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KFZ-Kaufpreise zum Vorjahr gestiegen!? Wie passt das alles zusammen oder ist die Nachfrage so hoch?

Themenstarteram 21. August 2020 um 21:42

Hallo zusammen,

ich suche gerade nach einem Kombi und muss nicht schlecht staunen. Klar im Winter kauft man günstiger, aber wir haben Corona, Umweltprämie, Mwst-Senkung und die Preise steigen oder stagnieren?

Beobachtet habe ich letztes Jahr den Jaguar XF sportbrake, den 520d Touring, den Golf 7 Variant und den Passat Kombi.

Sind das alles Wunschpreise oder ist die Nachfrage gestiegen oder kommt der Ruck nach unten in einem Monat dann? Wer ist Händler und kann den NACHFRAGESTAND und seine Erfahrung schildern?

 

Gruß Chris

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39 Antworten

Geht es um Neu- oder Gebrauchtwagenpreise?

Zitat:

@Christian123 schrieb am 21. August 2020 um 21:42:57 Uhr:

Sind das alles Wunschpreise...?

Meiner Meinung nach ja - schließlich sind diese Preise noch nicht nachverhandelt.

...wenn Gebraucht nur die Hälfte gezahlt wird, muss man halt den Preis hoch halten...

Zitat:

@Drahkke schrieb am 21. August 2020 um 22:19:16 Uhr:

Zitat:

@Christian123 schrieb am 21. August 2020 um 21:42:57 Uhr:

Sind das alles Wunschpreise...?

Meiner Meinung nach ja - schließlich sind diese Preise noch nicht nachverhandelt.

Dann waren die Preise vor einem oder vor 10 Jahren ebenfalls Wunschpreise.

Habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Preis bei den jungen Gebrauchten angezogen haben.

Also ganz das Gegenteil, was sich hier manche die letzten Monate in den Corona-Threads erhofft haben.

Ist aber natürlich gut für Verkäufer, wie ich gerade beim Verkauf unseres A6 Allroad erfahren durfte.

Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 21. August 2020 um 22:24:18 Uhr:

Also ganz das Gegenteil, was sich hier manche in den Corona Threads erhofft haben.

Das ist aber auch nur eine Momentaufnahme. Die Pandemie hat ja ihre negative Wirkung auf die Wirtschaft noch gar nicht richtig entfalten können, da wir gerade mal die 1. Welle hinter uns haben.

Dann warten wir mal gespannt auf die 2. Welle, sofern sie denn kommen sollte.

Dass wir im 2. Quartal einen historischen Wirtschaftseinbruch erlebt haben, ist dir aber nicht entgangen, oder....

Bin ja mal gespannt, wie das aussehen soll, wenn sich die negative Wirkung auf die Wirtschaft dann endlich mal so richtig entfaltet.

Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 21. August 2020 um 22:40:49 Uhr:

Dass wir im 2. Quartal einen historischen Wirtschaftseinbruch erlebt haben, ist dir aber nicht entgangen, oder....

Natürlich ist mir das nicht entgangen - die Folgen dieses Wirtschaftseinbruchs haben sich aber noch nicht richtig entfaltet, z.B. weil die Meldepflicht für Insolvenzen für einige Monate ausgesetzt wurde. Da krebsen etliche Firmen noch vor sich hin, obwohl sie defacto längst überschuldet sind.

Themenstarteram 21. August 2020 um 23:07

normal hätte ich im derzeitigen Umfeld von Kurzarbeit gerade bei höheren Investitionen Zurückhaltung erwartet, vor allem weil der Job unsicher ist. Das blöde ist halt, dass ich bis nächstes Jahr Sommer temporär einen Kombi brauche. Der Bafa-Kram lohnt sich nur bei 2 Jahresleasing und einen Hybrid kaufen bringt es nicht. Suche daher nach einem möglichst "verlustfreien" (-2k p.a.) schönen gebrauchten so um > Bj.2016

DAT AUTOHUS 3000 kennt man als Händler die recht günstig sind und nichts am Preis machen. 520d Bj.16/17 liegen jetzt vernüftig ausgestattet bei über 20k bei <100tkm. Den Passat gab es als Neuwagen mal für 24k, den GolfVII Kombi als Highlight für 22k, beim Jaguar XF lag der Einstiegspreis vor genau einem Jahr bei 24-25k, der unverändert ist, wobei der Jaguar kaum wiederverkaufbar ist. Einen neuen e-Golf7 gab es mal 14,5k, den man jetzt nicht mal 4Jahre alt so günstig bekommt. Jetzt sind die Preise krum wegen der MWST-Reduzierung aber tatsächlich höher.

