Kombi für Urlaubsfahrt ausreichend motorisiert
ich möchte nächste woche in den wohlverdienten Urlaub fahren, sind insgesamt über 2000 km Autobahn.
Habe vor mit 4 Erwachsenen + Urlaubsgepäck zu fahren.
Ist mein Kombi mit dem alten 1,8 Liter Motor ausreichend oder sollte man davor absehen bei nur 115 PS.
Sollte ich Super Plus tanken bei der Beladung und Belastung um das ein wenig zu kompensieren?
dominik
Ähnliche Themen
167 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von BioMarco
es geht hier im Thread um eine Urlaubsfahrt über insgesamt 2000km, also ca. 1000km eine Strecke am Stück.
Nun, wenn ich 1.000 km/d zu fahren hätte, dann würde ich mich erst recht um einen möglichst hohen Schnitt bemühen --- das macht ja dann wirklich etwas aus.
Zitat:
Da kannst Du mir nicht weiß machen, dass Du tagsüber bei Langstrecke auf einen Schnitt von 130-140 kommst
Ich will es dir weder weiß noch schwarz machen, sondern einfach nur weismachen --- und ja, ein Schnitt von 130 km/h ist für mich völlig normal, und auch 140 km/h sind nicht exotisch.
Zitat:
treffe ich auf auf Deutschlands Autobahnen tagsüber nunmal einfach nicht an, v.a. nicht auf den wichtigen Transitstrecken wie z.B. der A7.
Doch, gerade die A7 fahre ich ja regelmäßig --- und da schafft man solche Schnitte problemlos. (Zumal man ja dort auf den Gefällstrecken richtig Pace machen kann.)
Zitat:
Vielleicht fährst Du ja auch "andere" Strecken, wo tagsüber kein nennenswerter Verkehr unterwegs ist?
Die fahre ich auch --- da geht es dann noch schneller.
Wenn ich zu meinen Eltern fahre, dann sind das etwa 550 km, hauptsächlich A7 (Göttingen - Kassel - Würzburg) und dann A81 (Würzburg - Stuttgart - Singen) --- wenn es sein muß, geht das in vier Stunden.
Zitat:
Und was den Spritverbrauch angeht, so sind es doch v.a. die Beschleunigungsphasen, die den Verbrauch in die Höhe treiben, denn da fährst Du mit Vollast.
Die Beschleunigungsvorgänge haben nur einen geringen Anteil am Gesamtfahrprofil --- fallen somit nicht so sehr ins Gewicht.
Zitat:
Und da Du weit schneller als Richtgeschwindigkeit fährst, wirst Du tagsüber regelmäßig durch Fahrzeuge, die mit 134-140 km/h überholen, ausgebremst (von LKW mal ganz zu schweigen). Der Anteil an Beschleuingungsphasen ist demnach also schon recht hoch.
Auch das hält sich in Grenzen.
Zitat:
Die erhöhte Unfallgefahr durch Schnellfahrer (Raser) ist wissenschaftlich belegt,
Gleich doppelt falsch: Weder sind Schnellfahrer = Raser --- noch geht von ihnen eine erhöhte Unfallgefahr aus.
Zitat:
Das gleiche gilt dann auch für den CO2 Ausstoß, der nunmal proportional zum Spritverbrauch ist. Letzterer steigt widerum exponentiell zur Geschwindigkeit, aber so viel ist das natürlich nicht...
Das mag schon sein --- interessiert mich aber nicht weiter.
Zitat:
Also bewegst Du Dich de facto schneller voran, bist aber nicht wirklich schneller am Zielort. Ich fahre mit meinem relaxten Fahrstil 1000km am Stück (6x pro Jahr), höchstens für 'ne Pinkelpause fahre ich mal auf 'nen Parkplatz.
Es geht mir ja auch gar nicht darum, irgendwelche Rekorde aufzustellen. Wenn ich zügig fahre, dafür aber an Pausen nicht spare, so ist das sicherlich intelligenter und sicherer, als langsam zu fahren, dafür kaum zu pausieren --- und irgendwann am Steuer einzuschlafen...
Zitat:
Ich muss dazu aber sagen, dass ich am liebsten nachts fahre, weil ich da mit 130-140km/h locker einen Schnitt von >125 km/h hinbekomme, also ohne zu rasen und ohne großartig Stress zu haben reiße ich 1000km in 8 bis 8,5 Stunden ab.
Oben bezweifelst du, daß man mit vmax 160-180 km/h einen Schnitt von 130 km/h hinbekommt --- und auf einmal willst du mit vmax 140 km/h einen Schnitt von 125 km/h erreichen...
Paßt das zusammen?
Zitat:
Stell Dir vor, was Du willst. Ich bin zufälligerweise in Kassel und Umgebung aufgewachsen und fahre auch jetzt noch regelmäßig die Kasseler Berge, um meine Eltern zu besuchen. Man kann ein Tempomat auch auf 120 stellen, zumal in den Kasseler Bergen eh so ziemlich alles (zu recht) tempobegrenzt ist. Mein kleiner Diesel hat jedenfalls genug Power, um da im 5ten Gang relaxed durch zu kommen, auch vollbeladen mit Frau, Kind, Kaninchen und Gepäck für einen Kurzurlaub (Kinderwagen inklusive).
In den Kasseler Bergen ist eben NICHT alles tempobegrenzt --- Gott sei Dank!
