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Kinder im Strassenverkehr
Sind Kinder in Unfälle verwickelt, hört man ja oft "Argumente" wie mangelnde Verkehrserziehung usw. usf..... egal ob mit oder ohne, egal ob deswegen schonmal auf den Hintern (Zitat aus einem anderen Thread) oder auch nicht.... damit kann man nie rechnen und gerade die männlichen User sollten verstehen warum....
Im Prinzip verhält es sich bei den Kindern mit Strassenverkehr und Spielen ähnlich wie bei Männern und Sex.
Wie man ja klischeehaft sagt, setzt bei Männern mit zunehmender G**** der Verstand aus, Regeln oder das letzte Nudelholz der Gattin auf dem Kopf sind aus dem Gedächtnis schlagartig verschwunden. Auch reflexartige Aussetzer soll es geben.... je kürzer der Rock, desto schneller die Kopfdrehung. Wir können nichts dafür, wir sind halt so ;)
Und genauso ist es halt bei Kindern und ihrem Spieltrieb. Egal was sie an Regeln kennen, egal was es schon für Anpfiffe gab.... wird der Spieltrieb gereizt, was Interessantes gesehen... dto. Die können da nichts dafür, die sind halt so ;)
Warum ich das poste? Ich hab einfach in der letzten Zeit viel in der Art gelesen: Kind war schuld blabla usw. usf. ... das ist halt ziemlicher Unsinn, da wir hier nicht von bewusstem Fehlverhalten reden, sondern von Reflexen. Und da wir "Grossen" das doch wissen, sollten wir bewusst damit rechnen und entsprechend agieren.
Also, denkt daran wenn ihr im Strassenverkehr ein Kind seht. Mit allem rechnen, runter vom Gas und bremsbereit, egal was die Regeln gerade erwarten lassen. Evtl. denkt ihr ja mit einem Schmunzeln das nächste Mal daran... ;)
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222 Antworten
chartinael meint wohl eher die Einkausmöglichkeiten.
Wenn ich nicht zur Arbeit müsste, würde ich unter der Woche auch nicht aus Tegel raus kommen.
Ich bin damals an einer Ausfallstraße groß geworden, aber immer noch innerhalb eines Wohngebietes.
http://www.directupload.net/file/d/937/l8q7X7CJ_jpg.htm
rot: Wohnhaus
grün: die Grundschulen (rechts 1. Klasse, oben Klassen 2-6)
gelb: Schulwege
gespielt wurde richtung Nordosten bis über die Stadtgrenzen hinaus (überall mit dem Fahrrad hin)
Hallo,
" harry, lass das Auto stehen, dann tauchen vor Dir auch keine Kinder mehr auf.
(Du wolltest eine Problemlösung)"
Witz mit Anlauf, damit erübrigt sich allerdings eine Diskussion, Herr Kandidat. Keine besseren Beiträge auf Lager? Schade.
@madcruiser
Keinen Weltuntergang an die Wand malen, alles außerhalb zu haben, aber nicht im Dorf. Da muss man halt etwas laufen oder fahren, aber dafür haben wir Ruhe und Auslauf. Im Sommer wird der größte Krach in der Nacht vom Igel in der Hecke produziert, ich genieße das, dafür verzichte ich gerne auf Aldi und Co.
Leider ist das Thema jetzt ganz verfehlt, ich verabschiede mich.
Grüße Harry
Ähm,
ging es nicht primär um Kinder im Strassenverkehr??
mfg Andy
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
ging es nicht primär um Kinder im Strassenverkehr??
