- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- Kinder im Strassenverkehr
Kinder im Strassenverkehr
Sind Kinder in Unfälle verwickelt, hört man ja oft "Argumente" wie mangelnde Verkehrserziehung usw. usf..... egal ob mit oder ohne, egal ob deswegen schonmal auf den Hintern (Zitat aus einem anderen Thread) oder auch nicht.... damit kann man nie rechnen und gerade die männlichen User sollten verstehen warum....
Im Prinzip verhält es sich bei den Kindern mit Strassenverkehr und Spielen ähnlich wie bei Männern und Sex.
Wie man ja klischeehaft sagt, setzt bei Männern mit zunehmender G**** der Verstand aus, Regeln oder das letzte Nudelholz der Gattin auf dem Kopf sind aus dem Gedächtnis schlagartig verschwunden. Auch reflexartige Aussetzer soll es geben.... je kürzer der Rock, desto schneller die Kopfdrehung. Wir können nichts dafür, wir sind halt so ;)
Und genauso ist es halt bei Kindern und ihrem Spieltrieb. Egal was sie an Regeln kennen, egal was es schon für Anpfiffe gab.... wird der Spieltrieb gereizt, was Interessantes gesehen... dto. Die können da nichts dafür, die sind halt so ;)
Warum ich das poste? Ich hab einfach in der letzten Zeit viel in der Art gelesen: Kind war schuld blabla usw. usf. ... das ist halt ziemlicher Unsinn, da wir hier nicht von bewusstem Fehlverhalten reden, sondern von Reflexen. Und da wir "Grossen" das doch wissen, sollten wir bewusst damit rechnen und entsprechend agieren.
Also, denkt daran wenn ihr im Strassenverkehr ein Kind seht. Mit allem rechnen, runter vom Gas und bremsbereit, egal was die Regeln gerade erwarten lassen. Evtl. denkt ihr ja mit einem Schmunzeln das nächste Mal daran... ;)
Ähnliche Themen
222 Antworten
Ich wollte ja nicht mehr schreiben, weil die Diskussion eigentlich zum Erliegen gekommen ist.
Jetzt geht es hier den Leuten nur noch darum, sich zu exkulpieren und mitzuteilen, wie toll sie bremsbereit sind, wie brav sie aufpassen, sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und überhaupt niemals rücksichtslos fahren.
Auf der anderen Seite sind die tollen Mütter und Väter, die ihre Kinder alle brav erziehen, ihnen grelle Warnwesten anziehen und Schulranzen mit blauer Rundumleuchte kaufen.
Doch darum ging es nie!!!
Wenn alle so wie oben beschrieben wären, würde es ja gar keine Unfallstatistik geben – und schon gar keine, die Deutschland schlecht aussehen ließe.
Es geht darum, dass Kinder aufgrund ihres Verhaltens unberechenbar sind und Fahrzeuge deshalb eine Gefahr für sie darstellen. Für die Gasamtschau ist das einzelne (Fehl)- Verhalten vollkommen uninteressant. Vielmehr sollte über andere Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Nimmt man die Statistik (sofern es eine gibt), wie viele Kinder durch Flugzeuge, die Bahn oder gar Schiffe zu Schaden gekommen sind, würde man feststellen, dass die Zahl statistisch unrelevant ist. Der Grund liegt in der Trennung der Verkehrsräume. Flughäfen, Bahnhöfe und Häfen sind keine Spielplätze. Das gleiche Phänomen erleben wir auf der Bundesautobahn, die als Verkehrsraum selbständig ist und wo Kinder nicht das Problem haben, diese überqueren zu müssen.
Immer dort, wo sich die Verkehrsräume vieler Verkehrsteilnehmer überschneiden (überwiegend in Ortschaften) kommt es zu unerwünschten Berührungen. Hier muss nach meiner Meinung mehr für den Schutz der Fußgänger getan werden. Sei es durch Fußgängergitter, Lichtsignalanlagen (Ampeln), Fahrradwege (die diesen Namen auch verdienen), Unterführungen zur vollständigen Trennung der Verkehrsräume oder auch Fußgängerzonen, die vollkommen frei von Fahrzeugen sind.
