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Kleinwagen mit Prius-Technik. Machbar? Wird es sowas geben?

Themenstarteram 24. Juni 2009 um 18:24

Hallo! Habe ja erst seit kurzem das Prinzip der Leistungsverzweigung im Prius verstanden (Prinzip Differentialgetriebe) und bin aus technischer Sicht von der Einfachheit und der CVT-Funktionalität begeistert.

Ich stelle es mir einfach extrem komfortabel vor.

Nun wäre es ja mal interessant, ob sowas auch im Kleinwagensegment machbar wäre, und zwar Einstiegsklasse. Darf alles ein wenig ruppiger und lauter sein, aber elektrisches CVT. Und ohne Mäusekino. Vielleicht mit einem billigen Standard-Diesel-Bleiakku (80Ah)

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29 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Hallo! Habe ja erst seit kurzem das Prinzip der Leistungsverzweigung im Prius verstanden (Prinzip Differentialgetriebe) und bin aus technischer Sicht von der Einfachheit und der CVT-Funktionalität begeistert.

Genial einfach, gelle?

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Ich stelle es mir einfach extrem komfortabel vor.

Ist es. Der Antriebskomfort ist mMn das Argument für den Prius :)

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Nun wäre es ja mal interessant, ob sowas auch im Kleinwagensegment machbar wäre, und zwar Einstiegsklasse. Darf alles ein wenig ruppiger und lauter sein, aber elektrisches CVT. Und ohne Mäusekino. Vielleicht mit einem billigen Standard-Diesel-Bleiakku (80Ah)

Machbar ist viel. Ob 1 kWh reicht, da zweifle ich doch dran. Außerdem altern diese Akkus doch relativ schnell.

Aber grundsätzlich machbar wäre ein solcher Antrieb auch ein paar Nummern kleiner.

Themenstarteram 24. Juni 2009 um 18:56

Als Triebwerk vielleicht der Dreizylinder mit 68PS aus dem C1/107/Aygo/Cuore.

Bleiakkus altern auch nicht schneller als NiMH, aber es gibts sie als billige Standard-Massenartikel im Gegensatz zur Priusbatterie. Das nimmt die Angst vor teuren Tauschbatterien nach 5 Jahren.

Das alles in Pologröße für 10.000 Euro.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Als Triebwerk vielleicht der Dreizylinder mit 68PS aus dem C1/107/Aygo/Cuore.

Zum Beispiel. Der würde dafür allerdings deutlich anders gesteuert werden und hätte wohl weniger Eigenleistung. Das System hätte dann dennoch mehr als 70 Pferde.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Bleiakkus altern auch nicht schneller als NiMH, aber es gibts sie als billige Standard-Massenartikel im Gegensatz zur Priusbatterie. Das nimmt die Angst vor teuren Tauschbatterien nach 5 Jahren.

Tauschbatterien nach 5 Jahren sind bei den Priusbatterien Bullshit (sorry), den irgendwelche TDI-Anhänger sich ausgedacht haben, um Angst zu schüren. Ein Seat Arosa hatte ja auch eine Garantie von 2 Jahren und mußte sicher nicht nach 2 Jahren und einem Tag ausgetauscht werden, weil er fertig mit der Welt war, oder? :D

Bleiakkus und NiMH-Akkus leben und altern auf verschiedene Weise. Das Altern kann man durch eine entsprechende Steuerung ausgleichen, was im Falle der Hybridmodelle im Handel auch gemacht wird.

Das optimale Betriebsfenster ist bei NiMH-Akkus das geeignetste für Hybridmodelle. Li-Ion sind zwar in den meisten Fällen noch besser, hierfür jedoch derzeit nicht. Bleiakkus wären nebenbei noch viel zu schwer.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Das alles in Pologröße für 10.000 Euro.

Keine Chance. Selbst der Cuore kostet als Basismodell mit Automatik schon über 11.000 €.

Realistisch würde ich 15.000 € für einen Hybridkleinwagen einschätzen. Der wäre dann aber auch entsprechend ausgestattet.

Toyota plant ja einen Hybriden auf Yaris-Basis. Ob der allerdings zu uns kommt ist etwas fraglich.

Themenstarteram 24. Juni 2009 um 20:07

Der Arosa lief 10 Jahre bzw. 207.000km, dann Pumpe undicht und Abwrackprämie. Hätte die 300.000 gemacht.

