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Kleben - womit?

Themenstarteram 6. April 2020 um 1:34

Hi,

1. Ich musste die Folie unter der Türverkleidung ein Stück ablösen, um an der TürInnenLeben zu kommen. Der Kleber hält normalerweise ein paar AblöseVorgänge aus. Das aktuelle Objekt ist aber schon 24 Jahre alt und der Kleber tuts nicht mehr. Klar könnte ich jetzt irgendwas nehmen. Aber weiß hier zufällig jemand, womit (handelsüblich) solche Folien ans Blech geklebt werden? Scheint was elastisches, lösungsmittelfreies zu sein. (Ich könnte auch eine neue Folie dran kleben, will ich aber aktuell nicht, da die alte noch ok ist.) Ich meine keine Karosserie-Dichtbänder, klebrige, bei Hitze weich werdende Butyl-Schnüre o.ä. Es müsste ein flüssiger Kleber sein,, der elastisch bleibt. (Die Suchfunktiion habe ich hier selbstverständlich benutzt, aber Ergebnisse sieht man in den. tw. über 10 jahre alten threads nicht. Nur fragwürdige Vorschläge wie Teppichklebeband oder auch Butyl ;))

2. Doppelseitiges GewebeKlebeband. Siehe Foto. Gleiches Objekt. Dieses Klebeband hält Anfang und Ende eines Scheibendichtungsgummis. Offensichtlich ist es doppelseitig klebend und hat Gewebe drin. Gibts da was spezielles bzw. empfehlenswertes, was man für solche Anwendungsfälle nimmt? (Also auch zB. Gummi nicht angreift.)

Vielen Dank für zielführende Hinweise!

Doppelseitiges Gewebeklebeband
Beste Antwort im Thema

PU-Kleber (APP PU 50) mit Aceton vermischen (geht nur mit Aceton), dann wird das Zeug so flüssig wie Du es brauchst). Damit wird zum Beispiel der Kofferraumboden gestrichen... Das Zeug klebt sehr beständig (mit dieser Art von Kleber werden ja auch die Glasscheiben geklebt...) und ist dennoch über Jahre flexibel.

Falls mal eine Dichtung an der Scheibe undicht ist, kann man es so dünn anrühren, das man es mit einer Spritze auftragen oder rein spritzen kann und somit kann man auch Undichtigkeiten sehr gut dauerhaft verschließen.

Da mit Aceton als Verdünner gearbeitet wird, kann ich mir vorstellen, dass der Lack angegriffen wird! Beim Scheiben einkleben wird normalerweise auch vorher grundiert. Eventuell hast ein Testblech mit Lack um vorher zu prüfen...

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1. Eine Butylraupe nimmt man da typisch zwischen Blech und Folie. Wenn man das trennen will, nimmt man ein Plastemesser, schneidet die Raupe an sich längs durch, so dass eine Hälfte am Blech und eine Hälfte an der Folie bleibt. Und dann verklebt man das wieder, indem die beiden Raupenhälften aufeinander kommen.

Hier sowas:

https://eshop.wuerth.de/.../ViewModelDetail-ShowRecommendedModel?...

oder:

https://eshop.wuerth.de/.../ViewModelDetail-ShowRecommendedModel?...

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Für 2: Naja, Alleskleber. Oder sowas:

Oder sowas: https://www.123lack.de/gummikleber-petec-profilgummikleber-350ml-dose

Oder sowas:

https://eshop.wuerth.de/.../ViewModelDetail-ShowRecommendedModel?...

Themenstarteram 6. April 2020 um 2:29

@Grasoman Danke für die Antwort.

1. Butylschnüre fallen für mich aus. Ich habe damit keine Gute Erfahrung gemacht. Nach jahren ist das oft eine große Sauerei und mit viel (Zeit-)Aufwand verbunden, Rückstände zu entfernen. Und diese "Power" Klebebänder sind für die Folien zu stark. da zerreißt es die Folie beim Entfernungsversuch. Schon probiert...

2. Flüssiger Kleber ist nicht gefragt. Der würde aber zu 1. passen evtl.

Und bist du sicher, dass dieses Powerband für die Gummidichtungen geeignet ist? Bei der Anwendung stehen nur Dinge, die viel Haltekraft brauchen. Das scheint mir zu viel zu sein.

PU-Kleber (APP PU 50) mit Aceton vermischen (geht nur mit Aceton), dann wird das Zeug so flüssig wie Du es brauchst). Damit wird zum Beispiel der Kofferraumboden gestrichen... Das Zeug klebt sehr beständig (mit dieser Art von Kleber werden ja auch die Glasscheiben geklebt...) und ist dennoch über Jahre flexibel.

Falls mal eine Dichtung an der Scheibe undicht ist, kann man es so dünn anrühren, das man es mit einer Spritze auftragen oder rein spritzen kann und somit kann man auch Undichtigkeiten sehr gut dauerhaft verschließen.

Da mit Aceton als Verdünner gearbeitet wird, kann ich mir vorstellen, dass der Lack angegriffen wird! Beim Scheiben einkleben wird normalerweise auch vorher grundiert. Eventuell hast ein Testblech mit Lack um vorher zu prüfen...

Ich empfehle "fixogum". Gibt´s im Handel für Grafik. Ist gummiartig, haftet prima, lässt sich aber wieder einwandfrei lösen.

Zitat: Nur fragwürdige Vorschläge wie Teppichklebeband

Antwort: Teppichklebeband und doppeseitiges Gewebeklebeband sind das gleiche ??.

Zitat: Aceton als Verdünner Antwort : kurzzeitig während Ablüftung: Kleber wird Lack nicht angreifen. Aber Test vorher sicherheitshalber machen.

Zitat: Kleben womit: ich habe erfolgreich einfache Haushaltskleber genommen. zb. muss Folie Luft + Wasserdicht sein um die Funktion zu erfüllen, Kleber muss nicht elastisch sein, da Folie elastisch ist. Harter Kleber bzw. verschmelzend oder anlösend, verhindert allerdings meist das wiederverwenden der Folie, zumal 24 J alte Folie auch zum Brechen neigt. Kleber kann elastisch sein, damit ist eine mehrfache Folienverwendung (Wartung Tür) möglich.

Mit Butylschnüren hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Das Butyl aus der Tube ist gut zu verarbeiten, enthält allerdings ein klein wenig Lösungsmittel, welches nach Anwendung ausdampft.

Was anderes würd ich dafür (Türfolie) auch nicht nehmen, PU Kleber verklebt das ganze richtig fest und kann nicht wiederverwendet werden (die Folie hinterher ebenfalls nicht). Hat schon seinen Grund, dass die Fahrzeughersteller den Kram selbst heute noch einsetzen.

Themenstarteram 7. April 2020 um 2:28

Danke für die Vorschläge. Ich habe mir (fast) alles angesehen. Ich habe mir jetzt mal den Petec Profilgummikleber bestellt sowie ein Montageband. Ich werde nach Anwendung berichten.

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