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Kombi für Urlaubsfahrt ausreichend motorisiert

Themenstarteram 1. Juli 2007 um 19:13

ich möchte nächste woche in den wohlverdienten Urlaub fahren, sind insgesamt über 2000 km Autobahn.

Habe vor mit 4 Erwachsenen + Urlaubsgepäck zu fahren.

Ist mein Kombi mit dem alten 1,8 Liter Motor ausreichend oder sollte man davor absehen bei nur 115 PS.

Sollte ich Super Plus tanken bei der Beladung und Belastung um das ein wenig zu kompensieren?

dominik

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167 Antworten

Um den TE "noch eine" beruhigende Antwort zu geben:

Ja man kann wunderbar mit den 115 PS wunderbar in den Urlaub fahren. Sowohl nach Oberbayern, in den Allgäu und nach Tirol. Ist bei meiner Frau und mir jahrelang gut gegangen. Sowohl mit dem Astra-F als auch im letzten Jahr mit dem B Vectra. Jetzt kann man sagen, das wir ja nur zwei Personen sind, aber das Mehrgewicht hole ich mit meinen Kilos und meine Frau mit Ihrem Gepäck locker zu vier Personen auf. Und trotzdem bin ich nicht zum Verkehrshindernis für unsere süddeutschen Mitbürger geworden und meine bessere Hälfte musste auch an keiner Steigung aussteigen und schieben.

Und wenn wir dieses Jahr fahren, nehmen wir vielleicht sogar den 105 PS Astra H und werden auch ohne Übernachtung die

"lange" Reise schaffen.

Also - allen den es bevorsteht - einen schönen Urlaub und gute Fahrt.

Viele Grüße

Mike

am 4. Juli 2007 um 7:56

Zitat:

Original geschrieben von ubc

Es geht einfach darum, daß man eine bestimmte Wunschgeschwindigkeit auch an Steigungen halten kann --- und das kann man mit voll beladenen, schwach motorisierten Autos eben nicht.Merh verlange ich ja auch gar nicht.

Genau da liegt der Kern des Problems: Wunschgeschwindigkeit. Wie ich oben bereits geschrieben habe, bringt es auf Langstrecke nichts, bzw. nicht viel, auf Teufel komm raus richtig schnell zu fahren. Der Nutzen (z.B. auf 1000km effektiv 30 Minuten früher am Ziel zu sein) steht in keinerlei Verhältnis zum Stress, Spritzverbrauch und Bremsenverschleiß. Die optimale Reisegeschwindigkeit ist in D 130-140 km/h und dafür reicht der 115 PS Vectra allemal.

Mit dem 1.8er muss man bei Fahrten auf Gebirgspässen sicherlich Abstriche machen. Mein 100PS Diesel hat 35Nm mehr Drehmoment und könnte trotzdem noch besser gehen. Allerdings kann man gerade in Serpentinen viel durch Fahrtechnik kompensieren: wenn man weiß, wie man die scharfen Kurven zu nehmen hat, kann man auch offensichtlich stärker motorisierte Fahrzeuge abhängen, deren Fahrer oftmals nicht wissen, wie man die Berge am besten hochfährt. Häufig ist es bei Bergpässen aber doch so, dass jemand schwächer motorisiertes vor einem den Verkehr aufhält und man einfach nicht vorbei kommt. Da hift einem der stärkere Motor dann auch nichts...

Zeitlich gesehen sind die extremen Steigungen bei einer Urlaubsfahrt aber wohl eher zu vernachlässigen und der Zeitgewinn durch ein besser motorisiertes Auto damit wohl auch.

Gerade weil es eine Urlaubsfahrt ist: schön locker mit 130-140 km/h cruisen und man kommt zügig und entspannt am Ziel an.

 

Viele Grüße

Marco

Zitat:

Original geschrieben von BioMarco

 

... Allerdings kann man gerade in Serpentinen viel durch Fahrtechnik kompensieren: wenn man weiß, wie man die scharfen Kurven zu nehmen hat, kann man auch offensichtlich stärker motorisierte Fahrzeuge abhängen, deren Fahrer oftmals nicht wissen, wie man die Berge am besten hochfährt.

Leider ein bisschen OT ( ;) ) aber mich interesiert es halt.

@Marco

Wie fährt man denn am besten Berge hoch?