Ok, Tempomat 120 kann ich mir noch vorstellen --- allein, dabei würde ich einschlafen...
Ich könnte mir wiederum vorstellen, daß ich, hätte ich Frau und Kind, auch langsamer fahren würde --- umso besser also, daß ich beides NICHT habe...
Zitat:
Um sicher überholen zu können brauchst Du in allererster Linie optische wie geistige Weitsicht. Mit Mut hat Überholen nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Doch, natürlich: Der eine traut sich, der andere nicht --- und wer wagt, gewinnt!
Zitat:
Original geschrieben von Kitekater
Ich glaube die Definition von "relaxt" sieht jeder anders.
Ich für meinen Teil finde es entspannter mit 160-180 km/h auf der linken Spur zu fahren, als mit 120-130 km/h ein Lückenspringer zu sein.
Die Vorraussicht, die man dann besitzen muss, und die deutlich höhere Frequenz, mit der man den nachfolgenden Verkeher beobachten muss (passe ich da noch rein oder ist der zu schnell), nervt ab einer gewissen Streckenlänge schon etwas.
Ganz genau.
Meine bevorzugte Geschwindigkeit liegt bei etwa 140-160 km/h --- das ist am entspanntesten.
Zitat:
Original geschrieben von hades86
Es geht hier um eine Urlaubsreise und ich sehe nicht ein, warum man mit einem Vectra, der übrigens ein relativ modernes Auto im Vergleich dazu ist, mit was andere in den Urlaub fahren, nicht in den Urlaub fahren können soll? Der TE hat den X18XE, seit wann reichen 115 PS nicht bis zum Ziel? Andersherum gesagt, ich kenne keine Situation, in der man mit 115 PS nicht mehr weiterkommt. Die wird man auf einer URLAUBSREISE wohl nicht mehr finden.
Wie gesagt, es geht primär um die Kombination aus starker Steigung und voller Beladung --- und da stößt der X18XE an seine Grenzen.
Zitat:
Denn: WENN es Probleme gibt beim Überqueren eines bestimmten Berges etc., dann werden diese Probleme bestimmt auch andere haben und dann muss man sich eben anpassen. Wer das nicht kann, Pech gehabt. Ganz einfach!
Ich kann das nicht, sondern würde in so einem Fall versuchen, die Schleicher zu überholen --- wofür man freilich auch gewisse Kraftreserven braucht.
Zitat:
Ich seh schon den nächsten Thread kommen: "Mein Auto hat nur 100 PS, bin ich ein Verkehrshindernis und muss mich schämen?"
Die 100 PS spielen in erster Linie auf der Autobahn eine Rolle, und da kann man auf der linken Spur schon mal zum Hindernis werden --- aber das ist hier nicht das Thema.
Zitat:
Hier wird von einem Schnitt von 140km/h oder mehr geredet. Ich glaube, hier wissen manche nicht, was das überhaupt heißt. Es geht doch um den Schnitt, den man fährt, wenn man von Ort A nach Ort B will. Und dieser Weg führt zwangsläufig nicht nur über die Autobahn. Selbst wenn, dann sind solche Schnitte nur auf kurzen Autobahnabschnitten gemessen und auch nur dort realisierbar wenn die Strecke frei ist.
Nein, das geht schon auch auf längeren Abschnitten.
Und es geht auch bei dichterem Verkehr --- man muß es halt verstehen, die Lücken zu nutzen.
Zitat:
Wenn man mal schneller unterwegs ist, gibt es doch genug Spinner, die einem ständig vor die Karre fahren. Das ist manchmal reine Provokation und das kann man richtig beobachten. Diese Leute haben dann einen LKW vor sich, den sie überholen wollen und bis zum LKW sind noch 500m Platz. Von hinten auf der linken Spur kommt ein Auto mit 200 und da wird einfach "kurz" vor dem Auto rausgezogen, so dass der Fahrer fast ne Vollbremsung hinlegen muss. Jetzt hat man schon Bremsenabnutzung, dann muss man wieder hochbeschleunigen und gerade das Beschleunigen ist das, was viel Sprit kostet.
Solche Spinner sind zum Glück selten --- und wenn, dann zieht man halt rechts vorbei.
Zitat:
Sicher kann man auch mit 180km/h relativ sparsam fahren, jedoch nicht in der Praxis, da man immer wieder abbremsen muss und dann beschleunigen muss, das ja wie gesagt sehr in den Tank geht.
Das lernt sich mit der Zeit --- und irgendwann gehen dann auch 180 km/h recht entspannt.
Zitat:
Das ist mir schon so oft passiert, mittlerweile hab ich echt die Schnauze voll vom Schnellfahren. Das kommt für mich nur noch in Frage, wenn die AB wirklich frei(!) ist. Dann ist das ungefährlicher, spritsparender, nervensparender etc. Dem Stress setze ich mich jedenfalls nicht mehr aus.
Ist ja ok, wenn du das nicht mehr willst.
Ich selbst fahre auch nicht immer 180 km/h, sondern manchmal nur 130-140 km/h --- je nach Situation, Lust und Laune.
Nur sollte man daraus halt kein Dogma machen --- und schon gar nicht für andere...
Zitat:
Außerdem kann keiner erzählen, dass er mit 180-200 auch nur annähernd enstpannt fährt, denn das ist definitiv nicht möglich.