Dazu wurden ja auch schon einige verschiedene und aber auch gleiche Standpunkte klargemacht und sogar öfter wiederholt …. Allerdings; vielleicht kommt ja noch etwas, was bisher außer Acht gelassen wurde …
Ansonsten gilt vielleicht ableitend vom Threadthema:
Kinder im Straßenverkehr, ableitend auf Menschen allgemein, ableitend auf Menschen im Internet, ableitend hin auf kindliche Verhaltensweise … :D …
Zumindest die positiven Kindereien sollten wir uns auch als Erwachse erhalten, dann fällt es vielleicht auch nicht immer so schwer Kinder zu verstehen, diese besser einzuschätzen und aufbauend darauf auf Kinder angemessene Rücksicht zu nehmen … nicht nur, aber hier im Thema speziell im Bereich Straßenverkehr ;)
Hallo,
es gibt da einen wsentlichen Unterschied,wenn Du als Erwachsener z.B. einen Skihang im kindlichen Übermut runtersaust und durch darüber freust nicht gestürzt zu sein,so hast zwar billigend in Kauf geommen das du stürzen kannst und dir weh tust aber du hast es irgendwie kalkuliert....Kinder denken sie können die Strasse überqueren im Glauben es reicht und schätzen Raum und Zeit falsch ein....denn sie wissen es nicht besser.
naja die Folgen sind halt recht unterschiedlich....:(
aber das Kind im Manne bewahren hat schon was magisches und ist unter Autoverrückten am ehesten mit den Oldtimerautos zu beobachten wo ein längst verlorenes Lebensgefühl wiederbelebt wird;)
Grüße Andy
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Für die Gasamtschau ist das einzelne (Fehl)- Verhalten vollkommen uninteressant.
Eben nicht.
Die Gesamtschau resultiert letztlich ja nur aus den individuellen Fehlern, die zu Unfällen führen.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Vielmehr sollte über andere Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Durchaus auch, ja.
Nur werden durch „stadtplanerische Gestaltung“ und „Trennung der Verkehrsräume“- was sicherlich sinnvoll ist - morgen und übermorgen und … die Unfälle mit – unseren :eek: - Kindern (noch) nicht vermieden.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
…in meinen Augen viel wichtiger als der individuelle (aber löbliche) Versuch, künftig mehr auf Kinder zu achten.
Nein, im Gegenteil.
Wie du ja selber trefflich sagtest:
„Wenn alle so wie oben beschrieben wären, würde es ja gar keine Unfallstatistik geben“
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Absurdes Argument.
Absurd ist, was ein scheinbar begnadeter Fußballer mit zielgerichteten Einwürfen veranstaltet.
Es soll bekanntlich Kraftfahrer geben, die verhalten sich so:
Zitat:
Sobald ich Kinder sehe nehme ich den linken Fuß (Automatik) vorsorglich über das Bremspedal. Solange die vorsorgliche Bremsbereitschaft herrscht fahre ich unverändert, d.h. ich betätige unverändert das Gaspedal.
Kommt dann noch ein Warnzeichen hinzu, gehe ich zusätzlich vorsorglich vom Gas.
Ob mit oder ohne zusätzliches Warnzeichen:
Wenn der Punk ab geht, brauche ich nur noch bremsen. Wenn der Linke über der Bremse hängt, dann ist die Bremswirkung sofort da.
-- Dann unterfüttern wir dieses – für andere angeblich nachahmenswerte - Verhaltensmuster mal mit einem konkreten Beispiel:
Kinder werden sichtbar.
Diese Information wird gedanklich verarbeitet. Zusammen mit der Positionierung des linken Fußes über das Bremspedal vergeht zur Herstellung der „vorsorglichen Bremsbereitschaft“ eine halbe Sekunde.
2 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder komme ein Warnhinweis hinzu.
Der Linke schwebt bis dahin 1,5 Sekunden über dem Bremspedal.
Um den Warnhinweis gedanklich zu verarbeiten und den Gasfuß zu lupfen vergeht eine halbe Sekunde. Ab 2,5 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder wird die Geschwindigkeit nun durch die Gaswegnahme reduziert.
3 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder werde die Gefahr konkret. Erkennbar renne ein Kind nun unaufhörlich auf die Straße. Diese Informationsverarbeitung nimmt 0,4 Sekunden in Anspruch. Da ein Umsetzen des Bremsfußes nicht mehr erforderlich ist, ist nach nur 1 Zehntelsekunde die volle Bremsverzögerung aufgebaut. Die Bremswirkung ist „sofort da“. Durch die vorangegangene Gaswegnahme beträgt die Geschwindigkeit von anfangs 50 in diesem Moment noch 48,2km/h.
Nach einem Vollbremsweg von nur 10m (Verzögerung 9m/s²) würde der Stillstand erreicht.
