicht. Da hast du einen Schlauchanschluß. Damit kannste alleine die Kompression prüfen.

Ich habe auch solch ein Gerät. Komme damit gut klar.

Grüße

Hab ich auch und funktioniert! Ist etwas mühsam immer das Kerzenloch zu treffen aber man macht es ja nicht soooo oft

Hab den gleichen Satz wie Du funktioniert tadellos....und das schon seit über 2 Jahren :-)

Themenstarteram 30. Dezember 2011 um 9:47

Dann mal Danke für die Antworten.

Werde ich mir das Ding mal zulegen.

Themenstarteram 2. Januar 2012 um 18:38

Das 'Ding'ist noch nicht da, dennoch hätte ich zwei Fragen.

Der 30PS-Motor liegt auf meiner Werkbank. Kann ich den Kompressionsdruck auch durch drehen der Kurbelwelle messen? Gibt das verlässliche Werte?

Danke, Ingo

Wenn du ihn mit einem Anlasser drehen läßt ist das i.o.,aber den Vergaser dabei öffnen.

 

Nur mit der Hand geht nicht.

 

Vari

Themenstarteram 2. Januar 2012 um 19:29

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann

Nur mit der Hand geht nicht.

Ich nehme mal an, daß das dann zu langsam ist.

Aber ich könnte doch mit einer Bohrmaschine die Kurbelwelle antreiben. Das müßte doch gehen!?

Ja, wenn die Bohrmaschine und deine Arme stark sind und wenn dich jemand an den Füssen festhält, dann funktioniert das :D

Mit einer Bohrmaschine wirste da glaub ich kein Glück haben. In der Bohrmaschine ist ein Elektromotor. Der hat bei der Drehzahl 0 auch sein kleinstes Drehmoment(irgendwo mal so gelesen). und die grob geschätzten 500 Watt würden den Motor auch nicht besondes gut drehen. Besonders wird die Bohrmaschine nicht auf ihre nötige Drehzahl kommen um die 500W abzurufen.

Besser ist da was mit Druckluft, denn dort ist das Drehmoment abhängig vom Druck und den kann man mit einem entsprechenden Kompressor aufrechterhalten.

Zitat:

Original geschrieben von Wasserblau

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann

Nur mit der Hand geht nicht.

Ich nehme mal an, daß das dann zu langsam ist.

 

Aber ich könnte doch mit einer Bohrmaschine die Kurbelwelle antreiben. Das müßte doch gehen!?

Ich denke auch das das nichts wird so.

 

Steck den Motor an ausgebautes Getriebe,oder das Getriebestück das den Anlasser hält hinten anhängen.Damit kannst du ihn auch später mal auf der Werkbank starten.

 

 

Die Prüflampe dient als Öldruckkontrolle.

Img-1594
Img-1591
Themenstarteram 3. Januar 2012 um 6:28

Danke für die Tipps.

Ich werde es mal mit einem Druckluftschrauber probieren. Wenn das nicht klappt, kommt die, etwas umständlichere, Vari-Methode zum Zuge.

Ich weiß jetzt nicht was an meiner Methode umständlich ist,aber gut.

 

Mit dem Druckluftschrauber passiert aber folgendes,beim drehen auf der Schwungradschraube wirst du die sie lösen und in der Hand haben,denn der Motor muß ja in Laufrichtung gedreht werden.Der Schrauber startet nicht langsam sondern "schlägt"ja ,und somit wird er das Losreißmoment an der Schwungradschraube übersteigen und sie lösen.

 

An der Riemenscheibe passiert es genau andersrum,du wirst sie fest ballern.Mit etwas Pech sogar überdrehen oder die KW beschädigen.Die Schraube bekommt nur 45 Nm wogegen so ein Schlagschrauber etwa 500Nm macht.Das wieder "geschlagen" gegen das benötigte Anlaufmoment (Trägheit)des Kurbeltriebes.Da wird die Schraube gnadenlos überzogen.

 

Vari

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann

Ich weiß jetzt nicht was an meiner Methode umständlich ist,aber gut.

Mit dem Druckluftschrauber passiert aber folgendes,beim drehen auf der Schwungradschraube wirst du die sie lösen und in der Hand haben,denn der Motor muß ja in Laufrichtung gedreht werden.Der Schrauber startet nicht langsam sondern "schlägt"ja ,und somit wird er das Losreißmoment an der Schwungradschraube übersteigen und sie lösen.

An der Riemenscheibe passiert es genau andersrum,du wirst sie fest ballern.Mit etwas Pech sogar überdrehen oder die KW beschädigen.Die Schraube bekommt nur 45 Nm wogegen so ein Schlagschrauber etwa 500Nm macht.Das wieder "geschlagen" gegen das benötigte Anlaufmoment (Trägheit)des Kurbeltriebes.Da wird die Schraube gnadenlos überzogen.

Vari

Genau.

Wenn der Schrauber stark genug ist, hat er zum Schluss eine Kurbelwelle, in der eine abgerissene Schraube steckt.

Themenstarteram 3. Januar 2012 um 9:23

Ok. Danke für die Hinweise.

Tolles Forum!

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