Doch.
Zitat:
Jeder der das behauptet, ist wahrscheinlich noch nie eine Strecke langsamer gefahren.
Doch, schon.
Aber langsamer ist nicht unbedingt streßfreier --- höchstens ermüdender...
Zitat:
Wenn man so schnell fährt, dann spannt man den Körper an und auch die Schnelligkeit ist für Körper und Gehirn einfach Stress pur.
Eine gewisse Anspannung (und Hormonausschüttung) kann auch sehr angenehem und konzentrationsfördernd sein --- der Mensch ist schließlich keine Maschine...
Zitat:
Wenn man ne Strecke von 500km nur schnell fährt, dann ist man nachher einfach so platt, dass man sich ins Bett legen kann.
Erschöpft und glücklich --- was kann es Schöneres geben...
Zitat:
Und gerade wenn man in den Urlaub FÄHRT... da zählt für mich die Anreise dazu, denn der Urlaub beginnt, wenn ich gepackt habe. Dann gibts ne ganz gemütliche REISE, denn selbst die Reise dorthin gehört ja zum Urlaub dazu. Und da muss man auch nicht immer zwangsläufig nur den schnellsten Weg auf der Autobahn nehmen, da kann man auch Pausen benutzen, um sich Sehenswürdigkeiten anzusehen und durch schöne Landschaften fahren. Da hat man dann viel mehr von, denn dann kann man sagen, dass es eine schöne, gemütliche und Entspannte Reise war, auf der man auch noch was erlebt hat. Und nicht eine "stressige Anfahrt".
Das dachte ich auch mal, und habe es entsprechend praktiziert.
Die Erfahrung war eher negativ: Wenn man eine längere Strecke allzu "locker" angeht, d.h. allzu viele Aufenthalte, Umwege etc. einplant, dann kommt man zum Ende hin umso mehr unter Zeitdruck und Streß --- hat somit nichts gewonnen.
Lieber die ganze Sache zügig angehen --- und je nachdem unterwegs die Zügel etwas lockern...
Zitat:
Jeder, der die Begriffe "Überholen" und "Mut" zusammenbringt, hat meiner Ansicht nach keinen Führerschein verdient. Überholen hat nichts mit Mut zu tun, gerade wegen solchen Spinnern gibt es immer wieder die schlimmsten Unfälle. Beim Überholen braucht man EINSCHÄTZUNGSVERMÖGEN und KÖNNEN. Mut hat damit gar nichts zu tun. Überholen vor einer Kurve, die man nicht einsehen kann, ist nichts anderes als Russisch Roulette, nur dass man noch andere mit hineinzieht. Und das ist keinesfalls mutig, das ist einfach nur dumm und leichtsinnig.
"Mut" ist nicht gleichbedeutend mit "Übermut".
Zitat:
Im Straßenverkehr muss man Verantwortung übernehmen. Nicht nur für sich, das ist zu einfach. Nein, für andere auch. Es geht nicht darum, nur darüber nachzudenken, wie man selbst am besten durchkommt, es geht um das Kollektiv. Leider begreifen das viel zu wenige...
Natürlich hat man als Autofahrer eine Menge Verantwortung für andere --- nicht zuletzt für andere Fahrer, die nicht so gut zuwege sind...
Davon sollte man sich aber nicht das Vergnügen vermasseln lassen!
Zitat:
Original geschrieben von BioMarco
Na das ist wohl reine Gewohnheitssache. Sicher muss ich mehr nach hinten schauen, was dort passiert, aber andererseits muss ich nicht andauernd mit dem Fuss auf der Bremse stehen und aufpassen, ob der Kerl da rechts nun noch rauszieht oder nicht - und nötigensfalls mit einer mehr oder weniger starken Bremsung darauf reagieren.
Ich habe mich mit meiner Fahrweise (auch tagsüber) sehr gut arrangiert und komme ziemlich stressfrei durch den Verkehr, indem ich einfach im Verkehr mitfliesse und vorausschauend fahre.
Das ist halt Ansichtssache.
Ich habe lieber den "aktiven" Part, d.h. des schnelleren Überholenden --- als den "passiven" Part des langsameren Überholten...
BTW, das Einschätzen des Verhaltens anderer lernt man auch mit der Zeit (z.B., indem man auf die Vorderräder des Autos schaut).
Zitat:
Das einzige was richtig nervt sind so "mir-scheissegal-wie-andere-durch-den-verkehr-kommen" Fahrer, die minimal schneller fahren als man selbst und einen gnadenlos auf LKWs auffahren lassen, anstatt mal voraussschauend ein bissl mehr Gas zu geben.
Ja, die nerven mich auch --- aber die hab ich halt weniger, wenn ich schneller fahre...
Zitat:
Aber wie gesagt, am liebsten fahre ich nachts, da gibt es bis auf einschlafende LKW-Fahrer kaum Gefahren und man kommt zügig ans Ziel.
Dafür ermüdet man selbst schneller, kann nicht so einfach Pausen machen (Sicherheit!) --- und zudem kann man ja auch nicht immer seinen Lebensrhythmus für eine Nachtfahrt total umstellen...
Zitat:
Die 100 PS spielen in erster Linie auf der Autobahn eine Rolle, und da kann man auf der linken Spur schon mal zum Hindernis werden --- aber das ist hier nicht das Thema.