Diese Entflechtung als stadtplanerische Gestaltung, verbunden mit der Bereitschaft der Autofahrer „nicht mehr bis vor die Tür“ fahren zu können, ist in meinen Augen viel wichtiger als der individuelle (aber löbliche) Versuch, künftig mehr auf Kinder zu achten.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Das gleiche Phänomen erleben wir auf der Bundesautobahn, die als Verkehrsraum selbständig ist und wo Kinder nicht das Problem haben, diese überqueren zu müssen.
Im Ansatz stimme ich Dir zu.
Allerdings geht eine Stadt ohne Verkehr nicht.
Und selbst auf Autobahnen hast Du bald täglich in Ballungsgebieten die Meldung:
"Fußgänger / spielende Kinder auf der Fahrbahn".
Selten Irrtum - oft Mutprobe - manchmal Alkohol des Fußgängers.
Die Mehrzahl der Verkehrsunfälle Mensch / Maschine sind tatsächlich durch Fehlverhalten von Fußgängern oder Fahrradfahrern verursacht.
Auch zählen Unfälle Fußgänger / Fahrradfahrer zu Verkehrsunfällen und dabei sind teilweise heftige Verletzungen oder gar Todesfälle zu verzeichnen.
Die jugendliche Tochter eines Freundes verlor ihr Leben, als sie aus dem Schulbus austiegt und von einem Fahrradfahrer mit hohem Tempo (bergab) niedergefahren wurde.
Der Junge - ebenfalls Schüler - dachte er würde noch auf dem Radweg durchkommen bevor die ersten Schüler austeigen.
Extrem - aber schwere Verkehrsunfälle Farrad/Fußgänger in Fußgängerzonen sind längst Alltag.
Es geht darum als Einzelner Verantwortung zu tragen und mitzudenken.
Wer für alles Sonderregelungen fordert macht es sich zu einfach und den Menschen im Paragrafendschungel zu schwer.
Also ganz ehrlich, ich will bis vor die tür fahren können und ich erwarte von der stadtentwicklung, daß sie nicht überall tempo 30 zonen hinpappt. früher konnte man ooch mit dem gaul bis zur türe reiten. aber natürlich muß einfach mal umgedacht werden zB straßen unterirdisch verlegen und überirdisch die häuser. ist teuer, sollte aber problemlos machbar sein.
kristin
Man könnte das Problem noch viel grundlegender betrachten. Man muss nur mal darüber nachdenken, wie Verkehr eigentlich entsteht und warum.
Die Lebensbereiche "Wohnen" "Arbeiten" und "Leben" sind stadtplanerisch getrennt worden.
Da gibt es Felder, auf den entstehen Wohnbauten oder Einfamilienhäuser (Wohnen), an anderer Stelle entstehen Gewerbeparks (Arbeiten) und wieder woanders findet die Freizeit statt (Kirche, Kneipe, Kino)(Leben).
Dieses separate Bauen produziert Verkehr (ich meine Straßenverkehr) der morgens um acht und nachmittags um 16 Uhr zum Stau führt (Berufsverkehr).
Ein Großteil des Verkehrs könnte dadurch reduziert werden, indem man Städte nach der Regel "Wohnen, Arbeiten und Leben" an einem Ort baut.
Leider wurden da in der Vergangenheit viele Bausünden begangen. ... und weiterhin entstehen Einkaufszentren auf der grünen Wiese (Arbeit).
Es müsste mehr Verkehr vermieden werden.
Ich hab allerdings gehört, dass es Motorradfahrer gibt, die fahren einfach nur so zum Spaß durch die Gegend ... :)
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Ein Großteil des Verkehrs könnte dadurch reduziert werden, indem man Städte nach der Regel "Wohnen, Arbeiten und Leben" an einem Ort baut.
Wer wohnt gerne neben einer Fabrik, wer neben einem Einkaufszentrum, wer neben einer Schule, wer neben einem Sportplatz, wer neben der S-Bahn.
Es gibt in D keine Klage gegen ungeliebte Nachbarn und Kommunen, die nicht schon geführt wurde.
