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KFZ Versicherung kündigt nach 2 Unfällen - was tun?

Themenstarteram 19. Oktober 2015 um 10:57

Hallo,

folgende Situation: ein Freund hatte innerhalb weniger Monate 2 Unfälle mit einem neuen, finanzierten Golf 7:

Einmal bei Wind in die Leitplanke auf der Autobahn gedrückt, ein anderes Mal ein Auffahrunfall am Zebrastreifen.

Nun hat die Versicherung (Direktonlineversicherung mit Werkstattbindung) ihm unterjährig gekündigt.

Die Frage ist: was macht man?

Meine erste Idee war, den Wagen auf n Freund/Familienmitglied zuzulassen, der es dann als Zweitwagen versichert. Aber geht das überhaupt, zumal der Wagen finanziert ist?!

Ist es "normal", dass eine Versicherung bei 2 teuren Schäden innerhalb kurzer Zeit von sich aus kündigt oder ist diese besonders unkulant?

Danke.

Beste Antwort im Thema

Eine neue Versicherung suchen. Haftpflicht besteht Annahmezwang, Vollkasko aber nicht.

Wenn der Finanzierer mitspielt, ist das Ummelden eigentlich kein Problem.

Kündigung ist ziemlich normal, dein Freund scheint halt in unkalkulierbares Risiko zu sein.

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Eine neue Versicherung suchen. Haftpflicht besteht Annahmezwang, Vollkasko aber nicht.

Wenn der Finanzierer mitspielt, ist das Ummelden eigentlich kein Problem.

Kündigung ist ziemlich normal, dein Freund scheint halt in unkalkulierbares Risiko zu sein.

Jetzt stell dir einmal vor "Du" wärst eine Versicherung. Du bekommst von einem Versicherten die Jahresprämie.

Sagen wir einmal 1000 €. Dann baut der Versicherte in kurzer Zeit 2 "teure" Unfälle, die die Prämie bei weitem Überschreiten. Wie lange wärest du kulant?

Wo soll das Geld den herkommen? Selber drucken dürfen es Versicherungen ja nicht.

Und zu der anderen Frage. Eine neue Versicherung suchen.

Gruß Frank,

auch ohne Lizenz zum Geld drucken.

Themenstarteram 19. Oktober 2015 um 11:47

Danke.

Er hat wohl auch eine andere Versicherung gefunden, die ihn versichern würde, aber sehr, sehr teuer.

Auch ich bin immer davon ausgegangen, dass man im Kasko Schaden zwar den Rabattretter verliert bzw sukzessive hochgestuft wird, aber nicht, dass nach der ersten Hochstufung dann die Kündigung kommt.

Ok, das mit dem Finanzierer muss mal geklärt werden.

Muss dann derjenige, der dann Versicherungsnehmer ist, auch im Brief eingetragen werden, dh muss so zuverlässig sein, dass er den Wagen im schlimmsten Fall nicht hinterrücks verkauft?!

Zitat:

@Frank128 schrieb am 19. Oktober 2015 um 11:14:04 Uhr:

Jetzt stell dir einmal vor "Du" wärst eine Versicherung. Du bekommst von einem Versicherten die Jahresprämie.

Sagen wir einmal 1000 €. Dann baut der Versicherte in kurzer Zeit 2 "teure" Unfälle, die die Prämie bei weitem Überschreiten. Wie lange wärest du kulant?

Wo soll das Geld den herkommen?

Vielleicht von den zigtausend anderen Versicherungsnehmern, die keinen Schaden haben?

So funktioniert nämlich Versicherung...

Wars wohl mal wieder doch nicht so toll beim günstigen Direktversicherer.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 19. Oktober 2015 um 11:10:35 Uhr:

Eine neue Versicherung suchen. Haftpflicht besteht Annahmezwang, Vollkasko aber nicht.

Das stimmt zwar, allerdings ist es an der neuen Versicherung ein Angebot zu unterbreiten, dass man kaum annehmen kann.

Ist jetzt halt blöd gelaufen.

Auch wenn in der HP Annahmezwang bestehen würde, egal ob irrsinnig hohe Prämien, ich glaube nicht, dass der Finanzier sich auf nur HP einlassen wird, gerade bei der Vorgeschichte auf VK bestehen wird. Und das wird jetzt egal welche Versicherung sehr teuer...

Zitat:

Vielleicht von den zigtausend anderen Versicherungsnehmern, die keinen Schaden haben?

So funktioniert nämlich Versicherung...

Das ist schon Richtig.

Versicherungen müssen nur auch mit dem Geld Versichertengemeinschaft wirtschaften. Und viele für ihre Aktionäre auch noch eine Dividende erwirtschaften. Und ist der Versicherung ein Risiko zu groß ist kommt schnell mal die Kündigung.

So funktioniert Versicherung nämlich auch.....

Gruß Frank,

bei keiner Versicherung beschäftigt. :-)

Deshalb habe ich alle meine Verträge beim selber Anbieter.

Da verhaust du dir mit 2 Schadensfällen im Auto nicht gleich die Renta.

Themenstarteram 19. Oktober 2015 um 13:38

Also, was ist das Fazit?

Entweder sehr vertrauenswürdigen Freund/Eltern etc suchen, der das Auto auf sich anmeldet (sofern die Bank zustimmt) oder die Kröte mit den hohen Prämien bei der neuen Versicherung zumindest für eine begrenzte Zeit schlucken?!

Jetzt mal weiter gedacht:

Könnte der Fall theoretisch eintreten, dass man das Auto gar nicht mehr VK versichert bekommt, aber die Bank sowas verlangt. Dh in der Folge man den Wagen abmelden muss, aber dennoch monatlich weiter die Raten abdrücken?

Oder dann vorher auslösen und ggf nur auf der Wertminderung sitzen bleiben?

Zitat:

@ventomat121 schrieb am 19. Oktober 2015 um 10:57:38 Uhr:

 

Die Frage ist: was macht man?

Meine erste Idee war, den Wagen auf n Freund/Familienmitglied zuzulassen, der es dann als Zweitwagen versichert. Aber geht das überhaupt, zumal der Wagen finanziert ist?!

Ist es "normal", dass eine Versicherung bei 2 teuren Schäden innerhalb kurzer Zeit von sich aus kündigt oder ist diese besonders unkulant?

Danke.

Neue Versicherung suchen, normal ist es nicht aber man hat ja auch die Möglichkeit selbst vorher zu kündigen.

Jetzt nicht mehr.

Zitat:

@ventomat121 schrieb am 19. Oktober 2015 um 13:38:56 Uhr:

Also, was ist das Fazit?

Entweder sehr vertrauenswürdigen Freund/Eltern etc suchen, der das Auto auf sich anmeldet (sofern die Bank zustimmt) oder die Kröte mit den hohen Prämien bei der neuen Versicherung zumindest für eine begrenzte Zeit schlucken?!

Jetzt mal weiter gedacht:

Könnte der Fall theoretisch eintreten, dass man das Auto gar nicht mehr VK versichert bekommt, aber die Bank sowas verlangt. Dh in der Folge man den Wagen abmelden muss, aber dennoch monatlich weiter die Raten abdrücken?

Oder dann vorher auslösen und ggf nur auf der Wertminderung sitzen bleiben?

Nein neue Versicherung suchen, die wird sich das Risiko aber bezahlen lassen.

Sehr theoretisch ja, aber irgendeine Versicherung wird ihn schon aufnehmen, aber wie gesagt, billig wird das nicht...

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