Mein Auto fährt auf der Geraden 190, bergauf (Autobahnverhältnisse) 170-180 und bergab über 200. Verkehrshindernis?
Zitat:
Wie gesagt, es geht primär um die Kombination aus starker Steigung und voller Beladung --- und da stößt der X18XE an seine Grenzen.
Geht er aus?
Zitat:
Solche Spinner sind zum Glück selten --- und wenn, dann zieht man halt rechts vorbei.
Selten? Ich weiß ja nicht, auf welchem Mond du lebst, aber mir passiert das ständig, auch wenn ich nur 140 fahre.
Zitat:
Das lernt sich mit der Zeit --- und irgendwann gehen dann auch 180 km/h recht entspannt.
Seit wann kann man Stress lernen? Du bekommst bestenfalls eine gewisse Routine, aber angespannt bist du ganz automatisch.
Zitat:
Eine gewisse Anspannung (und Hormonausschüttung) kann auch sehr angenehem und konzentrationsfördernd sein --- der Mensch ist schließlich keine Maschine...
Da hast du Recht, jedoch muss man das nicht übertreiben.
Zitat:
Erschöpft und glücklich --- was kann es Schöneres geben...
Macht dich Schnellfahren glücklich? Das kann abhängig machen, wie eine Droge. Schöner ist für mich in dem Fall mit dem Tag noch was anfangen zu können.
Zitat:
Die Erfahrung war eher negativ: Wenn man eine längere Strecke allzu "locker" angeht, d.h. allzu viele Aufenthalte, Umwege etc. einplant, dann kommt man zum Ende hin umso mehr unter Zeitdruck und Streß --- hat somit nichts gewonnen.
Zeitdruck und Stress im Urlaub? Du solltest deine Definition von Urlaub überdenken.
Zitat:
Doch, gerade die A7 fahre ich ja regelmäßig --- und da schafft man solche Schnitte problemlos. (Zumal man ja dort auf den Gefällstrecken richtig Pace machen kann.)
Das wäre mir neu, ich fahre viermal pro Woche die A7, von Wü nach Fulda und zurück. Seit über einem Jahr. Die ist meistens voll, entweder fährt einem wieder jemand vors Auto und freut sich darüber oder man hat bei nem normalen Überholvorgang mit ca. 150-160 gleich wieder nen Passat am Arsch kleben. Mir macht das keinen Spaß.
Zitat:
Die Beschleunigungsvorgänge haben nur einen geringen Anteil am Gesamtfahrprofil --- fallen somit nicht so sehr ins Gewicht.
Gewagte These. Was sagt denn dein Bordcomputer dazu?
Zitat:
Original geschrieben von ubc
Als da wären?Weil dieses den Vorteil des höheren Drehmoments wieder kompensiert.
Ein Dauerbenzinfahrer setzt sich nicht einfach in einen Diesel und kann sofort die maximale Leistung rausholen. Eben weil er den besten Drehzahlbereich und die beste Gangwahl nicht kennt.
Ich garantiere dir, daß alle diese Fahrer den Diesel zu hochtourig fahren werden, und dann schreien, "Mann ist der Diesel scheiße, da kommt ja nix"
Zitat:
Bliebt nur noch die Frage: Warum dann nicht gleich einen Benziner?
Weil bei einer Jahreslaufleistung von 45.000 km oder mehr ein Benziner für mich nicht mehr rentabel ist.
Weil ich auf die letzten 120.000 km, die ich meinem Diesel fahre einen Gesamtschnitt von 6,3 gefahren habe. Weil beim Tanken mein Gesicht lacht, wenn ich die Benzinpreise momentan sehe. Weil sich die höhere Steuer beim mir nach knapp 10.000 km egalisiert hat.
Zitat:
Original geschrieben von Kitekater
Weil bei einer Jahreslaufleistung von 45.000 km oder mehr ein Benziner für mich nicht mehr rentabel ist.
Weil ich auf die letzten 120.000 km, die ich meinem Diesel fahre einen Gesamtschnitt von 6,3 gefahren habe. Weil beim Tanken mein Gesicht lacht, wenn ich die Benzinpreise momentan sehe. Weil sich die höhere Steuer beim mir nach knapp 10.000 km egalisiert hat.
Wäre da nicht ein auf Gas umgerüsteter Benziner noch wesentlich besser? ;) Oder hat sich das bei Dir erst im Laufe der Zeit zu einer solchen monströsen Jahresfahrleistung entwicklet? Ansonsten hast Du natürlich Recht. Man muß auch immer erst "lernen", ein anderes Motorkonzept zu fahren. Überhaupt ist jeder Motor eine Umstellung - auch Benziner oder Diesel untereinander. Mit einem neuen Auto brauche ich die ersten 5 Tankfüllungen bis sich der Verbrauch einigermaßen eingependelt hat (anfangs war ich bei 8,4 L/100Km, jetzt bei 7,7 L/100Km).
ciao
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Wäre da nicht ein auf Gas umgerüsteter Benziner noch wesentlich besser? ;) Oder hat sich das bei Dir erst im Laufe der Zeit zu einer solchen monströsen Jahresfahrleistung entwicklet? Ansonsten hast Du natürlich Recht. Man muß auch immer erst "lernen", ein anderes Motorkonzept zu fahren. Überhaupt ist jeder Motor eine Umstellung - auch Benziner oder Diesel untereinander. Mit einem neuen Auto brauche ich die ersten 5 Tankfüllungen bis sich der Verbrauch einigermaßen eingependelt hat (anfangs war ich bei 8,4 L/100Km, jetzt bei 7,7 L/100Km).
ciao
Gas war für mich nie ein Thema und ist es auch jetzt noch nicht.