Würde jetzt mal ein paar Verhandlungen starten, aber fängt man da gleich mal mit 20% an!? Um Grunde bleibt im Vergleich eigentlich nur der 520d im Preisleistungsraum, denn selbst ein Passat, Oktavia oder Golf soll über 15k in dem Baujahr kosten. Maßstabspreis ist ein 520d schwarz/schwarz Ledersportsitze Bj.02/2017 mit 70tkm für 21k bei einer BMW-Niederlassung. Sowas dürfte eigentlich als 2016er nur 16-17k kosten. Ist das von privat unrealitisch? Was gibt der Händler dafür im EK?

Zitat:

@Christian123 schrieb am 21. August 2020 um 23:07:43 Uhr:

 

DAT AUTOHUS 3000 kennt man als Händler die recht günstig sind und nichts am Preis machen.

Würde jetzt mal ein paar Verhandlungen starten, aber fängt man da gleich mal mit 20% an!? Um Grunde bleibt im Vergleich eigentlich nur der 520d im Preisleistungsraum, denn selbst ein Passat, Oktavia oder Golf soll über 15k in dem Baujahr kosten. Maßstabspreis ist ein 520d schwarz/schwarz Ledersportsitze Bj.02/2017 mit 70tkm für 21k bei einer BMW-Niederlassung. Sowas dürfte eigentlich als 2016er nur 16-17k kosten. Ist das von privat unrealitisch? Was gibt der Händler dafür im EK?

Beim Autohaus zahlst du dann übrigens nochmal zusätzlich für eine Garantie. Zudem haben die Fahrzeuge meist deutliche Gebrauchsspuren.

Natürlich kann man es mit 20% versuchen, jedoch werden sich die Händler darauf nicht einlassen und dir einen schönen Tag wünschen.

In dieser Preisklasse sind eher ein paar Hundert bis max 1000 Euro verhandelbar. Vielleicht noch ein Service oder TÜV, das war s dann aber auch.

Seit Corona wollen auch viele nicht mehr in Bus und Bahn anderen Schniefnasen zu nah auf die Pelle rücken

Gute Schuhe oder auch Fahrräder sind gute Alternativen,für viele aber auch unbequem

Also nen neues Auto

Ich hab zwei gute Freunde,einer verkauft Autos,einer Fahrräder

Einer hockt in der Nähe von Stuttgart,der andere bei München

Auch wenn das Frühjahr auch für sie mehr als holprig war,keiner der beiden wird sich zum Jahresende beschweren können ;)

.

Themenstarteram 21. August 2020 um 23:24

Zitat:

@Drahkke schrieb am 21. August 2020 um 22:19:16 Uhr:

Zitat:

@Christian123 schrieb am 21. August 2020 um 21:42:57 Uhr:

Sind das alles Wunschpreise...?

Meiner Meinung nach ja - schließlich sind diese Preise noch nicht nachverhandelt.

und damit die Frage und Erfahrung wie weit der Wunsch der Verkäuferpreise zu denen der Käufer auseinandergleiten. Ich würde sagen die Autos sind trotz Mwst.-Reduzierung ca. 15% teurer geworden!?

Hier sieht man auch wie "schlecht" es der Branche derzeit geht. Es scheint echt zu boomen. Hätte ich nicht gedacht..... Kein Urlaub, dann kauf ich mir doch mal ein Auto: 15% mehr Umsatz zum Vorjahresmonat. Die Frage ist halt, ob das ein Strohfeuer und nur ein Nachholeffekt ist.....

https://de.statista.com/.../

 

Ich beobachte den markt auch regelmäßig und mir ist in den vergangenen 6-8 wochen auch aufgefallen dass die preise eher wieder angezogen sind. Im frühjahr und zu beginn des lockdowns gab es relativ viele "günstige" autos.

Ein verkäufer bestätigte mir auch dass nach aufhebung dessen die verkäufe wieder ganz gut anlaufen und gut eingepreiste autos einem förmlich aus den händen gerissen werden.

Zitat:

@Sven210779 schrieb am 22. August 2020 um 09:22:27 Uhr:

Ich beobachte den markt auch regelmäßig und mir ist in den vergangenen 6-8 wochen auch aufgefallen dass die preise eher wieder angezogen sind. Im frühjahr und zu beginn des lockdowns gab es relativ viele "günstige" autos.

Ein verkäufer bestätigte mir auch dass nach aufhebung dessen die verkäufe wieder ganz gut anlaufen und gut eingepreiste autos einem förmlich aus den händen gerissen werden.

Genau so sieht es aus.

Wir haben unseren A6 Anfang des Jahres direkt bei Audi gekauft (3 Jahre alt).

Nun konnte ich ihn nach 7 Monaten für ein paar Hundert Euro mehr verkaufen. Das Auto wurde mir ebenfalls förmlich aus den Händen gerissen. (5 Interessenten, die zum eingestellten Preis gekauft hätten)

Da werden sich die Spekulanten, die glaubten, dass es nach dem Lockdown einen Passat zum Polo-Tarif gibt, ganz schön im den A.... beißen.

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