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Kfz finanzieren mit Anzahlung, trotzdem ist die Versicherung im Falle weisungsbefugt?

Themenstarteram 22. November 2020 um 11:50

Hallo alle miteinander,

man liest ja häufig, dass bei den ganzen Autos, die geleast oder finanziert sind, die Bank im Falle eines Unfalls weisungsbefugt ist.

Das verstehe ich im Grunde ja auch. Allerdings scheint dies auch so zu sein, wenn man eine Anzahlung macht, das verstehe ich wiederum nicht.

Beispiel Autokauf mit Finanzierung:

Preis 30.000

Anzahlung 25.000

5000 Euro werden auf zwei Jahre mit monatlich 100€ finanziert plus Schlusszahlung

Jetzt verstehe ich absolut nicht, wieso die Bank hier weisungsbefugt sein sollte, wenn man ja dem Grunde nach Mehrheitseigner wäre?

Klar, dann wäre es sinnvoll eben die paar Euro abzubezahlen und dann auch den Stress nicht zu haben, es geht aber ums Prinzip.

Beste Antwort im Thema

Wenn man so ne Summe noch finanzieren muss dann lieber einen Mehrzweckkredit nehmen.

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Wenn man so ne Summe noch finanzieren muss dann lieber einen Mehrzweckkredit nehmen.

Dir gehört - sagen wir mal - vom vorderen Stoßfänger bis zur Heckscheibe das Auto und der Bank der Bereich Kofferraum? Und mit jeder gezahlten Rate sind es ein paar Zentimeter mehr?

Problem ist doch ziemlich einfach, es gibt nur eine Sicherungsübereignung des gesamten Fahrzeugs und das ist der Grund, warum die Bank im Falle eines Unfalles dir Weisungen erteilen kann. Ist in der Praxis aber weniger relevant, als in der Theorie. Die Bank hat nur das Interesse, ihren Kredit nebst Zinsen zurück zu erhalten. Und wird in den meisten Fällen eines normalen Unfalls nicht einmal informiert.

...da ist ganz einfach ein zivilrechtlicher Vertrag, da gilt Vertragsfreiheit d.h. die Vertragparteien können da reinschreiben was auch immer sie wollen... so lange es nicht irgendwie sittenwidrig ist.

Und wenn du als kleiner Bittsteller bei dem zukünftigen Vertragspartner einer im Vergleich zu dir großen Bank zu Kreuze kriechst um einen Kredit zu erhalten, dann sagen die -nachdem se z.B. von der Schufa grünes Licht haben- "jo, machen wir aber..." und diktieren dir die Vertragsbedingungen.

Und dann schreiben, die da eben auch rein, dass sie die Weisungsbefugnis über -vermeintlich- dein Auto haben, bis du auch noch dne letzten Cent inklu. Zins und Zinseszins zurückgezahlt hast... und wenn du nicht spurst, dann ist die Karre weg... auch wenns nur um die sprichwörtlichen Peanuts geht.

Mir ist ein Fall bekannt, da gings um einen üblichen Immobilienkredit... der Kredit war fast komplett zurückgezahlt, es fehlten nur noch ein paar Raten, als einer der Kreditnehmer verstorben ist.

Im üblichen Chaos, der Trauer, usw. wenn jemand verstirbt gabs wohl ein kleines Zahlungsproblem... da hat die Bank gleich Lunte gerochen und versucht an das Haus zu kommen... die hätten der Witwe die Hütte fast unter dem Arsch weg zwangsversteigert.

Zum Glück war da jemand im näheren Verwandtenkreis mit entsprechenden Beziehungen und auch finanziellen Mitteln, der da "eingegriffen" hat und letztendlich den Verantwortlichen dort die paar noch ausstehenden Kreditraten in bar auf den Tisch geknallt und damit den Kredit vollständig getilgt hat.

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