Erstens ist das Netz mit Gastankstellen nicht so, daß ich sagen kann, daß es flächendeckend ist und außerdem braucht das Platz und ist eine zusätzliche , mögliche, Fehlerquelle im Auto.
Zitat:
Original geschrieben von ubc
Oben bezweifelst du, daß man mit vmax 160-180 km/h einen Schnitt von 130 km/h hinbekommt --- und auf einmal willst du mit vmax 140 km/h einen Schnitt von 125 km/h erreichen...
Paßt das zusammen?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil: ich fahre nachts und schaffe trotz sehr konstanter Geschwindigkeit von 130-140 auf 600km so gut wie leerer Autobahn nur einen Schnitt von um die 125 km/h. Ich verliere also trotz leerer Autobahn schon 10 km/h Schnitt, weil ich vielleicht alle 10-15 Minuten mal an einem Hindernis nicht direkt vorbei fahren kann oder sonstwie langsamer fahren muss.
Du fährst tagsüber und willst einen Schnitt von 130-140 hinbekommen, Da fahren ca. 20-30x so viele langsame Verkehrshindernisse auf der Autobahn und Du musst wahrscheinlich alle paar Minuten mal vom gas gehen oder Bremsen. Und je schneller Du fährst, desto häufiger erreichst Du auch langsamere überholende Fahrzeuge.
Aber ich sehe, es hat keinen Sinn, mit Dir weiter darüber zu diskutieren, fahre Du mal weiter tagsüber 180 auf der A7, auch wenn ich nicht der einzige bin, der Dir das mit dem 130-140er Schnitt nicht abnimmt. Jedenfalls nicht, wenn Du wirklich so rücksichtsvoll, vorausschauend und die Tempolimits einhaltend fährst, wie Du schreibst.
Zitat:
Original geschrieben von ubc
In den Kasseler Bergen ist eben NICHT alles tempobegrenzt --- Gott sei Dank!
Das habe ich auch gar nicht geschrieben, allerdings ist da sehr viel Tempobegrenzt, so dass sich das Hochbeschleunigen in den unbegrenzten Abschnitten gar nicht lohnt...
Zitat:
Original geschrieben von ubc
Zitat:
Original geschrieben von BioMarco
Um sicher überholen zu können brauchst Du in allererster Linie optische wie geistige Weitsicht. Mit Mut hat Überholen nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Doch, natürlich: Der eine traut sich, der andere nicht --- und wer wagt, gewinnt!
Oder baut einen Unfall mit dem Gegenverkehr, den er nicht hat sehen können... :rolleyes:
Zitat:
Original geschrieben von ubc
Ich habe lieber den "aktiven" Part, d.h. des schnelleren Überholenden --- als den "passiven" Part des langsameren Überholten...
Mir persönlich ist das egal, ob ich überhole oder überholt werde - hauptsache, ich kann meine Reisegeschwindigkeit konstant durchfahren und werde nicht gezwungen, unnötig abzubremsen - genau letzteres passiert Dir mit 160 oder 180 km/h deutlich häufiger als mit 130-140 km/h.
Zitat:
Original geschrieben von ubc
BTW, das Einschätzen des Verhaltens anderer lernt man auch mit der Zeit (z.B., indem man auf die Vorderräder des Autos schaut).
Mag sein, aber es gibt immer wieder Leute, die Schnellfahrer übersehen und trotzdem rausziehen. Wenn Du mit 180 von hinten heranfährst und 100m vor Dir zieht ein Kleinwagen nach links, musst Du eine Vollbremsung machen, egal ob Du vorher auf die Vorderräder geschaut hast oder nicht.
Im übrigen habe ich nie gesagt, dass Schnellfahrer die Unfälle auch immer direkt verursachen. Es geht mir allein um die Tatsache, dass Unfälle häufig deshalb geschehen, weil die Fahrzeuge mit stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Bei anäähernd gleuicher Geschwindigkeit kommen sich die Fahrzeuge logischerweise ja auch kaum näher...
Neben der häufigen Selbstüberschätzung der Schnellfahrer passieren Unfälle oftmals wohl auch deshalb, weil der langsamere Fahrer mit der schnellen Geschwindigkeit des überholenden Fahrzeugs einfach überfodert ist: einmal zu wenig in den Rückspiegel geschaut und schon kracht es. Selbst wenn der schnelle Fahrer mit absoluter Konzentration unterwegs und fahrtechnisch der King ist, bedeutet allein die Tatsache, dass er schneller als die anderen unterwegs ist, eine drastische Erhöhung des Unfallrisikos. Und komm mir bitte nicht mit "müssen die anderen halt öfter in den Rückspiegel schauen". Nicht umsonst hat jeder Unfallteilnehmer, der schneller als Richtgeschwindigkeit fährt, automatisch mindestens Teilschuld - eben weil §1 StVO nicht ausreichend beachtet wurde.