Vom Sichtbarwerden der Kinder bis zum Stehenbleiben hat das Fahrzeug 58,3m zurückgelegt.
-- Jetzt der gleiche Ablauf, nun aber mit einem besonders sorgfältigen und auf die rechtsfüßige Bedienung von Gas und Bremse konditionierten Kraftfahrer:
Kinder werden sichtbar.
Diese Information wird gedanklich verarbeitet. Zusammen mit der Positionierung des rechten Fußes über das Bremspedal vergeht zur Herstellung der „vorsorglichen Bremsbereitschaft“ eine halbe Sekunde. Von nun an wird die Geschwindigkeit des Fahrzeuges reduziert, weil zwangsläufig das Gaspedal gelupft werden musste.
2 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder komme ein Warnhinweis hinzu.
Der Rechte schwebt bis dahin 1,5 Sekunden über dem Bremspedal.
Um den Warnhinweis gedanklich zu verarbeiten und vorsorglich eine Betriebsbremsung (3m/s²) einzuleiten, wird eine habe Sekunde benötigt. Ab 2,5 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder – die Geschwindigkeit beträgt in diesem Moment noch 46,4km/h - wird die Geschwindigkeit nun durch eine vorsorglich leichte Bremsung reduziert.
3 Sekunden nach dem Sichtbarwerden der Kinder werde die Gefahr konkret. Erkennbar renne ein Kind nun unaufhörlich auf die Straße. Diese Informationsverarbeitung nimmt 0,4 Sekunden in Anspruch. Da ein Umsetzen des rechten Bremsfußes ebenfalls nicht mehr erforderlich ist, ist nach nur einen weiteren Zehntelsekunde die volle Bremsverzögerung aufgebaut. Die Bremswirkung ist „sofort da“. Durch die vorangegangene Gaswegnahme und Betriebsbremsung beträgt die Geschwindigkeit von anfangs 50 in diesem Moment nur noch 36km/h.
Nach einem Vollbremsweg von nur 5,6m (Verzögerung 9m/s²) würde der Stillstand erreicht.
Vom Sichtbarwerden der Kinder bis zum Stehenbleiben hat das Fahrzeug 50,6m zurückgelegt.
Unterschied?
Da, wo der besonders sorgfältige und auf die rechtsfüßige Bedienung von Gas und Bremse konditionierte Kraftfahrer in den Stillstand kommt, hätte der erste Kraftfahrer das auf die Fahrbahn rennende Kind noch mit 42,4 km/h erfasst.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Nichts spricht jedoch dagegen, sinnvolle Praktiken von anderen zu übernehmen oder sich selbst anzueignen.
Außer:
"Dös hammer fei ollewei scho so gmocht."
Wie wahr.
Dies ist eine Empfehlung.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wer sie überdenkt und beherzigt, kann schon morgen Schlimmes verhindern.
Elk_EN,
deinen Worten ist zu entnehmen, dass der Anblick von Kindern für Dich sofort Fuss vom Gas bedeutet.
Das entspricht nicht dem vorgesehenen Verhalten, d.h. insbesondere der nachfolgende Verkehr braucht mit einem solchen Verhalten nicht zu rechnen.
Überspitzt formuliert kommst Du in geschlossenen Ortschaften nur selten auf die 50 km/h. :D
Normale Verkehrsteilnehmer gehen erst dann vom Gas, wenn konkrete Hinweise vorliegen, also etwa spielende oder erkennbar unaufmerksame Kinder zu sehen sind. ;)
Die Beidfüssigkeit scheint es Dir allerdings heftig angetan zu haben.
Bremse einfach weiter wie gewohnt, etwas anderes verlangt keiner von Dir. ;)
Wenn Du ein entsprechendes Links-Fuss-Brems-Verbot gefunden hast, dann lass es mich wissen.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
deinen Worten ist zu entnehmen, dass der Anblick von Kindern für Dich sofort Fuss vom Gas bedeutet.
Nein.
