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Kleinbus (vormals Taxi Behindertentransporter) als Privatfahrzeug zulassen ?

VW T5 7H
Themenstarteram 31. Oktober 2020 um 3:15

Hallo,

möchte einen Kleinbus, der vorher als Taxi Behindertentransporter gefahren ist, als Privatauto kaufen und anmelden. Der Verkäufer sagte, der müsse jedes Jahr zur HU weil er wie ein Taxi gewertet wird.

Gilt dann für mich als Privatmann automatisch wieder das 2 Jährige HU Intervall oder muss ich trotzdem auch jedes Jahr?

Im Fahrzeugschein ist das Fahrzeug als M1, FZ z. Pers. Bef. B 8 Sitzplätze und Mehrzweckfahrzeug ausgewiesen.

Muss ich dann nach dem Erwerb zum Tüv um es abnehmen und in ein Privatfahrzeug umschlüsseln zu lassen um das 2 Jährige HU Intervall zu erlangen?

Oder geh ich mit den Papieren einfach als Privatmann zur Zulassungsstelle und melde das Fahrzeug für mich Privat an?

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8 Antworten

Alles Quatsch.

Du meldest das Fahrzeug einfach um, von Gewerblich auf Privat.

Der Eintrag Fahrzeug zur Personenbeförderung wir gelöscht. Du brauchst eine neue Versicherungsbestätigung, ohne gewerbliche Personenbeförderung das wars.

TÜV alle 2 Jahre

Achtung, wenn du das Fahrzeug aus der Firma nimmst, solltest du eine Bewertung des Fahrzeugs z.B. von einem Händler haben. Z.B. Bruttopreis für das er es in Zahlung nehmen würde.

Das reicht für die Steuer, die enthaltene MwSt musst du dann als UST an das Finanzamt abführen.

Wenn du das Fahrzeug min. 1 Jahr privat genutzt hast gibt es auch keinen Spekulationsgewinn mehr. Dann kannst du das Fahrzeug zu jedem beliebigen Betrag steuerfrei privat verkaufen.

@Taxler: Das was Du zu der Entname des Fahrzeuges aus der Firma schreibst kommt nur zum Tragen, wenn er es aus seiner eigenen Firma nimmt.

Wenn er das Auto von einem "Fremden" bzw. einer fremden Firma für sich privat kauft muss er es einfach am Landratsamt für sich privat anmelden und fertig.

Er hat dann auch automatisch wieder 2 Jahre TÜV, weil das Fahrzeug dann nicht mehr als Fahrzeug zur gewerblichen Personenbeförderung, sondern als Privatfahrzeug zugelassen wird.

Achtung: Wenn das Auto noch nicht umgemeldet ist und der Verkäufer damit zum TÜV fährt, bekommt der nur 1 Jahr TÜV. Fährst Du selber nach dem Ummelden als Privatmann zum TÜV bekommst Du 2 Jahre.

MFG Sven

Noch genauer: Der Untersuchungsbericht ist entscheidend: Wenn dort z. Bsp. drinsteht, nächster Termin für die HU 03/21, dann bleibt das auch bei der Ummeldung so. Fährt der Käufer dann tatsächlich im März 21 zur HU, kann er sich entscheiden ob mit oder ohne Untersuchung nach BOKraft. Mit BOKraft könnte das Fahrzeug z. Bsp. als Taxi-Ersatzfahrzeug verwendet werden. Es bekommt dann 1 Jahr TÜV. Ohne BOKraft , wenn eine Nutzung zur gewerblichen Personenbeförderung nicht mehr beabsichtigt wird, 2 Jahre TÜV .

da bin ich anderer Meinung .das fahrzeug muss einer Prüfstelle vorgeführt werden und die Fahrzeugart geändert werden.

Zumindest hier in Berlin,die Zulassungbehörde ändert im" Brief überhaupt nichts.

AEG

Was sollte denn da vorgeführt werden? Das Auto bleibt das Auto da ändert sich nichts, nur wird es eben nicht mehr gewerblich genutzt.

Das Fahrzeug wird lediglich umgemeldet. Der erforderliche Versicherungscode (Früher: Bescheinigung/Doppelkarte) deckt nur PKW und nicht mehr Kraftdroschke/Taxi ab und die neu ausgestellte Zulassungsbescheinigung I enthält nicht mehr als letztes Wort "Taxi" (Früher: "Verwendung als Taxi"). Natürlich darf der Anmeldetermin zur HU noch nicht überschritten sein, sonst muss der Wagen vorher noch zur HU vorgeführt werden. Im sogenannten Brief, Zulassungsbescheinigung II, wird gegebenenfalls der neue Halter vermerkt, ansonsten geschieht da nichts.

Kann ich bestätigen, auch für Berlin. Habe im Dezember ein Ex-Taxi umgemeldet, ging problemlos ohne Vorführung o.ä.

Es ist so, bei der Ummeldung als Privatfahrzeug wird lediglich das Wort Taxi, oder evtl Mietwagen aus der Spalte 21 gelöscht und die Versicherung bekommt über die Bescheinigung auch die Nachricht. Also Privatfahrzeug ist die Versicherungsprämie dann auch erheblich niedriger. TÜV dann alle 2 Jahre, ganz normal.

@Daimler201 selbstverständlich gilt das mit der MwSt nur dann, wenn ich das Fahrzeug selbst aus der Firma nehme. Ich kann es aber trotzdem in der Firma lassen, z.B. als Fahrzeug für Erledigungen usw... Die MwSt/USt muss ich erst zahlen, wenn ich das Auto verkaufe, oder tatsächlich auch buchhalterisch zum Restwert aus der Firma nehme.

Auch wenn ich es selbst nur anders nutze, entfällt dann der Zusatz für gewerblichen Transport und ich muss nur noch alle 2 Jahre zum TÜV. Darf dann natürlich nicht mehr als Taxi, bzw zur gewerblichen Personenbeförderung genutzt werden

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