Und was die Stressverursachung durch Schnellfahrer angeht, so kann ich dir sagen, dass es sich im europäischen Ausland viel entspannter fährt, weil man da mit 130-140 km/h quasi nie überholt wird, und wenn, dann mit wenig Geschwindigkeitunterschied, es reicht also, wenn man alle 10 Sekunden mal in den Rückspiegel schaut. Wegen mir könnte man auch in D ein allgemeines Tempolimit einführen.
Viele Grüße
Marco
Zitat:
Original geschrieben von hades86
Mein Auto fährt auf der Geraden 190, bergauf (Autobahnverhältnisse) 170-180 und bergab über 200. Verkehrshindernis?
Diese Geschwindigkeiten sind durchaus zufriedenstellend --- aber es dauert halt seine Zeit, bis sie erreicht sind.
Zitat:
Geht er aus?
Nein. Aber er zieht nicht mehr gut.
Zitat:
Selten? Ich weiß ja nicht, auf welchem Mond du lebst, aber mir passiert das ständig, auch wenn ich nur 140 fahre.
Daß dich jemand absichtlich provozieren und ärgern will?
Also, das habe ich in der Tat schon lange nicht mehr erlebt.
Zitat:
Seit wann kann man Stress lernen? Du bekommst bestenfalls eine gewisse Routine, aber angespannt bist du ganz automatisch.
Man lernt, mit Streß umzugehen, ohne gleich auf dem Zahnfleisch zu gehen --- und man lernt, Streß möglichst gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Zitat:
Macht dich Schnellfahren glücklich?
Ja.
Zitat:
Das kann abhängig machen, wie eine Droge.
Wenn man gerne mal ein Bierchen trinkt, ist man ja deshalb noch kein Alkoholiker.
Zitat:
Schöner ist für mich in dem Fall mit dem Tag noch was anfangen zu können.
Ist es nicht am schnönsten, wenn bereits die Fahrt Spaß macht?
Der Weg ist das Ziel!
Zitat:
Zeitdruck und Stress im Urlaub? Du solltest deine Definition von Urlaub überdenken.
Im Urlaub nicht --- aber auf der Urlaubsfahrt schon (allein schon durch das hohe Verkehrsaufkommen).
Zitat:
Das wäre mir neu, ich fahre viermal pro Woche die A7, von Wü nach Fulda und zurück. Seit über einem Jahr. Die ist meistens voll, entweder fährt einem wieder jemand vors Auto und freut sich darüber oder man hat bei nem normalen Überholvorgang mit ca. 150-160 gleich wieder nen Passat am Arsch kleben. Mir macht das keinen Spaß.
Ich hatte zwar die Kasseler Berge gemeint, aber auch die Rhönlinie fahre ich öfters --- und gerne.
Zumindest nördlich von Schweinfurt hält sich der Verkehr in Grenzen, es gibt kaum Tempolimits --- und es fährt sich sehr angenehm.
Einziger Nachteil der Strecke: Sie ist recht windanfällig (v.a. die Brücken) --- und je nach Jahreszeit gibt es oft Nebel und natürlich Schnee und Eis.
Zitat:
Was sagt denn dein Bordcomputer dazu?
Ich habe keinen BC (und vermisse ihn auch nicht). Aber den Verbrauch rechne ich bei jedem Volltanken aus --- was auf Dauer zuverlässiger ist.
Zitat:
Original geschrieben von Kitekater
Ein Dauerbenzinfahrer setzt sich nicht einfach in einen Diesel und kann sofort die maximale Leistung rausholen. Eben weil er den besten Drehzahlbereich und die beste Gangwahl nicht kennt.
Ich garantiere dir, daß alle diese Fahrer den Diesel zu hochtourig fahren werden, und dann schreien, "Mann ist der Diesel scheiße, da kommt ja nix"
Ich fahre auch meine Benziner recht niedertourig --- und hatte daher beim Diesel keine Umstellungsschwierigkeiten. (Bis auf das "Turboloch", aber das ist ja speziell bei deinem DTI nicht so ausgeprägt.)
Was du schreibst, stimmt aber natürlich für viele Fahrer --- die fahren dann eigentlich auch ihren Benziner zu hochtourig (sprich mit höherer Drehzahl als nötig).
Zitat:
Weil bei einer Jahreslaufleistung von 45.000 km oder mehr ein Benziner für mich nicht mehr rentabel ist.
Weil ich auf die letzten 120.000 km, die ich meinem Diesel fahre einen Gesamtschnitt von 6,3 gefahren habe. Weil beim Tanken mein Gesicht lacht, wenn ich die Benzinpreise momentan sehe. Weil sich die höhere Steuer beim mir nach knapp 10.000 km egalisiert hat.
Ja ok, bei deiner Laufleistung ist es eine Kostenfrage.
Zitat:
Original geschrieben von BioMarco
ich fahre nachts und schaffe trotz sehr konstanter Geschwindigkeit von 130-140 auf 600km so gut wie leerer Autobahn nur einen Schnitt von um die 125 km/h.
Sicherlich kann man nachts gleichmäßiger fahren und erzielt damit höhere Schnitte. Aber 125 km /h Schnitt bei 140 km/h max., halte ich doch für ziemlich "optimal" --- da muß dann schon alles passen.
Und auch nachts kann es passieren, daß alles durcheinandergerät (z.B. durch einen überbreiten Schwertransport, der nicht überholt werden kann).