Meinen Worten ist zu entnehmen, dass ein besonders sorgfältiger Kraftfahrer - wie du - beim Anblick von Kindern in potentiell gefahrenträchtiger Entfernung in vorsorgliche Bremsbereitschaft geht, was beim Rechtsfuß nunmal ein Lösen des Gaspedals bedingt, und dass ein besonders sorgfältiger Kraftfahrer bei einem von Kindern ausgehenden folgenden Warnhinweis vorsorglich leicht bremst, und nicht wie du nur den Fuß vom Gas nimmt.
Ansonsten:
Es ist eine Empfehlung meinerseits.
Im Interesse unserer Kinder im Straßenverkehr.
Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.
Macht damit, was ihr wollt.
Zitat:
Zumindest die positiven Kindereien sollten wir uns auch als Erwachse erhalten, dann fällt es vielleicht auch nicht immer so schwer Kinder zu verstehen, diese besser einzuschätzen und aufbauend darauf auf Kinder angemessene Rücksicht zu nehmen … nicht nur, aber hier im Thema speziell im Bereich Straßenverkehr
...womit wir wieder bei meinem plakativen Eingangsvergleich wären :D
Zitat:
ging es nicht primär um Kinder im Strassenverkehr??
Primär ging es um das Verstehen einer Eigenheit des kindlichen Reaktionsverhaltens.... und dessen Bedeutung im Verkehrsgeschehen... eben das, was Du selber angesprochen hast.
Zitat:
Kinder im Straßenverkehr, ableitend auf Menschen allgemein, ableitend auf Menschen im Internet, ableitend hin auf kindliche Verhaltensweise … …
Es fällt in einer Diskussion oft schwer bei einem konkretem Punkt zu bleiben (manchen jedenfalls), dies führt dann zum Abschweifen, was positiv oder auch negativ sein kann. War hier mE teils so, teils so. Verwässern oder Zerreden bzw. ungalante Themenwechsel führen halt meist dazu, dass man am Ende nix mehr vom Anfang behalten hat, viel geredet wurde und alle seelig sind. Schee war´s, Prost!
Macht aber nix, auch das allgemeine Befassen mit dem Thema kann nix schaden ;)
Und weil ja die Wiederholung elementarer Bestandteil des Lernens ist *fg*:
Wannst a Zwergerl da an da Strassn siagst, nacha denk dro: De hupfa a amol auf´n Schlog genauaso narrisch umanand wia da Has aus´m Klee. Da konst em Has ned bäis sei und dem Zwergl a ned, da konst blos sakkrisch aufbassn, wanst oan von dene siagst. Etz woast´s ja, göll...
;)
Zitat:
Original geschrieben von Elk_EN
Meinen Worten ist zu entnehmen, dass ein besonders sorgfältiger Kraftfahrer - wie du - beim Anblick von Kindern in potentiell gefahrenträchtiger Entfernung in vorsorgliche Bremsbereitschaft geht, was beim Rechtsfuß nunmal ein Lösen des Gaspedals bedingt, und dass ein besonders sorgfältiger Kraftfahrer bei einem von Kindern ausgehenden folgenden Warnhinweis vorsorglich leicht bremst, und nicht wie du nur den Fuß vom Gas nimmt.
Das genau ist bezogen auf meinen Ausgangspost Dein Irrtum.
Wenn das kommt, was ich als Warnzeichen benenne, dann gehe auch ich vom Gas.
Vorher bin ich allerdings bereits über der Bremse.
Von potentiellen Gefahren sind wir im Straßenverkehr permanent umgeben. Wenn Du bei solchen Gefahren bereits den Fuß vom Gas nimmst, dann darfst in Ortschaften allerdings kaum noch einfahren, da Du sonst mitten auf der Straße zum Stillstand kommst. ;)
Du überinterpretierst die ganze Zeit um Deine Argumentation mit dem linken Bremsfuß zu retten.
Vielleicht liest Du nochmals mein Eingangspost mit den zwei entsprechenden Pragrafen.
Mit der Diskussion marginaler Unterschiede sollten Dritte jedenfalls nicht seitenlang gelangweilt werden. ;)
Ich finde die Kritik am Linksbremsen ist sehr umständlich konstruiert.
Mal ganz erhlich - bremsen mit links hat ein etwas "sportliches Image", da professionelle Fahrer im Motorsport das so praktizieren und in der gewöhnlichen Fahrschule etwas anderes gelernt wird.