Was hast du für eine Technik?

Grüsse

Andi

Zitat:

Original geschrieben von BioMarco

Genau da liegt der Kern des Problems: Wunschgeschwindigkeit. Wie ich oben bereits geschrieben habe, bringt es auf Langstrecke nichts, bzw. nicht viel, auf Teufel komm raus richtig schnell zu fahren. Der Nutzen (z.B. auf 1000km effektiv 30 Minuten früher am Ziel zu sein) steht in keinerlei Verhältnis zum Stress, Spritzverbrauch und Bremsenverschleiß. Die optimale Reisegeschwindigkeit ist in D 130-140 km/h und dafür reicht der 115 PS Vectra allemal.

Habe das einmal ausprobiert, von Leipzig nach Lübeck (~470 km), einmal mit 130-140 und einmal mit > 170 dauerhaft. Die Ersparnis lag mit >170 km/h bei 15 Minuten. Zu 4 Stunden mit 130 wohlgemerkt. Dafür 10 Liter auf der Strecke mehr verbraucht und oft auf der Bremse stehen.

Lohnt nicht. Punkt.

cheerio

am 4. Juli 2007 um 9:44

@magmarot547

Also das ist jetzt eigentlich kein großes Geheimnis... :)

Viele Autofahrer lassen sich in Serpentinen in die Haarnadelkurven hineinrollen. Wenn sie die Kurve dann geschafft haben, steht Ihr Auto dann quasi und kommt in der Geraden nur schleppend wieder in Fahrt. Wenn der Fahrer dann auch noch versucht, aus tiefsten Drehzahlen hoch zu beschleunigen, wird das Ganze zur Qual. Runterschalten scheint in so Fällen oftmals ein Fremdwort zu sein.

Man muss halt einfach versuchen, den Schwung mitzunehmen und eine gewisse Grundgeschwindigkeit beizubehalten. Spätestens in der Mitte der Haarnadelkurve sollte man wieder ordentlich Gas geben und nicht erst, wenn die Kurve schon zu Ende ist.

Auch sollte man sich nicht scheuen, den Motor in niedrigeren Gängen mit eher höheren Drehzahlen zu fahren. Es ist ja kein Geheimnis, bei welcher Drehzahl der Motor sein maximales Drehmoment entfaltet und wann der Turbo so richtig kommt. Also versuche ich, in der Mitte bzw. am Ausgang der Haarnadelkurve möglichst in diesem optimalen Drehzahlbereich zu liegen, um damit den maximal möglichen Vortrieb abrufen zu können.

 

Viele Grüße

Marco

@ TE:

Ich frage jetzt mal andersrum.

Was würdest du denn machen, wenn sich hier herausstellt, daß der Wagen NICHT dazu geeignet wäre?

Zuhause bleiben, Mietwagen oder trotzdem probieren ;)

Also, man kann es ja auch so sehen:

Jemand stellt eine eigentlich unsinnige Frage

und wartet welche guten Tips oder auch dusselige Antworten denn da so kommen!

Und es hat funktioniert :p

Gerd

Zitat:

Original geschrieben von BioMarco

@magmarot547

Also das ist jetzt eigentlich kein großes Geheimnis... :)

Viele Autofahrer lassen sich in Serpentinen in die Haarnadelkurven hineinrollen. Wenn sie die Kurve dann geschafft haben, steht Ihr Auto dann quasi und kommt in der Geraden nur schleppend wieder in Fahrt. Wenn der Fahrer dann auch noch versucht, aus tiefsten Drehzahlen hoch zu beschleunigen, wird das Ganze zur Qual. Runterschalten scheint in so Fällen oftmals ein Fremdwort zu sein.

Man muss halt einfach versuchen, den Schwung mitzunehmen und eine gewisse Grundgeschwindigkeit beizubehalten. Spätestens in der Mitte der Haarnadelkurve sollte man wieder ordentlich Gas geben und nicht erst, wenn die Kurve schon zu Ende ist.

Auch sollte man sich nicht scheuen, den Motor in niedrigeren Gängen mit eher höheren Drehzahlen zu fahren. Es ist ja kein Geheimnis, bei welcher Drehzahl der Motor sein maximales Drehmoment entfaltet und wann der Turbo so richtig kommt. Also versuche ich, in der Mitte bzw. am Ausgang der Haarnadelkurve möglichst in diesem optimalen Drehzahlbereich zu liegen, um damit den maximal möglichen Vortrieb abrufen zu können.