15.000 für den priusmäßigen Kleinwagen ist zu viel. Man muß ein Basismodell schaffen für 10.000. Dacia-mäßig und modular erweiterbar. (austauschbar die Batterien gegen andere Spezialbatterien, Ultracaps etc. im genormten Batterieschacht)

Ein großer Starterakku tuts in der Basisaustattung, ist nicht schwer, saubillig und reicht zum Anfahren und Rangieren bis 6km/h. Spareffekt durch Rekuperation gibts dann halt kaum. Aber ein gutes Gefühl: Man kann ja jederzeit einen Hochleistungsakku bestellen, vielleicht einen LiIon in 2 Jahren.

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Realistisch würde ich 15.000 € für einen Hybridkleinwagen einschätzen. Der wäre dann aber auch entsprechend ausgestattet.

In dem Segment soll ja auch der Jazz als Hybrid kommen.

Bin allerdings gespannt, wie Honda das hinkriegen will, wenn schon das "normale" Jazz-Topmodell über 20.000€ kostet ...

Da Toyota den Yaris ebenalls als Hybridvariante angekündigt hat, wird man möglicherweise einen direkten Wettbewerb Jazz Hybrid gegen Yaris Hybrid sehen.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

15.000 für den priusmäßigen Kleinwagen ist zu viel. Man muß ein Basismodell schaffen für 10.000. Dacia-mäßig und modular erweiterbar. (austauschbar die Batterien gegen andere Spezialbatterien, Ultracaps etc. im genormten Batterieschacht)

Was in dem bereich machbar wäre, wäre eine Art Micro-Hybrid:

größerer Blei-Akku vom Diesel

stärkerer Anlasser (der auch als Generator genutzt werden kann)

Start-Stopp-Automatik

1. Gang elektrisch (oder elektrische Anfahrhilfe)

variable LiMa-Übersetzung

elektrische Servo, Klima...

Sowas liese sich rel. einfach und für einen rel. geringen Mehrpreis (ich schätze <1000 Euro) mit so ziemlich jedem Antrieb in so ziemlich jedem Auto realisieren. Warum die Hersteller das so nicht anbieten, weiß ich nicht. Gerade bei kleinen Autos, die viel im Stadtverkehr bewegt werden, würde das Sinn machen.

Aber ein Antrieb ala Prius ist für sowas zu anders.

Themenstarteram 25. Juni 2009 um 18:04

Du meinst einen Dynastart alias Kurbelwellenstartgenerator alias Lichtanlaßmaschine.

Ich nehme an, daß der einfach teurer wäre als die üblichen Riemen-Drehstromlimas und Schubschraubanlasser und zudem auch das ganze Aggregat 10cm breiter machen.

Von Sachs gibts ja sowas, scheint sich aber nicht durchzusetzen.

Was ich wiederum am Prius-Konzept genial finde, ist, daß das elektrische CVT vollständig das herkömmliche Getriebe + Kupplung ersetzt.

Hallo zusammen,

das Dynastart-Prinzip ist schon ein "alter Hut" und wurde bereits vor dem 2. Weltkrieg erstmals von DKW verwendet. (vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Dynastart)

Für die Zuverlässigkeit der Hybridfahrzeuge mit ihrem Aussetzbetrieb des Verbrennungsmotors ist dieses Prinzip alternativlos; "herkömmliche" Anlasser sind ungeeignet.

(Sie sind eigentlich auch für die vielen Start-Stop-Strategien diverser Hersteller ungeeignet, die derzeit wie Pilze im Herbst aus dem Boden schießen und gelegentlich sogar als "Hybrid" verkauft werden.)

Das PSD des Prius beinhaltet "so ganz nebenbei" das Dynastart-Prinzip indem der Generator des Hybridsystems als Anlasser verwendet wird.

Als eine noch kompaktere Alternative für einen Hybridantrieb - z.B. für Kleinwagen - stelle ich mir eine Kombination Wankelmotor mit PSD a la Prius vor in der es bei äußerst geringen Außenmaßen außerdem nur noch rotierende Teile ohne aufwändige Ventilsteuerung geben würde. (vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wankelmotor)

mfG schwarzvogel

Zitat:

Original geschrieben von gs-hybrid

Bin allerdings gespannt, wie Honda das hinkriegen will, wenn schon das "normale" Jazz-Topmodell über 20.000€ kostet ...

da sehe ich überhaupt kein problem, den neuen honda jazz gibt's in österreich bereits um 15keur als sondermodell inkl. klima, alufelgen usw...

