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Kfz Rempler fiktive Rechnung und Verkauf des Wagens

Themenstarteram 10. März 2020 um 8:59

Hallo zusammen,

leider ist mir Jemand in mein Auto gefahren. Das KFZ stand da schon zum Verkauf.

Der Schaden wirs von der Gegnerischen Vers. übernommen. Soweit so gut. Ich möchte den Wagen aber immernoch verkaufen, was soll ich denn mit zwei Autos.

Der Wert des Autos beträgt ca. 6500 €, der geschätzte Reparaturpreis 1300€.

Ich will dwn Wagen aber verkaufen, kann ich das bei einer fiktiven Abrechnung tun?

Oder sollte ich eher reparieren lassen? Oder greift hier auch die 6 Monatsregelung?

Vielen Dank im Vorraus.

LG

Jammela

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8 Antworten

Du kannst sofort verkaufen.

da du hier noch ganz weit von einem wirtschaftl. Totalschaden entfernt bist, kannst du m.W. bedenkenlos fiktiv abrechnen und verkaufen.

Mwst gibt es dabei allerdings nicht - also Reparaturkosten netto.

Ob es sich rechnet den Wagen unrepariert zu verkaufen?

Wenn er fahrbereit und verkehrssicher ist würde ich fast behaupten JA.

Idealerweise, um nachträgliche Scherereien zu vermeiden, solltest du die Schadenshöhe von einem öffentl. bestellten und vereidigten Gutachter ermitteln lassen und nicht über KVA.

Themenstarteram 10. März 2020 um 9:44

Vielen Dank. Der Reparaturpreis wurde in einer Markenwerkstatt ermittelt und es ist nur ein Blechschaden sprich nicht sicherheitsrelevant.

LG

Du lässt am besten ein Gutachten von einem Sachverständigen deines Vertrauens erstatten. Nach dem dir dieses Gutachten vorliegt lässt du den von dir beauftragten Fachanwalt für Verkehrsrecht den Schaden fiktiv nach Gutachten abrechnen.

Da du der Eigentümer des Autos bist entscheidest du über die weitere vorgehensweise und es spricht nichts gegen die fiktive Abrechnung und den anschließenden Verkauf des Autos.

Nach dem Eingangsthread stehen die Schadenhöhe und dier Eintritt der Versicherung bereits fest.

Wie schaut es denn mit der Erstattung der Mwst aus, wenn er dann ein anderes Auto kauft? Bekommt man die in dem Falle dann für den Schaden ausgezahlt?

Nein. Wieso auch?

Hier geht’s nur um fiktive Abrechnung des Rep.aufwands.

Kein wirtschaftlicher Totalschaden vorhanden.

Es wird in diesem Falle auch nichts repariert.

(Nur wenn nachträglich doch noch nach Gutachten sach und fachgerecht repariert wird, kann man nach Rechnungsvorlage die MwSt. nachfordern.

sorry @Mopedmongo , aber da liegst du leider völlig daneben. selbstverständlich kann der geschädigte, welcher die reparaturkosten zuerst fiktiv abrechnet, bei einer ersatzbeschaffung die für die reparaturkosten ausgewiesene mehrwersteuer ersetzt verlangen.

siehe bgh vom 5. februar 2013 (AZ: VI ZR 363/11).

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