Folglich provoziert schon der beiläufige Hinweis auf diese Fahrtechnik hier eine Art Überreaktion der Familienvan und Kleinwagenfahrer, da es im Thread ja um Kinder geht und wie man sich ihnen gegenüber korrekt verhält.
Oliver
Zitat:
Original geschrieben von os-m
Mal ganz ehrlich - bremsen mit links hat ein etwas "sportliches Image", da professionelle Fahrer im Motorsport das so praktizieren und in der gewöhnlichen Fahrschule etwas anderes gelernt wird.
Folglich provoziert schon der beiläufige Hinweis auf diese Fahrtechnik hier eine Art Überreaktion der Familienvan und Kleinwagenfahrer, da es im Thread ja um Kinder geht und wie man sich ihnen gegenüber korrekt verhält.
Ich denke auch, dass es daran liegt.
Da geht die Automatik offensichtlich unter,
obwohl sie ihren Fahrer tendenziell zum Opa machen müsste. ;)
Ein Schaltwagenfahrer würde analog vermutlich mit links auf Kupplungsbereitschaft sein,
um dann im Fall der Fälle
1. mit dem linken Fuß schnell auszukuppeln
2. und der rechten Hand herunterschalten zu können,
3. während er mit dem rechten Fuß voll auf das Bremspedal geht
4. und mit der linken Hand vermutlich noch eine Ausweichbewegung einleitet.
Was in meinen Augen eindeutige die bewegungsmotorisch wesentlich anspruchsvollere und damit eindeutig die sportlichere Aktion ist. ;)
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Mit der Diskussion marginaler Unterschiede sollten Dritte jedenfalls nicht seitenlang gelangweilt werden. ;)
Ob rechtzeitiger Stillstand oder eine Kollisionsgeschwindigkeit von 42 ist m.E. nicht marginal.
Ob sich Dritte gelangweilt fühlen, darfst du getrost den Dritten überlassen.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Von potentiellen Gefahren sind wir im Straßenverkehr permanent umgeben. Wenn Du bei solchen Gefahren bereits den Fuß vom Gas nimmst, dann darfst in Ortschaften allerdings kaum noch einfahren
Was die Ausweitung von Fuzos erklärt…
Es versteht sich doch von selbst, dass es nicht um Verkehrssituationen geht, die von der bloßen Existenz von Kindern gleich welchen Alters, gleich welcher Verhaltensweise getragen werden, sondern um solche, die du in Verbindung mit Kindern zum Anlass nimmst, in vorsorgliche Bremsbereitschaft zu gehen.
Aber:
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Wenn das kommt, was ich als Warnzeichen benenne, dann gehe auch ich vom Gas.
Wenn das kommt, was ich als Warnzeichen benenne, dann hättest du vorsorglich bereits leicht zu bremsen.
Füllen wir auch das alles einmal mit „Leben“:
Stellen wir uns zwei z.B. 9-jährige Schüler vor, die ins Gespräch vertieft den linken Gehweg geradewegs begehen.
Weder du noch ein sonstiger besonders sorgfältiger Kraftfahrer wird voraussichtlich hier in vorsorgliche Bremsbereitschaft gehen und irgendeinen Fuß über das Bremspedal stellen.
Wenn diese Schüler sich aber in einer Rangelei befinden, sieht´s schon anders aus. Da die weitere Entwicklung unklar ist, wäre es nicht zuviel verlangt, vorsorglich zumindest in Bremsbereitschaft zu gehen.
Wenn sie sich auf dem Gehweg dann gar rasch auf den linken Fahrbahnrand zu begeben, besteht ein Warnsignal. Wer damit rechnet, einer der beiden könnte sich losreissen und ungeachtet des Verkehrs über die Straße laufen, wird daraufhin nicht bloß den Fuß vom Gas nehmen/lassen, sondern vorsorglich aktiv leicht bremsen.
Wenn dann einer tatsächlich, ohne auf den Verkehr zu achten, von links auf die Straße in Richtung des eigenen Fahrtweges rennt, ist die Gefahr konkret und eine Vollbremsung vorzunehmen.
Dies alles kann nach dem eingeführten Zahlenbeispiel mit einem rechtzeitigen Stillstand oder auch mit einer Kollisionsgeschwindigkeit von 42km/h enden.