Zitat:
Du fährst tagsüber und willst einen Schnitt von 130-140 hinbekommen, Da fahren ca. 20-30x so viele langsame Verkehrshindernisse auf der Autobahn und Du musst wahrscheinlich alle paar Minuten mal vom gas gehen oder Bremsen. Und je schneller Du fährst, desto häufiger erreichst Du auch langsamere überholende Fahrzeuge.
Natürlich.
Aber die von mir angegebenen Schnitte sind schon realistisch. Grob gesagt erreicht man einen Schnitt von 130 km/h, wenn man max. 160 fährt --- und für einen 140er Schnitt müssen es max. 180 sein.
Zitat:
fahre Du mal weiter tagsüber 180 auf der A7, auch wenn ich nicht der einzige bin, der Dir das mit dem 130-140er Schnitt nicht abnimmt. Jedenfalls nicht, wenn Du wirklich so rücksichtsvoll, vorausschauend und die Tempolimits einhaltend fährst, wie Du schreibst.
Rücksichtsvolle und regelkonforme Fahrweise ist selbstverständlich.
Zitat:
Das habe ich auch gar nicht geschrieben, allerdings ist da sehr viel Tempobegrenzt, so dass sich das Hochbeschleunigen in den unbegrenzten Abschnitten gar nicht lohnt...
Wo ist denn da begrenzt? In Richtung Süden hast du etwa von Guxhagen bis Bad Hersfeld-West freie Fahrt, in Richtung Norden ist das Stück etwas kürzer (weil die Pommer-Abfahrt begrenzt und eine beliebte Blitzerstelle ist) --- das ist aber jeweils ein längerer Abschnitt, zudem durchgehend dreispurig, so daß es sich auf jeden Fall lohnt, Gas zu geben.
Ich würde sogar sagen, in den Kasseler Bergen muß man sowieso so "ungleichmäßig" fahren, daß es gar keinen Sinn macht, "sanft dahingleiten" zu wollen --- es geht eh nicht.
Zitat:
Mag sein, aber es gibt immer wieder Leute, die Schnellfahrer übersehen und trotzdem rausziehen. Wenn Du mit 180 von hinten heranfährst und 100m vor Dir zieht ein Kleinwagen nach links, musst Du eine Vollbremsung machen, egal ob Du vorher auf die Vorderräder geschaut hast oder nicht.
Man muß immer damit rechnen --- dann kann man notfalls auch früher reagieren, und die Situation ist halb so wild.
Eine Vollbremsung mußte ich auf der Autobahn jedenfalls schon lange nicht mehr machen. (Wenn man mal kurz von 180 auf 120 km/h abbremsen muß, ist das ja harmlos.)
Zitat:
Im übrigen habe ich nie gesagt, dass Schnellfahrer die Unfälle auch immer direkt verursachen. Es geht mir allein um die Tatsache, dass Unfälle häufig deshalb geschehen, weil die Fahrzeuge mit stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Bei anäähernd gleuicher Geschwindigkeit kommen sich die Fahrzeuge logischerweise ja auch kaum näher...
Geschwindigkeiten >130 km/h spielen für das Unfallgeschehen auf der Autobahn kaum eine Rolle.
So gesehen sind auch hohe Differenzgeschwindigkeiten kein Problem. (Ansonsten dürftest du ja mit dem Pkw nur 90 km/h fahren --- damit du nicht so viel schneller bist als die Lkws...)
Zitat:
Neben der häufigen Selbstüberschätzung der Schnellfahrer passieren Unfälle oftmals wohl auch deshalb, weil der langsamere Fahrer mit der schnellen Geschwindigkeit des überholenden Fahrzeugs einfach überfodert ist: einmal zu wenig in den Rückspiegel geschaut und schon kracht es.
Klar: Unaufmerksame Fahrer sind ein Sicherheitsrisiko.
Zitat:
Selbst wenn der schnelle Fahrer mit absoluter Konzentration unterwegs und fahrtechnisch der King ist, bedeutet allein die Tatsache, dass er schneller als die anderen unterwegs ist, eine drastische Erhöhung des Unfallrisikos.
Nicht wirklich. (Z.B. ist ein schnellerer Fahrer ja auch konzentrierter und aufmerksamer.)
Zitat:
Und komm mir bitte nicht mit "müssen die anderen halt öfter in den Rückspiegel schauen".
Doch, natürlich müssen sie das.
Zitat:
Nicht umsonst hat jeder Unfallteilnehmer, der schneller als Richtgeschwindigkeit fährt, automatisch mindestens Teilschuld - eben weil §1 StVO nicht ausreichend beachtet wurde.
Nicht ganz richtig.
Er kann eine Teilschuld bekommen, die sich aus der Gefährdungshaftung in Form der überschrittenen Richtgeschwindigkeit ergibt --- wie gesagt, kann, nicht muß.
Das geht freilich zurück auf ein BGH-Urteil, daß mehr oder weniger politisch motiviert war. (Es sollte ein "Tempolimit durch die Hintertür" eingeführt werden --- doch die Auswirkungen des Urteils in der Praxis haben sich dann zum Glück kaum bemerkbar gemacht.)
Zitat:
Und was die Stressverursachung durch Schnellfahrer angeht, so kann ich dir sagen, dass es sich im europäischen Ausland viel entspannter fährt, weil man da mit 130-140 km/h quasi nie überholt wird, und wenn, dann mit wenig Geschwindigkeitunterschied, es reicht also, wenn man alle 10 Sekunden mal in den Rückspiegel schaut.
