ForumBiker-Treff
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Biker-Treff
  5. Kleine Basteleien

Kleine Basteleien

Themenstarteram 7. November 2013 um 16:50

Hallo MT!

Ich hatte mir schon mal überlegt, einen Fred über Motorradtechnik aufzumachen,

in dem jeder das beschreibt, was er am und um das Mopped so schraubt.

Ein paar Bilder wären nett, "vorher-nachher" oder so. Im Winter steht das Möpp ja meist,

da bereitet man es auf die kommende Saison vor.

Nur bitte folgendes sagen, wenn es um ein spezielles Motorrad geht:

Marke, Typ, Typenbezeichnung, Baujahr.

Selbst Ölwechsel oder Lufi ausklopfen welcome!

Viel Spass!

 

 

Beste Antwort im Thema

Tschö.

14299 weitere Antworten
Ähnliche Themen
14299 Antworten

Der Kupplungsausrückhebel ist einfach schraubertechnisch bei der 11GS (und damit bei allen anderen zumindest 11er) ungünstig platziert.

Was mit der Lage von Getriebe und Kupplung zusammenhängt.

Allerdings ist wohl ein Ersatz im der Regel auch nicht vorgesehen, der Hebel sollte schon

solange halten wie der Rest. Nur wie bei allen Gussteilen kann es zu kleinen Fehlern im

Guss kommen, die halt nach der 100.001sten Betätigung zum Bruch führen.

Der Wechsel ist mit kleineren Werkzeugeinsatz tatsächlich ohne das Motorrad von hinten bis zur Mitte zu zerlegen machbar, entgegen den Aussagen des Handbuchs, es ist aber extremes Gefummel und benötigt kreative Ideen,

die eine Markenwerkstatt nie umsetzen würde.

am 23. April 2022 um 8:02

Hört sich an, als wenn Dir geholfen wird.

Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 23. April 2022 um 06:04:38 Uhr:

(BMW) Was da alles zu zerlegen ist, erinnert mich an den China-Roller meiner Frau. Den muss man auch erst mal von einem Haufen Teile befreien, bis man alleine die Zündkerze wechseln kann.

Die Tage habe ich mir eine alte Ténéré 600 angesehen. In wunderschönem Zustand stand sie beim Händler.

Dieses Gefährt ist mit richtig viel Hirn konstruiert. Man kommt überall bestens ran, ein moderater Werkzeugsatz reicht aus, um die auch auf langen Reisen zu erwartenden Defekte zu reparieren und die Ausführung ist mehr als ausreichend solide.

Ich habe schon vor gefühlt 100 Jahren für zwei Kumpel an einer XT 600 und einer 600er Ténéré geschraubt, selber hatte ich u. a. eine XT 500 und eine XTZ 660 Ténéré und die diversen o. g. BMWs.

Was Du schreibst ist wie leider allzu oft leeres Geschwafel, das kaum einen Bezug zur Realität hat. Auch Dein ständiges Hypen der für Verbräuche von deutlich über 10 Litern bekannten XS 750 ist albern, weil bei Dir Dein Oldtimer stets besser als jedes andere Motorrad ist, egal worum es sich dreht. Dabei wissen wir alle, dass mit jedem Jahrzehnt die Zuverlässigkeit der Motorräder zugenommen hat, egal was für eines aus welchem Land auch immer es sein mag. Würde Deine XS nur doppelt so viel Pflege und Wartung erhalten wie für ein modernes Fahrzeug ausreichend wäre, würde sie ganz schnell streiken.

Deshalb mal ein Vergleich zwischen BMW und Yamaha:

BMWs Zieglsteine, also die liegenden Vier- und Dreizylinder sind genial zu warten. Einen besseren Zugang zum Motor gibt es bei keinem Motorrad. Leider muss man nicht wirklich viel daran tun, denn der Motor ist äußerst robust und zuverlässig. Nehmen wir eine als zuverlässig geltende Yamaha als Vergleich, die TDM 850. Ich hatte eine 3VD, das ist das erste Modell der TDM 850.