 

Viele Grüße

Marco

Hhmm ja gut, genau so würd ich eigentlich auch fahren... :cool:

Ist also kein grosses Geheimnis. Man muß nur sein Auto kennen und vorrausschauend fahren. Egal also ob man "nur" einen 1,8er fährt oder einen V6 oder V8 oder sonst was für ein Geschoss.

Ich denk das Thema hat sich damit für alle erledigt, oder?

Zitat:

Original geschrieben von Kitekater

@ TE:

Ich frage jetzt mal andersrum.

Was würdest du denn machen, wenn sich hier herausstellt, daß der Wagen NICHT dazu geeignet wäre?

Zuhause bleiben, Mietwagen oder trotzdem probieren ;)

Das nenne ich mal eine Story für die Reiserücktrittsversicherung:

"Ich konnte die Reise leider nicht antreten, da mein Vectra nur 115 PS hat."

Viele Grüße

Mike

@ ubc

den C20NE 8V mit nem X18XE 16V zu vergleichen.... tztztz

will ja jetzt keinen thread zum thema fahrleistungen aufmachen :D aber den C20NE lass ich egal ob calibra, vectra a gut stehen ;-)

Zitat:

Original geschrieben von ubc

Fährst du in diesem Zustand auch Steigungen, Pässe usw.?

Bin ich schon öfters. Wir waren mal mit dem Auto meiner Schwiegereltern (und natürlich auch mit ihnen) in Südtirol zum Bergwandern unterwegs: ein 75PS-Nissan-Kombi - Urlaubsgepäck dabei ohne Ende für 4 Erwachsene. Und das schöne war: wir waren trotzdem nicht die langsamsten. Wir sind tagsüber teilweise in Kolonnen die Pässe hoch mit 40-60 km/h. Wenn wir 115 PS gehabt hätten, wäre es auch egal gewesen.

Zitat:

Das sind im kleinen Maßstab Z22SE & Co. --- im großen Maßstab eben die Sechs- und Achtzylinder von BMW oder MB...

lol

Ja ne, ist klar! :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän

wie "abenteuerlich" und im Nachhinein wie trotzdem problemlos Urlaubsfahrten auch mit solchen Autos möglich waren.

Eben --- die Erinnerung verklärt da vieles...

Zitat:

Nur verstehe ich Dein Problem nicht ganz.

Eine souveräne Motorsierung, die man auch vollbeladen und an Steigungen nicht "ausquetschen" muß --- mehr verlange ich gar nicht.

Zitat:

Leistung kann immer mehr sein, klar.

Leistung alleine ist es nicht --- auch ein bißchen Drehmoment sollte schon sein.

Zitat:

Wo ist das Problem, mit 140 rechts zu fahren, mal gründlich seine Spiegel zu benutzen, wenn man einen Lkw überholen will? Wenn man mehrere 100 PS braucht, um sich auf der Autobahn sicher zu fühlen, kann irgendwas mit Augenmaß und Geduld des Fahrers nicht stimmen.

Manchmal glaube ich, ich bin der Einzige, der sich in der Lage sieht, 130 bis 150 zu fahren und ein wachsames Auge auf den nachfolgenden Verkehr zu haben.

Es geht nicht um irgendwelche Autobahnen im Flachland --- da reicht auch ein 75-PS-Vectra aus.

Zitat:

Sicher ist der 115PSer im Caravan ein fahrtechnischer Asket,

Eben!

Zitat:

Original geschrieben von BioMarco

Wie ich oben bereits geschrieben habe, bringt es auf Langstrecke nichts, bzw. nicht viel, auf Teufel komm raus richtig schnell zu fahren.

Natürlich bringt das was.

Zitat:

Die optimale Reisegeschwindigkeit ist in D 130-140 km/h und dafür reicht der 115 PS Vectra allemal.

Nun, und um einen Durchschnitt von 130-140 km/h hinzukriegen, muß man zwischendurch auch schon mal etwas Gas geben, 180 km/h fahren, wo es möglich ist (weil ja "zum Ausgleich" auch immer wieder mal 100er oder 120 Strecken kommen werden) --- und das ist mit dem 1,8-Liter zwar möglich, aber nicht sehr souverän.