Im Ausland sind die Autobahnen weniger befahren, und man ist dort meist als Urlauber, dementsprechend gelassen und locker --- das spielt die wesentliche Rolle, nicht das dortige Tempolimit. (Ansonsten müßte es sich ja auf limitierten Strecken in Deutschland ebenfalls deutlich angenehmer fahren als auf unlimitierten --- doch das Gegenteil ist der Fall.)
Ich fahre jedenfalls am liebsten auf deutschen Autobahnen.
Zitat:
Wegen mir könnte man auch in D ein allgemeines Tempolimit einführen.
Es gibt keine haltbaren Gründe dafür, und deswegen wird es auch nicht eingeführt --- und das ist auch gut so.
Ansonsten gibt es dazu ja bereits einen längeren Thread:
http://www.motor-talk.de/t1448573/f14/s/thread.html
Zitat:
Diese Geschwindigkeiten sind durchaus zufriedenstellend --- aber es dauert halt seine Zeit, bis sie erreicht sind.
Bei deinem Auto nicht? Ja ne, is klar :D
Zitat:
Nein. Aber er zieht nicht mehr gut.
Du verlangst also von einem Auto, dass es konstant gut ziehen muss. Egal ob beladen, unbeladen oder bergab bzw. bergauf? Du musst nen dicken Geldbeutel haben. Vor allem verstehe ich nicht, dass du dann nen Vectra A mit 115PS fährst. Ist doch auch ne lahme Karre.
Zitat:
Also, das habe ich in der Tat schon lange nicht mehr erlebt.
Passiert mir ständig, egal ob absichtlich oder unabsichtlich. An mir liegts mit Sicherheit nicht, denn ich bin da auf jeden Fall nicht der einzige, der sich darüber beschwert.
Zitat:
Wenn man gerne mal ein Bierchen trinkt, ist man ja deshalb noch kein Alkoholiker.
Auch die leugnen gern :D
Zitat:
Im Urlaub nicht --- aber auf der Urlaubsfahrt schon (allein schon durch das hohe Verkehrsaufkommen).
Im Endeffekt ist mir total egal, was du machst. Von mir aus kannst du mit 300 fahren, wenn es schaffst. Ich verstehe nur die Behauptung nicht, dass das nicht anspannen soll. Damit kann man nicht lernen, umzugehen. Die Behauptung ist schlicht und einfach falsch. Der Mensch ist auch nur ein Tier und wenn man so schnell fährt, läuft auch der Fahrer auf Hochtouren. Dopamin, Endorphine, Anspannung, Verkrampfung, dauernde instinktive Abwehrhaltung hinterm Steuer. Es kann ja sein, dass du das Gefühl toll findest, es gibt auch Leute, die Spaß am Krieg haben. Aber: Stress hast du trotzdem und müde bist du nachher auch. Und zwar mehr als jemand, der gemütlich fährt. Punkt.
Zitat:
Ich habe keinen BC (und vermisse ihn auch nicht). Aber den Verbrauch rechne ich bei jedem Volltanken aus --- was auf Dauer zuverlässiger ist.
Siehst du, wenn du dir die Momentanverbräuche beim Beschleunigen ansehen würdest, würde es die wie Schuppen von den Augen fallen. Dass du konstante Geschwindigkeit fährst, nehme ich dir nicht ab, also musst du beschleunigen. Und das kostet Sprit, verlass dich drauf. Da stehen dann beim Beschleunigen gleich mal über 20l/100km Momentanverbrauch.
Beschleunigungsphasen wirst du oft haben, wenn du schnell fährst. Und je mehr du das Gaspedal durchdrücken musst, desto mehr Sprit wird durchgelassen, bei deinen Schnellfahrten hast du das Gaspedal garantiert fast nie unter 3/4-Stellung. Und das kostet. Wieviel Verbrauch hast du denn?
Zitat:
Ich fahre auch meine Benziner recht niedertourig --- und hatte daher beim Diesel keine Umstellungsschwierigkeiten.
Wenn du nen BC hättest, würdest du sehen, dass man beim Benziner, wenn man sehr niedertourig fährt, nen höheren Verbrauch hat, als wenn man ihn etwas mehr drehen lässt.
Auch beim Diesel (ich kenne das jetzt nur von VW TDIs, die fahre ich öfter) sollte man wenigstens so hoch drehen, dass man nach dem Schalten immer noch im Wirkungsbereich des Turboladers ist (wenn es nicht gerade bergab geht oder man eh nicht beschleunigen will), das ist viel sparsamer.
Zitat:
Nicht wirklich. (Z.B. ist ein schnellerer Fahrer ja auch konzentrierter und aufmerksamer.)
Mit Konzentration kannst du nicht die Differenz der Mehrwegstrecke, die du in der Sekunde zurücklegst, kompensieren. Auch hast du einen längeren Reaktions- und Bremsweg.
Haben wir es dann bald mal? :rolleyes: Das Zerpflücken der Postings in Satzfragmente macht die Sache auch nicht besser. Schaut Euch mal die letzten Seiten dieses Threads an und überlegt mal, ob sowas wirklich erstrebenswert ist...
ciao
Wir hatten doch nen Themawechsel und gerade machts Spaß, also lass uns doch etwas spielen :D