+3000€ aufpreis für den hybrid-anteil inkl. automatik scheint mir sogar zuviel zu sein, zumal ich mich erinnern kann einen bericht von einem honda-chef-techniker gelesen zu haben, daß der mild-hybrid nicht mehr als 1000€ kosten intern verursacht (natürlich gibt's dann noch einige aufschläge bis zum kaufpreis, weil ja alle daran was verdienen wollen)...

Themenstarteram 26. Juni 2009 um 21:36

Zitat:

Als eine noch kompaktere Alternative für einen Hybridantrieb - z.B. für Kleinwagen - stelle ich mir eine Kombination Wankelmotor mit PSD a la Prius

Vergiß den Wankelmotor. Die Abdicht- und Verschleißprobleme konnten nie 100%ig gelöst werden.

Und von Mildhybrid in Form von Start-Stop-Automatik mit herkömmlichen Anlassern halte ich nichts. Vom Dynastart bin ich nur mäßig begeistert, da es ein Zusatzaggregat ist, was entsprechend Platz braucht. Der Prius-Antrieb ersetzt hingegen konvetnionelle Baugruppen.

Noch eine Idee für den billigen Kleinwagen: Um die Akzeptanz zu erhöhen, muß man Mehrwert schaffen. Es wäre z.B. eine nahezu kostenlose Maßnahme, das Spannungsniveau des Motorgenerators auf 230VAV zu bringen, so daß das Auto als mobiler Stromgenerator bei z.B. Gartenpartys oder Veranstaltungen oder Baustellen genutzt werden kann. Möglichst sogar als 3~Ausgang mit CEE-Steckdose und drei normalen Steckdosen.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

...

Vergiß den Wankelmotor. Die Abdicht- und Verschleißprobleme konnten nie 100%ig gelöst werden.

...

... was nicht ist, kann ja immer noch werden !

Es gibt genug Bastler, welche sich nach wie vor daran versuchen.

Wenn es irgendwann einmal klappen sollte, wäre dies wirklich sehr interessant !

mfG schwarzvogel

Der RX8 funktioniert mal ganz gut mit dem Wankel...

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Zitat:

Als eine noch kompaktere Alternative für einen Hybridantrieb - z.B. für Kleinwagen - stelle ich mir eine Kombination Wankelmotor mit PSD a la Prius

Vergiß den Wankelmotor. Die Abdicht- und Verschleißprobleme konnten nie 100%ig gelöst werden.

Die Abdicht- und Verschleißprobleme sind seit ca. 25 Jahren gelöst. Problematischer sehe ich da eher den höheren Spritkonsum eines Wankels. Das wurde (noch) nicht gelöst.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Und von Mildhybrid in Form von Start-Stop-Automatik mit herkömmlichen Anlassern halte ich nichts.

Dito. Das schimpft sich allerdins "Microhybrid". Mildhybrid ist das, was Honda im Insight derzeit anbietet.

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Vom Dynastart bin ich nur mäßig begeistert, da es ein Zusatzaggregat ist, was entsprechend Platz braucht. Der Prius-Antrieb ersetzt hingegen konvetnionelle Baugruppen.

Dieses Dynastart ersetzt doch Generator und Anlasser. Daß der Gesamtmotor dadurch etwas länger wird - jo mei. In so einem Motorraum ist doch nun wirklich genügend Platz. Überlege mal: Ich habe einen quer eingebauten Vierzylinder in einem nicht einmal 1,50m breiten Auto - und neben dem Motor ist noch Platz für das Reserverad ;)

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Noch eine Idee für den billigen Kleinwagen: Um die Akzeptanz zu erhöhen, muß man Mehrwert schaffen. Es wäre z.B. eine nahezu kostenlose Maßnahme, das Spannungsniveau des Motorgenerators auf 230VAV zu bringen, so daß das Auto als mobiler Stromgenerator bei z.B. Gartenpartys oder Veranstaltungen oder Baustellen genutzt werden kann. Möglichst sogar als 3~Ausgang mit CEE-Steckdose und drei normalen Steckdosen.

Das ist mal ne Idee! Ein omnipotentes Auto hat wirklich etwas :)

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