Zitat:

Mit dem 1.8er muss man bei Fahrten auf Gebirgspässen sicherlich Abstriche machen. Mein 100PS Diesel hat 35Nm mehr Drehmoment und könnte trotzdem noch besser gehen.

Der Diesel hat mehr Drehmonent, aber eine unharmonische Leistungscharakteristik, zudem ein viel schmaleres nutzbares Drehzahlband --- unter dem Strich fährt er sich also unangenehmer als der Benziner.

Zitat:

Allerdings kann man gerade in Serpentinen viel durch Fahrtechnik kompensieren: wenn man weiß, wie man die scharfen Kurven zu nehmen hat, kann man auch offensichtlich stärker motorisierte Fahrzeuge abhängen, deren Fahrer oftmals nicht wissen, wie man die Berge am besten hochfährt.

Ja, das stimmt schon.

Zitat:

Häufig ist es bei Bergpässen aber doch so, dass jemand schwächer motorisiertes vor einem den Verkehr aufhält und man einfach nicht vorbei kommt. Da hift einem der stärkere Motor dann auch nichts...

Vorbei kommt man fast immer --- man muß sich nur trauen...

Und ein starker Motor hilft dabei natürlich auch.

Zitat:

Zeitlich gesehen sind die extremen Steigungen bei einer Urlaubsfahrt aber wohl eher zu vernachlässigen und der Zeitgewinn durch ein besser motorisiertes Auto damit wohl auch.

Wenn man auf einer Strecke mehrere Zweitausender-Pässe fahren muß, sieht das anders aus.

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän

Habe das einmal ausprobiert, von Leipzig nach Lübeck (~470 km), einmal mit 130-140 und einmal mit > 170 dauerhaft. Die Ersparnis lag mit >170 km/h bei 15 Minuten. Zu 4 Stunden mit 130 wohlgemerkt.

War das am Freitagnachmitag?

Zitat:

Dafür 10 Liter auf der Strecke mehr verbraucht und oft auf der Bremse stehen.

Man kann auch schnell fahren, ohne diese Symptome heraufzubeschwören --- das lernt sich mit der Zeit.

Zitat:

Lohnt nicht.

Doch, das lohnt sich dann schon.

Zitat:

Original geschrieben von BioMarco

Viele Autofahrer lassen sich in Serpentinen in die Haarnadelkurven hineinrollen. Wenn sie die Kurve dann geschafft haben, steht Ihr Auto dann quasi und kommt in der Geraden nur schleppend wieder in Fahrt. Wenn der Fahrer dann auch noch versucht, aus tiefsten Drehzahlen hoch zu beschleunigen, wird das Ganze zur Qual. Runterschalten scheint in so Fällen oftmals ein Fremdwort zu sein.

So extrem erlebt man das aber nur selten (vielleicht bei Dänen oder Holländern).

Zitat:

Man muss halt einfach versuchen, den Schwung mitzunehmen und eine gewisse Grundgeschwindigkeit beizubehalten. Spätestens in der Mitte der Haarnadelkurve sollte man wieder ordentlich Gas geben und nicht erst, wenn die Kurve schon zu Ende ist.

Auch sollte man sich nicht scheuen, den Motor in niedrigeren Gängen mit eher höheren Drehzahlen zu fahren. Es ist ja kein Geheimnis, bei welcher Drehzahl der Motor sein maximales Drehmoment entfaltet und wann der Turbo so richtig kommt. Also versuche ich, in der Mitte bzw. am Ausgang der Haarnadelkurve möglichst in diesem optimalen Drehzahlbereich zu liegen, um damit den maximal möglichen Vortrieb abrufen zu können.

Kann man auch einfacher ausdrücken: Vor der Kehre zurückschalten, in den 2. Gang (bei Innenkehren kann u.U. auch der 1. Gang angebracht sein).

Außenkehren immer am Rand ausfahren --- Innenkehren kann man ruhig halb auf der Gegenspur nehmen.

Und höhere Drehzahlen nicht scheuen, das ist korrekt --- aber das wird man schon merken, daß das gewohnheitsmäßige Hochschalten bei 2.000 rpm hier nicht angebracht ist...

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