Obwohl jeder gerne in der Nähe seinen Arbeitsplatzes, ein Einkaufszentrums, eine Schule, einen Sportplatzes, eine S-Bahn-Haltestelle, eine Autobahnauffahrt hat.
Nur nicht unmittelbar vor der eigenen Tür.
Hallo,
nichts gegen diese "edlen" Gedanken, aber es gibt Theorie und es gibt Praxis. Bei uns in der Siedlung gibt es nicht mal einen Laden, keine Kneippe, einfach nichts. Ich bin trotzdem zufrieden.
"Auf der anderen Seite sind die tollen Mütter und Väter, die ihre Kinder alle brav erziehen, ihnen grelle Warnwesten anziehen und Schulranzen mit blauer Rundumleuchte kaufen.
Doch darum ging es nie!!!"
Man kann auch übertreiben, aber lieber kleine, praktische Dinge als einen Exkurs in den Städtebau, dessen Veränderungen mich in diesem Leben nicht mehr erreichen werden.
Wir sind uns hoffentlich einig: nicht alles ist optimal.
Was kann getan werden? Und da wird es schon schwierig. Mir fallen auch eher "kleine" Dinge ein.
Heute morgen: "schwarze" Radfahrerin etwa 17 Jahre, ohne Licht nimmt mir mal wieder die Vorfahrt, bedankt sich aber wenigstens.
An der Bushaltestelle: Bus blinkt, die Kinder (und die älteren als Vorbild) laufen von vorne und von hinten auf die Strasse ohne zu schauen, das Auto muss ja halten. Der Zebrastreifen wird nicht benutzt.
Das sind für mich klassische Problemsituationen, die ich täglich erlebe. Also macht mal ein paar vernünftige Vorschläge, wie z.B. hier vorzugehen ist. Grüße Harry
Zitat:
Original geschrieben von harryman1946
Bei uns in der Siedlung gibt es nicht mal einen Laden, keine Kneippe, einfach nichts. Ich bin trotzdem zufrieden.
Was ist, wenn Du nicht mehr Autofahren kannst oder darfst?
Bist Du dann gezwungen umzuziehen?
Oder lässt Du Dich dann mit dem Taxi chauffieren?
Oder gehörst Du dann zu den 70, 80- und 90-jährigen, die trotz offensichtlicher körperlicher Handicaps Autofahren, weil sie die 5 oder 10 km zum Einkaufen unmöglich laufen können und auch keine Busverbindung haben?
Obwohl die lebensgefährlichen 2 oder 3.000 km im Jahr mit einem Taxi genauso teuer wie mit dem eigenen Auto wären?
Ich finde durchaus, dass KandidatNr2 ernsthafte Themen angeschnitten hat.
Ich habe Heute ein längeres Telefonat mit einem 75-jährigen Freund geführt. Innerhalb von rund vier Jahren haben ihn seine Beine verlassen, d.h. er kann Sie nicht mehr nutzen.
Kein Problem, die Frau war hat alles geregelt und die beiden chauffiert. Dann bekam die Frau ihre eigene tödliche Diagnose. Sie musste sie in aller Kürze das schöne Haus in der schönen Siedlung verkaufen und ihn ins Heim verfrachten.
Da sitzt er nun 500 km weiter von der schönen Siedlung in seinem Zimmer und bekommt zumindest täglich Besuch von der Tochter (Mitte 40) - was Heute schon eine absolute Ausnahme ist.
Es hat schon seine Vorteile, wenn im Dorf, der Siedlung, dem Viertel, so wie früher alles um die Kirche herum angeordnet ist.
Nur haben wir das alle ignoriert und müssen jetzt halt irgendwann ins Heim.
Weil der Tante-Emma-Laden pleite ist, und auch sonst vieles am Leben vorbei geplant ist.
So wie Deine Siedlung, in der nur noch gewohnt wird.
Applaus .... einer hats verstanden... :)
aber es geht natürlich auch um die täglichen kleinen Schritte, wie harry richtig bemerkt hat. Wichtig ist, dass man nicht aufhört, Situationen verbessern zu wollen - jeder auf seinem -Gebiet - .