Ein Glück, dass sie relativ wenig Pflege braucht, denn übler kann man kein Moped verbauen! Man möchte irgendetwas am Motor tun? Sagen wir mal, wir wollen den Luftfilter tauschen. Viel Spaß, denn das bedeutet zunächst die Verkleidung zu demontieren, damit man anschließend den Tank abbauen kann, um zuletzt zum Luftfiltergehäuse zu gelangen. Wer pfiffig ist, der Baut den Tank nur halb ab, lässt also alle Kraftstoffleitungen dran und schraubt den Filter unter dem schräg gehaltenen Tank vorzugsweise mit Kinderhänden mit kurzen Knubbelschraubenziehern los. Oder man nimmt eine kleine Knarre mit passenden Bits. Trotzdem sehen die Hände hinterher aus, als habe man versucht Dornröschen bereits nach 99 Jahren mit bloßen Händen zu befreien(*).

Gut, die TDM ist zuverlässig und läuft eben auch schlecht gewartet gut, aber ich Wette, dass sehr viele TDMs einen Wartungsstau bis nach Timbuktu haben. Weil es für Selbermacher und die Profis in der Werkstatt halt doppet so viel Arbeit wie bei einem nicht ganz so wartungsfeindlich konstruierten Fahrzeug ist.

BMWs sind nicht schlecht konstruiert, im Gegenteil, man sieht sehr oft, dass die Entwickler sich viele Gedanken gemacht und gute Lösungen entwickelt haben. Aber das kostet eben.

 

Gruß Michael

 

(*) Ich vermute, so ähnlich wird es auch bei Lewellyns BMW sein. Es wird sicherlich eine Art Abkürzung zum Ziel der Reparatur geben, aber die wird sicher fummelig sein.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 23. April 2022 um 10:02:55 Uhr:

Hört sich an, als wenn Dir geholfen wird.

Andreas^^ hat das im Griff. :cool:

Gestern die Generalprobe an einer RT, dann funktioniert das auch in Rumänien an der GS.

Sollte einem beim Reisen ins Ausland mit älterem Motorradmaterial bewusst sein, dass der ADAC nur bis zur nächsten Werkstatt hilft.

am 23. April 2022 um 19:37

Jepp.

Und die Reparatur darf nicht den Zeitwert des Motorrads überschreiten. Ansonsten zahlt der ADAC nur die Entsorgung und die Rückreise.

Die Kosten für den Heimtransport des Motorrads können ebenfalls den Zeitwert überschreiten.

Der ADAC ist da alles andere als das Rundum-Sorglos-Paket.

Joar ... es geht auch ohne das halbe Moped zu zerrupfen! Ausbauen des Restes geht, ohne das was zerlegt werden muss ... mit viel Geduld! Einbau des neuen Hebels geht, wenn man den linken Schwingenlagerbolzen herausnimmt und die Schwinge durch Anheben des Hinterrads etwas absenkt, so dass genug Platz ist, mit kleinen, gelenkigen Händen und Fingern den neuen Hebel mit der neuen Befestigungsschraube zu montieren! Das alles passiert von der linken Seite des Mopeds aus... zusätzlich benötigt es nen 2. Mann, der den Hebel mit einer Zange von der rechten Seite aus in Position hält!

Notwendiges Werkzeug:

- lange Stecknuss 10mm und 13mm + Verlängerung und 1/4"-Knarre für die Einstellschraube

- 13er Maulschlüssel sowie 13er Ringratschenschlüssel gekröpft für die Befestigungsschraube des Hebels

-12er Inbus sowie 30er Nuss für das linke Schwingenlager

- Hammerstiel eines 500gr-Hammers zum Betätigen des neuen Hebels, um den Zug einzuhängen

- Holzkeil 10/50mm hoch zum Positionieren des Hinterrads und damit der Schwinge

Zusätzlich ist ein O-Ring, der stramm auf die M8-Schraube passt, sinnvoll: damit verhindert man das herunterfallen der Befestigungsschraube, während man die gesamte Einheit Hebel/Unterlegscheiben/Schraube in das verdammt enge Loch hinten am Getriebe einführt, desweiteren ist zu empfehlen, die Schraube vorher zu bearbeiten, daß die ersten 2-3 Gewindegänge so weggeschliffen werden, dass ein Zapfen entsteht... das erleichtert die Positionierung der Befestigungsschraube in dem M8-Gewindeloch des Getriebes.

Sicher war ich mir nicht, ob das alles so funktioniert ... hat auch nicht ganz so funktioniert, wie erhofft (Schwingenlagerbolzen links wollte ich eigentlich drinlassen!) ... aber so what: geht nich gibbet nich!!!