An dieser Stelle magst du, madcruiser, darüber reflektieren, in welchem Geschwindigkeitsbereich dein Verhaltensmuster letztlich anzusiedeln wäre.
Ganz anders sieht es aus, wenn auf dem linken Gehweg Kinder unterwegs sind, die augenscheinlich z.B. der Gruppe der Schulanfänger zuzuordnen wären. Völlig richtig und wie ich finde auch sehr schön von tec-doc beschrieben:
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
Wannst a Zwergerl da an da Strassn siagst, nacha denk dro: De hupfa a amol auf´n Schlog genauaso narrisch umanand wia da Has aus´m Klee. Da konst em Has ned bäis sei und dem Zwergl a ned, da konst blos sakkrisch aufbassn, wanst oan von dene siagst. Etz woast´s ja, göll...
Hier kann jeglicher zwischenzeitlicher Warnhinweis aus- oder leicht unentdeckt bleiben.
Um wieder bei meinem konkreten Zahlenbeispiel zu bleiben:
Hat man in dem Moment, wo so a Zwergerl plötzlich auf die Straße rennt, nur noch eine Geschwindigkeit von etwa 35 kann´s noch gut gehen. Hat man aber noch rund 50, dann nicht.
Aus gutem Grund wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Umgebungsbereich von Kindergärten/-krippen und (Grund-)Schulen also auf 30km/h begrenzt.
Was mir immer wieder auffällt ist, dass vor Schulen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, bei denen – im Falle eines Vergehens ungeahndet – den Kraftfahrern ihre Geschwindigkeit auf Tafeln digital angezeigt wird. Auch sie verfehlen ihren Zweck zumeist nicht. Für mich war zu beobachten, dass Kraftfahrer ihre Geschwindigkeit auf Werte zumindest nahe der zulässigen Höchstgeschwindigkeit :D :mad: reduzieren.
Häufig stehen diese Tafeln direkt vor der Schule.
Kaum ein Kraftfahrer aber ist nach der Vorbeifahrt nicht in der Lage anzugeben, welche Geschwindigkeit ihm signalisiert wurde. Wertvolle Aufmerksamkeit, die dem Verkehrsraum vor dem Fahrzeug und den Gehwegen zu widmen wäre, wird zum Fokussieren der Tafel und Ablesen der gemessenen Geschwindigkeit aufgebracht.
M.E. wäre es daher sinnvoller, diese Tafel bereits deutlich vor der eigentlichen Gefahrstelle zu postieren. Ich denke nicht, dass Kraftfahrer dann bereits vor der Schule schon wieder richtig Gas geben würden, da sie dennoch befürchten würden, vor der Schule geblitzt zu werden.
Oder doch? :eek:
:confused:
Zitat:
Original geschrieben von os-m
Ich finde die Kritik am Linksbremsen ist sehr umständlich konstruiert.
Es geht gar nicht ausschließlich um das Linksbremsen, sondern erstens um den hiermit verknüpften vermeintlichen Vorteil , der nicht wirklich einer ist, und zweitens das Abwehrverhalten im Ganzen, wenn Kinder sichtbar werden. Bei letzterem v.a., ob bei einem Warnhinweis das Gaspedal nur zu lupfen oder eine vorsorgliche Bremsung vorzunehmen ist.
Wie unterschiedlich die Auswirkungen sind, habe ich dargelegt.
Zitat:
Original geschrieben von Elk_EN
und zweitens das Abwehrverhalten im Ganzen, wenn Kinder sichtbar werden.
Wenn Kinder sichtbar werden,
ist kein Abwehrverhalten angesagt. :rolleyes:
Ich denke, Du hast es nicht so bösartig gemeint, wie dieser lapsus linguae zu lesen ist. ;)
Du meintest vermutlich besondere Aufmerksamkeit, erhöhte Sorgfalt, intensive Vorsicht etc.. ;)
Lass es einfach gut sein!
Wir sind hier alle der Meinung, dass bei Kindern diese erhöhte Aufmerksamkeit etc. (und selbstverständlich ggf. auch eine Temporeduzierung) erforderlich ist.