... nur Kristin gräbt sich Tunnel um bis vor die Tür fahren zu können ... wenn das links Dein Foto ist ... so hässlich bist Du doch gar nicht ... :)
Zitat:
Original geschrieben von chartinael
Also ganz ehrlich, ich will bis vor die tür fahren können und ich erwarte von der stadtentwicklung, daß sie nicht überall tempo 30 zonen hinpappt. früher konnte man ooch mit dem gaul bis zur türe reiten. aber natürlich muß einfach mal umgedacht werden zB straßen unterirdisch verlegen und überirdisch die häuser. ist teuer, sollte aber problemlos machbar sein.
kristin
Eine Tempo 30 Zone macht das Fahren bis vor die Haustür nicht unmöglich. Zu den Zeiten des Gauls hatten einen solchen nur sehr wenige (reiche Bauern hatten Pferde für den Pflug, arme Bauern nur Ochsen - und es gab mehr arme Bauern) und der schaffte mal höchstens 30 km/h.
Deine "Erwartung" an die Stadtentwicklung in allen Ehren, aber sie ist sehr eindimensional. Die Stadtentwicklung ist nicht Dir zu Diensten sondern sollte einen optimalen Kompromiss zwischen den häufig diametral entgegengesetzen Erwartungen schaffen.
Was Du vorschlägst hat man in den 60er Jahren versucht, als man in Ost und West die Innenstädte entkernen wollte . Im Westen eher um Platz für die Autos zu schaffen und das Ideal des "Schaffe-Schaffe Häusle baue" anzukurbeln (hat nicht geklappt, da es immer schneller mehr wurden, logisch in dem Teufelskreis des "aufs Land ziehens"), im Osten eher um den idealen sozialistischen Menschen in den Plattenbauten unterzubringen (hat aus den bekannten Gründen auch nicht geklappt).
Aber das hat mit Kindern im Strassenverkehr alles nichts mehr zu tun ;).
Alex
Hallo,
"Ich finde durchaus, dass KandidatNr2 ernsthafte Themen angeschnitten hat."
Ja, aber nicht mehr. Seine "schönen" Theorien helfen beim Thema nicht weiter.
Vielleicht in einem Stadtentwicklungsplan für 2020, aber bei mir z.B. ist das nur ein Wortgeklingel, mehr nicht.
Und @madcruiser Mach Dir um meine Fahrmöglichkeiten keine Sorgen :), wir haben schon soziale Netzwerke hier, die funktionieren, Unterschied zur Stadt?
"So wie Deine Siedlung, in der nur noch gewohnt wird."
Du hast wirklich keine Ahnung, Lebensqualität wird nicht von Aldi bestimmt, wir fühlen uns alle sehr wohl hier, mein zweites Haus steht 7 km von hier in der Stadt und ist vermietet, keine Lust, umzuziehen. :D
Aber mein Eindruck:
Wenns kompliziert wird, flüchten wir in die Theorie.
Verkehr abschaffen? Städte umbauen? Das erlebe ich (und ihr :) ) nicht mehr, aber träumen ist ja nicht verboten.
Äußert euch doch mal konkret: was ist zu tun, wenn von mir weiter vorne erwähnten Probleme mit Kindern auftauchen (war das nicht das Thema?) Die verkehrsgerechte Stadt ist ein anderes Thema.
@harryman1946,
7 km zur Stadt, nach Deinen Worten ohne jede Infrastruktur, also doch in einer städteplanerischen Fehlleistung neuester Prägung wohnend.
Ein gescheites Kaff ist gewachsen und hat auch in dieser Stadtentfernung noch eine Kirche, eine Kneipe, ein Lädchen usw..
Du bist kein Jahrgang mehr, der selbst anbauen und schlachten kann, der sich Zähne selbst zieht und sich arztlos zum Sterben hinlegt.
Du bist ein Jahrgang, der keinen Krieg, aber das Wirtschaftswunder erlebt hat. Eine Generation, die nur die Einbahnstarße nach oben erlebt hat.