Ausserdem war ich eh gestern ziemlich angenervt (aus beruflichen Gründen), vielleicht klappt es an nem guten Tag wirklich "einfach so"!

am 23. April 2022 um 20:06

Ich hab Handschuhgröße 12.

9 :) ... und beidhändig gleich geschickt aufgrund meines alten Unfalls, nach dem ich 6 Monate meinen "starken" rechten Arm nicht bewegen konnte durfte.

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 23. April 2022 um 21:37:07 Uhr:

Jepp.

Und die Reparatur darf nicht den Zeitwert des Motorrads überschreiten. Ansonsten zahlt der ADAC nur die Entsorgung und die Rückreise.

Die Kosten für den Heimtransport des Motorrads können ebenfalls den Zeitwert überschreiten.

Der ADAC ist da alles andere als das Rundum-Sorglos-Paket.

Das sehe ich etwas anders... das war definitiv am Dienstag perfekter Service! Man muss halt wissen, wo die Grenzen sind und sich entsprechend darauf einrichten. Der Transporter war innerhalb 1,5h da, Moped wurde sauber verzurrt und umgehend zu unserer "Basisstation" in RO gebracht!

Ebenso war es auch 2019, als Lew seine AT zerlegt hat, der gleiche perfekte Service in FR ... Abholung der AT innerhalb weniger Stunden, Rücktransport im "Privatflieger", Zustellung der AT innerhalb 1 Woche ... besser geht es nicht!!!

Und dass auch der ADAC keinen wirtschaftlichen Totalschaden transportiert, finde ich durchaus nachvollziehbar! So wäre die R11GS von Lew im Jahr 2018 wohl eher nicht aus RO zu mir transportiert worden... das hätte auch keine BMW-Werkstatt mehr repariert!

Dabei stellt dieses Moped auch heute noch durchaus einen Wert dar, den kaum eine andere R11GS haben dürfte ... dank konsequenter Wartung, diverser Tuning-Maßnahmen und sinnvollen Umbauten und Zubehör!

am 23. April 2022 um 21:10

Es ging um alte Motorräder. Also nicht wertvolle Oldtimer, sondern einfach alte Moppeds.

Vor ein paar Jahren ist meine Honda Dominator bei einer Schottertour in Italien liegengeblieben. Da wurde es uns am Telefon direkt so gesagt, dass es maximal zur nächsten Werkstatt geht. Und wenn die Reparatur grösser sein sollte, dann bleibt das Mopped dort. Bei einem Motorrad, das irgendwo um 1500€ liegt ist das schnell der Fall.

Zum Glück haben wir die Domi selber wieder zum Laufen gebracht.

Bei teureren Fahrzeugen sieht das natürlich anders aus, das will ich gar nicht abstreiten.

Meinen alten Citroën haben sie mal aus Frankreich zurück nach Deutschland geholt und die Rückreise von mir und meiner damaligen Freundin bezahlt. Das ging schnell und reibungslos. Eine Hotelübernachtung war auch noch drin.

Ich seh die 95er GS nicht als Oldtimer ... sondern durchaus als altes Motorrad ... ein Transport von RO zu mir in die Werkstatt wäre sicherlich aus Sicht von aussen (und damit des ADAC) nicht mehr machbar gewesen... aber das muss zum Glück auch nicht, da ich nahezu alles auch an unserer Basisstation in RO, die sehr zentral liegt, reparieren könnte!

Mit meinem bzw. meinen Motorrädern, die dort stehen bzw. dort stehen werden, sähe es nicht anders aus ... deshalb auch der Satz:

Zitat:

Man muss halt wissen, wo die Grenzen sind und sich entsprechend darauf einrichten.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 21. April 2022 um 12:15:45 Uhr:

Fährt ja noch. Halt nur ohne Kupplung.

Beim Hochschalten ja kein Thema, runterschalten wird knifflig. :D

Vor allem mit BMW-Filligrangetrieben. :D

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 24. April 2022 um 15:41:43 Uhr:

Vor allem mit BMW-Filligrangetrieben. :D

Filli was??? :D :D :D

Ein bisschen Gefühl

Ein bisschen Zwischengas

 

Und ohne 2 x kuppeln

 

Das geht schon

Deine Antwort
Ähnliche Themen