Die von Dir beschriebene Siedlung mit nur Wohnen Funktion ohne jegliche Infrastruktur bedingt als Voraussetzung die absolute Mobilität. Denn alles muss ja irgendwie herangeschafft werden.
Und Du gehst dem Ende Deiner Mobilität entgegen.
Vergiss das nicht.
harry, lass das Auto stehen, dann tauchen vor Dir auch keine Kinder mehr auf.
(Du wolltest eine Problemlösung)
Also, ich brauch keine Kirche als Mittelpunkt meines Lebens. Ich fände es auch ziemlich doof, wenn alles um meinen Wohnort herum zentriert wäre. Dann käme ich ja aus meinem Viertel nie raus.
Kinder werden in der Großstadt prima groß. Wachsen mit Gefahren auf, denen so ein Landei gar ned gewachsen ist. Ich find das besser so rum. Meine Tochter darf jedenfalls nciht auf der Straße spielen.
kristin
Zitat:
Original geschrieben von chartinael
Also, ich brauch keine Kirche als Mittelpunkt meines Lebens. Ich fände es auch ziemlich doof, wenn alles um meinen Wohnort herum zentriert wäre. Dann käme ich ja aus meinem Viertel nie raus.
Flieg mal über die USA und flieg mal über Europa.
Unsere alten Ansiedlungen sind meist im Kreis (geht in Tälern oder an Flüßen natürlich nicht) um die Kirche oder den Marktplatz gewachsen, in den USA hast Du die Planquadrate.
Der Vorteil des Kreises ist der gleich lange Weg zum Mittelpunkt. Im Quadrat musst Du im Extremfall eben zwei Seitenlängen ablaufen.
Raus kommst Du sowohl aus den Kreisen, als aus den Quadraten. ;)
Zitat:
Original geschrieben von chartinael
Kinder werden in der Großstadt prima groß. Wachsen mit Gefahren auf, denen so ein Landei gar ned gewachsen ist. Ich find das besser so rum. Meine Tochter darf jedenfalls nciht auf der Straße spielen.
Ich bin am Stadtrand und in Vororten von mittelgroßen Städten bis zu 120.000 Einwohnern großgeworden.
Ich fand es wichtig als kleines Kind viel im Grünen spielen zu können. Und ich bin in der Zeit mit den meisten Verkehrstoten großgeworden - als ich 10 Jahre alt war war der bisherige Rekordstand zu verzeichnen.
Heute lebe ich in einer Großstadt - habe aber wenigstens ausreichend Grün. Sowohl einen ordentlichen Garten, als auch in der unmittelbaren Umgebung Grünflächen. Dennoch hat unsere Tochter (Heute Mitte 20) typisch für das Ruhrgebiet eine keinesfalls hustenfreie Jugend verbracht.
Die Einfamilienhäuschen, die man Heute baut stehen auf Handtüchern, d.h. die Kinder haben keinen Auslauf mehr.
Das schafft Probleme.
Großstadt bedeutet weltweit meist ein paar Reiche, aber auch massenweise Slums = Elend. Das sollte man nicht vergessen.
Nanu, das sehe ich ähnlich wie mad :D
Ich glaube nicht, dass man sagen kann, es ist im Ganzen besser in der Stadt oder auf dem Land aufzuwachsen … es hat beides Vor- und Nachteile.
Grade bei uns im Pott hat man oft beides nahe bei einander. Hier gibt es Dörfer mit viel Wald und Grün, die grade mal 2 bis 3 Kilometer zur nächsten Ruhrpottmetropole weit weg sind. Wenn wir als Kinder Zeit und Lust hatten (und das hatten wir oft) sind wir vom Dorf zu Fuß in die Stadt zum Einkaufen etc. gelaufen (nicht gefahren worden).
„Auf der Straße Spielen“ .. irgendwann „passiert“ das wohl jedem Kind, egal wie gut es erzogen bzw. vorbereitet wurde … und da gibt es auch keine Unterschiede ob es eine Hauptverkehrsstraße im Dorf oder in der Großstadt ist. Da kann man eben nur hoffen, auf vernünftige Autofahrer zu treffen ….